Kuenz gewinnt EM-Bronze

Martina Kuenz konnte bei der Ringer-Europameisterschaft in Tirana/Albanien mit einem klaren 4:0-Sieg ihre 10. internationale Medaille bei Großveranstaltungen holen.

Österreichs Aushängeschild im weiblichen Ringkampf besiegt die U23-Vizeweltmeisterin Valeria Trifonova aus Russland und sichert sich damit EM Bronze.

In der Gewichtsklasse bis 76 kg startete die Polizeisportlerin vom RSC Inzing mit einem 5:0-Schultersieg gegen die belarussische EM-Dritte des Vorjahres, Anastasiya Zimiankova, ideal ins Turnier. Im Viertelfinale konnte sie die mehrfache U20-/U23-Europameisterin Elmira Yasin (TUR) ebenfalls mit 10:0 auf Schulter besiegen. Im Halbfinale musste sie sich nach hartem Kampf der Titelverteidigerin Anastasiya Alpyeyeva (UKR) mit 0:6 Punkten geschlagen geben, ehe sie im Medaillenkampf gegen Valeria Trifonova (RUS/UWW) mit 4:0 die Oberhand behielt.

Der stolze Verbandspräsident Mag. Thomas Reichenauer kann mit dieser internationalen Medaillensammlung von Martina mehr als zufrieden sein. Nach der ersten Medaille im freien Stil der Männer im Sportjahr 2025 seit 39 Jahren ist die 10. Medaille von Martina der nächste Meilenstein in der über 70-jährigen Laufbahn des Österreichischen Ringsportverbandes. Ihre Erfolgsgeschichte ist aber noch nicht zu Ende: Sie will die erste Medaille bei den Europaspielen 2027 in Istanbul für Österreich holen sowie Olympia 2028 in Los Angeles erleben, zeigt sich der Sportdirektor und Freistil-Frauentrainer Benedikt Ernst überzeugt.

© olympia.at // Foto: RSCI / Klaus Draxl

EM-Bronze für Kuenz

Martina Kuenz holt die Bronzemedaille bei der Europameisterschaft in Bratislava.

Für die Polizeisportlerin aus Tirol ist es bereits ihre 10. Medaille bei einem internationalen Großereignis.

Polizeisportlerin Martina Kuenz (RSC Inzing) sicherte sich bei der Ringer-Europameisterschaft 2025 in der Klasse bis 76 kg die Bronzemedaille – und überzeugte dabei mit einer beeindruckenden Leistung auf ganzer Linie. Die Vize-Europameisterin von 2019 und 2023 sowie WM-Dritte von 2018 startete mit einem souveränen Auftritt ins Turnier. Im Viertelfinale ließ sie der rumänischen Olympia-Starterin für Paris 2024, Catalina Axente, keine Chance und feierte einen klaren 12:0-Punktesieg. Im Halbfinale kam es einmal mehr zum Duell mit ihrer langjährigen Rivalin Yasemin Adar aus der Türkei – der amtierenden Welt- und Europameisterin sowie Olympia-Dritten von Tokio 2021. In einem spannungsgeladenen und taktisch geprägten Kampf zeigte Martina eine nahezu perfekte Leistung, musste sich jedoch denkbar knapp mit 1:2 nach Punkten geschlagen geben.

Unbeeindruckt von der Halbfinalniederlage zeigte sich Kuenz im anschließenden Kampf um Bronze erneut kämpferisch und fokussiert. Gegen die italienische Top-Ringerin und EM-Dritte von 2024, Enrica Rinaldi, dominierte sie von Beginn an und setzte sich mit einem klaren 4:1-Punktesieg durch. Mit dieser starken Leistung krönt sich Martina Kuenz erneut mit Edelmetall bei einem internationalen Großereignis und unterstreicht einmal mehr ihre Zugehörigkeit zur europäischen Spitze im Frauenringen.

Sportdirektor und Ihr langjähriger Trainer Benedikt Ernst war überwältigt von der Leistung von Martina. Nach den letzten Monaten, wo Martina aufgrund von Verletzungsproblemen immer wieder pausieren musste, ist diese Bronzemedaille der Lohn für die jahrelange harte Arbeit für Martina.

© ÖRSV // Foto: Jörg Richter/ÖRSV