Brennsteiner erneut top

Stefan Brennsteiner konnte erneut einen Erfolg feiern.

Beim zweiten Riesentorlauf im bulgarischen Bansko belegte Stefan Brennsteiner, der am Vortag Dritter wurde, diesmal den starken fünften Platz. Der Sieg ging an den Franzosen Mathieu Faivre, der Marco Odermatt (SUI) und Alexis Pinturault (FRA) hinter sich ließ. Marco Schwarz wurde Zehnter.

Die Reise nach Bansko hat sich für den 29-jährigen Brennsteiner voll bezahlt gemacht. Nachdem er am Samstag erstmals im Weltcup auf das Podest fahren konnte, knüpfte der Salzburger heute an seine starke Leistung an. Nach dem ersten Lauf lag Brennsteiner nach einem Fehler im oberen Teil an zehnter Stelle und konnte sich mit der zweitschnellsten Laufzeit im zweiten Durchgang noch auf den ausgezeichneten fünften Platz nach vorne schieben.

„Es war ein geniales Wochenende. Ich habe mich vom ersten Mal herunterrutschen hier gleich wohlgefühlt und mein Servicemann hat einen genialen Job gemacht. Ich hatte schon öfters Gedanken aufzuhören und dass es jetzt so läuft ist unbeschreiblich.“ – Stefan Brennsteiner

Zweitbester Österreicher wurde Marco Schwarz auf Rang zehn. Der Kärntner, der bereits im ersten Riesentorlauf Zehnter wurde, konnte sich vom 13. Platz im ersten Durchgang noch um drei Positionen steigern.

Roland Leitinger, nach dem ersten Durchgang als Neunter bester Österreicher, fiel in der Entscheidung zurück und belegte am Ende den 16. Platz. Manuel Feller musste sich nach seinem gestrigen sechsten Rang am heutigen Tag mit Platz zwanzig zufriedengeben.

Adrian Pertl (40), Fabio Gstrein (42.) und Christian Borgnaes (43.) verpassen den Sprung in den zweiten Durchgang.

© ÖSV // Foto: GEPA

Brennsteiner am Podest

Brennsteiner fuhr erstmals in seiner Karriere auf das Weltcuppodest

Stefan Brennsteiner wurde beim ersten von zwei Riesentorläufen in Bansko (BUL) Dritter und fuhr damit erstmal in seiner Karriere auf ein Weltcuppodest. Der Salzburger musste sich nur dem kroatischen Sieger Filip Zubcic und Mathieu Faivre aus Frankreich geschlagen geben. Mit Manuel Feller auf Platz sechs und Marco Schwarz auf Rang zehn schafften insgesamt drei Österreicher den Sprung in die Top 10.

Der 29-jährige Brennsteiner zeigte schon im ersten Lauf mit Startnummer 24 einen starken Lauf und brachte sich mit Rang fünf in Lauerposition auf die Podestplätze. Im zweiten Durchgang konnte der Salzburger bei nachlassender Piste einen weiteren hervorragenden Lauf zeigen und schaffte den Sprung auf das Podium. Das bislang beste Weltcupergebnis waren zwei achte Plätze 2018 und 2020 in Alta Badia.

„Es ist eine extreme Freude, denn der Weg bis hierher war kein einfacher. Endlich kommt das alles zurück und so macht es Spaß. Es gibt so viele Leute, denen ich danken muss, all die sollen es heute mit mir genießen. Ich wusste ich fahre gut und habe darauf vertraut, dass es irgendwann alles zusammenpassen wird.“ – Stefan Brennsteiner

Zweitbester Österreicher wurde Manuel Feller, der bereits im ersten Durchgang einen guten Lauf zeigte und Neunter war. In der Entscheidung zeigte der Tiroler eine starke Performance und konnte noch drei Plätze gutmachen. Am Ende holte der 28-Jährige mit Rang sechs sein bestes Riesentorlaufergebnis seit dem Saisonfinale 2019 in Soldeu (AND), als er Platz vier holte.

Marco Schwarz, der Bronzemedaillengewinner bei der Ski-WM, zeigte zwei solide Läufe und belegte am Ende den guten zehnten Rang. Adrian Pertl konnte als zwanzigster ebenfalls wichtige Weltcuppunkte sammeln.

Christian Borgnaes als 34. und Fabio Gstrein auf Rang 39 konnten sich nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren. Roland Leitinger schied im ersten Durchgang nach einem Fehler im oberen Teil aus.

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Gold im Damen-Teambewerb

Gold für das Damen-Team & Bronze für das Mixed-Team

Nach dem gestrigen Einzelspringen zeigten die österreichischen Skisprung-Damen heute eine mannschaftlich starke Leistung und kürten sich in einem engen Dreikampf zu den Team-Weltmeisterinnen auf der Normalschanze in Oberstdorf (GER).

Silber ging an die slowenische Mannschaft. Die Norwegerinnen sicherten sich die Bronze-Medaille. Nach dem ersten Durchgang lag das Team, vertreten durch Daniela Iraschko-Stolz, Sophie Sorschag, Chiara Hölzl und Marita Kramer auf Goldmedaillenkurs. Durch eine mannschaftlich starke Leistung, vor allem im zweiten Durchgang, sicherten sich die Österreicherinnen den Team-Weltmeister-Titel und revanchierten sich so für den gestrigen Einzel-Bewerb.

„Ich habe den Sprung noch nicht ganz wirken lassen können, aber es war schon wieder ein Schritt vorwärts. Ich wollte heute gleich einen guten Sprung runter setzten, damit der Druck ein wenig weg ist. Wir haben heute gut aufgewärmt, haben eine super Stimmung im Team und sind heute alle heiß uns für gestern zu revanchieren.“ – Daniela Iraschko-Stolz

Auch im Mixed-Team waren das ÖSV-Team erfolgreich. Marita Kramer, Michael Hayböck, Daniela Iraschko-Stolz und Stefan Kraft sicherten sich bei der nordischen Ski-WM in Oberstdorf im Mixed-Team-Bewerb von der Normalschanze die Bronzemedaille. Gold ging an Gastgeber Deutschland und Silber holte sich Norwegen. 

Daniela Iraschko-Stolz: „Es war knapp, fünf Nationen hatten Chancen, wir sind alle tadellos gesprungen. 14 Punkte Rückstand sind fast nix, also das ist nichts zum Schämen. Es war eine Topleistung, ich freu mich richtig.“

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Wallner ist Vize-Staatsmeisterin

Laura Wallner

Laura Wallner kürt sich zur Vize-Staatsmeisterin im Slopestyle.

Die Tirolerin Lara Wolf und der Oberösterreicher Samuel Baumgartner haben sich am Mittwoch in Innsbruck auf der Nordkette (Syklinepark) im Zuge des World Rookie Tour Festival die österreichischen Staatsmeistertitel im Slopestyle gesichert! Wolf, die mit zwei sehr guten Runs und 92,0 Punkten, die Wertung anführte, entschied die nationale Wertung vor ihren beiden Landsfrauen Laura Wallner (60,0 Punkten) und Sarah Schönach (55,0 Punkten) für sich. Baumgartner setzte sich mit einem sehr guten zweiten Run und 96,0 Punkten, gegen den Salzburger Lukas Müllauer (93,0 Punkte) durch, gefolgt vom jungen Tiroler Nachwuchstalent Daniel Bacher (88,0 Punkte).

© ÖSV // Foto: GEPA

Gstrein 6. bei WM

Gstrein Fabio sichert sich bei der WM den 6ten Platz.

Bereits in der Qualifikation im Parallel-Riesentorlauf stellte sich Fabio Gstrein unter Beweis. Mit Bestzeit auf seinem Kurs sicherte er sich als einziger Österreicher das Finalticket. Seine Teamkollegen Marco Schwarz, Adrian Pertl und Roland Leitinger scheiterten bereits.

Im Finale konnte der Tiroler zunächst seine „Vollgas“-Devise gut umsetzen und seinen Auftaktgegner Mattias Rönngren aus Schweden besiegen. Dem späteren Weltmeister Faivre musste er sich allerdings um 0,02 Sekunden dann geschlagen geben. Schlussendlich reichte es für Fabio Gstrein für Platz 6.

„Zwei Hundertstel tun weh, vor allem, wenn ich so viel aufhole“, ärgerte sich Gstrein im Ziel. „Ich habe noch zu viele Fehler gemacht, aber damit kann ich weiterarbeiten. Unterschiede hat man bei den Kursen immer, aber wir fahren ja deshalb jetzt Re-Runs.“

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10. Platz für Odor

Odor Gabriel wird 10ter im Massenstart bei der WM

Auch am Samstag konnten Österreichs Eisschnellläufer einen weiteren Top Ten Platz bei den Einzelstrecken-Weltmeisterschaften im niederländischen Heerenveen bejubeln. Jungstar Gabriel Odor landete im spektakulären Massenstart, für den er sich als Halbfinalzweiter souverän qualifizierte, auf dem zehnten Rang.

Vanessa Herzog beendete ihre Saison mit einem elften Rang über 1.000 Meter. Für Katharina Thien und Natalie Kerschbaummayr war im Massenstart im Halbfinale Endstation.

Gold ging im jüngsten Bewerb der Einzelstrecken-Weltmeisterschaften, der seit 2015 im Programm steht, an den US-Amerikaner Joey Mantia, der zum dritten Mal in seiner Karriere Weltmeister im Massenstart wurde. Silber eroberte der Titelträger von 2015, der Niederländer Arjan Stroetinga. Bronze ging an den Europameister Bart Swings.

Odor zog als Zweiter seines Semifinales souverän in den Endlauf ein. Gemeinsam mit dem Russen Danila Semerikov attackierte er im 16-Runden-langen Rennen früh und fuhr schnell einen großen Vorsprung auf die Verfolger heraus. Das Duo überrundete teilweise sogar das Hauptfeld und zog unangefochten in das Finale ein. „Da hatten wir ein Näschen für den richtigen Moment“, war Odor stolz, der das schnelle Semifinale gut verkraftete, wie sich dann später herausstellte. Denn das ganze Finale weg fuhr er sehr aufmerksam, deckte die großen Favoriten eng ab. Lediglich in der vorletzten Kurve verdrängte der Halbfinalbegleiter Semerikov den jungen Tiroler aus dem Windschatten von Swings. Odor musste sich neu einordnen und verlor dadurch wichtige Meter. Im Schlusssprint wurde er Achter und verpasste dadurch Punkte, was ihn auf den zehnten Gesamtplatz zurückwarf.

„Es war ein geiles Rennen. Ich war von Anfang an gut positioniert im Finale. Leider ist mir dann in der Schlussrunde ein Kontrahent aus Russland noch in die Quere gekommen, aber beim ersten WM-Rennen in den Top Ten zu landen, freut mich sehr. Ich bin zufrieden mit dem heutigen Tag und sehr stolz auf meine Leistung“, erklärte Odor nach dem Massenstart.

© ÖESV // Foto: ÖESV – Lars Hagen

Dusek top bei WM

Top-Platzierung für Dusek Jakob bei Snoboardcross-WM in Idre.

Hämmerle holt mit Silber erste WM-Medaille, Dusek auf Platz 4

Snowboardcrosser Alessandro Hämmerle hat am Donnerstag seine erste WM-Medaille geholt. Der 27-jährige Vorarlberger und zweifache Gesamtweltcup-Gewinner musste sich in Idre in einem packenden Finallauf in einem Fotofinish nur dem Spanier Lucas Eguibar geschlagen geben. Auf Rang drei landete der Kanadier Eliot Grondin, der damit verhinderte, dass gleich zwei Österreicher auf dem Podest standen. Der Niederösterreicher Jakob Dusek musste sich somit mit Rang vier begnügen. Der Wiener Lukas Pachner belegte Platz 17 und der Steirer David Pickl Platz 30, beide waren im umfassenden Bewerb bereits im Achtelfinale ausgeschieden.

Dusek und Zerkhold belegen im Teambewerb Platz 7

Einen Tag nach Einzel-Silber für Alessandro Hämmerle hat es bei der Snowboard-WM der Crosser in Idre Fjäll keine Medaille für Österreich gegeben. Im Mixed-Teambewerb belegten die beiden Niederösterreicher Pia Zerkhold und Jakob Dusek nach einem Aus im Halbfinale Endrang sieben.

Der SBX-Teamevent war zum zweiten Mal ein WM-Bewerb, Österreich nahm erstmals teil.

Hämmerle hatte auf einen Start im Teambewerb verzichtet. Dusek und Zerkhold setzten sich zunächst als Zweite ihres Viertelfinales hauchdünn durch, nachdem Dusek Erster bei den Herren war und Zerkhold ihr Board um Millimeter vor der erfahrenen Französin Chloe Trespeuch über die Ziellinie gebracht hatte. Im Halbfinale legte Dusek als Zweiter erneut gut vor, Zerkhold kam aber als Vierte und Laufletzte ins Ziel, womit der Kampf um eine Medaille verpasst war. Im kleinen Finale gewann Dusek den Herren-Lauf erneut, Zerkhold wurde aber bei der Landung nach einem Sprung von der Italienerin Raffaella Brutto gerammt und zu Sturz gebracht.

Der Einzel-Vierte Dusek sagte: „Der Event war extrem lustig. Vor allem der erste Lauf, als Pia das Fotofinish gewonnen hat. Meine Plätze eins, zwei und eins waren eine ganz gute Leistung, so kann es weitergehen.“

© ORF.at // Foto: GEPA

Schöffmann dritte im Weltcup

Sabine Schöffmann fuhr ein starkes Rennen und durfte sich als Dritte über ihren ersten Podestplatz seit Februar 2019 freuen.

Sabine Schöffmann hat mit Rang drei beim Parallelriesentorlauf im russischen Bannoye ihren ersten Weltcup-Podestplatz seit fast zwei Jahren erobert! Zuletzt hatte die Kärntnerin Mitte Februar 2019 ebenfalls bei einem PGS in Pyeongchang (KOR) als Zweite den Sprung auf das Podium geschafft. Bei den Herren landete Alexander Payer als bester Österreicher auf Platz neun.

Sabine Schöffmann schaltete im 16er-Finale in den ersten beiden Runden die Russinnen Sofia Nadyrshina (+0,22 Sekunden) und Milena Bykova (+0,31 Sekunden) aus, ehe sie im Semifinale gegen die Deutsche Cheyenne Loch um 0,14 Sekunden knapp das Nachsehen hatte. Im kleinen Finale drehte die 28-Jährige aber noch einmal auf und bezwang die Qualifikationsschnellste Selina Jörg (GER) um 26 Hundertstel. Schöffmann hatte im vergangenen November bei einem Trainingssturz am Pass Thurn eine schwere Gehirnerschütterung erlitten und musste deshalb auch auf die Dezember-Rennen verzichten.

„Dieser dritte Platz ist etwas Besonderes, weil es in der vergangenen Saison zuerst nicht nach Wunsch für mich gelaufen ist und dann plötzlich nach zwei vierten Plätzen in Kanada wegen Corona Schluss war. Mit der Verletzung habe ich im November den nächsten Rückschlag hinnehmen müssen, daher ist dieser Stockerlplatz schon sehr speziell. Dabei waren heute die Bedingungen mit teilweise starkem Nebel und schlechter Bodensicht alles andere als einfach. Aber es ist mir sehr gut gelungen, das alles auszublenden und mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Ich bin mutig an die Sache herangegangen und habe durchwegs gute Läufe erwischt“, freute sich Sabine Schöffmann.

Mit Claudia Riegler und Julia Dujmovits erreichten zwei weitere ÖSV-Ladies die Finalentscheidung der Top 16. Riegler zog gegen die Japanerin Tsubaki Miki um acht Hundertstelsekunden denkbar knapp den Kürzeren und wurde als zweitbeste Österreicherin Elfte. Dujmovits unterlag Jörg in einem weiteren engen Duell um 0,10 Sekunden und belegte in der Endabrechnung Platz 16. Moskau-Siegerin Daniela Ulbing verpasste als Qualifikations-17. das Finale um vier Hundertstel. Ramona Hofmeister und Cheyenne Loch sorgten für einen deutschen Doppelerfolg.

Von den ÖSV-Herren zog einzig Alexander Payer als Zweiter der Qualifikation in das Achtelfinale ein, in dem sich der Kärntner dann allerdings dem Koreaner Sangkyum Kim um 0,21 Sekunden geschlagen geben musste. Arvid Auner (17.), Benjamin Karl (23.), Andreas Prommegger (24.), Aron Juritz (26.), Sebastian Kislinger (28.) und Fabian Obmann (36.) blieben an der Qualifikationshürde hängen. Die russischen Herren feierten durch Dmitry Loginov und Igor Sluev einen Doppelsieg. In einem italienischen Duell um Rang drei setzte sich Mirko Felicetti gegen Edwin Coratti durch.

© ÖSV // Foto: FIS Snowboard – Pavel Tabarchuk

Nächster Doppelsieg Brennsteiner & Raschner

Nächste Doppelsieg für Brennsteiner und Raschner im Europacup.

Nach dem gestrigen Doppelerfolg im Europacup-Riesentorlauf legten die ÖSV-Herren im heutigen Rennen nochmals nach. Stefan Brennsteiner gewann den Riesentorlauf in Berchtesgaden (GER) vor Dominik Raschner. Platz drei ging an Bastian Meisen aus Deutschland.

Das ÖSV-Europacup-Team präsentiert sich weiterhin in Topform. Nachdem gestern Dominik Raschner den ersten Riesentorlauf in Berchtesgaden für sich entscheiden konnte und Stefan Brennsteiner auf Platz zwei verwies, tauschen die beiden Teamkollegen im heutigen zweiten Rennen die Plätze am Podest. Der Salzburger Brennsteiner setzte sich mit 0,27 Sekunden Vorsprung auf Raschner durch und feierte damit seinen fünften Europacup-Sieg. Für den 29-Jährigen war es somit eine gelungene Generalprobe vor der alpinen Ski-Weltmeisterschaft in Cortina, die kommende Woche beginnt.

„Vor der WM einmal Zweiter und einmal Erster zu werden ist sehr cool. Vorallem im flacheren Gelände hat es in beiden Rennen super geklappt, das war mir sehr wichtig und es freut mich sehr, dass ich zu alter Stärke im Flachen zurückfinden konnte.“

Stefan Brennsteiner

Für Dominik Raschner bedeutete der heutigen zweite Rang das dritte Podium in Folge. Der Tiroler übernimmt damit auch die Führung in der Riesentorlauf Gesamtwertung und liegt in der Europacup-Gesamtwertung auf Rang drei (431 Punkte) hinter den beiden Teamkollegen Maximilian Lahnsteiner (603) und Raphael Haaser (533).

„Ich bin mit meiner derzeitigen Form echt zufrieden. Die beiden Riesentorläufe und auch die Rennen davor waren sehr gut. Kommende Woche stehen Slaloms auf dem Programm, da möchte ich auch gute Platzierungen einfahren.“

Dominik Raschner

© ÖSV // Foto: ÖSV

Doppelsieg Raschner & Brennsteiner

Doppelsieg für Raschner und Brennsteiner im Europacup.

Beim Europacup-Riesentorlauf in Berchtesgaden konnte sich der ÖSV über einen Doppelsieg freuen. Dominik Raschner gewann vor seinem Teamkollegen Stefan Brennsteiner (+0,37 Sek.). Platz drei ging an Fabian Gratz aus Deutschland (+0,64 Sek.).

Dominik Raschner, der bereits vor wenigen Tagen beim EC-RTL in Folgaria Zweiter wurde, präsentierte sich auch im heutigen Rennen in starker Form. Der 26-Jährige lag bereits nach dem ersten Durchgang in Führung und konnte in der Entscheidung mit einem soliden Lauf den Sieg einfahren. Für den Tiroler war es der dritte Sieg im Europacup.

Zweiter wurde Stefan Brennsteiner, der zur Halbzeit auf Rang drei lag und sich noch um einen Platz verbessern konnte. Der Salzburger der zum ersten Mal in dieser Saison im Europacup an den Start ging, holte sein zehntes EC-Podest. Insgesamt konnte der 29-jährige Weltcupfahrer vier Europacuprennen für sich entscheiden, zuletzt gewann er im Jänner 2020 zwei Riesentorläufe in Kirchberg/Tirol.

Mannschaftlich präsentierte sich das ÖSV-Team erneut stark und konnte sich mit sieben Athleten in den Punkterängen platzieren. Thomas Dorner wurde Elfter (+1,29 Sek.), Christian Borgnaes holte Platz zwölf (+1,31 Sek.), Roland Leitinger belegte Rang 16 (+1,49 Sek.), Andreas Ploier wurde 18. (+1,83 Sek.) und Maximilian Lahnsteiner holte als 27. (+3,13 Sek.) ebenfalls noch Punkte.

© ÖSV // Foto: ÖSV