Fünfter Weltcupsieg für Höck

Vinzenz Höck holt sich in Ungarn bereits den fünften Turn-Weltcupsieg seiner Karriere.

Exakt zwei Jahre nach seinem ersten Kunstturn-Weltcupsieg steht er am selben Ort in Szombathely erneut ganz oben am Podest.

„Ungarn ist mir wohlgesinnt“, freute sich der 26-jährige Grazer und betonte: „Ich habe meine volle Übung gezeigt und sie ist mir super gelungen. Das stimmt mich positiv für die Weltmeisterschaft in einem Monat.“

Vinzenz Höck war direkt von seiner Auszeichnung zum steirischen Sportler des Jahres erst mit Verspätung zum Ungarn-Weltcup weitergereist. Die Qualifikation am Freitag hatte er noch verhalten auf Rang 5 absolviert. Im Finale zeigte Höck dann allerdings seine volle Stärke. „Letzte Woche in Paris (Silbermedaille, Anm.) hatte ich wegen des Formaufbaus für die WM noch auf eine Höchstschwierigkeit verzichtet“, erläuterte Höck, „jetzt habe ich erstmals wieder mein komplettes Programm geturnt, auch die wieder aufgenommene Balandin-Kombination gelang ohne Probleme.“

Silber und Bronze des Ungarn-Weltcups an den Ringen gingen nach Japan: Minori Haruki (2.) und Soichiro Tanabe (3.) standen neben Höck auf dem Siegerpodium.

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Höck gewinnt Silber an den Ringen

Beim Kunstturn-Weltcup in Paris holt Vinzenz Höck Silber an den Ringen.

Nach dem zweiten Rang in der Qualifikation bestätigt er im Ringe-Finale des Pariser Turnweltcups seine Leistung.

Der 26-jährige Grazer erreichte mit 14.700 Punkten Rang 2 hinter dem türkischen Vizeeuropameister Adem Asil (14.800) und vor dem US-Amerikaner Donell Whittenburg (14.600): „Ich bin hoch zufrieden, habe hier zwei Küren an zwei Tagen auf den Punkt geturnt und die höchste Ausführungsnote erhalten, also am schönsten von allen geturnt.“

Höck zeigte in der Accor-Arena, der Olympiahalle 2024, allerdings im Vorbereitungsplan auf die WM noch nicht seine schwierigste Kür. Diesmal turnte er einen Ausgangswert von 6.0 Punkten, bei der EM im August waren es 6.2. Höck: „Daher war das Finale hier umso spannender, da die meisten eine 6.0-Kür gezeigt hatten. Nur Adem lag mit 6.3 deutlich voran, hatte dafür in der Präsentation Abstriche. Ich hatte vor dem Finale kurz überlegt, bereits jetzt wieder aufzustocken, dann darauf verzichtet. Dafür hat hier das Kopfkreuz, dessen weniger gute Ausführung mich in München die EM-Medaille gekostet hatte, hier ausgezeichnet funktioniert.“

Auch Alexander Brenda wusste zu überzeugen und holte sich nach zwei ausgezeichneten Küren den elften Platz am Reck und den zwölften am Boden.

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Gastl gewinnt Grand Prix

Daniel Gastl gewinnt den Grand Prix von Deutschland.

Der Polizeisportler vom RSC Inzing holt sich in Dortmund nach 3 Siegen bis 97kg im Griechisch-Römischen Stil den ersten Platz beim Grand Prix von Deutschland und startet mit diesem Erfolgserlebnis in die Vorbereitung für die anstehende WM.

Der 29-Jährige Tiroler konnte nach einem Freilos in der 1. Runde im Viertelfinale Omelin (UKR) nach Punkten besiegen und zog so in das Halbfinale gegen Laurinaitis (LTU) ein. Den ehemaligen Junioren-Weltmeister aus Litauen besiegte Daniel verdient mit 5:1 nach Punkten und stand somit im Finale. Dort bekam er es mit Kessidis KESSIDIS aus Griechenland zu tun. Auch in diesem Kampf zeigte Daniel eine sehr sichere und souveräne Leistung und besiegte den Griechen klar mit 5:1 nach Punkten.

Bundestrainer Benedikt Ernst war mit dem Auftritt des Drittplatzierten der EM 2022 sehr zufrieden und es war der perfekte Start in die Vorbereitung für die Weltmeisterschaft Mitte September in Belgrad. „Die Bronzemedaille bei den Europameisterschaften im April hat Daniel richtig viel Aufwind und Sicherheit gegeben und man sieht, dass der Polizeisportler dadurch einen weiteren wichtigen Schritt in seiner Entwicklung gemacht hat“, so der glückliche Bundestrainer Benedikt Ernst nach dem Sieg seines Schützlings. Nun folgen in den nächsten Wochen bis zur WM noch mehrere Trainingslehrgänge für das Griechisch-Römisch Nationalteam im In- und Ausland.

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Silber für Kuenz

Martina Kuenz holt beim Weltcup in Bukarest die Silbermedaille.

Beim „Ion Cornianu & Ladislau Simon“ Weltcup in Bukarest/Rumänien erkämpft sich die 27-jährige Polizeisportlerin Martina Kuenz bis 76 kg im Freien Stil den 2. Rang. Nach den Turnieren in Istanbul und Rom ist dies bereits der dritte Podestplatz in diesem Jahr bei einem Weltcup.

Nach einem Aufgabesieg über ihre Gegnerin aus China musste Kuenz gegen deren Landsfrau Wang eine 1:6-Punkteniederlage hinnehmen. Im entscheidenden Kampf um die Silbermedaille konnte Martina gegen die Zweitplatzierte der Europaspiele 2019 Francy Rädelt aus Deutschland einen ungefährdeten 7:0-Punktesieg einfahren.

Sportdirektor Benedikt Ernst war mit der Leistung von Martina sehr zufrieden. Sie hat wieder an ihre Leistungen der vergangenen Turniere angeschlossen. Es ist dies die optimale Vorbereitung für die Mitte September anstehende Weltmeisterschaft in Belgrad.

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Kuenz holt Bronze

Martina Kuenz holt beim Weltranglisten Turnier Matteo Pellicone in Rom/Italien die Bronzemedaille.

Nach dem 2. Platz beim ersten Weltranglisten Weltcup in Istanbul im Februar konnte die 27-jährige Polizeisportlerin bis 76 kg im Freien Stil beim dritten Weltranglisten Weltcup des Jahres mit der Bronzemedaille ihre gute Form bestätigen.

Somit ist Martina für das letzte Weltranglisten Turnier des Jahres Mitte Juli in Tunis gut gerüstet und startet mit einem wichtigen Erfolgserlebnis in die 2. Jahreshälfte. Nach der Medaille in Istanbul ist es für den Österreichischen Ringsportverband und für die Vorzeigeathletin die zweite Medaille bei einem UWW Ranking Turnier.

Sportdirektor Benedikt Ernst war mit der Leistung mehr als zufrieden. Martina hat wieder an Ihre Leistungen angeschlossen, welche sie bei dem ersten Ranking Series Turnier der UWW in Istanbul gezeigt hat. Verbandspräsident Mag. Thomas Reichenauer freut sich, dass die Medaillenflut im Sportjahr 2022 nach den Medaillen bei U23-EM und Allg. Klasse EM weitergeht.

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Kuenz am WC-Podest

Martina Kuenz holt Silber

Martina Kuenz belegt den zweiten Platz beim Weltranglisten Weltcup in Istanbul.

Martina Kuenz vom RSC Inzing konnte beim Weltranglisten Weltcup in Istanbul / Türkei die Silbermedaille erkämpfen. Nach den vier Siegen gegen Kozgun (TUR), Francis (USA), Axente (ROU) und Yerkebayeva (KAZ) stand Martina im Finale gegen Medet (KGZ).

Nach der nicht nach Wunsch verlaufenen Saison 2021 krönt sich die Polizeisportlerin Martina Kuenz bis 76 kg im Freien Stil beim Yasar Dogu Weltranglisten Weltcup in Istanbul mit der Silbermedaille. Es ist die erste Medaille für den Österr. Ringsportverband und für die Vorzeigeathletin bei einem UWW Ranking Turnier. Nach EM und WM-Medaillen fehlt Martina nur mehr die Olympiamedaille, die sie in Paris 2024 nachholen will. Mit 4 Siegen gegen Kozgun (TUR), Francis (USA), Axente (ROU) und im Halbfinale gegen Yerkebayeva (KAZ) kämpfe sie im Finale gegen KYZY aus Kirgisistan und musste kurz vor Kampfende die 4:4 Punkteführung noch abgeben und verlor den spannenden Kampf mit 4:6 nach Punkten. Bundestrainer Benedikt Ernst war mit der Leistung von Martina sehr zufrieden und blickt zuversichtlich auf die bevorstehenden Europameisterschaften Ende März in Budapest. Nach EM und WM-Medaillen fehlt Martina nur mehr die Olympiamedaille, die sie in Paris 2024 nachholen will.

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