Bildstein/Hussl 6te in Lanzarote

Bildstein/Hussl

Bildstein/Hussl beenden Lanzarote-Regatta auf Rang 6.

Bildstein/Hussl haben die Lanzarote International Regatta auf dem sechsten Gesamtrang abgeschlossen. Ein 16. Platz im letzten Rennen der Final Series nahm den 49er-Weltranglistenzweiten die Chance auf eine Medaille.

Bei sehr schwierigen Windbedingungen am letzten Wettkampftag der Lanzarote International Regatta verteidigte das 49er-Duo Benjamin Bildstein und David Hussl seinen sechsten Gesamtrang. Eine Kenterung im letzten Rennen der Final Series ließ die beiden vor dem entscheidenden Medal Race auf Rang acht abrutschen. Dort zeigten die 29-Jährigen nochmals ihre Klasse, holten den dritten Platz – und schlussendlich den sechsten Rang im Gesamtklassement zurück.

„Die Bedingungen waren im Medal Race vollkommen konträr zu jenen am Vormittag – wir hatten komplett andere Erwartungen. Unter dem Rennen ist dann der Wind eingeschlafen, nur eine hohe, spitze Welle ist geblieben. Die ganze Wettfahrt war eine Herausforderung, die wir aber gut gemeistert haben. Vom Start weg haben wir eine gute Pace gehabt“,

skizziert Vorschoter David Hussl das letzte Rennen der Regatta.

„Es ist noch ein wenig Rost vorhanden nach dem langen Winter. Aber alles in allem war das Gesamtresultat solide. Wir schauen jetzt gezielt nach vorne, um in den kommenden vier Monaten die richtigen und entscheidenden Schritte für Olympia zu setzen. Wir werden regenerieren und die Regatta nochmals genau analysieren. Wir wissen, dass wir speziell beim Bootshandling und im Bereich der Starts einiges besser machen können“,

fasst Steuermann Benjamin Bildstein zusammen.

Mit Rang sechs am Ende des Wettkampfes vor der kanarischen Insel ist das Duo vom Yacht Club Bregenz zufrieden. Bevor die beiden einen weiteren Trainingsblock vor Lanzarote in Angriff nehmen, reisen sie am Wochenende für wenige Tage zurück nach Österreich.

Das letzte europäische Nationenticket für die Olympischen Spiele in Japan ging an das irische Duo Robert Dickson und Sean Waddilove. Gewonnen wurde die 49er-Wertung von den spanischen Lokalmatadoren Diego Botin Le Chever/Iago Lopez Marra.

© PROFS // Foto: OeSV

Wallner 10te bei WM

Laura Wallner

Laura Wallner verpasst bei ihrer WM-Premiere im Big Air den Einzug ins Finale nur ganz knapp.

Nach einjähriger Verletzungspause gab die Tirolerin Laura Wallner unlängst bei den FIS Freeski World Championchips in Aspen (Colorado) ihr WM-Debüt. Dabei gelang ihr im Big Air mit ihrem einzigartigen „Flat Double 7“ ein beachtenswerter zehnter Platz. Zum Einzug ins Finale der besten Acht fehlten ihr gerade einmal drei Punkte.

Im Slopestyle-Bewerb zuvor hatte ihr wohl noch die Nervosität der ersten großen Titelkämpfe einen Streich gespielt. Sie kam zweimal zu Sturz und blieb damit deutlich unter ihren Möglichkeiten. Im Big Air packte sie dann aber, zum ersten Mal in einem Wettkampf, ihren ganz persönlichen Trick – den „Flat Double 7“ – aus. Sie stand ihn mit Bravour und wurde mit einem tollen zehnten Rang belohnt.

Im direkt an die WM anschließenden Weltcup in Aspen brachte Wallner auch noch ihren Slopestyle Run fehlerfrei ins Ziel und erreichte einen ordentlichen 15. Platz. Mit diesen beiden guten Platzierungen im Gepäck trat Wallner die Rückreise aus den USA wirklich glücklich an und freut sich nun auf das Slopestyle Weltcup Finale in Silvaplana (Schweiz).

© Foto: ÖSV – Janina Kuhnle

Raschner holt Weltcup-Ticket

Raschner Dominik

Raschner und Lahnsteiner holen Weltcup-Tickets.

Österreichs Alpinski-Herren haben in der Europacup-Gesamtwertung einen Dreifachsieg errungen. Maximilian Lahnsteiner hat nach den finalen Rennen auf der Reiteralm 692 Punkte auf dem Konto, es folgen Raphael Haaser (668) und Dominik Raschner (570). Lahnsteiner wurde in der Abfahrtswertung Zweiter, Raschner holte sich die Riesentorlauf-Wertung, beide haben damit in der Saison 2021/22 einen fixen Weltcup-Startplatz.

Mit dem Slalom auf der Reiteralm ging am Freitag die Europacup-Saison für die Herren zu Ende. In der Gesamtwertung konnte sich der ÖSV über einen Dreifachtriumph freuen: Maximilian Lahnsteiner gewann vor Raphael Haaser und Dominik Raschner, der auch die RTL-Gesamtwertung für sich entscheiden konnte.

Abfahrt: In der Abfahrt standen sechs Saisonrennen auf dem Programm und gleich in den ersten beiden Bewerben gab es einen ÖSV-Sieg zu bejubeln. Maximilian Lahnsteiner gewann den Auftakt in Santa Caterina, einen Tag später setzte sich Clemens Nocker gegen den Oberösterreicher durch. Im weiteren Saisonverlauf wurde der Franzose Victor Schuler immer stärker und dieser sicherte sich am Ende auch den Gesamtsieg vor Maximilian Lahnsteiner, der sich mit Platz zwei über einen Weltcup-Fixplatz in der kommenden Saison freuen darf.

Super-G: Im Super-G konnten zwar zwei Saisonsiege durch Raphael Haaser und Maximilian Lahnsteiner, sowie drei zweite und zwei dritte Plätze eingefahren werden, dennoch reichte es am Ende der Saison zu keinem Weltcup-Fixplatz. Nach sieben Rennen ging der Gesamtsieg an den Schweizer Stefan Rogentin. Bester Österreicher wurde Maximilian Lahnsteiner auf Rang vier, auf den dritten Platz fehlten gerade einmal acht Punkte.

Slalom: Auch im Slalom gingen die ÖSV-Herren in der Gesamtwertung leer aus. Dominik Raschner konnte zwar zweimal auf das Podest fahren, dennoch reichte es am Ende knapp nicht zu einem Fixplatz im Weltcup. Der Tiroler wurde als Sechster bester Österreicher in der Slalom-Wertung, welche der Brite Billy Major für sich entschied.

Riesentorlauf: Erfreulich verlief die Saison im Riesentorlauf, wo es gleich drei Saisonsiege zu bejubeln gab. Den Auftakt in Gurgl konnte Raphael Haaser für sich entscheiden, im Februar in Berchtesgaden siegte Dominik Raschner und tags darauf Stefan Brennsteiner. Hinzu kommen noch weitere sechs Podestplätze durch Magnus Walch, Raphael Haaser, Dominik Raschner, Stefan Brennsteiner und Daniel Meier. In der Gesamtwertung sicherte sich Dominik Raschner mit 353 Punkten den Sieg und darf sich damit über einen Fixplatz in der kommenden Weltcupsaison freuen.

© ÖSV // Foto: GEPA

Top-10 für Fabio Gstrein

Fabio Gstrein

Top-Platzierung für Fabio Gstrein im Slalom in Kranjska Gora.

Beim vorletzten Slalom der Saison im slowenischen Kranjska Gora reichte Marco Schwarz ein siebenter Platz für den Gewinn der kleinen Kristallkugel. Bester Österreicher wurde Manuel Feller auf Rang sechs.

Bei sehr schwierigen äußeren Bedingungen mit starkem Schneefall und schlechter Sicht ging der zehnte Saisonslalom in über die Bühne. Dem Leader in der Slalomwertung, Marco Schwarz, reichte am Ende ein siebenter Rang für den Gewinn der kleinen Kristallkugel. Der Kärntner, der nach dem ersten Durchgang auf Rang sechs lag, konnte im zweiten Lauf mit einer dosierten Fahrt die nötigen Punkte einfahren und darf sich damit erstmals in seiner Karriere über eine Kristallkugel freuen.

Bester Österreicher in Kranjska Gora wurde Manuel Feller auf Rang sechs (+1,18 Sek.). Der Tiroler, der nach dem ersten Durchgang auf dem elften Platz lag, zeigte in der Entscheidung eine starke Leistung und konnte sich noch um fünf Positionen verbessern.

Ebenfalls in die Top 10 schaffte es Fabio Gstrein, der Neunter wurde (+1,87 Sek.). Der 23-Jährige verbesserte sich nach dem 15. Platz zur Halbzeit um sechs Positionen und fuhr damit zum dritten Mal in dieser Saison unter die besten Zehn. Mit Adrian Pertl auf dem 17. Rang (+2,41 Sek.) schafften insgesamt vier ÖSV-Athleten den Sprung in die Top 20.

© ÖSV // Foto: GEPA

Brennsteiner am Podest

Brennsteiner, Raschner und Borgnaes in Topform beim Riesentorlauf in Kranjska Gora (SLO).

Für den Salzburger Stefan Brennsteiner läuft es derzeit im Riesentorlauf rund. Nach seinem Premierenpodest und Rang fünf in den beiden Rennen in Bansko (BUL) konnte der 29-Jährige heute erneut seine Klasse unter Beweis stellen und fuhr beim vorletzten Riesentorlauf der Saison im slowenischen Kranjska Gora erneut auf das Podium. Bereits nach Lauf eins lag Brennsteiner auf Rang drei und konnte diesen mit einem starken zweiten Durchgang verteidigen.

„Ich bin natürlich sehr zufrieden. Auch der zweite Durchgang hat sich richtig gut angefühlt, nur im Schlusshang hat mir ein wenig die Kraft gefehlt. Gegen Marco war heute kein Kraut gewachsen und daher bin ich sehr happy mit meinem dritten Platz. Das Skifahren macht wieder richtig Spaß und dass jetzt zweimal ein Podium rausschaut ist der Hammer.“

Stefan Brennsteiner

Zweitbester Österreicher wurde Manuel Feller auf Rang acht. Der Tiroler, der sich nach Rang zehn im ersten Lauf noch um zwei Positionen verbessern konnte, holte damit sein zweitbestes Saisonergebnis im Riesentorlauf. Roland Leitinger belegte den soliden 13. Rang. Dominik Raschner konnte sich mit Platz 17 über sein bestes Karriereergebnis freuen. Der 26-jährige Tiroler zeigte einen starken zweiten Lauf und verbesserte sich vom 26. auf den 17. Rang. Christian Borgnaes wurde 29.

© ÖSV // Foto: GEPA

Pachner verpasst Weltcupsieg

Lukas Pachner rast auf das Podium und verpasst nur knapp seinen Weltcupsieg.

Lukas Pachner (gelbes Trikot) fehlten im Fotofinish gegen Eliot Grondin (grünes Trikot) nur Zentimeter zum ersten Weltcupsieg.

Snowboardcrosser Lukas Pachner ist in Bakuriani (GEO) nur um Zentimeter an seinem ersten Weltcupsieg vorbeigeschrammt!

Der 29-Jährige zündete beim ersten von zwei Rennen in dieser Woche im großen Finale auf der langen Zielgeraden von Position vier aus den Turbo und musste am Ende im Fotofinish nur dem Kanadier Eliot Grondin den Vortritt lassen. Damit egalisierte Pachner sein bestes Weltcupresultat – vor vier Jahren war der Wiener in La Molina (ESP) ebenfalls Zweiter geworden.

Alessandro Hämmerle, der das große Finale lange Zeit von der Spitze aus kontrolliert hatte, landete hinter dem Italiener Lorenzo Sommariva auf Platz vier. Damit ist der Polster von Spitzenreiter Hämmerle auf Grondin im SBX-Weltcup von 58 auf acht Zähler geschmolzen. Drittbester Österreicher wurde der Wahl-Vorarlberger Julian Lüftner, der das Viertelfinale erreichte und sich im Endklassement an der 14. Stelle einreihte. Für den Vorarlberger Luca Hämmerle (21.), den Steirer David Pickl (26.) und den Burgenländer Sebastian Jud (30.) kam im Achtelfinale das Aus.

„Ich bin superhappy, dass es endlich wieder für das Podium gereicht hat. Dafür habe ich sehr lange kämpfen müssen. Jetzt bin ich einfach nur froh, dass es wieder bergauf geht“, sagte Lukas Pachner, der im März 2018 bei einem schweren Sturz in Veysonnaz (SUI) eine Hüftluxation sowie einen Bruch der rechten Hüftpfanne erlitten hatte.

„Taktisch habe ich gewusst, dass die Heats im unteren Streckenabschnitt entschieden werden. Dort habe ich mir schon im Training eine schnelle Linie zurechtgelegt. Im Rennen habe ich mich bis zur Einfahrt auf die Zielgerade gut in Position gebracht und dann voll attackiert. Ich bin froh, dass mein Plan so perfekt aufgegangen ist“, ergänzte Pachner.

 

© ÖSV // Foto: ÖSV – Rezi Kenia

Sturm holt Bronze

Bei der Junioren-WM holt Joshua Sturm mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang Bronze.

Auch im dritten Rennen bei der Junioren-Ski WM in Bansko (BUL) holte der ÖSV eine Medaille. Joshua Sturm gelang mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang noch der Sprung auf das Podest. Der Tiroler holte mit Bronze seine erste WM-Medaille. Gold ging an den US-Amerikaner Benjamin Ritchie, Silber sicherte sich der Schweizer Fadri Janutin.

„Nachdem mein Zimmerkollege Lukas so stark vorgelegt hat, dachte ich mir heute muss ich nachziehen. Nach dem ersten Lauf hätte ich mir nicht gedacht, dass es noch gelingt. Ich bin in den letzten Rennen oft zu brav gefahren und habe heute endlich wieder alles Riskiert. Es ist richtig lässig“, Joshua Sturm.

Der Doppelmedaillengewinner Lukas Feurstein, der sich bereits zwei Medaillen in Bansko sichern konnte, wurde als Sechster zweitbester Österreicher und platzierte sich unmittelbar vor seinem Teamkollegen Armin Dornauer, der Rang sieben holte.

© ÖSV // Foto: ÖSV

Kreibich 5ter bei FWT

Tao Kreibich wird 5ter in der Freeride Worldtour.

Der Altacher Freeskier zeigt eine fulminante Leistung in Ordino Arcalís (Andorra) und landet auf Rang fünf. Den Sieg holt sich Andrew Pollard aus den USA.

Nach einem eher enttäuschenden Auftakt für Tao Kreibich beim ersten Contest am vergangenen Wochenende mit Rang 16 schlug der 23-Jährige heute zurück. Mit einem nahezu perfekten Run, bei dem er u.a. einen Backflip über ein massives Cliff zeigte, klassifizierte sich der Wintersportler auf Rang fünf. Auch ein Rightside 360 sowie ein weiter Air waren weitere Höhepunkte im Run des Altachers. Den Sieg holte sich der US-Amerikaner Andrew Pollard. 

Bei den Snowboardern verbesserte sich Rookie Blake Moller (USA) verbesserte sich im Vergleich zum Saisonauftakt um einen Platz und sicherte sich mit seinem kraftvollen Style den Sieg. Bei den Damen ließ sich Marion Haerty (FRA), die Titelverteidigerin und Gewinnerin des Saisonauftakts, auch im zweiten Anlauf den Sieg nicht nehmen. Im Damen-Skifahrer-Segment begeisterte Elisabeth Gerritzen (SUI), beim ersten Andorra-Event nur Siebte, die Judges mit einer kreativen Linie. Ohne das geringste Zögern pflügte sie durch den Steilhang, sprang einen weiten 360 und ließ weitere Airs sowie eine durchwegs flüssige und schnelle Fahrt folgen. Der dritte Stopp der FWT soll ab 6. März 2021 in Fieberbrunn (AUT) durchgeführt werden.

© vol.at // Foto: Freeride World Tour / Jeremy Bernard

Brennsteiner erneut top

Stefan Brennsteiner konnte erneut einen Erfolg feiern.

Beim zweiten Riesentorlauf im bulgarischen Bansko belegte Stefan Brennsteiner, der am Vortag Dritter wurde, diesmal den starken fünften Platz. Der Sieg ging an den Franzosen Mathieu Faivre, der Marco Odermatt (SUI) und Alexis Pinturault (FRA) hinter sich ließ. Marco Schwarz wurde Zehnter.

Die Reise nach Bansko hat sich für den 29-jährigen Brennsteiner voll bezahlt gemacht. Nachdem er am Samstag erstmals im Weltcup auf das Podest fahren konnte, knüpfte der Salzburger heute an seine starke Leistung an. Nach dem ersten Lauf lag Brennsteiner nach einem Fehler im oberen Teil an zehnter Stelle und konnte sich mit der zweitschnellsten Laufzeit im zweiten Durchgang noch auf den ausgezeichneten fünften Platz nach vorne schieben.

„Es war ein geniales Wochenende. Ich habe mich vom ersten Mal herunterrutschen hier gleich wohlgefühlt und mein Servicemann hat einen genialen Job gemacht. Ich hatte schon öfters Gedanken aufzuhören und dass es jetzt so läuft ist unbeschreiblich.“ – Stefan Brennsteiner

Zweitbester Österreicher wurde Marco Schwarz auf Rang zehn. Der Kärntner, der bereits im ersten Riesentorlauf Zehnter wurde, konnte sich vom 13. Platz im ersten Durchgang noch um drei Positionen steigern.

Roland Leitinger, nach dem ersten Durchgang als Neunter bester Österreicher, fiel in der Entscheidung zurück und belegte am Ende den 16. Platz. Manuel Feller musste sich nach seinem gestrigen sechsten Rang am heutigen Tag mit Platz zwanzig zufriedengeben.

Adrian Pertl (40), Fabio Gstrein (42.) und Christian Borgnaes (43.) verpassen den Sprung in den zweiten Durchgang.

© ÖSV // Foto: GEPA

Brennsteiner am Podest

Brennsteiner fuhr erstmals in seiner Karriere auf das Weltcuppodest

Stefan Brennsteiner wurde beim ersten von zwei Riesentorläufen in Bansko (BUL) Dritter und fuhr damit erstmal in seiner Karriere auf ein Weltcuppodest. Der Salzburger musste sich nur dem kroatischen Sieger Filip Zubcic und Mathieu Faivre aus Frankreich geschlagen geben. Mit Manuel Feller auf Platz sechs und Marco Schwarz auf Rang zehn schafften insgesamt drei Österreicher den Sprung in die Top 10.

Der 29-jährige Brennsteiner zeigte schon im ersten Lauf mit Startnummer 24 einen starken Lauf und brachte sich mit Rang fünf in Lauerposition auf die Podestplätze. Im zweiten Durchgang konnte der Salzburger bei nachlassender Piste einen weiteren hervorragenden Lauf zeigen und schaffte den Sprung auf das Podium. Das bislang beste Weltcupergebnis waren zwei achte Plätze 2018 und 2020 in Alta Badia.

„Es ist eine extreme Freude, denn der Weg bis hierher war kein einfacher. Endlich kommt das alles zurück und so macht es Spaß. Es gibt so viele Leute, denen ich danken muss, all die sollen es heute mit mir genießen. Ich wusste ich fahre gut und habe darauf vertraut, dass es irgendwann alles zusammenpassen wird.“ – Stefan Brennsteiner

Zweitbester Österreicher wurde Manuel Feller, der bereits im ersten Durchgang einen guten Lauf zeigte und Neunter war. In der Entscheidung zeigte der Tiroler eine starke Performance und konnte noch drei Plätze gutmachen. Am Ende holte der 28-Jährige mit Rang sechs sein bestes Riesentorlaufergebnis seit dem Saisonfinale 2019 in Soldeu (AND), als er Platz vier holte.

Marco Schwarz, der Bronzemedaillengewinner bei der Ski-WM, zeigte zwei solide Läufe und belegte am Ende den guten zehnten Rang. Adrian Pertl konnte als zwanzigster ebenfalls wichtige Weltcuppunkte sammeln.

Christian Borgnaes als 34. und Fabio Gstrein auf Rang 39 konnten sich nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren. Roland Leitinger schied im ersten Durchgang nach einem Fehler im oberen Teil aus.

© ÖSV // Foto: GEPA