Tschofenig doppelt bei Sommer-GP nach

Daniel Tschofenig sichert sich mit dem Sieg beim 2. Bewerb des Sommer-Grand-Prix der Skispringer in Courchevel (FRA) 2026 das Double.

Der Gesamtweltcupsieger 2024/25 setzt sich wie am Vortag mit 1,2 Punkten Vorsprung auf den deutschen Olympiasieger Philipp Raimund durch.

Mit Stefan Kraft sprang noch ein zweiter Österreicher auf das Podest, Maximilian Ortner verpasste dieses als Vierter nur knapp. Jonas Schuster wurde Sechster, Stephan Embacher und Jan Hörl landeten auf den Plätzen neun bzw. 14. Mit 68,7 Punkten musste sich der Österreicher lediglich Tomer Yakobovitch (ISR/69,1) geschlagen geben und sicherte sich die Silbermedaille.

© ORF Sport // Foto: GEPA pictures/ Mario Buehner-Weinrauch

ESC EM Osijek

Zwei Silbermedaillen für das Männer- und Frauenteam des ÖSB in den KK-Liegend-Mannschaftswertungen bei der EM in Osijek.

Neben zwei neuen Österreichischen Rekorden holen sich Köck, Kitzbichler und Hofmann sowie Mathis, Schmirl und Thum auch den Vizeeuropameistertitel in der Mannschaftswertung.

Nahe einer Medaille schoss sich im KK-Liegendmatch der Frauen die Tirolerin Rebecca Köck. Bei ihrem Ergebnis von 627,5 Ringen verpasste die Tirolerin mit Rang vier Bronze um lediglich sieben Zehntelringe. 622,1 Ringe waren das Ergebnis ihrer Tiroler Teamkollegin Jasmin Kitzbichler, die sich mit Rang 17 eine Platzierung im Mittelfeld der 48 Teilnehmerinnen erarbeitete. Olivia Hofmann wurde 29. und Marlene Baumgartner belegte den 46. Platz.

Die Einzelleistungen der österreichischen Athletinnen Köck, Kitzbichler und Hofmann wurden mit dem Vizeeuropameistertitel in der Mannschaftswertung belohnt. Mit 1868,6 Ringen (neuer Österreichischer Rekord) fehlten den Dreien 4,4 Ringe auf Gold, das sich die Schweizerinnen geschnappt hatten.

Mit den zusätzlichen Einzelresultaten von Alexander Schmirl auf dem 13. Platz (625,7) und Andreas Thum (623,1) auf Rang 21 durfte das Team Mathis/Schmirl/Thum einen weiteren Erfolg feiern: Die Mannschaft Österreich holte mit ebenfalls neuem Österreichischem Rekord von 1877,7 Ringen Silber in der Mannschaftswertung hinter Tschechien (1878,5) und vor Norwegen.

Die beiden weiteren Österreicher, Patrick Diem und Johannes Kuen, belegten die Plätze 34 und 56 von 60 Schützen in dieser Konkurrenz.

© ÖSB // Foto: Tina Neururer, ÖSB

Kuenz gewinnt EM-Bronze

Martina Kuenz konnte bei der Ringer-Europameisterschaft in Tirana/Albanien mit einem klaren 4:0-Sieg ihre 10. internationale Medaille bei Großveranstaltungen holen.

Österreichs Aushängeschild im weiblichen Ringkampf besiegt die U23-Vizeweltmeisterin Valeria Trifonova aus Russland und sichert sich damit EM Bronze.

In der Gewichtsklasse bis 76 kg startete die Polizeisportlerin vom RSC Inzing mit einem 5:0-Schultersieg gegen die belarussische EM-Dritte des Vorjahres, Anastasiya Zimiankova, ideal ins Turnier. Im Viertelfinale konnte sie die mehrfache U20-/U23-Europameisterin Elmira Yasin (TUR) ebenfalls mit 10:0 auf Schulter besiegen. Im Halbfinale musste sie sich nach hartem Kampf der Titelverteidigerin Anastasiya Alpyeyeva (UKR) mit 0:6 Punkten geschlagen geben, ehe sie im Medaillenkampf gegen Valeria Trifonova (RUS/UWW) mit 4:0 die Oberhand behielt.

Der stolze Verbandspräsident Mag. Thomas Reichenauer kann mit dieser internationalen Medaillensammlung von Martina mehr als zufrieden sein. Nach der ersten Medaille im freien Stil der Männer im Sportjahr 2025 seit 39 Jahren ist die 10. Medaille von Martina der nächste Meilenstein in der über 70-jährigen Laufbahn des Österreichischen Ringsportverbandes. Ihre Erfolgsgeschichte ist aber noch nicht zu Ende: Sie will die erste Medaille bei den Europaspielen 2027 in Istanbul für Österreich holen sowie Olympia 2028 in Los Angeles erleben, zeigt sich der Sportdirektor und Freistil-Frauentrainer Benedikt Ernst überzeugt.

© olympia.at // Foto: RSCI / Klaus Draxl

Zweimal Gold für Gastl

Daniel Gastl holt bei der Polizei-Europameisterschaft in Zagreb zwei Goldmedaillen.

Daniel gewinnt sowohl im griechisch-römischen Stil, als auch im Freistil in seiner Klasse.

Im Anschluss an das Bundesligafinale reisten die drei Polizeisportler Michael Wagner, Benjamin Greil und Daniel Gastl vom RSC Inzing zur Polizei-Europameisterschaft in die kroatische Hauptstadt Zagreb.

Daniel Gastl beherrschte in der Klasse bis 130 kg seine Konkurrenz aus ESP, CZE und CRO und holte Gold für das österreichische Polizeiteam.

Auch im Freistil brachte er all seine Routine auf die Matte, besiegte sämtliche Gegner mit 10:0 und krönte sich ein weiteres Mal zum Europameister.

Die drei Polizeisportler des RSCI holten insgesamt 3× Gold und 1× Silber für Österreich bei dieser Europameisterschaft.

© TRSV // Foto: TRSV

Erfolgreiches Saisonfinale für Voltigiererinnen

Medaillen bei den Voltigier-Staatsmeisterschaften.

Ein erfolgreiches Saisonfinale für die Voltigiererinnen Eva Nagiller, Sophie Pittl und Nina Bachbauer.

Den Staatsmeistertitel in der Gruppe sicherte sich der RC Seefeld mit unseren Athletinnen Sophie Pittl und Nina Bachbauer, die VG Pill TU Schwaz mit Eva Nagiller wurde Vize-Staatsmeister.

Foto: Sophie Pittl privat

Silber und Bronze für Pittl und Bachbauer

Krönender Abschluss mit zwei Medaillen für Sophie Pittl und Nina Bachbauer bei der Heim-WM und -EM in Stadl-Paura.

Gemeinsam mit ihren Teamkolleg*innen holen Sophie Pittl und Nina Bachbauer Bronze in der Gruppenwertung und Silber im Nations-Cup für Österreichs Voltis.

Im Nationenpreis, bei dem pro Nation zwei Einzelvoltigierer*innen und eine Gruppe nominiert werden gingen für Österreich Cornelia Pikl, Philip Clement und das Team Seefeld (Sophie Pittl, Lena Bachbauer, Rebecca Frießer, Nina Bachbauer, Georg Gabl, Dominik Eder, Sarah Gollubics) an den Start – und gaben alles. Der Lohn: Silber und Medaille Nummer 9, die die Heim-WM und -EM in Stadl-Paura zum erfolgreichsten Voltigier-Championat Österreichs aller Zeiten machten. Gold ging an Deutschland, Bronze an die Schweiz.

© pferderevue.at // Foto: FEI/Lukasz Kowalski

EM-Bronze für Kuenz

Martina Kuenz holt die Bronzemedaille bei der Europameisterschaft in Bratislava.

Für die Polizeisportlerin aus Tirol ist es bereits ihre 10. Medaille bei einem internationalen Großereignis.

Polizeisportlerin Martina Kuenz (RSC Inzing) sicherte sich bei der Ringer-Europameisterschaft 2025 in der Klasse bis 76 kg die Bronzemedaille – und überzeugte dabei mit einer beeindruckenden Leistung auf ganzer Linie. Die Vize-Europameisterin von 2019 und 2023 sowie WM-Dritte von 2018 startete mit einem souveränen Auftritt ins Turnier. Im Viertelfinale ließ sie der rumänischen Olympia-Starterin für Paris 2024, Catalina Axente, keine Chance und feierte einen klaren 12:0-Punktesieg. Im Halbfinale kam es einmal mehr zum Duell mit ihrer langjährigen Rivalin Yasemin Adar aus der Türkei – der amtierenden Welt- und Europameisterin sowie Olympia-Dritten von Tokio 2021. In einem spannungsgeladenen und taktisch geprägten Kampf zeigte Martina eine nahezu perfekte Leistung, musste sich jedoch denkbar knapp mit 1:2 nach Punkten geschlagen geben.

Unbeeindruckt von der Halbfinalniederlage zeigte sich Kuenz im anschließenden Kampf um Bronze erneut kämpferisch und fokussiert. Gegen die italienische Top-Ringerin und EM-Dritte von 2024, Enrica Rinaldi, dominierte sie von Beginn an und setzte sich mit einem klaren 4:1-Punktesieg durch. Mit dieser starken Leistung krönt sich Martina Kuenz erneut mit Edelmetall bei einem internationalen Großereignis und unterstreicht einmal mehr ihre Zugehörigkeit zur europäischen Spitze im Frauenringen.

Sportdirektor und Ihr langjähriger Trainer Benedikt Ernst war überwältigt von der Leistung von Martina. Nach den letzten Monaten, wo Martina aufgrund von Verletzungsproblemen immer wieder pausieren musste, ist diese Bronzemedaille der Lohn für die jahrelange harte Arbeit für Martina.

© ÖRSV // Foto: Jörg Richter/ÖRSV

Schweinberger gewinnt EM-Bronze im Einzelzeitfahren

Bronze zum EM-Auftakt durch Christina Schweinberger im Einzelzeitfahren.

Bei den Europameisterschaften in der belgischen Provinz Limburg-Flanders verteidigt die Tirolerin ihren dritten Platz von 2023 in Emmen und erobert erneut die Bronzemedaille.

Schweinberger fuhr wie auch schon im letzten Jahr zu Europameisterschaftsbronze und musste sich nur von der Niederländerin Ellen Van Dijk und der überragenden Lokalmatadorin Lotte Kopecky, die Gold eroberte, geschlagen geben. Am Ende lag sie nur 20 Sekunden hinter Silber und nur knapp zwei Sekunden vor der Viertplatzierten Riejanne Markus. Kiesenhofer, die zweite rot-weiß-rote Starterin, belegte einen guten zehnten Platz.

„Letztes Jahr konnte ich nur gewinnen und es war eine richtige Überraschung. Ich habe mir zwar damals auch nach der WM einiges vorgenommen. Dieses Jahr gab es mit den Olympischen Spielen schon auch große Ziele. Dass ich jetzt wieder ein Podium geschafft habe ist sehr cool. Natürlich nimmt man sich immer mehr vor, aber Kopecky ist heute in einer eigenen Liga gefahren“, erzählte Schweinberger.

Mit ihrem Rennverlauf selbst konnte sie zufrieden sein, obwohl sie auch die Lust auf mehr aklingen ließ. „Ich bin etwas zu schnell in das Rennen gegangen und habe zum Ende hin etwas verloren, aber andersherum wäre das sicher schlimmer gewesen. Eine Medaille hat man immer gerne und es ist auch schön, wenn man für die Zukunft noch größere Ziele hat, denn ich hoffe ich fahre noch ein paar Europa- und Weltmeisterschaften“, zeigte sich die Tirolerin zukunftssicher.

© Cycling Austria // Foto: Arne Mill/Cycling Austria

Emotionaler EM-Sieg für Plank

Jasmin Plank steht bei der Kletter-EM in Villars ganz oben am Podest und kann dieses dank Orthesen zum ersten Mal stehend betreten.

Bei der ersten Paraclimbing-EM der Geschichte räumten Österreichs Athlet*innen groß ab: drei der fünf Medaillen in Gold gingen an die KVÖ-Asse, eine davon an Jasmin Plank.

In der Kategorie RP2 der Damen war sie eine Klasse für sich. Die Tirolerin erreichte auf der Finalroute 48 Griffe und setzte sich damit klar vor der Norwegerin Fina Eivik (32 Griffe) durch. „Die Finalroute war cool, ich konnte fighten und es auch genießen“, jubelte Plank, deren größter Moment bei der Siegerehrung folgte. Dank Beinorthesen von Ottobock, die sie liebevoll „Tom und Jerry“ nennt, kann sie seit kurzem trotz ihrer Erkrankung (Hereditäre spastische Spinalparese, unvollständige Lähmung aller vier Extremitäten) wieder gehen. „Das war wahrscheinlich der größere Moment für mich als der Sieg an sich. Erstmals stehend am Podest die Nationalhymne zu hören, war überwältigend.“

© Austria Climbing // Foto: Stefanie Bayer

Gschwentner holt EM-Silber

Leila Gschwentner gewinnt die Silbermedaille in der Einerverfolgung bei der Bahnrad-EM in Cottbus.

Schon vor einem Jahr sorgt die Tirolerin mit Bronze für eine historische Medaille für Österreichs Frauen im Velodrom. Nun schafft sie die Wiederholung und toppt ihre Leistung um eine Platzierung.

„Ich hatte wieder einen Sahnetag und bin schön in den Flow gekommen“, erklärte die junge Athletin, die in der Qualifikation die zweitschnellste Zeit auf der 330 Meter langen Betonbahn in Cottbus erzielte. Damit stand ihre Medaille schon fest, treten die besten beiden Qualifikantinnen im Gold Medal Race gegeneinander an.

In diesem hatte die Tirolerin Pech, nachdem sie die erste Rennhälfte ganz gut mit Venturelli mitfuhr und den Vorsprung in Grenzen hielt. Denn nach zwei der drei absolvierten Kilometer erlitt Gschwentner einen Defekt. „Leider ist mir die Kette runtergefallen dann“, erklärte sie. Womit das Finale für sie verfrüht beendet war, nachdem ein Re-Start nur angedacht ist, falls ein solches Problem im ersten Renndrittel passiert.

„Aber trotzdem freue ich mich über meine Medaille. Es war ein toller Tag und im Vergleich zu vor einem Jahr stehe ich ja um eine Position am Treppchen höher. Und nächstes Jahr folgt dann der nächste Schritt“, grinste die frischgebackene Vizeeuropameisterin.

© cyclingaustria.at // Foto: Arne Mill/Cycling Austria