Dritter Platz für Brennsteiner

Stefan Brennsteiner fährt beim Riesentorlauf in Kranjska Gora erneut auf das Podest.

Der 34-jährige Salzburger fährt bei strahlendem Sonnenschein auf den dritten Rang und muss sich nur dem brasilianischen Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen und dem Schweizer Loic Meillard geschlagen geben.

Pinheiro Braathen, der schon zur Halbzeit in Führung gelegen ist, zeigte auch in der Entscheidung eine souveräne Leistung und schwang im Ziel mit 0,54 Sekunden Vorsprung auf Meillard ab. Für den 25-Jährigen war es der erste RTL-Weltcup-Sieg für Brasilien, zuvor gewann er als Norweger bereits zwei RTL-Weltcup-Rennen. Insgesamt war es sein siebenter Weltcup-Sieg, sein zweiter in dieser Saison nach dem Slalom-Erfolg in Levi.

Brennsteiner fiel in der Entscheidung um einen Rang zurück, jubelte aber über seinen insgesamt siebenten Podestplatz in seiner Karriere. „Es war der zweite Lauf nicht so ein guter Lauf, leider. Aber cool, dass es für das Podium gereicht hat. Da war ich zu weit weg vom Tor, bei der Geschwindigkeit habe ich viel liegen lassen“, meinte der 34-Jährige, der in Copper Mountain im November seinen ersten Weltcup-Sieg gefeiert hatte.

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EC-Erfolg für Falch und Astner

Natalie Falch und Nina Astner fahren beim Slalom-Triple in Schweden mit Platz zwei und drei aufs Stockerl.

Das ÖSV-Duo muss sich nur Lokalmatadorin Moa Mussener Bostroem aus Schweden geschlagen geben. Leonie Raich (+1,24 Sek.) landet als drittbeste ÖSV-Läuferin auf Rang 17.

Es ist der Abschluss eines Slalom-Triples in Sundsvall/Nolby. Am Freitag und Samstag gewann jeweils Weltcup-Routinierin Anna Swenn-Larsson. Im ersten Slalom landete Falch als beste ÖSV-Athletin auf Platz vier, am Samstag belegte Astner als beste ÖSV-Läuferin Rang acht.

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Moser sprintet aufs Podest

Benjamin Moser sprintet in Falun als Dritter auf das Podest.

Der Tiroler sprintet erstmals im Weltcup in das Finale der Top-Sechs und darf sich am Ende als Dritter sogar über den zweiten Podestplatz seiner Karriere freuen.

Der 28-Jährige musst sich nur dem norwegischen Superstar Johannes Hoesflot Klaebo sowie dessen Landsmann Lars Heggen geschlagen geben.

Der Tiroler qualifizierte sich als 17. zunächst souverän für das Finale der Top-30 und lieferte im anschließenden Viertelfinale eine extrem starke Vorstellung ab. Der Österreicher setzte sich bereits auf den ersten Metern an die Spitze des Feldes und stieg am Ende als Erster seines Heats ungefährdet in das Halbfinale auf. Dort bekam es Moser dann unter anderem mit den beiden Norwegern Oskar Opstad Vike und Even Northug sowie dem Schweden George Ersson und dem Schweizer Janik Riebli zu tun. In einem unfassbar packenden Rennen zeigte der 28-Jährige erneut eine absolute Top-Performance und qualifizierte sich am Ende als Zweiter erstmals in seiner Karriere für das Finale der Top-6.

Dort warteten auf den Österreicher dann namhafte Konkurrenten wie die drei Norweger Johannes Hoesflot Klaebo, Lars Heggen und Mathias Holbaek sowie der Franzose Lucas Chanavat und der Schweizer Janik Riebli. Das Feld blieb zunächst lange eng zusammen, ehe Benjamin Moser sich kurz vor der Zielgeraden auf Platz drei setzte und diese Position bis ins Ziel verteidigte. Am Ende durfte der Tiroler als sensationeller Dritter seinen ersten Podestplatz in dieser Disziplin bejubeln.

Benjamin Moser: „Im Moment bin ich ehrlicherweise ein wenig sprachlos und das war heute einfach ein unfassbar cooler Tag. Schon allein, dass ich mich für das Finale qualifizieren konnte, ist unglaublich und war ein wirklich langersehntes, großes Karriereziel von mir. Dass sich dann auch noch ein Podestplatz ausgeht, damit habe ich ehrlicherweise wirklich nicht gerechnet. Wir hatten unfassbar gutes Material und ich muss mich beim gesamten Service-Team bedanken. Es ist einfach nur schön, dass das heute so aufgegangen ist. Jetzt zum zweiten Mal in diesem Winter auf dem Podest zu stehen, ist wirklich unglaublich.“

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Großer Empfang in Innsbruck

Die Medaillengewinner*innen des Olympic Team Austria werden bei der LOTTERIEN Medaillenfeier in Innsbruck geehrt und gefeiert.

Auch unser Team war vor Ort, um Sabine Payer, Jakob Dusek, Janine Flock und Fabio Gstrein gebührend zu empfangen.

Die XXV. Olympischen Winterspiele Mailand Cortina 2026 sind beendet. Mit 18 Medaillen stellte das Olympic Team Austria die Medaillenausbeute von Peking 2022 ein. Damit wurde die Zielvorgabe von ÖOC-Präsident Horst Nussbaumer erreicht. Bemerkenswert ist dabei die große sportliche Bandbreite der Erfolge, da Medaillen und Spitzenplätze in zahlreichen Disziplinen erbracht wurden.

Mehr Edelmetall gab es für Österreich bei Winterspielen bisher nur zweimal. In Turin 2006 holte Österreich 23 Medaillen, 1992 in Albertville insgesamt 21. Mailand Cortina 2026 reiht sich damit bereits jetzt unter den erfolgreichsten Winterspielen aus rot-weiß-roter Sicht ein.

Mit der offiziellen LOTTERIEN Medaillenfeier des Olympic Team Austria in Innsbruck wurde die Tiroler Landeshauptstadt zur Bühne des österreichischen Spitzensports und bot den Medaillengewinner*innen einen gebührenden Empfang – 50 Jahre nachdem Innsbruck selbst Schauplatz der Winterspiele war.

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Gstrein holt Olympia-Silber

Fabio Gstrein sichert sich in Bormio im Slalom die Silbermedaille.

Der 28-jährige sorgt mit seinem Erfolg für einen sensationellen Abschluss für Österreichs Ski-Herren bei den Olympischen Winterspielen Mailand Cortina 2026.

Der 28-jährige Tiroler liegt nach dem ersten Lauf auf Rang drei und macht im Finale mit Laufbestzeit noch eine Position gut. Halbzeit-Leader Atle Lie McGrath (NOR) scheidet im zweiten Durchgang aus, die Goldmedaille geht an den Schweizer Loic Meillard, Bronze sichert sich Henrik Kristoffersen (NOR).

„Es ist richtig lässig. Nach dem ersten wusste ich, dass es eine Medaille ist, wenn ich im Ziel Erster bin. Jetzt ist es Silber, eine richtige Gaudi“, freut sich Gstrein, für den es der größte Karriere-Erfolg ist.

Gstrein hatte zu Beginn der Saison Probleme und schaffte es erst auf den letzten Drücker ins Olympia-Aufgebot. „Es war eine brutal schwierige Saison, ich bin nie richtig ins Fahren gekommen. Da habe ich mich gut rausgekämpft, auf diese Medaille bin ich sehr stolz.“

Der Tiroler widmet die Silbermedaille seinem Umfeld. „Von daheim kriege ich so eine Unterstützung, jeder weiß, wenn alles passt, dann geht es. Meine Frau klopft mir hin und wieder auf die Finger und sagt mir, dass es anders auch geht. So eine Unterstützung braucht man. Gefühlt war das ganze Ötztal hinter mir, jetzt eine Medaille mit nach Hause zu nehmen ist nicht nur eine Belohnung für mich, sondern für alle.“

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Zerkhold gewinnt kleines Finale

Pia Zerkhold belegt den fünften Platz im Snowboardcross bei den Olympischen Spielen in Livigno.

Die Niederösterreicherin kann nach einer souveränen Leistung das kleine Finale für sich entscheiden.

Für Zerkhold war es bereits die zweite Olympiateilnahme nach Peking (#25) und ihr bestes Olympia-Ergebnis im Einzelwettbewerb.

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Flock vergoldet Erfolgskarriere

Janine Flock rast im Skeleton mit einem Start-Ziel-Sieg zur Olympia-Goldmedaille.

Bei ihren vierten Olympischen Winterspielen darf die Tirolerin endlich über Edelmetall jubeln.

Flock-Mania im „Eugenia Monti“-Eiskanal, der am Samstagabend ganz in rot-weiß-rot getaucht war: Familie, mit Mama Angela, Fans, Supporter und die halbe Nachbarschaft aus dem 168 Kilometer entfernten Rum bei Innsbruck waren nach Cortina gepilgert um der „Tiroler Eiseiligen“ zu huldigen.

Die Halbzeitführende Flock war mit dem hauchdünnen Vorsprung von 0,04 Sekunden auf Susanne Kreher ins Grande Finale gestartet. Das deutsche Verfolgerinnen-Trio wurde durch Jacqueline Pfeifer (+ 0,13), die am Vortag in Lauf 2 mit einer Zeit von 57,18 Sekunden noch Bahnrekord aufgestellt hate, und Hannah Neise (+ 0,37) komplettiert.

Ein Blick auf die Ergebnisliste zeigt, dass Konstanz der Schlüssel zum Flock’schen Erfolg war: 57,22 (1) – 57,26 (2) – 57,26 (1) – 57,28 (1) waren ihre Laufzeiten. Nur einmal war die Deutsche Jacqueline Pfeifer, die Bronze gewann, im zweiten Lauf um 8 Hundertstelsekunden schneller. Silber ging an Susanne Kreher, ebenfalls aus Deutschland.

Die Medaille ist historisch: es ist die zweite für die rot-weiß-rote Skeleton-Familie nach Martin Rettl in Salt Lake City 2002. Für das ÖOC-Team war es die vierte Goldmedaille bei diesen Olympischen Winterspielen nach den Snowboardern Benjamin Karl (Parallel-Riesentorlauf) und Alessandro Hämmerle (Cross) sowie den Skirennläuferinnen Ariane Rädler/Katharina Huber in der alpinen Team-Kombi. Insgesamt war es das 13. Edelmetall 2026 (4 Gold/6 Silber/3 Bronze) für das Olympic Team Austria.

Flocks erst Reaktion: „Ich bin die ganze Zeit über bei mir geblieben, habe mich von Anfang an unglaublich wohl gefühlt und nie daran gezweifelt, dass ich hier gewinnen kann. Es ist ein unglaubliches Gefühl, über die Ziellinie zu fahren, den Jubel zu hören, die rot-weiß-roten Fahnen zu sehen und alle Teammitglieder und meine Familie in den Arm nehmen zu können.“

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Olympia-Bronze für Dusek

Jakob Dusek holt Bronze im Snowboardcross bei den Olympischen Spielen in Livigno.

In einem sensationellen Finale beim Snowboardcross-Bewerb kürt sich der Vorarlberger Alessandro Hämmerle zum Doppel-Olympiasieger, Jakob Dusek sichert sich die Bronzemedaille.

In einem an Spannung nicht zu überbietenden Finale, sicherten sich die Österreichischen Snowboarder mit einem wahren Zielfinish-Spektakel die Medaillen und sorgten somit für ein historisches Ergebnis.

Für den Vorarlberger Alessandro Hämmerle war es nach Peking 2022 bereits die zweite Olympia-Goldmedaille. Jakob Dusek, der Weltmeister von 2023, holte sich seine erste Medaille bei Olympischen Winterspielen ab. Mit kluger Linienwahl und starkem Timing arbeitete sich der Niederösterreicher bis ins große Finale vor und schnappte sich Bronze. Zwei Österreicher am Podest – im Snowboardcross ein Ausrufezeichen.

„Ich bin so happy, dass es endlich mal funktioniert hat. Das fünfte Finale in einem Großereignis mit zwei Österreichern und erstmals ist kein Österreicher Vierter geworden. Jetzt hat es funktioniert, wir haben diesen Teufelskreis durchbrochen. Jetzt mit einer Medaille dazustehen, ist schon sehr speziell. Familie und Freunde sind da, besser kann es nicht sein“, so Dusek.

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Olympia-Edelmetall für Payer

Sabine Payer holt die Silbermedaille im Parallel-Riesentorlauf der Snowboarder in Livigno.

Nach zwei verpassten Teilnahmen an den Olympischen Spielen aus verschiedenen Gründen gibt Sabine Payer mit 33 Jahren in Livigno endlich ihr ersehntes Olympia-Debüt – und krönt es obendrein mit einer Medaille.

Die Kärntnerin konnte sich in allen Finalläufen behaupten. Im großen Finale lag die 33-Jährige zunächst gleichauf mit Zuzana Maderova (CZE). Nach einem kleinen Fehler im Steilstück konnte Payer die Lücke jedoch nicht mehr schließen, sicherte sich aber die Silbermedaille.

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Gesamtweltcupsieg für Ruetz

Heimsieg und historischer Gesamtweltcupsieg für Riccarda Ruetz.

Sie gewinnt in Umhausen (AUT) den Eliminator und holt damit nach 27 Jahren den Sieg im Gesamtweltcup nach Österreich.

Die 955 Meter lange Naturrodelbahn „Grantau“ hat am Sonntag ein Rennen für die Geschichtsbücher geschrieben. Im Eliminator-Finale standen sich Nadine Staffler (ITA), Europameisterin Nina Castiglioni (ITA), Lisa Walch (GER) und Riccarda Ruetz (AUT) gegenüber. Ruetz zeigte einen wahren Traumlauf und sicherte sich in 1.14,21 Minuten ihren vierten Saisonsieg, vor Castiglioni (1.15,34 Minuten) und Walch (1.15,67), Staffler (1.17,00) wurde Vierte.

„Ich war voll fokussiert, ich wollte zeigen, was ich kann, und das ist mir gelungen“, erklärte Ruetz, die sich im Ziel zunächst nicht sicher war, ob sie ein Rennen vor Schluss bereits den Sieg im Gesamtweltcup in der Tasche hatte. Mit dem Sieg im Eliminator ist 21-Jährige nicht mehr von der Spitze der Weltcupwertung zu verdrängen, erstmals ist Ruetz Gesamtweltcupsiegerin. „Das freut mich riesig, das war mein großes Ziel“, so Ruetz. Nach 27 Jahren kehrt die große Kristallkugel bei den Damen wieder nach Österreich zurück, die letzte Gesamtsiegerin war die Ötztalerin Elvira Holzknecht in der Saison 1998-1999.

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