Top-Platzierung für Höck

Vinzenz Höck landet beim „Memorial Arturo Gander“ an den Ringen auf Rang zwei.

Österreich ist mit Vinzenz Höck und Selina Kickinger erstmals am Start des internationalen Einladungs-Wettkampfs.

Sowohl Vinzenz (Ringe, Sprung, Reck) als auch Selina (Sprung, Stufenbarren) wussten in Chiasso, der im Tessin am südlichsten Punkt der Schweiz gelegenen Kleinstadt nahe Mailands das Publikum mit feinen Leistungen für sich zu gewinnen. Vinzenz wurde nach einer tollen Leistung mit 14.300 Punkten Zweiter an seinem Spezialgerät Ringe – nur geschlagen vom amtierenden Weltmeister Adem Asil. Für das Finale reichte es jedoch knapp nicht und am Ende wurde es gesamt Platz 8.

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Fünfter Weltcupsieg für Höck

Vinzenz Höck holt sich in Ungarn bereits den fünften Turn-Weltcupsieg seiner Karriere.

Exakt zwei Jahre nach seinem ersten Kunstturn-Weltcupsieg steht er am selben Ort in Szombathely erneut ganz oben am Podest.

„Ungarn ist mir wohlgesinnt“, freute sich der 26-jährige Grazer und betonte: „Ich habe meine volle Übung gezeigt und sie ist mir super gelungen. Das stimmt mich positiv für die Weltmeisterschaft in einem Monat.“

Vinzenz Höck war direkt von seiner Auszeichnung zum steirischen Sportler des Jahres erst mit Verspätung zum Ungarn-Weltcup weitergereist. Die Qualifikation am Freitag hatte er noch verhalten auf Rang 5 absolviert. Im Finale zeigte Höck dann allerdings seine volle Stärke. „Letzte Woche in Paris (Silbermedaille, Anm.) hatte ich wegen des Formaufbaus für die WM noch auf eine Höchstschwierigkeit verzichtet“, erläuterte Höck, „jetzt habe ich erstmals wieder mein komplettes Programm geturnt, auch die wieder aufgenommene Balandin-Kombination gelang ohne Probleme.“

Silber und Bronze des Ungarn-Weltcups an den Ringen gingen nach Japan: Minori Haruki (2.) und Soichiro Tanabe (3.) standen neben Höck auf dem Siegerpodium.

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Höck gewinnt Silber an den Ringen

Beim Kunstturn-Weltcup in Paris holt Vinzenz Höck Silber an den Ringen.

Nach dem zweiten Rang in der Qualifikation bestätigt er im Ringe-Finale des Pariser Turnweltcups seine Leistung.

Der 26-jährige Grazer erreichte mit 14.700 Punkten Rang 2 hinter dem türkischen Vizeeuropameister Adem Asil (14.800) und vor dem US-Amerikaner Donell Whittenburg (14.600): „Ich bin hoch zufrieden, habe hier zwei Küren an zwei Tagen auf den Punkt geturnt und die höchste Ausführungsnote erhalten, also am schönsten von allen geturnt.“

Höck zeigte in der Accor-Arena, der Olympiahalle 2024, allerdings im Vorbereitungsplan auf die WM noch nicht seine schwierigste Kür. Diesmal turnte er einen Ausgangswert von 6.0 Punkten, bei der EM im August waren es 6.2. Höck: „Daher war das Finale hier umso spannender, da die meisten eine 6.0-Kür gezeigt hatten. Nur Adem lag mit 6.3 deutlich voran, hatte dafür in der Präsentation Abstriche. Ich hatte vor dem Finale kurz überlegt, bereits jetzt wieder aufzustocken, dann darauf verzichtet. Dafür hat hier das Kopfkreuz, dessen weniger gute Ausführung mich in München die EM-Medaille gekostet hatte, hier ausgezeichnet funktioniert.“

Auch Alexander Brenda wusste zu überzeugen und holte sich nach zwei ausgezeichneten Küren den elften Platz am Reck und den zwölften am Boden.

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Top-Platzierung für Höck

Vinzenz Höck

Höcks Traum von Medaille erfüllt sich nicht.

Für Vinzenz Höck hat sich der Traum von einer Turn-WM-Medaille an den Ringen nicht erfüllt. Der 25-jährige Sterier klassierte sich im Gerätefinale der Titelkämpfe in Kitakyushu in Japan am Samstag an der fünften Stelle, nur ein Zehntelpunkt trennte ihn von Bronze. Mit 14,733 Punkten kam er nicht ganz an seine Qualifikationsmarke (14,766) heran. Im Vorkampf war Höck ex aequo Dritter gewesen. Den Titel sicherte sich überlegen der Chinese Lan Xingyu mit 15,200 Punkten.

Vizeeuropameister Höck hätte sich im ersten WM-Gerätefinale eines österreichischen Turners gegenüber der Qualifikation steigern müssen, um die erste WM-Medaille für den ÖFT seit Trude Kolar 1950 zu erreichen. Das gelang knapp nicht, enttäuscht war der Wahltiroler aber nicht.

„Wenn mir vor der WM jemand gesagt hätte, dass ich Fünfter werde, hätte ich es mit Handkuss genommen. Doch jetzt habe ich schon etwas gemischte Gefühle, weil ich so nahe an der Medaille dran war, es schließlich nur um ein Zehntel gegangen ist. Doch die Freude überwiegt natürlich. Ich habe jetzt definitiv Lust auf noch mehr.“

Vinzenz Höck

Leimlehner lobt Höck: „Phänomenale Leistung“

Lan hatte seine Bestmarke schon vor Höcks Übung fixiert, dahinter lag das Duo Salvatore Maresca (ITA) und Grigorij Klimentjew (RUS) mit je 14,833. Weltcup-Sieger Höck kostete ein kleiner Schritt nach der Landung wohl Edelmetall, nach ihm schaffte es Marco Lodadio (ITA) noch auf den Silberrang (14,866). Titelverteidiger Ibrahim Colak (TUR/14,666) ging als Sechster wie Höck leer aus.

ÖFT-Kunstturner-Sportdirektor Fabian Leimlehner meinte, er sei stolz auf Höck und dessen Trainer.

„Wir sind nun da angekommen, wo wir hinwollten und wo Vinzenz hingehört. Er hat bei dieser WM eine phänomenale Leistung gebracht und seine Übung zweimal wirklich hervorragend auf dieser Weltbühne präsentieren können.“

Vinzenz Höck

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Höck im Ringe-WM-Finale

Vinzenz Höck

Vinzenz Höck erreicht erstmals das Ringe-Finale einer Turn-WM.

Österreichs bester Kunstturner hat am Mittwoch in Kitakyushu (Japan) wie erhofft erstmals das Ringe-Finale einer Turn-WM erreicht: Vinzenz Höck zeigte als Dritter im Vorkampf eine souveräne Leistung, seine Kür gelang makellos. „Es ist mir heute perfekt aufgegangen, alles hat auf den Punkt gepasst. Ich bin überglücklich“, sagte der Vizeeuropameister des Vorjahres.

Mit 14.766 Punkten musste sich der 25-jährige Grazer nur den beiden Chinesen Lan Xingyu (15.266) und Zhang Boheng (14.866) geschlagen geben, allerdings punktegleich mit dem amtierenden türkischen Weltmeister Ibrahim Colak und dem Russen Grigorii Klimentev. Das verspricht ein extrem spannendes Finale der Top Acht am Samstag (12.00 Uhr MESZ).

„Als ich die Wertungen der beiden Chinesen gesehen hatte, wurde ich wirklich nervös und begann zu zweifeln. Aber dann habe ich alles auf eine Karte gesetzt, denn taktieren wäre unmöglich gewesen“,

sagte Höck.

„Das ist Österreichs erstes Turn-WM-Gerätefinale überhaupt. Unglaublich, was ‚Vinzi‘ heute abgeliefert hat, mir fehlen die Worte“,

war ÖFT-Kunstturner-Sportdirektor Fabian Leimlehner überwältigt.

„Er ist ein absoluter Vollprofi, kann mit dem Druck sensationell gut umgehen. Vinzenz ging als Allerletzter der kompletten WM-Qualifikation ans Gerät, noch dazu mit zwei Stunden Verspätung. Er wusste genau, dass er perfekt turnen musste, dass die Wertungen höher waren als bei jeder WM zuvor. Und dann knallt er sogar die drittbeste Kür hin. Ich gratuliere ihm und dem ganzen Team“,

meinte Leimlehner.

Benda darf noch auf Mehrkampf-Finale hoffen

Alexander Benda absolvierte indes endlich bei einem Großereignis einen fehlerfreien Mehrkampf auf persönlichem Topniveau. Der 24-jährige Grazer, der wie Höck als Heeressportler in Innsbruck lebt und trainiert, erreichte damit im insgesamt 194 WM-Turner starken Feld den 25. Rang. Also einer zu wenig für das Mehrkampf-Finale der besten 24.

Doch es könnte sich für Benda vielleicht doch noch ausgehen: Denn der WM-Wettkampf musste wegen zweier positiver Covid-19-Tests in Vorkampf-Subdivision 6 lange unterbrochen werden. Die Leistungen der Österreicher in der letzten Subdivision 8 beeinträchtigte das offensichtlich nicht. Einer der beiden positiv Getesteten liegt in der Mehrkampf-Rangliste vor Benda, und der Staatsmeister ist der offiziell erste Ersatzmann für den Medaillenkampf.

Ricardo Rudy (OÖ) gelang bei seinem WM-Debüt ebenfalls ein Mehrkampf ohne gröbere Fehler im oberen Bereich des Möglichen. Sein 32. Rang ist aller Ehren wert und ein großes Versprechen für die Zukunft. Xheni Dyrmishi (T) gelang seine Pauschenpferdkür leider nur gut, jedoch nicht optimal. Für den heurigen EM-Zehnten bedeutete dies am Ende den 33. Rang an seinem Spezialgerät.

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Gesamt-Weltcupsieg für Höck

Vinzenz Höck

Herr der Ringe als Weltcupsieger.

Der Weltturnverband FIG veranstaltete während der Pandemie 2020 und 2021 insgesamt neun Kunstturn-Weltcups. Drei dienten der Olympia-Qualifikation, die sechs weiteren wurden in der „World Challenge Cup“-Serie zusammengefasst. Wie nun offiziell veröffentlicht, gewann der Steirer Vinzenz Höck diese über zwei Jahre laufende Weltcup-Gesamtwertung an den Ringen mit der maximalen Punktezahl. Eine österreichische Turner-Premiere.

„Wenn mir jemand vor einem Jahr gesagt hätte, dass ich den WCC gewinnen würde, hätte ich es ihm geglaubt. Aber dass es mir ungeschlagen mit vier Siegen gelingen würde, das hätte ich nie und nimmer erwartet“,

jubelt Vinzenz Höck.

Der 25-jährige in Innsbruck lebende Grazer Heeressportler betont dabei, dass ihm vor allem die beiden knappen Siege heuer im Frühling und im Sommer bei Top-Besetzung persönlich sehr viel bedeuten: „Sie haben mir gezeigt, dass ich bei den Großen angekommen bin und mich gegen die Allerbesten durchsetzen kann.“

Nächster Olympiazyklus im Blick

„Ich gratuliere Vinzenz und meinem Trainerteam herzlich zu diesem unglaublichen Erfolg. Vor allem freut es mich, dass Vinzenz sich somit nicht nur an der Weltspitze etablieren konnte, sondern mit dem Jahr 2021 definitiv als ,Rising Star‘ an den Ringen zu führen ist. Die Stabilität und Präzision, die er mit sich bringt, in Kombination mit einer fundamentalen strategischen Planung, ist der Schlüssel zu so einem Erfolg. Vinzenz kann nun auf diesem Grundstein den nächsten Olympiazyklus hervorragend in Angriff nehmen.“

ÖFT-Kunstturner-Sportdirektor Fabian Leimlehner

Für die Gesamtwertung des FIG World Challenge Cup 2020/21 wurden pro Turner:in die drei besten Ergebnisse addiert, wobei von Platz 1 bis 12 Punkte vergeben wurden. Vinzenz Höck nahm an vier der sechs Meetings teil, die er alle gewann. Für seine Siege in Ungarn im Herbst 2020, in Bulgarien und Slowenien 2021 scorte er jeweils 30 Punkte (für den ex-aequo-Erfolg in Kroatien 2021 gemeinsam mit Italiens Salvatore Maresca, gab es 27,5 Zähler), insgesamt demnach die maximal möglichen 90. Kairo im Frühjahr und zuletzt Mersin hatte Höck ausgelassen.

Medaillenkandidat in Paris 2024

Weltturnverbands-Präsident Morinari Watanabe hatte erst kürzlich betont, dass er Vinzenz Höck für einen Medaillen-Kandidaten bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris hält. Doch der Weg bis dahin ist noch weit – und er wird für Einzelgeräte-Spezialisten noch komplexer, als er es zuletzt schon war.

„Als mein nächstes Ziel steht die heurige WM in einem Monat in Kitakyushu, Japan, auf dem Programm. Meine Vorbereitung läuft auf Hochtouren und ich hoffe, an die letzten Leistungen anzuknüpfen. Ab dem kommenden Jahr wird das System gewechselt, dann muss man sich auch für die WM-Teilnahme erst international qualifizieren. Das wird über den Weltcup und die Kontinental-Meisterschaften abgewickelt, d.h., mein Plan ist es, mir so meinen WM-Startplatz 2022 zu sichern.“

Vinzenz Höck

Österreich 4-mal in den Top-10

Neben Vinzenz Höck hatten es 2020/21 sechs weitere Österreicher/innen zumindest einmal in die Weltcup-Punkteränge geschafft, womit sie nun in der WCC-Gesamtwertung aufscheinen. Marlies Männersdorfer (V) erreichte Rang 6 am Boden, 22 am Schwebebalken und 28 am Stufenbarren. Jasmin Mader (T) turnte auf Platz 8 im Sprungbewerb, 21 am Stufenbarren und 42 am Schwebebalken.

Alexander Benda (St) wurde Gesamtzehnter am Reck und 15. am Boden. Die beiden Pauschenpferd-Spezialisten Daniel Kopeinik (T) und Xheni Dyrmishi (T) rangieren auf den Plätzen 13 bzw. 35. Charlize Mörz (B) schließlich scheint auf Position 30 der Sprung-Gesamtwertung auf.

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3. Weltcupsieg für Höck

Vinzenz Höck

Vinzenz Höck und Alexander Benda rufen Top-Leistungen im Worldcup ab.

Im slowenischen Koper fand am ersten September-Wochende, einen Monat nach den Olympischen Wettbewerben Tokio 2020, wieder ein FIG World Challenge Cup statt. Es war dies der vorletzte Challenge Cup der FIG-Serie 2020/21, die eine Woche danach in der türkischen EM-Stadt von 2020, in Mersin, abgeschlossen wird.

Den ersten FIG-Weltcup hatte Slowenien 2005 in der Leon-Stukelj-Stadt Maribor organisiert, wo er auch 8x in Folge ausgetragen wurde. Ab  2013 bis 2016 wechselte man in die slowenische Hauptstadt  Ljubljana und seit 2017 findet nun die aktuelle 16. FIG-World Challenge Cup-Variante in Koper statt. Wettkampfstätte ist die dortige Bonifika-Halle. 
Österreichs Ringespezialist Vinzenz Höck setzte sich am ersten Finaltag mit Tageshöchstwert von 14,800 an seinem Spezialgerät vor dem Russen Ilja Kibartas und vor Andrea Cingolani (ITA) durch und feierte damit seinen dritten Weltcupsieg in Folge! Alexander Benda fügte für die rot-weißen Farben noch einen 4. Rang am Reck hinzu!
Deutschland war mit dem Cottbuser Trio Leonard Prügel, Lucas Kochan und Tom Schultze vertreten und schaffte keine Finalqualifikation, wobei allerdings Tom Schultzeals 9. in der Sprungqualifikation nur um -0,05 Punkte am Finaleinzug scheiterte. Das Schweizer Trio Andrin Frey, Noe Seifert und Marco Pfyl realsierte 4 Finalplatzierungen. Österreichs Marlis Männersdorfer und die Kölnerin Ayu Zhu standen im Balken- bzw. Bodenfinale.

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Höck gewinnt Weltcup

Vinzenz Höck

Dritter Weltcupsieg an den Ringen für Turner Vinzenz Höck.

Das Grazer Turn-Ass Vinzenz Höck gewann am Sonntag in Osijek (Kro) sein drittes Weltcup-Meeting – an den Ringen feierte er mit der persönlichen internationalen Rekordwertung von 14.900 Punkten ex aequo mit dem Italiener Salvatore Maresca. Vor zwei Wochen triumphierte Höck schon beim Weltcup in Varna.

„Ich habe bei der Staatsmeisterschaft letzte Woche im Finale eine neue Kraftverbindung erstmals im Wettkampf getestet, jetzt habe ich sie zusätzlich in meine volle Übung eingebaut. Es hieß alles oder nichts, insbesondere nachdem die ersten drei Turner im Finale bereits 14-hoch erreicht hatten. Ich dachte mir, hoppla, das wird jetzt richtig schwer. Also blieb mir nichts anderes übrig, als voll zu riskieren, das ist aufgegangen. Jetzt bin ich mega-happy“,

freute sich der 25-jährige Höck im Anschluss an die Siegerehrung.

Nach der Qualifikation hatte noch der amtierende Weltmeister Ibrahim Colak geführt, ihm unterliefen im Finale dann kleine Fehler.

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Weltcupsieg für Höck

Vinzenz Höck

Zweiter Weltcupsieg an den Ringen für Turner Vinzenz Höck.

Vinzenz Höck durfte sich nach seinem Weltcupsieg in Ungarn im vergangenen Herbst erneut über einen weiteren Weltcupsieg freuen.

Vinzenz Höck feierte am Samstag im bulgaischen Warna seinen zweiten Sieg im Turnweltcup. Der 25-jährige Grazer gewann an den Ringen mit 14,800 Punkten vor den Italienern Salvatore Maresca (14,700/Bronzemedaillengewinner bei der EM in Basel), und Marco Sarrugerio (14,450).

„Es war nervenaufreibend“,

so der 25-jährige Steirer, welcher sich im bulgarischen Warna gegen zwei Italiener durchsetzte.

Höck hatte schon nach der Qualifikation vor Maresca geführt, beiden gelang in der Entscheidung eine Steigerung.

„Es war nervenaufreibend, ich hatte Gänsehaut. Da ich als Letzter ans Gerät musste, konnte ich alle Gegner vor mir beobachten – und jede weitere Übung machte mich noch nervöser. Denn ich wusste um meine Chance und wollte die Goldmedaille unbedingt. Während meiner Kür hatte ich ein super Gefühl – und die Wertung hat das dann bestätigt“,

gestand der Steirer.

Vinzenz Höcks zweiter Weltcupsieg ist auch der zweite in der österreichischen Kunstturn-Geschichte, Silber- und Bronzemedaillen hatte es davor bereits mehrfach gegeben. Ebenso ins Finale in Warna hatte es Jasmin Mader im Sprungbewerb geschafft, die Tirolerin erreichte dort mit einer starken Leistung (nach Platz 6 in der Qualifikation) schließlich den siebenten Rang. Knapp am Achter-Finale vorbei schrammte vor Vorarlbergerin Marlies Männersdorfer als Neunte am Boden.

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Höck EM-7ter

Vinzenz Höck

Vinzenz Höck Turn-EM Siebenter an den Ringen

Vinzenz Höck ist der am kürzesten amtiert habende Ringe-Vizeeuropameister der Geschichte. Nur gut vier Monate nach seiner historisch ersten Turn-EM-Silbermedaille für Österreich im Dezember 2020 musste er sich im Finale in Basel mit dem siebenten Rang zufrieden geben.

Mit der dritthöchsten Schwierigkeits-, aber nur der „schwächsten“ (am wenigsten hohen) Ausführungsnote der acht Finalisten lief es, wiewohl ohne gröberen Patzer, nicht nach Wunsch. Der 25-jährige Grazer Sportsoldat kam auf 14.666 Punkte, ein Zehntel weniger als in der Qualifikation.

„Da ich mich als Sechster qualifiziert hatte, wusste ich, dass ich eine perfekte Übung für eine Medaille brauchen würde. In einem so hochkarätigen Finale darf man sich keine Fehler leisten, das ist mir heute leider nicht geglückt. Ich weiß jetzt aber jedenfalls mehr denn je, dass ich mit den absoluten Top-Athleten mithalten kann.“,

resümierte Vinzenz Höck nach dem Wettkampf.

„Für Vinzenz wäre die Medaille heute absolut in Reichweite gewesen.“ ÖFT-Sportdirektor Fabian Leimlehner: „Das war heute nicht seine beste Übung. Vinzenz kann es besser.“

Nationaltrainer Petr Koudela

Es gewann Griechenlands amtierender Ringe-Olympiasieger Eleftherios Petrounias (15.400 Punkte) deutlich vor Mehrkampf-Welt- und Europameister Nikita Nagornyy (Russland, 15.033) und Italiens Newcomer Salvatore Maresca (14.900). Hinter dem armenischen 2016-Vizeeuropameister Artur Avetisyan (14.866) wurde der amtierende Weltmeister und 2020-Europameister Ibrahim Colak diesmal nur Fünfter (Türkei, 14.733).

Der ukrainische Olympiadritte Igor Radivilov erreichte punktegleich mit Höck, jedoch mit der besseren Ausführungsteilnote, den sechsten Rang. Hinter Höck blieb Vahagn Davtyan (14.658), ebenfalls ein armenischer Ex-Vizeeuropameister und in der Qualifikation in Basel noch auf Position zwei ins Finale eingezogen.

Im Vorkampf waren Vinzenz Höck zwei Fehler am Ende der ansonsten brillanten Kür unterlaufen. Im Finale kam er von Beginn an nicht ganz an seine Optimalform heran.

„Dennoch war das eine absolut starke Performance. Vinzenz ist jetzt mal an der Weltspitze angekommen. Von diesem Finale kann er viel mitnehmen, gerade an den Ringen ist die Erfahrung enorm wichtig. Gratulation auch an das Trainerduo Petr Koudela und Kieran Behan. Wir sind auf dem richtigen Weg ein weiteres Stück voran gekommen.“

Sportdirektor Leimlehner

Die ÖFT-Bilanz in Basel 2021 ist die historisch viertbeste bei Kunstturn-Europameisterschaften (nach 2020, 1955 und 2012): 1x Platz 7 (Vinzenz Höck Ringe) und 2x Platz 10 (Jasmin Mader Sprung, Xheni Dyrmishi Pauschenpferd).

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