Patrick Gamper gewinnt Silbermedaille bei Militärweltmeisterschaften

Der Tiroler Patrick Gamper (Tirol KTM Cycling Team) belegte im Einzelzeitfahren der Militärweltmeisterschaften, welche Ende Oktober in Wuhan in China ausgetragen wurden, den zweiten Rang und eroberte damit die Silbermedaille in seiner Spezialdisziplin.

Der 22-Jährige benötigte 38:50.50 Minuten für den 31,9 Kilometer langen Parcours in der chinesischen Millionenstadt und belegte hinter dem Russen Anton Vorobyev (GazProm – Rusvelo) den zweiten Rang mit einem Rückstand von 17 Sekunden. Bronze ging an den Franzosen Jeremy Cabot (SCO Dijon-Team / + 0:21), Vierter wurde Gampers Landsmann Markus Wildauer (Tirol KTM Cycling Team / + 0:32).

Von Beginn an ließ Gamper mit seiner Performance keine Zweifel aufkommen und hatte bereits in der ersten von drei Runden mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 48 km/h den Gegnern eine Kampfansage in den Asphalt gebrannt. Auch die anderen Runden waren im Bereich der 50km/h. Diese Leistung sicherte Gamper lange Zeit die Führung, hatte der Zweitplatzierte bereits über 3 Sekunden Rückstand. Letzten Endes konnte sich jedoch ein Fahrer aus Russland mit einem Zielsprint an die Spitze des Klassements setzen.

Gamper selbst freute sich sehr über die Silbermedaille:

„Es war eine unglaublich knappe Geschichte. Der Russe hat zum Schluss nochmal richtig aufgedreht. Doch für mich glänzt diese Silbermedaille wie eine Goldene. Bei diesen Weltspielen dabei zu sein, ist schon eine Ehre, und dann noch eine Medaille im Gepäck zu wissen ist einfach unbeschreiblich. Ohne dem Bundesheer würde ich jetzt mit Sicherheit nicht hier stehen.“

© radsportverband.at, bundesheer.at Foto: Heeressportzentrum

Patrick Gamper gewinnt die 2. Etappe der Giro Friuli

Die 2. Etappe der Giro Friuli hätte für das Tirol KTM Cycling Team nicht besser laufen können. Patrick Gamper war den ganzen Tag Teil der 5-köpfigen Spitzengruppe, die nicht vom Feld eingeholt wurde und hat um den Sieg gekämpft. „Ich wusste dass ich der schnellste der Gruppe war. Groselj (Ljubljana Gusto) hat 500m vor dem Ziel den Sprint lanciert und und ich habe mich gut gefühlt und konnte dann den Sprint gewinnen“, erklärte Gamper nach dem Ziel. Nach dem GP Marmo und die U23 ÖM im Zeitfahren feiert Gamper sein 3. Sieg der Saison.

© Tirol KTM Cycling Team, Foto: Haumesser

Erfolgreiche Staatsmeisterschaften

Der Zillertaler Markus Wildauer, eine der großen U 23-Hoffnungen im heimischen Radsport, sicherte sich im Karwendelmassiv bei der Gramai-Alm erstmals den Meistertitel am Berg in der Eliteklasse, im Zielsprint besiegte der Fahrer vom KTM-Tirol-Cycling-Team knapp Stephan Rabitsch, der die längste Zeit gemeinsam mit seinem Teamgefährten Benjamin Brkic (beide Felbermayr Wels) das Führungsduo gebildet hatte. Für Rabitsch blieb somit wie im Vorjahr nur die Silbermedaille. Mit Manuel Bosch vom Veranstalter-Klub Raiffeisen Tirol als Drittem landete ein weiterer tiroler Fahrer auf dem Podest.

Bergmeister Wildauer, der mit einer Verfolgergruppe auf dem letzten Kilometer noch zu Rabitsch aufschließen konnte, hatte erst vor einigen Wochen bei der Zeitfahr-Staatsmeisterschaft um einige Hundertsel-Sekunden die Bronzemedaille verpasst.

Die Fahrer der ÖRV-Bundesliga sind bei der österr. Bergmeisterschaft, die erstmals im Raum Achensee im Karwendelgebirge in Tirol ausgerichtet worden ist, unter sich geblieben: die österreichischen Auslandsprofis, die ihr Augenmerk lieber auf die Straßen-Staatsmeisterschaft nur 48 Stunden später in Mondsee richten wollten, sind dem Rennen fern geblieben. So war etwa Riccardo Zoidl, eigentlich der Titelverteidiger der Bergmeisterschaft, noch mit Höhentraining (in Tirol) beschäftigt.

Genau 900 Höhenmeter und bis zu 17 Steigungsprozente galt es auf den insgesamt 20 Kilometern von Wiesing bei Jenbach bis hinauf zur Gramai-Alm in 1270 m Seehöhe zu bewältigen, die letzten beiden Kilometer verliefen jedoch weitgehend völlig flach, sodaß diese Meisterschaft im Finish eher den Charakter eines Straßenrennens aufwies. So betrug der Rennschnitt auch 31 km/h – eher ungewöhnlich für ein reines Bergrennen.

Beim Straßenrennen in Mondsee über 200km wurde Wildauer in der U23-Wertung starker Zweiter. Bei den Damen konnte Kathrin Schweinberger im Eliterennen auf Rang 3 fahren, ihre Schwester Christina wurde 7.

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© radsportverband.at / Bild: Walter Andre

Erfolge für Schweinberger und Gamper

Patrick Gamper wurde neuer U23 Staatsmeister im Zeitfahren und Vize-Staatsmeister bei der Elite!

Der hohe Favorit Matthias Brändle (Israel Cycling) konnte rund um den Ossiachersee den Erwartungen gerecht werden und fuhr die Konkurrenz bei seiner Siegesfahrt regelrecht in Grund und Boden: mit seinem fünften Staatsmeistertitel hat sich der 30-Jährige Hohenemser in der ewigen Siegerliste dieser Spezial-Disziplin bis auf einen Titel an den Allzeit-Besten Georg Totschnig heran gearbeitet: „Ich fühle mich in meinem Team sehr wohl, hab einen neuen Trainer, hab viele Freiheiten, endlich hats heuer mit dem ersten Sieg beim Zeitfahren geklappt“.

Mit Rang zwei bestätigte der junge Tiroler Patrick Gamper (KTM Tirol Cycling) erneut sein Talent im Kampf gegen die Uhr, als absolute Überraschung darf der dritte Rang für den Salzburger Johannes Hirschbichler gelten, der für das Regionalteam UNION Raiffeisen Tirol fährt und noch als Amateur vor zwei Jahren hier bereits am Start war. Markus Wildauer wurde 2. (U23) bzw. 4. (Elite).

Kathrin Schweinberger fuhr beim Swiss Ever GP Cham – Hagendorn mit Rang 3 aufs UCI-Podium.

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© radsportverband.at / Bild: Eisenbauer

Gamper gewinnt den GP Marmo

Wenige Wochen vor dem Giro d’Italia der U23-Klasse (13. bis 23. Juni) und der Österreich-Rundfahrt (6. bis 12. Juli) setzte Tirols Rad-Profi Patrick Gamper am Sonntag ein Ausrufezeichen. Der 22-jährige Tirol- Team-Fahrer aus Münster gewann mit einer Soloankunft den Gran Premio Industrie del Marmo, ein Eintages-Rennen in Italien (Europe Tour). Sechs Kilometer vor dem Ziel des 174,7 km langen Kurses in Marina di Carrara startete Gamper den Angriff und kam als Solo-Sieger an. „Es ist alles wie erhofft gelaufen. Das war mein bisher größter Erfolg, aber das ganze Team war sehr stark“, freute sich der WMStarter, der sein letztes Jahr für den Tiroler U23-Rennstall bestreitet. Der Schlitterer Markus Wildauer schaffte es auf den vierten Rang. Gamper ist der erste Österreicher, der sich in die Siegerliste des seit 1988 ausgetragenen Rennens einschrieb. Am Sonntag geht es bei den österreichischen Einzelzeitfahr-Meisterschaften am Ossiacher See für die Tiroler um Gamper und Wildauer um Medaillen.

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© tt.com (rost) / Bild: Florian Gamper

Kathrin Schweinberger 5. bei der Trofee Maarten Wynants

Am vergangenen Sonntag war Kathrin Schweinberger bei der 13. Trofee Maarten Wynants über 120 km im Einsatz. IM Health Mate Ladies Team waren neben Kathrin auch ihre Schwester Christina, Kirstie van Haaften, Suzanne Verhoeven, Lotte Rotman, Fien Delbaere, Kathrin Schweinberger und Laura SÜßemilch am Start. Dank guter Teamarbeit gelang es Kathrin das Rennen auf einem starken 5. Rang zu beenden und 50 UCI Punkte zu gewinnen.

“The race was quite hectic because it was a technical parcour, so the team had the job to surround me. They kept me safe in the front of the peloton. Suzanne and Fien made sure that no attacks could escape. Kirstie, Lotte helped a lot as well and did a great job! Our plan was to pull up a train for the final, Christina and Laura brought me in a good position to sprint. Everyone raced very active, gave their all, I am proud of my teammates. Of course, we improve race by race, we gain experience, but in Trofee Maarten Wynants we made a big step! I will focus now on the one-day-race at first in Belgium, in combination with some quality training at my home in Tirol, Austria. The trust in my sprinting ability is becoming better and I know where I have some work to do. The Austrian Cycling Federation selected me for the European Games this June in Minsk, Belarus. Next to great chances coming up with Health Mate Ladies Team, this motivates me a lot!” – Kathrin Schweinberger.

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© cycleliveteam.com / Bild: Marc Meeus

Erfolgreiches Rennwochenende für die Gamper Zwillinge

Nach einem gelungenen Saisoneinstieg und ersten Erfolgen auf nationaler und internationaler Ebene holten unsere beiden Nachwuchsrennradsportler Florian und Mario Gamper die ersten Titel. Bei den Österreichischen Meisterschaften der Junioren in Grafenbach dominierten die Zwillinge vom Union Raiffeisen Radteam Tirol das 33 km lange Kriterium. Von den 10 Sprintwertungen überließen sie lediglich zwei ihrer Konkurrenz und holten somit den Österreichischen Meistertitel für Florian und den Vizemeistertitel für Mario. Auch am Folgetag lieferten beide eine starke Leistung ab. Im Straßenrennen gewann Florian den Sprint aus der Spitzengruppe, Mario überquerte die Ziellinie nur knapp dahinter auf Platz 3. Damit bewiesen beide, dass die Vorkommnisse des vergangenen Jahres erfolgreich bewältigt wurden. Nach dem schweren Sturz von Mario Gamper zeigten beide einen starken Willen. „Wir wollen wieder gemeinsam an der Startlinie stehen“ hieß das Ziel der Beiden. Mit der Unterstützung der Ärzte, Familie und dem Team des Olympiazentrums gelang es Mario mit enormem Kampfgeist sein Motto in die Tat umzusetzen: come back stronger. Wir freuen uns über diese Entwicklung und wünschen weiterhin viel Erfolg!

Erster UCI Sieg für Patrick Gamper

Patrick fährt das erste Jahr im U23-Bereich und konnte bereits am vergangenen Sonntag im Trikot des Tirol Cycling Teams seinen ersten internationalen Sieg feiern. Auf der letzten Etappe der sechstägigen Serbien-Rundfahrt bewies Patrick Nervenstärke und Kampfgeist:
„Bei der letzten Etappe entschied ich mich in eine Fluchtgruppe zu gehen. Doch das war nicht so einfach wie gedacht, erst 70 km nach dem Start kam ich mit der entscheidenden Gruppe weg. Die zuerst aus 5 Fahrern bestehende Gruppe zerfiel bis kurz vor Schluss auf 2 Mann. Der maximale Vorsprung von eineinhalb Minuten auf das Feld verringerte sich Richtung Ziel deutlich. Zum Schluss setze ich mich jedoch im Zielsprint gegen meinen Fluchtgefährten durch.“

Grund zum Feiern gibt es für Patrick auch außerhalb des Sports. Vor einer Woche legte er die Reifeprüfung im Sport-BORG Innsbruck mit ausgezeichnetem Erfolg ab. Ab jetzt kann er sich ausschließlich auf den Radsport konzentrieren. Wir gratulieren zu den aktuellen Erfolgen und sind gespannt auf weitere Erfolge des jungen Talentes.

Staatsmeistertitel Sarah Danzl

Bei der Österreichischen Staatsmeisterschaft Straße der Damen in Güssing sicherte sich die Schwazer Juniorin Sarah Danzl vom Union Raiffeisen Radteam Tirol nach einem atemberaubenden Zielsprint den Rad-Staatsmeistertitel bei den Juniorinnen. Huter Anna vom ÖAMTC tomsiller.at RC Tirol folgte ihr auf dem dritten Platz.

71,4 Kilometer Distanz hatten die Juniorinnen zu bewältigen. Sarah Danzl legte einen Schnitt von 34,8 km/h vor und hatte im Zielsprint das bessere Ende für sich.

„Ein großartiger Erfolg für Sarah und unseren Verein“, freute sich Thomas Kreidl, Obmann des Union Raiffeisen Radteams Tirol. „Sarah ist eine waschechte Schwazerin und wurde in unserem Verein unter den Fittichen von Nachwuchschef Manfred Gamper aufgebaut. Wir gratulieren unserer Sarah recht herzlich!“

Text: www.regionalsport.at

Trofeo Karlsberg – Jun Nation’s Cup

Patrick Gamper ist in der Weltspitze der Junioren angekommen. Bei der 28. Trofeo Karlsberg, einer zum Junioren Nations-Cup zählenden Rundfahrt im deutschen Saarland über 4 Etappen mit insgesamt 290km, standen die jeweils besten sechs Fahrer aus 20 Nationen am Start und kämpften auf sehr selektiven Rundstrecken und in einem Einzelzeitfahren um den Sieg.

Schon auf der ersten Etappe konnte sich Patrick Gamper mitten in der Weltspitze behaupten und erreichte den 13. Rang. Nach einigen Sekunden Rückstand im Zeitfahren kam unser Nachwuchsfahrer aus Münster auch auf der Königsetappe zeitgleich mit den besten ins Ziel. So verbesserte er sich in den letzten zwei Renntagen durch starke Leistungen und eine sehr gute Taktik auf den hervorragende siebten Gesamtrang. Mit diesem tollen Ergebnis in der Tasche zeigt sich Patrick Gamper bereit für die weiteren Saisonhighlights Europa und Weltmeisterschaften.

www.radpuls.at