Höck gewinnt Silber an den Ringen

Beim Kunstturn-Weltcup in Paris holt Vinzenz Höck Silber an den Ringen.

Nach dem zweiten Rang in der Qualifikation bestätigt er im Ringe-Finale des Pariser Turnweltcups seine Leistung.

Der 26-jährige Grazer erreichte mit 14.700 Punkten Rang 2 hinter dem türkischen Vizeeuropameister Adem Asil (14.800) und vor dem US-Amerikaner Donell Whittenburg (14.600): „Ich bin hoch zufrieden, habe hier zwei Küren an zwei Tagen auf den Punkt geturnt und die höchste Ausführungsnote erhalten, also am schönsten von allen geturnt.“

Höck zeigte in der Accor-Arena, der Olympiahalle 2024, allerdings im Vorbereitungsplan auf die WM noch nicht seine schwierigste Kür. Diesmal turnte er einen Ausgangswert von 6.0 Punkten, bei der EM im August waren es 6.2. Höck: „Daher war das Finale hier umso spannender, da die meisten eine 6.0-Kür gezeigt hatten. Nur Adem lag mit 6.3 deutlich voran, hatte dafür in der Präsentation Abstriche. Ich hatte vor dem Finale kurz überlegt, bereits jetzt wieder aufzustocken, dann darauf verzichtet. Dafür hat hier das Kopfkreuz, dessen weniger gute Ausführung mich in München die EM-Medaille gekostet hatte, hier ausgezeichnet funktioniert.“

Auch Alexander Brenda wusste zu überzeugen und holte sich nach zwei ausgezeichneten Küren den elften Platz am Reck und den zwölften am Boden.

© oeft.at // Foto: ÖFT

Silber für Kuenz

Martina Kuenz holt beim Weltcup in Bukarest die Silbermedaille.

Beim „Ion Cornianu & Ladislau Simon“ Weltcup in Bukarest/Rumänien erkämpft sich die 27-jährige Polizeisportlerin Martina Kuenz bis 76 kg im Freien Stil den 2. Rang. Nach den Turnieren in Istanbul und Rom ist dies bereits der dritte Podestplatz in diesem Jahr bei einem Weltcup.

Nach einem Aufgabesieg über ihre Gegnerin aus China musste Kuenz gegen deren Landsfrau Wang eine 1:6-Punkteniederlage hinnehmen. Im entscheidenden Kampf um die Silbermedaille konnte Martina gegen die Zweitplatzierte der Europaspiele 2019 Francy Rädelt aus Deutschland einen ungefährdeten 7:0-Punktesieg einfahren.

Sportdirektor Benedikt Ernst war mit der Leistung von Martina sehr zufrieden. Sie hat wieder an ihre Leistungen der vergangenen Turniere angeschlossen. Es ist dies die optimale Vorbereitung für die Mitte September anstehende Weltmeisterschaft in Belgrad.

© ÖRSV // Foto: ÖRSV