Brennsteiner besticht mit Konstanz

Stefan Brennsteiner verpasst beim dritten Saisonrennen das Podest nur knapp.

Der Routinier, dem erst beim letzten Rennen in Copper Mountain sein Premierensieg geglückt ist, beendet seine Amerika Tournee mit einem starken vierten Rang.

Brennsteiner nimmt somit das rote Trikot des Disziplinenführenden im Riesentorlauf mit nach Europa. 

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Europacup Damen bei Heimrennen erfolgreich

Leonie Raich steht beim ersten Europacup Slalom der Saison in Mayrhofen/Hippach erstmalig auf dem Podest.

Dies war nicht nur der erste Saison-Podestplatz, sondern der erste in ihrer Karriere.

Natalie Falch erreichte beim selben Rennen, nach Halbzeitführung und schweren Fehler im zweiten Lauf, die Top 5.

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Podestplatz für Payer

Sabine Payer landet beim Weltcup-Auftakt im Mylin Valley im Parallel-Riesentorlauf auf dem dritten Rang.

Im kleinen Finale behält sie gegen die Tschechin Zuzana Maderova die Oberhand und sichert sich somit den 42. Podestplatz ihrer Karriere.

Bei eisigen und unruhigen Pistenverhältnissen, flachem Licht und böigem Wind zeigte Payer im Vergleich zum Vortag eine Leistungssteigerung. „Es war echt ein Kampf heute. Ich habe meine Lehren aus dem gestrigen Rennen gezogen und meine Fahrweise umgestellt. Ich habe es heute mit einem smarteren Stil probiert, nachdem ich gestern noch versucht habe, schnelle Kurven zu fahren und daran zerschellt bin“, so Payer, die sich erst im Halbfinale der Schweizerin Julie Zogg geschlagen geben musste.

„Solche Verhältnisse wie hier liegen mir nicht wirklich, daher bin ich froh, dass es sich mit dem Podium ausgegangen ist. Diesen dritten Platz nehme ich sehr gerne mit nach Hause“, zog Payer zufrieden Bilanz. Mit dem Stockerlplatz im Gepäck geht es am kommenden Samstag mit dem Parallel-Riesentorlauf in Cortina d’Ampezzo weiter. Nach dem Sieg in der letzten Saison freut sich Payer auf die erste Station in Europa. „Cortina ist einer meiner Lieblingshänge, das wird ein ganz anderes Rennen.“

Den Sieg im zweiten Bewerb der Saison holte Tsubaki Miki. Die Japanerin wies im Finale Zogg in die Schranken und feierte ihren achten Sieg im Weltcup. 

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Moser sprintet in Top 10

Benjamin Moser sprintet beim Auftakt der Langlauf-Weltcupsaison in Ruka als Zehnter in die Top10.

Der 28-Jährige kämpft im Semifinale bis zum letzten Meter und verpasst als Fünfter seines Heats den Finaleinzug.

„Mein großes Ziel sind zwar die Top Sechs, aber mit einem Top-Ten-Ergebnis in die neue Saison zu starten, ist richtig cool und absolut nicht selbstverständlich“, so Moser. Der Sieg ging wieder einmal an den Norweger Johannes Hösflot Kläbo, der einen norwegischen Dreifachsieg anführte. 

Michael Föttinger und Erik Engel landeten auf den Rängen 20 und 24. Lukas Mrkonjic, Tobias Ganner und Magdalena Scherz verpassten hingegen die Qualifikation für die Finalläufe.

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Zweimal Gold für Gastl

Daniel Gastl holt bei der Polizei-Europameisterschaft in Zagreb zwei Goldmedaillen.

Daniel gewinnt sowohl im griechisch-römischen Stil, als auch im Freistil in seiner Klasse.

Im Anschluss an das Bundesligafinale reisten die drei Polizeisportler Michael Wagner, Benjamin Greil und Daniel Gastl vom RSC Inzing zur Polizei-Europameisterschaft in die kroatische Hauptstadt Zagreb.

Daniel Gastl beherrschte in der Klasse bis 130 kg seine Konkurrenz aus ESP, CZE und CRO und holte Gold für das österreichische Polizeiteam.

Auch im Freistil brachte er all seine Routine auf die Matte, besiegte sämtliche Gegner mit 10:0 und krönte sich ein weiteres Mal zum Europameister.

Die drei Polizeisportler des RSCI holten insgesamt 3× Gold und 1× Silber für Österreich bei dieser Europameisterschaft.

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Erster Saisonsieg für Zegg

Leonie Zegg gewinnt FIS-Abfahrtsrennen in Gröden.

Zweites Saisonrennen, erster Sieg! Für die Lecherin verlief der Auftakt in Gröden am Ende doch noch zufriedenstellend.

Dabei war die 21-Jährige mit ihrem sechsten Rang nach der ersten Abfahrt noch ziemlich ratlos gewesen. Zumal die Lecherin im einzigen Training 0,54 Sekunden vor ihrer steirischen ÖSV-Teamkollegin Anna Schilcher klare Bestzeit erzielt hatte. „Ich weiß gar nicht genau, was ich falsch gemacht habe“, sagte die 21-Jährige. „Ich habe zwar einen kleinen Fehler gehabt und bin dann kurz einmal sehr spät geworden, aber…“ 1,83 Sekunden Rückstand auf ihre siegreiche Head-Markenkollegin Schilcher waren damit nur schwer zu erklären.

Einen Ansatz fand die regierende Junioren-Vizeweltmeisterin im Super-G dann aber doch. Anders als im Training, wo sie einen 2,18 Meter langen Ski gefahren war, hatte sie es im Rennen mit einem 2,15er probiert. „Ich musste es einfach austesten und das mache ich lieber bei einem FIS-Rennen als im Training für den Europacup“, erklärte die Justizwache-Sportlerin. „Jetzt ist klar, dass ich bei flachen Strecken immer den langen Ski nehme.“

Das tat Zegg dann auch bei der zweiten Abfahrt. Mit Erfolg! In einer Zeit von 1:34,14 Minuten feierte sie ihren ersten Saisonsieg, 0,15 Sekunden vor Schilcher. Die Sibratsgfällerin Vanessa Nußbaumer fuhr auf Rang sieben (+1,06), Emma Amann wurde 42. (+3,34).

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Premierensieg für Brennsteiner

Stefan Brennsteiner schafft die Sensation und holt seinen ersten Weltcupsieg im Riesenslalom.

Der Salzburger bewahrt nach der Halbzeitführung einen kühlen Kopf und darf sich in Copper Mountain über seinen ersten Weltcupsieg freuen.

Brennsteiner verwies den Norweger Henrik Kristoffersen auf Rang zwei. Dritter wurde der Kroate Filip Zubcic.

„Gerade geht nicht so viel in mir vor, aber es fühlt sich richtig gut an! Ich hatte schon öfter eine gute Ausgangsposition und wollte nicht wieder leer ausgehen. Deswegen ist es so cool, dass ich draufgeblieben und so gut runtergefahren bin.  Ich habe schon sehr schwierige Momente in meinem Leben gehabt, aber auch sehr schöne außerhalb des Sports. Sport muss man immer ein bisschen relativieren. Das ist mir in den letzten Jahren gelungen. Deshalb funktioniert es jetzt auch besser, denke ich. Der Druck ist nicht mehr ganz so groß. Und mit dem Druck, der entsteht, kann ich besser umgehen“, analysiert Stefan Brennsteiner.

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Moser in starker Form

Benjamin Moser gewinnt den Klassik-Sprint in Olos/Muonio.

In einem knappen Rennen sichert sich der Tiroler den Sieg im 1,2 km Sprint Finale.

Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Finnen Juuso Haarala und Eero Rantala, die damit das Podium komplettierten. Sein Teamkollege Michael Föttinger landet auf dem starken siebten Rang.

Im darauf folgenden 10 km Skate Rennen belegt Moser außerdem den 12. Rang und bestätigt somit seine starke Form zu Saisonbeginn.

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Neunter ATP-Doppeltitel für Erler

Alexander Erler holt bei den BNP Paribas Nordic Open den neunten ATP-Doppeltitel seiner Karriere.

Das ÖTV-Ass lässt in Schwedens Hauptstadt im Endspiel mit Robert Galloway nichts anbrennen.

Alle Neune! Alexander Erler hat bei den BNP Paribas Nordic Open am Sonntag zu Mittag den neunten ATP-Doppeltitel seiner Karriere geholt. Und das mit einer beeindruckenden Vorstellung: Der Tiroler (ATP-Doppel 38) setzte sich im Endspiel des ATP-250-Hartplatz-Hallenevents in Stockholm mit seinem US-Doppelpartner Robert Galloway gegen dessen Landsmann Vasil Kirkov (ATP-Doppel 64) und den Niederländer Bart Stevens (ATP 63) in nur 65 Minuten Spielzeit mit 6:3, 6:2 durch. Erler schraubte hiermit seine Finalbilanz auf der ATP-Tour auf 9:3 und reist mit einer Trophäe im Gepäck zu seinem Heimspiel bei den Erste Bank Open. Beim ATP-500-Turnier in der Wiener Stadthalle hatte er im Vorjahr mit Lucas Miedler seinen bisher letzten ATP-Triumph gefeiert, ehe sich die sportlichen Wege der beiden – abgesehen von gemeinsamen Auftritten im Davis Cup – getrennt hatten.

Erler/Galloway hatten im Stockholm-Viertelfinale Österreichs Neo-Top-100-Doppelasse Neil Oberleitner (ATP-Doppel 92) und David Pichler (ATP-Doppel 95) mit 6:3, 7:5 eliminiert und im Halbfinale am Samstag dann auch die topgesetzten Italiener Simone Bolelli (ATP-Doppel 14) und Andrea Vavassori (ATP-Doppel 15) mit 7:6 (4), 7:6 (1) bezwungen. Daran knüpften sie am Finaltag voll und ganz an. Der erste Satz verlief noch recht eng: Gleich im ersten Game mussten Erler/Galloway zwei Breakbälle abwehren, breakten schließlich bei 3:2 nach 40:15 für Kirkov/Stevens und servierten nach weiteren Chancen auf beiden Seiten im Endeffekt aus – der insgesamt vierte Satzball saß, beim Entscheidungspunkt. Im zweiten Durchgang schlugen Erler/Galloway dann sogleich im ersten Game zu null zu und legten nach 40:0 für Kirkov/Stevens das Doppelbreak drauf – die Vorentscheidung in der Partie. Für den Erfolg in Skandinavien teilten sich Erler und Galloway 37.400 Euro Preisgeld. Zudem konnte Österreichs Nummer zwei punktemäßig den Vorjahrescoup aus Antwerpen verteidigen und wird damit das aktuelle ATP-Doppelranking halten.

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Bester Saisonstart von Brennsteiner

Stefan Brennsteiner feiert beim Riesentorlauf in Sölden den besten Saisonstart seiner Karriere.

Der Salzburger verpasst um nur 12 Hundertstelsekunden das Podest und fährt beim Auftaktrennen auf den starken vierten Platz.

Mit einem packenden Rennen startete der Skiweltcup der Herren in Sölden in die neue Saison. Der zweite Durchgang wurde durch starken Schneefall beeinflusst, weshalb das Finale erst mit einer Stunde Verspätung auf verkürzter Strecke stattfinden konnte.

Der Schweizer Marco Odermatt holte sich den Sieg, doch auch die österreichischen Fans hatten allen Grund zu feiern. Marco Schwarz raste sensationell auf den zweiten Platz (+0,24 Sek.). Den dritten Platz belegte der Norweger Atle Lie McGrath (+0,27 Sek.).

Neben dem zweiten Platz von Marco Schwarz zeigten die weiteren Österreicher mit den Plätzen vier durch Stefan Brennsteiner und sechs durch Raphael Haaser eine starke Teamleistung. Damit setzten sie ein Ausrufezeichen zum Saisonstart.

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