Plank auf Platz 2

Jasmin Plank

Jasmin Plank konnte in Frankreich in der Kategorie Lead-RP2 aufzeigen, qualifizierte sich nach einer starken Qualifikation souverän für das Finale und holte letztendlich Platz zwei.

Angelino Zeller (NFÖ Graz) und Briançon (FRA) ist weiterhin ein „perfect Match“. Der Steirer gewinnt in seiner Kategorie Lead-RP1 den IFSC Paraclimbing World Cup genau an jenem Ort, an dem er 2019 mit dem Gewinn des Weltmeistertitels seinen bislang größten Erfolg in seiner Karriere feiern konnte, und das in beeindruckender Manier.

„Angelino Zeller, der heute eine unglaubliche Show geboten und das Publikum richtig animiert hat, und Edith Scheinecker waren heute eine Liga für sich und sind bis zu den letzten Zügen geklettert. Die beiden haben sich ihren Erfolg mehr als verdient. Aber auch unsere anderen Athletinnen und Athleten können mit ihrem Wettkampf mehr als zufrieden sein. Sie haben einmal mehr gezeigt, dass wir gemeinsam auf einem richtig guten Weg sind“,

zeigte sich KVÖ-Coach Katharina Saurwein nach dem zweiten Paraclimbing-Weltcup sehr zufrieden.

Plank holt Spitzenplatz

Jasmin Plank (NFÖ Villach) konnte in Frankreich in der Kategorie Lead-RP2 aufzeigen, qualifizierte sich nach einer starken Qualifikation souverän für das Finale und holte letztendlich hinter der Lokalmatadorin Solenne Piret Platz zwei. Rang drei ging an die Italienerin Lucia Capovilla. Planks Teamkollegin Sandra Pollak (NFÖ Villach) beendete den Paraclimbing-Weltcup auf dem hervorragenden vierten Rang.

„Jasmin hat ihre Sache heute richtig gut gemacht und ist hervorragend geklettert. Mit der gezeigten Leistung können wir alle sehr zufrieden sein. Es ist schön zu sehen, wie sie sich in den letzten Monaten entwickelt hat und sie sich kontinuierlich steigern konnte“,

freute sich Saurwein.

Zeller mit Megashow

Der 24-Jährige zeigte sich bereits in der Qualifikation souverän, bestätigte einmal mehr seine Top-Form und hielt auch im Finale seine Konkurrenten deutlich hinter sich. Nach einem starken Auftritt und Platz zwei beim ersten Paraclimbing-Weltcup in Innsbruck sorgte er nun für ein weiteres Highlight und holte sich den Sieg. Die beiden Deutschen Korbinian Franck und Sebastian Depke holten die Plätze zwei und drei. Markus Pösendorfer (NFÖ Graz) beendete den Wettkampf auf Platz fünf, Daniel Kontsch (NFÖ Graz) holte Platz acht.

„Es hat sich heute richtig gut angefühlt und es war richtig lässig. In der Qualifikation konnte ich beide Routen toppen und bin auch im Finale weit gekommen, auch wenn es oben richtig schwer war. Es ist einfach schön, wenn man sieht, wie sich das harte Training auszahlt und man im Wettkampf einfach mit starken Leistungen aufzeigen kann. Wir haben jetzt zwar eine Pause von rund eineinhalb Monaten, aber ich würde sagen: Die Weltmeisterschaft kann kommen. Ich bin auf einem super Weg und traue mir in Moskau sehr viel zu. Mein Fokus liegt nun auf einer idealen Vorbereitung“,

zog Zeller eine sehr positive Bilanz.

Scheinecker eine Klasse für sich

Edith Scheinecker (NFÖ Graz) war einmal mehr das Maß der Dinge. Nach ihrem souveränen Erfolg beim Heimweltcup in Innsbruck vor ein paar Wochen legte die WM-Bronzemedaillengewinnerin von Briançon 2019 nach und holte in der Kategorie Lead-B3 den nächsten Erfolg. Der zweite Platz ging an die Italienerin Michelle Corti. Tanja Glusic aus Slowenien komplettierte als Dritte die Top 3.

„Ich kann es gar nicht glauben, ich bin echt überwältigt. Es ist mein zweiter Sieg in Folge, das macht mich richtig stolz. Am Samstag hat meine Tochter Geburtstag, das ist doch das perfekte Geschenk“,

strahlt Scheinecker nach der Siegerehrung.

Wiener und Hallas in den Top 8

In der Kategorie Lead-RP2 rundeten zwei weitere rot-weiß-rote Paraclimber ein starkes Mannschaftsergebnis in Briançon ab. Daniel Wiener (NFÖ Vöcklabruck) holte Platz sechs, sein Teamkollege Bostjan Halas (NFÖ Graz) belegte Rang acht.

© KVÖ // Foto: KVÖ

Stöckler bestätigt Top-Form

Laura Stöckler

Laura Stöckler auch beim zweiten Speed-Weltcup in Top-Form

Nach zwei sehr erfolgreichen Auftritten im Europa Cup zeigte Laura Stöckler (ÖAV Haag) auch im zweiten Speed-Weltcup der laufenden Saison ihr Können. Sie belegte nach der Speed-Qualifikation in Villars (SUI) Platz 14 (8,07 Sekunden) und zog somit ins Finale der besten 16 Athletinnen ein.

Am Freitag will die 21-jährige Niederösterreicherin im Finale in der Schweiz erneut zulegen.

„Die Qualifikation ist ganz gut verlaufen. Der erste Run war sehr sauber, auch wenn ich heuer schon schnellere Zeiten gelaufen bin. Ich merke schon ein wenig die Müdigkeit der letzten beiden intensiven Wettkämpfe von Innsbruck und Gaflenz – das war schon alles sehr kompakt und geht an die Substanz. Deswegen bin ich sehr zufrieden und freue mich extrem auf das Finale am Freitag. Ich hoffe, dass ich wieder alles herausholen und eine bessere Zeit laufen kann. Mein Ziel ist klar: Ich möchte mich im Finale erneut verbessern“,

zeigte sich Stöckler nach ihren beiden Qualifikationsläufen zufrieden.

Auch wenn das Finale für Laura Stöckler nicht perfekt verlaufen ist, kann die Niederösterreicherin mit ihrer Leistung mehr als zufrieden sein. Es ist ihr bis dato bestes Weltcup-Ergebnis und noch dazu ihr erster gelungener Einzug ins Weltcup-Finale.

„Das Finale und die Stimmung waren richtig cool. Natürlich hätte ich mir von der Zeit her etwas mehr erwartet, aber ich muss fairerweise sagen, dass ich durch die beiden Europacups etwas verwöhnt war – da konnte ich zweimal den nationalen Rekord unterbieten. Im Finale habe ich diesmal leider einen kleinen Fehler gemacht und den Aufstieg in die nächste Runde verpasst. Es wäre zwar mehr drinnen gewesen, aber ich bin über Platz 14 wirklich sehr froh. Ich bin froh, dass der Wettkampfmarathon der letzten eineinhalb Wochen abgeschlossen ist. Jetzt haben wir uns eine kleine Pause verdient, werden aber bald wieder mit dem Techniktraining starten.“

bilanzierte Stöckler.

Dieses Mal lief es nicht nach Plan für Elmer..

Ebenfalls in Top-Form ist ihre Teamkollegin Alexandra Elmer (ÖAV Tauernkraxxla), wie sie in den letzten Woche in einem spannenden Zweikampf mit Laura Stöckler um den österreichischen Rekord bewiesen hat. Doch der Wettkampfmarathon sowie die Rekrodjagd war für die Athletinnen ermüdend und hat Spuren hinterlassen. So lief es trotz der starker Form von Alexandra Elmer dieses Mal nicht ganz nach Plan, sie verpasste den Finaleinzug und belegte den Rang 22 (8,35 Sekunden) in der Schweiz. Eine Erholungspause ist nun notwendig und mehr als verdient.

Auch für Plangger und Knapp lief es nicht perfekt..

Für die KVÖ-Herren verlief die Speed-Qualifikation in Villars nicht optimal. Tobias Plangger (ÖAV Innsbruck) musste sich mit Rang 22 begnügen. Doch mit einer Zeit von 6,05 Sekunden kann er zufrieden sein. Lukas Knapp (NFÖ Salzburg) gelang eine Leistungsverbesserung im zweiten Lauf, womit er sich zufrieden stellen musste. Er belegte mit einer Zeit von 6,30 Sekunden den 32. Platz.

„Für Laura wäre der Aufstieg in die nächste Runde drinnen gewesen. Ihre Konkurrentin hatte auch einen kleinen Fehler und hat die Türe noch einmal aufgemacht. Leider ist es dieses Mal nicht gelungen. Wenn es eine Athletin aus dem eigenen Team in ein Finale schafft, motiviert das natürlich auch die anderen. Es ist in den letzten Wochen sehr viel Positives passiert. Von daher sind wir sehr zufrieden“,

zog KVÖ-Coach Kilian Fischhuber eine positive Speed-Bilanz.

© KVÖ // Foto: GEPA

Wolf erneut bei Olympia

Christine Wolf

Tirolerin Christine Wolf sichert sich Olympiastartplatz

Eine Woche nach Matthias Schwab und Sepp Straka hat es auch Christine Wolf in das finale Qualifikationsranking für Olympia geschafft.

Die Tiroler Golferin hat einen von 60 Plätzen für das Tokio-Turnier ergattert, für Sarah Schober ging es sich hingegen nicht aus. Christine Wolf steht vor ihren zweiten Spielen nach jenen in Rio de Janeiro 2016, Schwab und Straka vor ihrer Olympiapremiere. Die offizielle Nominierung des österreichischen Teams durch das Österreichische Olympische Comite (ÖOC) erfolgte heute.

„Es wird in Tokio definitiv ein ganz anderes Gefühl sein als vor fünf Jahren. In Rio hat mich die Erfahrung, im Olympischen Dorf zu leben, richtig geflasht, aber das fällt in diesem Jahr aufgrund von Corona weg, daher erwarte ich mir, dass es sich in Tokio eher wie ein normales Turnier anfühlen wird“,

sagte Wolf.

Bei ihrer Olympiapremiere in Rio de Janeiro hatte Christine Wolf Rang 43 belegt. Diesmal peilt sie ein besseres Abschneiden an.

„Ich fahre nicht nach Tokio, um einfach nur dabei zu sein. Ich habe während der letzten Olympiade viel Erfahrung gesammelt und konnte auch meinen ersten großen Turniersieg feiern. Daher weiß ich, dass in der richtigen Woche alles möglich ist“,

sagte Wolf.

Dies trifft auch auf Schwab und Straka zu.

ÖGV-Sportdirektor Niki Zitny blickt dem Event in Tokio daher optimistisch entgegen.

„Nach dem Comeback in Rio 2016 erlebt der Golfsport die zweite Möglichkeit, bei Olympischen Spielen teilzunehmen. Österreich hat mit einer Dame und zwei Herren ein starkes Team und beinahe das Maximalkontingent von zwei Herren und zwei Damen ausgeschöpft. Wir freuen uns sehr, dass unsere Asse mit voller Motivation an den Start gehen werden. Möglicherweise gelingt ihnen eine Sensation. Zuzutrauen ist es ihnen in jedem Fall“,

so Zitny.

Die Athletinnen werden in einem Hotel direkt am Golfplatz wohnen und nicht im Olympischen Dorf.

© ORF.at // Foto: GEPA

Top-Leistung von Plank

Jasmin Plank

Jasmin Plank sichert sich den 4ten Platz im Paraclimbing-Weltcup in Innsbruck.

Gelungene Premiere des Paraclimbing-Weltcups! Im Rahmen der IFSC Austria Climbing Open in Innsbruck-Tirol ging am Donnerstag das Finale des ersten Paraclimbing-Weltcups über die Bühne. Drei KVÖ-AthletInnen durften dabei über Podestplätze jubeln.

Blindensportlerin Edith Scheinecker (NFÖ Graz) setzte sich in der Kategorie B3 klar vor Iben Kongsvik Paulsen (NOR) und Nadia Bredice (ITA) durch und holte den Sieg.

„Ich bin voll zufrieden. Die Route war richtig cool geschraubt, da macht das Klettern gleich doppelt Spaß. Ich kann es noch gar nicht glauben, dass ich das gepackt habe. Die Route war mehr für für leicht Sehbehinderte ausgelegt – ich selbst falle eigentlich in die Kategorie der stark sehbehinderten Personen. Es ist ein unglaubliches Gefühl und ich bin meinem Trainer so unendlich dankbar, dass wir hier in Innsbruck so gut harmoniert haben und uns mit Platz eins belohnen konnten“,

strahlte die WM-Bronzemedaillengewinnerin.

„Ein unglaublicher Tag“

Weltmeister Angelino Zeller (NFÖ Graz) jubelte in der Kategorie RP1 über Platz zwei. Ein Ergebnis, das sich für den querschnittgelähmten Steirer wie ein Sieg anfühlt, startete er in einer Kategorie mit Athleten mit Beinfunktion.

„Ich kann mich echt nicht beklagen und bin sehr zufrieden mit meiner Leistung und Platz zwei. Es wäre aber trotzdem noch mehr möglich gewesen. In dieser Wandhöhe bin ich schon bei einem höheren Schwierigkeitsgrad durchgestiegen. Bei der Kante ist die Wand flacher geworden und dadurch war die Reibung nicht mehr so gut. An den kleinen Leisten war es dann für mich schwerer zu hangeln. Aber ich habe mich durchgebissen und noch ein paar Züge geschafft“,

bilanzierte der Paraclimbing-Weltmeister von 2019 nach seinem zweiten Platz.

Besonderes Highlight: Die anwesenden Athletinnen und Athleten sorgten in der „Freiluft-Arena“ am Außenareal des Kletterzentrum Innsbruck für Stimmung.

„Normalerweise höre ich die Musik und die Atmosphäre nicht so, da der Fokus komplett auf meiner Performance liegt. Als ich mich heute etwas ausgerastet habe, habe ich die tolle Stimmung mitbekommen. Das saugt man dann auf und bekommt noch einen richtigen Push für die letzten Züge. Ein unglaublicher Tag und ein richtig cooles Event.“

Angelino Zeller

Wichtiger Schritt Richtung Paralympics

Markus Pösendorfer (NFÖ Graz) erreichte ebenfalls in der Klasse RP1 Rang vier, der Sieg ging an Thomas Bastien (FRA).

Mit Katharina Ritt (NFÖ Graz) schaffte es in der Kategorie RP3 noch eine weitere KVÖ-Athletin auf das Podest. Sie holte im Finale vor ihrer Teamkollegin Jasmin Plank (ÖAV Hall in Tirol) Platz drei.

„Ich war heute schon ein wenig nervös und bin sehr glücklich und wie das gelaufen ist. Es waren zwar ein paar kleine Fehler dabei, aber das ist nicht so entscheidend. Mir persönlich gibt es unglaublich viel, wenn ich in der Wand etwas zögere und dann die Anfeuerungen von unten höre – das gibt mir so viel Kraft. Mich haben einige Personen, die unsere Bewerbe im Livestream gesehen haben, kontaktiert. Es ist unglaublich schön, wenn man das steigende Interesse sieht.“

Katharina Ritt

Bostjan Halas (NFÖ Graz) belegte in der Kategorie RP2 den vierten Platz.

„Die Premiere des Paraclimbing-Weltcups ist absolut gelungen, wir haben starke Leistungen gesehen. Es war wichtig, dass die Athletinnen und Athleten diese Bühne bekommen haben – die Inklusion wurde perfekt gelebt“,

bilanziert KVÖ-Nationalcoach Katharina Saurwein zufrieden.

Der Ausblick ist klar: „Die Paraclimbing-Weltcups müssen sich überall etablieren – ideal wäre es, wenn sie immer zusammen mit anderen Weltcups ausgetragen werden. Gespräche über eine Aufnahme ins Programm der Paralympics 2028 in Los Angeles laufen, das wäre ein enorm wichtiger Schritt.“

© KVÖ // Foto: KVÖ – Andreas Aufschnaiter

Ein weiterer Rekord

Laura Stöckler

Die Rekordjagd nimmt kein Ende. Laura Stöckler verbessert ihren Rekord erneut.

Bei den IFSC Austria Climbing Open in Innsbruck-Tirol entwickelte sich im Speed-Europacup eine spannende Rekordjagd zwischen Alexandra Elmer und Laura Stöckler. Beim EC in Gafenz konnte die rot-weiß-rote Bestmarke erneut verbessert werden.

„Ich spezialisiere mich noch nicht lange auf Speed, aber es hat sich jetzt schon ausgezahlt und macht richtig Spaß.“

Laura Stöckler

Laura Stöckler, seit Innsbruck die Rekordhalterin, knüpfte in Gaflenz an ihre Leistungen an. Als Vierte der Qualifikation schaffte sie es bis ins Halbfinale, wo sie gegen Weltrekordhalterin Iuliia Kaplina antreten musste. Die Russin war zwar erneut eine Nummer zu groß, mit einer Zeit von 7,72 Sekunden konnte Stöckler ihren eigenen Rekord jedoch verbessern.

„Wahnsinn! Ich wusste zwar, dass ich eine Zeit von unter acht Sekunden draufhabe, aber 7,72 ist schon sehr cool. Alex und ich matchen uns, das macht uns beide stärker“,

jubelte die Niederösterreicherin, die schließlich Platz vier belegte.

Elmer landete an der sechsten Position, der Sieg in Gaflenz ging an Kaplina vor der Spanierin Maria Laborda Sagaste. Bei den Herren siegte Vladislav Deulin (RUS) vor Bassa Mawem (FRA).

Als bester Österreicher belegte Tobias Plangger Rang acht. Mit der siebbesten Zeit qualifizierte er sich für die Finalrunde, wo er das erste K.o.-Duell für sich entscheiden konnte. Erst im Viertelfinale war Endstation.

„Endlich konnte ich die Trainingsleistungen im Wettkampf umsetzen. Zweimal unter sechs Sekunden, das ist absolut in Ordnung.“

Tobias Plangger

Lukas Knapp belegte Rang 14, Lawrence Bogeschdorfer (18.) und Jonas Biack (31.) scheiterten in der Qualifikation.

© KVÖ // Foto: GEPA

Uznik bestes Weltcup-Ergebnis

Nicolai Uznik

Nicolai Uznik feiert sein bestes Weltcup-Ergebnis.

Auf das Unwetter folgte der Lichtblick: Nicolai Uznik (SV St. Johann i.R.) erreichte beim Boulder-Weltcup im Rahmen der IFSC Austria Climbing Open mit Rang vier sein bestes Weltcup-Ergebnis. Nur dank großer Anstrengungen konnte der Bewerb nach dem Gewitter samt starken Regenfällen ausgetragen werden.

Lange sah es so aus, als müsste Uznik weiter auf seine Final-Premiere im Weltcup warten. Ein Unwetter tobte über der Freiluft-Arena beim Kletterzentrum Innsbruck-Tirol, der Start des Herren-Finales musste von 20 auf 21 Uhr verschoben werden. Nur dank großer Anstrengungen vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnte die Boulder-Wand getrocknet und der Bewerb gestartet werden.

Uznik dankte es den HelferInnen und zeigte im Finale an den drei schwierigen Boulder-Problemen eine starke Leistung. Mit einem Top lag er bis zum letzten Athleten auf Podest-Kurs, ehe Halbfinal-Sieger Kokoro Fujii (JPN) den 20-jährigen Kärntner noch verdrängen konnte. Platz vier bedeutete dennoch das mit Abstand beste Karriere-Ergebnis, zuvor war es ein 11. Platz.

„Ich bin hin- und hergerissen, weil ich trotz der guten Leistung ganz knapp am Ende das Podest verpasst habe. Dennoch kann ich voll zufrieden sein, der Finaleinzug war mein großes Ziel. Ich konnte es im Finale richtig genießen, ein unbeschreibliches Gefühl. Wenn es nach mir geht, könnte es im Weltcup gerne so weitergehen,“

strahlte Uznik.

„In meinem ersten Finale habe ich ziemlich viel erlebt: Von den Wetterkapriolen über die Unterbrechungen bis zur Streichung des vierten Boulders. Aber es war jedenfalls extrem cool, im Finale zu klettern. Das war ewig schon mein Ziel und ich bin überglücklich, dass ich das jetzt endlich geschafft habe und auch mithalten konnte“,

bilanzierte der Heeressportler.

Der Sieg bei den Herren ging an Yoshiyuki Ogata, der einen japanischen Dreifach-Sieg vor Tomoa Narasaki und Kokoro Fujii anführte.

Garnbret holt zweiten Sieg

Beim Start des Damen-Finales um 18 Uhr war noch die Sonne über dem Kletterzentrum Innsbruck zu sehen, wenig später wurde es dunkel: Regen setzte ein, ein Gewitter kam immer näher. Während des vierten Boulder-Problems ging nichts mehr, aufgrund des Gewitters musste der Bewerb unterbrochen werden. Nach einer halbstündigen Unterbrechung folgte die Entscheidung: Absage des Damen-Bewerbs, das Ergebnis nach dem dritten Final-Boulder wurde gewertet.

Somit sicherte sich Top-Favoritin Janja Garnbret (SLO) wie schon im Vorstiegs-Bewerb am Vortag den Sieg. Die sechsfache Weltmeisterin konnte alle drei Boulder-Probleme mit „Flash“, also beim ersten Versuch, lösen. Platz zwei ging an Natalia Grossman (USA), die ebenfalls alle drei Tops erreichen konnte, aber mehr Versuche benötigte. Stasa Gejo (SRB) komplettierte das Podest.

Nach fünf Wettkampftagen und vier Bewerben (drei Weltcups, ein Europacup) endet somit die Premiere der IFSC Austria Climbing Open.

„Danke an alle Beteiligten, wir wollten das Herren-Finale unbedingt durchführen und haben es geschafft. Was hier in dieser Woche geleistet wurde, ist einzigartig – kein anderer Weltcup betreibt einen derart hohen Aufwand. Die Premiere ist geglückt, wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Jahr.“

Heiko Wilhelm

© KVÖ // Foto: GEPA

Heimsieg für Schubert

Jakob Schubert

Jakob Schubert feiert seinen 22. Weltcupsieg in Innsbruck-Tirol.

Heimsieg für Jakob Schubert (ÖAV Innsbruck) bei den IFSC Austria Climbing Open in Innsbruck-Tirol! Der Olympia-Starter gewann den Lead-Bewerb in einem packenden Finale vor Stefano Ghisolfi (ITA) und dem Schweizer Sascha Lehmann. Bei den Damen siegte Top-Favoritin Janja Garnbret (SLO) mit einer Gala-Vorstellung.

Bei einsetzendem Regen, der die Athleten aufgrund des Überhangs des Kletterturms nicht beeinflusste, feierte Jakob Schubert seinen 22. Weltcupsieg. Und einen ganz besonderen in seiner Heimatstadt.

„Heimsieg! Das taugt mir natürlich mega, auch im Hinblick auf die Olympischen Spiele. Ich habe im Vorfeld immer wieder betont, dass es mir darum geht, Selbstvertrauen zu tanken und zu sehen, dass die Form stimmt. Das habe ich voll und ganz bestätigt, dann auch noch den Einser dazu zu haben, ist natürlich perfekt. In Innsbruck scheint es immer zu laufen.“

Jakob Schubert

Auch über das „kleine bisschen Glück“, das es auf der großen Bühne auch manchmal braucht.

„Heute hat wirklich alles gepasst, aber ich hätte schon auch gerne gesehen, wie Adam oben drübergestanden wäre und ob er es gelöst hätte. Aber man hat auch gesehen, dass man sich keine Fehler leisten darf und die anderen sofort da sind.“

Jakob Schubert

Erster Vorstieg-Sieg seit der Heim-WM

Der dreifache Weltmeister aus Tirol kämpfte sich auf der schwierigen Route weit nach oben, erst bei 47+ und damit kurz vor dem Top war Endstation. Der zweitplatzierte Italiener Ghisolfi landete mit 47 Griffen nur haarscharf hinter Schubert, für den es der 19. Weltcupsieg im Lead (3 Boulder-Siege) war.

Schubert jubelte erstmals seit ungewohnt langer Zeit, auch durch die Coronavirus-Pause bedingt, vom obersten Weltcup-Podest: Es ist sein erster Weltcupsieg seit jenem im Boulder-Bewerb im Mai 2019 in München, in seiner Paradedisziplin Vorstieg war Schubert zuletzt im September 2018 ganz oben auf dem Podest gestanden – bei der Heim-WM in Innsbruck. Der letzte Weltcupsieg im Vorstieg liegt bereits fast drei Jahre zurück: In Arco (ITA) gewann Schubert am 28. Juli 2018.

Der zweite Top-Favorit Adam Ondra (CZE), als Halbfinal-Sieger im Finale als letzter Athlet an der Wand, hat von Beginn an Probleme und scheitert bereits nach 17 Griffen.

„Ich habe mich sehr gut gefühlt und in der Qualifikation und im Semifinale richtig starke Leistungen gezeigt. Im Finale ist mir ein kleiner Fehler unterlaufen, der wird auf dem Niveau sofort bestraft. Es ist bitter, aber so ist es. Ich bin mit der Lead-Premiere insgesamt sehr zufrieden“,

so der vierfache Weltmeister nach Rang acht.

Garnbret mit Machtdemonstration

Bei den Damen stellte Janja Garnbret einmal mehr ihre Vormachtstellung unter Beweis. Als einzige Athletin erreichte sie auf der Finalroute das Top und feierte einen überlegenen Sieg.

„Ich bin heute richtig happy! Es war im Finale eine tolle Show und eine unglaubliche Stimmung. Die letzten Züge habe ich voll genießen können, das harte Training der letzten Monate hat sich ausgezahlt. Im Bouldern war ich schon voll im Flow, jetzt hab auch die Bestätigung nach der Lead-Premiere. Nichtsdestotrotz muss ich noch ein paar Details verbessern, es ist noch Luft nach oben. Es war hier bislang eine perfekte Generalprobe für die Olympischen Spiele. Aber nun heißt es schnell erholen. Ich habe morgen noch etwas vor und will auch im Bouldern um Platz eins mitmischen.“

Janja Garnbret.

Brooke Raboutou (USA) und Akiyo Noguchi (JPN) komplettierten das Podest bei den Damen.

© KVÖ // Foto: GEPA

Gamper am Podest

Patrick Gamper

Patrick Gamper teil Podest mit Teamkollegen.

Zum zweiten Mal in seiner Karriere durfte der Niederösterreicher Patrick Konrad in das weiße Trikot mit den rot-weiß-roten Streifen schlüpfen. Der 29-Jährige siegte vor dem Kärntner Marco Haller (Bahrain – Victorious) und seinem Teamkollegen Patrick Gamper (Bora – hansgrohe). Das Trio löste sich schon in der ersten von fünf Runden auf dem 176 Kilometer langen Kurs rund um Kufstein und konnte so schon früh für eine Vorentscheidung im Rennen sorgen.

Fast 150 Kilometer waren die drei Profis an der Spitze des Rennens. Am letzten Berg löste sich dann Konrad von Haller und fuhr zu seinem zweiten Titel. Den ersten gewann er vor zwei Jahren in Mondsee und nun reist er erneut mit dem Meistertrikot zur Tour de France.

„Der Kurs war offen für viele Athleten. Wir mussten immer in der Überzahl bleiben, um einen Vorteil gegenüber den Konkurrenten zu haben“,

erklärte Konrad.

„Wir haben viele Szenarien durchbesprochen für das Rennen. Mit vier Fahrern in guter Form musst du das Rennen einfach gewinnen,“

überlegte sich das Team des neuen Meisters sich ihre Taktik am Vorabend ganz genau.

Auf dem selektiven Kurs rund um Kufstein ging Haller früh in die Offensive. Nach knapp 25 Kilometern attackierte er und Konrad sowie Gamper folgten ihm. Bei den heißen Temperaturen wurde es ein sehr schwieriges Rennen für das Trio, das immer darauf achten musste, dass sie ihre Verfolger auf Distanz halten.

„Dass in der ersten Runde die entscheidende Gruppe schon geht, stand nicht auf unserem Plan“,

schilderte Konrad, der vor allem großen Respekt vor den Sprinterqualitäten von Haller hatte.

„Marco hatte in den Anstiegen überhaupt keine Probleme gehabt. Zum Glück ist dann das Loch aufgegangen bei meinem Lucky Punch. Bis zur Ziellinie war es aber ein brutaler Kampf“,

sagte Konrad, der am finalen Anstieg alles auf eine Karte setzte.

„Am Ende war es ein Duell Mann gegen Mann und der Stärkere hat gewonnen“,

erklärte Haller, der gemeinsam mit dem Bora-Duo fast das gesamte Rennen an der Spitze fuhr.

„Ich hatte leider in den ersten 70 Kilometer kein Betreuerauto bei mir und bei der Hitze war das nicht ideal“,

so der Kärntner, der mit den beiden Bora-Patricks zusammenspannte und Abstand auf die Verfolger ausbaute.

Bronze ging an den nur unweit von Kufstein lebenden Patrick Gamper. Nach einem eher unglücklichen Platz fünf im Zeitfahren holte er im Straßenrennen die erhoffte Medaille.

„Es war ein sehr hartes Rennen, aber dafür waren wir auch selbst verantwortlich. Für uns als Team ist es aber ideal gelaufen“,

erklärte der 24-jährige Lokalmatador.

Vierter wurde der Oberösterreicher Tobias Bayer, der knapp vier Minuten hinter dem Sieger Konrad die Verfolger anführte. Der Alpecin-Fenix-Profi sicherte sich dabei die U23-Wertung: „Natürlich war der Sieg in der U23 nicht mein Ziel. Es war nicht einfach heute. Bora war die Übermacht. Die Gruppe ist gegangen, leider hat es dahinter nicht harmoniert und so waren sie weg“, resümierte Bayer. Knapp dahinter landete Michael Gogl (Qhubeka – Assos) vor Lukas Pöstlberger (Bora – hansgrohe) auf Rang fünf. Silber und Bronze in der U23 gingen an Valentin Götzinger (WSA KTM Graz) und Mario Gamper (Union Raiffeisen Radteam Tirol).

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Titelverteidigung von Schweinberger

Schweinberger Kathrin

Kathrin Schweinberger feiert ihren zweiten Titel in Folge.

Der Tirolerin Kathrin Schweinberger (Doltcini Van Eyck) feierte im Straßenrennen der Frauen bei den Österreichischen Meisterschaften ihren zweiten Titel in Folge. Die 24-Jährige setzte sich im Sprint knapp gegen die Burgenländerin Verena Eberhardt (Rupelcleaning) durch. Das Podium komplettierte Christina Schweinberger (Doltcini Van Eyck) als Drittplatzierte.

„Ich habe viel zu früh angezogen im Sprint und fast hätte mich Verena noch überholt im Finale. Ich bin überglücklich, dass ich das Trikot nun wieder ein Jahr tragen darf“,

freute sich die Jenbacherin, die nach 2020 auch 2021 sich wieder das Meistertrikot sicherte.

Im Finale bildete sich dann eine Sechsergruppe mit den früheren Meisterinnen Sarah Rijkes (Ceratizit WNT Pro Cycling), Anna Kiesenhofer (Cookina Graz), den Schweinberger Schwestern, Eberhardt und Nadja Heigl (Servetto – Makhymo – Beltrami). Im Stadtzentrum von Kufstein kam es dann zum Sprint dieser Gruppe nach 70 Kilometern.

Christina Schweinberger zog für ihre Schwester den Spurt früh an, die Titelverteidigerin trat dann 200 Meter vor der Ziellinie an und rettete ihren Vorsprung knapp vor Eberhardt, die die schnellste Endgeschwindigkeit hatte.

„Ich wusste, dass es schwierig wird gegen Kathrin. Ich bin aber leider nicht an ihr vorbeigekommen. Schade, wäre die Ziellinie nur ein paar Meter weiter hinten gewesen“,

schilderte Eberhardt, die nach vielen Medaillen auf der Bahn nun ihre erste auf der Straße gewinnen konnte.

Der unglückliche vierte Platz ging an die Meisterin von 2018 Rijkes. Fünfte wurde Heigl vor Kiesenhofer.

„Mit 1 und 3 können wir voll zufrieden sein“, strahlte Schweinberger.

strahlte Schweinberger.

In der U23 siegte die Niederösterreicherin Cornelia Holland vor ihrer Teamkollegin Tina Berger-Schauer (beide Union RRT Pielachtal). Bronze holte sich die Tirolerin Katharina Kreidl (Union Raiffeisen Radteam Tirol).

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Rekord auf Rekord

Elmer & Stöckler

Rekordflut beim Speed-Europacup. Duell von Elmer und Stöckler.

Nach der Regenpause folgte die Rekordflut! Beim Speed-Europacup bei den IFSC Austria Climbing Open in Innsbruck-Tirol lieferten sich Laura Stöckler (ÖAV Haag) und Alexandra Elmer (ÖAV Tauernkraxxla) ein packendes Fern-Duell um den österreichischen Rekord, am Ende wurde die Bestzeit sechs Mal unterboten und beide schafften es auf das Podest. 

Bereits in der Qualifikation hatten beide den bis dahin bestehenden Rekord von Elmer (8,380 Sekunden) mehrfach unterboten. Die Salzburgerin Elmer musste sich erst im Semifinale der späteren Siegerin Iuliia Kaplina aus Russland geschlagen geben, jubelte nach dem verlorenen Duell dennoch: Mit 7,878 Sekunden blieb sie erstmals unter der magischen Schallmauer von 8 Sekunden und verbesserte zu diesem Zeitpunkt den österreichischen Rekord.

„Es hat heute richtig Spaß gemacht, auch wenn wir aufgrund einer Regenunterbrechung etwas warten mussten. Wir haben gewusst, dass wir super in Form sind und der österreichische Rekord möglich sein sollte. Dass er dann aber öfters unterboten wird, war dann für mich doch eine Überraschung – einfach extrem lässig. Auch wenn der Rekord nun bei Laura liegt, war ich die erste Österreicherin, die die Schallmauer von acht Sekunden geknackt hat. Das hat für mich einen enorm hohen Stellenwert“,

freute sich Elmer, die das kleine Finals gewinnen konnte und schließlich Platz drei belegte, über ihre persönliche Bestmarke. 

Rekord auf Rekord

Kurz später trat Stöckler im Finale gegen Kaplina an. Zwar konnte auch die Niederösterreicherin die Russin nicht in die Knie zwingen, mit einer Zeit von 7,803 Sekunden stellte sie aber erneut eine rot-weiß-rote Bestmarke auf.

„Ich bin echt sprachlos und mir fehlen einfach die Worte. An einem Abend zwei solche Meilensteine, in meiner doch noch sehr kurzen Speed-Karriere zu erreichen, sind einfach unglaublich. Ich habe mich mit Alex während dem gesamten Wettkampf um den Rekord gebattelt, das war extrem spannend.“

Laura Stöckler

Stöckler, die wie Jessica Pilz aus der Kletter-Hochburg Haag kommt, strahlte nach ihrem ersten Europacup-Podestplatz.

„Ich hätte mir nie gedacht, dass das mit dem Druck und dem Adrenalin im Wettkampf in dieser Dimension möglich sein kann. Aber ich muss fairerweise sagen, dass uns die russische Weltrekordhalterin Iuliia Kaplina sicherlich hochgezogen hat. Ich bin einfach überglücklich.“

Laura Stöckler

Plangger im Pech

Bei den Herren hatte Tobias Plangger (ÖAV Innsbruck) Pech: Nach einer längeren Regenpause zeigte er zunächst in der Qualifikation mit der fünftschnellsten Zeit (6,18 Sekunden) auf, ehe im Achtelfinale Endstation war. Der Innsbrucker Lokalmatador rutschte im Duell mit dem Italiener Alessandro Cingari in Führung liegend weg und schied aus.

„Es ist ärgerlich, weil ich gut drauf war. Die Zeiten haben wieder einmal gestimmt, dann wollte ich vielleicht etwas zu sehr pushen und bin weggerutscht. Da geht es um Zentimeter und Nuancen – so bitter es ist, ich muss es abhaken. Die Zeiten stimmen mich optimistisch. Ich bin davon überzeugt, dass ich es bald auch einmal in einem Wettkampf von Anfang bis Ende an die Wand bringe,“

so Plangger, der am Ende Platz 12 belegte.

Auch Lukas Knapp (NFÖ Salzburg) verlor sein Achtelfinal-Duell und landete in der Endabrechnung an der 10. Position. Lawrence Bogeschdorfer (NFÖ Vöcklabruck) holte bei seinem Debüt bei den Erwachsenen Rang 15, Jonas Biack (ÖAV Gebirgsverein) scheiterte in der Qualifikation. Der Sieg bei den Herren ging an Guillaume Moro (FRA), der sich Yaroslav Tkach (UKR) durchsetzte.

Neben dem neuen österreichischen Rekord hätte es in der Freiluft-Arena beim Kletterzentrum Innsbruck beinahe auch einen Weltrekord zu bestaunen gegeben. Weltrekordhalterin Iuliia Kaplina (RUS) blieb im Finale mit 7,02 Sekunden nur haarscharf über ihrer Bestmarke von 6,964 Sekunden.

© KVÖ // Foto: Andreas Aufschnaiter ANDREAS_AUFSCHNAITER