Premierensieg für Falch

Natalie Falch sichert sich zum Abschluss der Österreichischen Staatsmeisterschaften auf der Reiteralm in der Slalom-Entscheidungen erstmals den Titel.

Die junge Tirolerin zeigt zwei entfesselte Läufe und belegt Rang zwei (0,14) hinter der Kroatin Leona Popovic.

Silber ging an die Salzburgerin Kathrin Stock (+1,24), Bronze an ihre Landsfrau Julia Flatscher (+1,36).

„Es ist voll cool – mein erster Titel! Die Bedingungen waren zwar etwas schwierig, aber für die Jahreszeit eigentlich sensationell. Es ist einfach mega, mit Weltklasse-Fahrern unterwegs zu sein – da kann man extrem viel mitnehmen. So ein Staatsmeistertitel am Ende der Saison gibt mir richtig viel Selbstvertrauen. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Saison und gehe mit einem guten Gefühl in die Sommerpause. Genau das will ich jetzt mitnehmen“, so Falch.

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Vizestaatsmeistertitel für Raich

Leonie Raich sichert sich den Vizestaatsmeistertitel im Riesentorlauf bei den Österreichischen Meisterschaften auf der Reiteralm.

Nach der Halbzeitführung wird sie im zweiten Durchgang von Viktoira Bürgler abgefangen und landet auf dem zweiten Platz.

Die Tirolerin Leonie Raich führte nach dem ersten Lauf vor Viktoria Bürgler und Franziska Gritsch. In einem spannenden zweiten Durchgang konnte die Salzburgerin Bürgler noch einmal zulegen, Raich abfangen und sicherte sich damit ihren zweiten österreichischen Meistertitel. Bereits vor zwei Jahren hatte sie auf der Reiteralm ihren Premierentitel gefeiert. Leonie Raich fehlten am Ende 0,43 Sekunden auf die Siegerin, Franziska Gritsch belegte mit einem Rückstand von 0,69 Sekunden Rang drei.

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Haas wird Vizestaatsmeister

Haas Matteo holt sich den Vizestaatsmeistertitel im Super-G auf der Reiteralm.

Er muss sich nur knapp dem Allrounder Marco Schwarz geschlagen geben.

Marco Schwarz krönt sich zum österreichischen Staatsmeister im Super-G. Auf der Reiteralm setzt sich der 30-Jährige vor den Youngsters Matteo Haas (+0.12) und Vincent Wieser (+0.41) durch.

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Ungerank wird Staatsmeisterin

Bei der Staatsmeisterschaft für Luftdruckwaffen holt sich Nadine Ungerank den Titel im Luftgewehrbewerb.

Die Olympiateilnehmerin feiert damit ihren dritten Luftgewehr-Staatsmeistertitel.

Mit Marlene Baumgartner (OÖ) schoss sich eine der Jüngsten im Teilnehmerinnenfeld des Luftgewehrbewerbs der Frauen ganz an die Spitze. Die oberösterreichische ÖSB-Athletin erreichte mit 628,3 Ringen die Tagesbestleistung im Grunddurchgang. Im Finale jedoch reservierte Olympiateilnehmerin Nadine Ungerank die Spitze für sich. Die Tirolerin führte mit wechselndem Abstand und gewann den Österreichischen Staatsmeistertitel souverän mit starken 252,1 Ringen, die nur acht Zehntelringe unter dem aktuellen Österreichischen Rekord lagen. Zwischenzeitlich gefährlich wurde ihr Verona Fölzer (ST), die in der ersten Eliminationsserie sogar einmal kurz die Führung übernahm und bis zuletzt auf Silberkurs lag. Hier hatte jedoch die Grunddurchgangsführende Marlene Baumgartner noch ein Wörtchen mitzureden, die sich über lange Strecken auf dem dritten Platz hielt, am Ende jedoch noch einmal zulegte und Silber gewann. Bronze ging damit an Fölzer. Für Ungerank bedeutete dieser Erfolg der bereits dritte Staatsmeistertitel in dieser Disziplin. Der Mannschaftssieg ging nach Tirol: Ungerank, Sonja Embacher und Julia Hauschild kamen gemeinsam auf 1849,6 Ringe.

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Schützinnen zeigen starke Leistungen

Unsere Schützinnen stellen bei der Staatsmeisterschaft mit dem Luftgewehr ihr Können unter Beweis.

Nadine Ungerank und Olivia Hofmann gewinnen Gold und Bronze. In der Mannschaftswertung holen die beiden gemeinsam mit Rebecca Köck den Staatsmeisteritel.

Im Rankingmatch war nach der ersten Fünf-Schuss-Serie Titelverteidigerin Olivia Hofmann (T) in Führung. Dann übernahm jedoch Nadine Ungerank (T) das Zepter und wurde zwischenzeitlich von Jasmin Kitzbichler abgelöst. Unglaublich knapp war der Ausgang des Rankingmatches zwischen den drei Tirolerinnen: Ungerank führte mit 260,3 Ringen ein Zehntel vor Kitzbichler und diese wiederum ein Zehntel vor Hofmann, die damit Bronze gewann. Im Match um Gold brachte Ungerank meist die höheren Zehner auf die Scheibe und kürte sich damit vor Kitzbichler nach 2021 zum zweiten Mal zur Staatsmeisterin.

Den Staatsmeistertitel in der Mannschaftswertung holten die Tirolerinnen Ungerank, Hofmann und Köck mit gemeinsam 1877,9 Ringen – auch hier nur fünf Zehntel vom Österreichischen Rekord entfernt.

© ÖSB // Foto: Tina Neururer/ÖSB