Österreichische Kletter-Staatsmeisterschaften 2020

Ende September fanden die österreichischen Kletter-Staatsmeisterschaften im Kletterzentrum Innsbruck statt. Staatsmeister-Titel gingen unter anderem an Alexandra Elmer, Nicolai Uznik, Jessica Pilz, Eva-Maria Hammelmüller und Jakob Schubert.

Elmer und Plangger wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und sicherten sich im nervenaufreibenden Speed-Bewerb die Titel.

„Von Anfang an war ich heute schon ein wenig nervös, da ich als Favoritin in den Bewerb gegangen bin. Staatsmeisterschaften sind für mich immer etwas Besonderes und es war ein richtig cooler Wettkampf, der sehr viel Spaß gemacht hat.“,

freute sich Elmer über ihren fünften Staatsmeistertitel.

Bei den Herren verpasste Lukas Knapp das Podest nur knapp und freute sich am Ende über Rang 4.

Die Boulder-Bewerbe gingen an Johanna Färber und Nicolai Uznik – für beide war es der erste Staatsmeistertitel in der allgemeinen Klasse. Pilz zeigte sich mit Rang 2 hinter Färber zufrieden und lobte ihre Leistung:

„Jo ist aktuell sicher die Fitteste von allen, das hat sie bei allen drei Bewerben gezeigt. Auch sonst war das Niveau hoch, wir waren alle recht knapp zusammen. Cool, dass wir so ein starkes Team haben.“

Hinter Pilz komplettierte Eva-Maria Hammelmüller (ÖAV Haag/NÖ) als Dritte das Podest.

Bei den Herren war Nicolai Uznik (SV St. Johann i.R./KNT) im Finale nicht zu stoppen. Mit zwei Tops und vier Zonen setzte er sich letztlich souverän durch.

„Ich bin überglücklich! Mir war schon klar, dass ich gut drauf bin – aber mit dem Sieg hätte ich niemals gerechnet.“,

grinste Uznik.

Im Lead-Bewerb gab es zwei souveräne Favoritensiege. Jessica Pilz  sicherte sich in der Damenwertung Platz eins, Jakob Schubert (ÖAV Innsbruck/TIR) war bei den Männern siegreich, womit Pilz und Schubert ihre Titel-Serie fortsetzten.

Nach ihrer Silbermedaille im Bouldern konnte Pilz, die sowohl in der Qualifikation als auch im Finale als einzige Athletin alle drei Routen toppte, erneut jubeln. Die Niederösterreicherin zeigte keine Nerven und ließ keine Zweifel hinsichtlich einer erfolgreichen Titelverteidigung aufkommen. Sie wurde ihrer Favoritenrolle im Vorstieg gerecht und sichert sich den 6. Staatsmeistertitel in dieser Disziplin, den 10. insgesamt. Eva-Maria Hammelmüller holte sich mit einer starken Leistung den Vize-Titel.

Bei den Herren war einmal mehr Jakob Schubert (ÖAV Innsbruck/TIR) im Finale nicht zu stoppen und dominierte die Konkurrenz. Der Tiroler, der aufgrund einer Verletzung nur am Lead-Bewerb teilnehmen konnte, sicherte sich nicht nur den Austrian Climbing Summer Series-Lead-Hattrick und den damit verbunden Erfolg in der Gesamtwertung (300 Punkte) sondern holte erneut den Staatsmeistertitel im Lead, den neunten in den letzten zehn Jahren.

Mit dem olympischen Kombinationsbewerb gingen die Österreichischen Kletter-Staatsmeisterschaften 2020 im Kletterzentrum Innsbruck zu Ende. Eva-Maria Hammelmüller und Stefan Scherz sicherten sich dabei ihre jeweils ersten Staatsmeistertitel.

Für Hammelmüller ist es nach Silber im Vorstieg und Bronze im Boulder die erste Goldmedaille. Am Samstagabend startete sie mit Platz drei im Speed in den Combined-Bewerb und legte mit Rang eins im Boulder den Grundstein für den Triumph. Im abschließenden Lead-Bewerb erreichte sie das Top und somit Platz zwei.

„Mir fehlen die Worte! Staatsmeisterin, ein richtig cooles Gefühl! Im Speed hat’s gut begonnen, das Bouldern war richtig gut und dann auch noch die Lead-Route zu toppen, einfach unbeschreiblich. Wenn mir das vor den Staatsmeisterschaften jemand gesagt hätte, ich hätte nur gelacht“,

jubelte die 20-jährige Niederösterreicherin.

Titelverteidigerin Jessica Pilz (ÖAV Haag/NÖ) erreichte mit den Rängen 5 (Speed), 2 (Boulder) und 1 (Lead) den zweiten Platz.

Jan-Luca Poscherkämpfte sich bei den Herren Platz 5.

© austriaclimbing.com  Bild: GEPA – Moritz Liebhaber

Anna Petutschnigg wird 4-fach Staatsmeisterin bei den österreichischen Meisterschaften im Speedskating

Unter strengen Auflagen und Covid-Präventionskonzept wurde die diesjährige österreichische Staatsmeisterschaft der Elite und die ÖMS der Nachwuchsklassen im Speedskatearena in Wörgl erfolgreich ausgetragen. Anna Petutschnigg dominierte in Abwesenheit von Weltmeisterin Vanessa Herzog diese Staatsmeisterschaften in den 2 Sprint und 2 Langdistanzbewerben ganz klar und holte sich 4 x Gold. Rang 2 ging 4 x an die Ahtletin des ÖISC Burgenland Farnaz Koohshekaf und 3  x Bronze an Jenny Pesendofer ATUS Zeltweg bzw. Monika Sick vom LISC LInz. Auch der Juniorenskater Alexander Farthofer ging bei der Langdistanz in der Eliteklasse an den Start und sicherte sich im spannenden 5000m Punkterennen hinter Staatsmeister Christian Kromoser und Jakob Ulreich (Burgenland) den ausgezeichneten 3 Rang.

Knapp 100 Athleten aus 6 Bundeländern waren mit am Start. Bei besten Bedingungen konnten an 2 Wettkampftagen 4 Distanzen und eine Staffelbewerb durchgeführt werden. Österreichische Staffelmeisterin bei den Damen wurde Julia Paulmichl, Ivona Matkovic und Anna Petutschnigg und bei den Herren waren der ÖISC Burgenland mit Jakob Ulreich und Christian Kromoser erfolgreich.

Die neuen Staatsmeister in der Eliteklasse 2020

4 x Gold für Anna Petutschnigg

2 x Gold für Christian Kromoser

2 x Gold für Jakob Ulreich

 

© oersv.at 

Higher Degree Research Student Prize der International Sports Engineering Assoziation für Bernhard Hollaus

Bernhard Hollaus, Mitarbeiter am MCI und gleichzeitig PhD Student bei Prof. Christian Raschner am Institut für Sportwissenschaft und Prof. Andreas Mehrle vom MCI bekam für seinen online gehaltenen Vortrag über “Development and Verification of a Highly Accurate and Precise Passing Machine for American Football” den renommierten Higher Degree Research Student Prize. Sein Beitrag hat die Fachjury rund um Forschungsgrößen wie Motomu Nakashima und Takeo Maruyama begeistert, speziell da die Präzision der Passmaschine für jeden anschaulich in einem Video demonstriert wurde.

Gerechnet hat Bernhard Hollaus mit der Auszeichnung nicht:

„Die Konkurrenz war groß und mit dem ersten Konferenzbeitrag auf der wichtigsten Sports Engineering Konferenz der Welt ist man eigentlich einfach froh dabei zu sein. Dass es dann so gut läuft, hatte ich mir nicht gedacht.“

Gratulation an Bernhard, der mit seiner fachlichen Expertise aus dem Bereich der Mechatronik auch das Olympiazentrum Tirol unterstützt. Diese Zusammenarbeit zwischen dem MCI uns dem Olympiazentrum soll in Zukunft noch ausgebaut werden.

 

Hier geht’s zu den news des MCI: Higher Degree Research Student Prize der ISEA geht dieses Jahr ans MCI

Bildstein/Hussl melden sich mit Regattasieg zurück

Nach über einem halben Jahr Wettkampfpause meldeten sich die 49er Benjamin Bildstein und David Hussl mit einem Regattasieg bei der Sailing Week vor Aarhus/Dänemark eindrucksvoll zurück. Mit der Kieler Woche steht die Generalprobe vor der Heim-EM am Attersee bereits unmittelbar vor der Tür.

Nach der Corona-bedingten Zwangspause und einigen Trainingscamps hatten die Weltranglistenersten im 49er bei der Sailing Week vor Aarhus erstmals wieder die Möglichkeit sich mit internationaler Konkurrenz zu messen. Im 25 Teilnehmer starken Feld mit internationalen Top-Booten gelangen den beiden Athleten fünf Wettfahrtsiege in elft Wettfahrten. Am Finaltag schoben sich die österreichischen 49er bei herausfordernden Windverhältnissen in der Gesamtwertung am polnischen Team Przybytek/Kolodzinski vorbei und gaben die Führung nicht mehr aus der Hand.

„Es war unsere erste echte Regatta nach einer langen Wettkampfpause und es fühlt sich großartig an wieder zurück zu sein“,

freut sich Steuermann Bildstein über das erfolgreiche Comeback.

„Am Anfang kam noch das eine oder andere Problem auf. Wir haben es gegen Ende aber sehr gut gemeistert. Wir sind fast ein bisschen überrascht, wie gut wir reingefunden haben“,

ergänzt Vorschoter Hussl.

„Der Wind war sehr drehend und herausfordernd. Dass wir die richtigen Entscheidungen getroffen haben, stimmt uns zuversichtlich für die kommenden Aufgaben. Sowohl in Kiel aber auch bei der EM am Attersee könnten uns ähnliche Bedingungen erwarten“,

schaut Benjamin Bildstein bereits wieder nach vorne.

Kieler Woche als EM-Generalprobe
Vorarlbergs Team des Jahres reist nun direkt von Dänemark nach Deutschland, um bei der Kieler Woche eine Generalprobe vor der Heim-EM am Attersee zu absolvieren. Von 10. bis 13. September geht das traditionsreiche Segel-Festival zum mittlerweile 126. Mal über die Bühne – „diesmal natürlich mit abgespecktem Programm und strengen Sicherheitsrichtlinien“, so Hussl. Neben den 49ern Benjamin Bildstein und David Hussl ist der OeSV auch mit mehreren Booten aus den Klassen Nacra 17 sowie 49erFX vertreten. Thomas Zajac und Barbara Matz gehen als Titelverteidiger in den Bewerb.

Saisonhöhepunkt Heim-EM
Die Europameisterschaften der Klassen 49er, 49erFX und Nacra 17 von 28. September bis 4. Oktober 2020 im Union-Yacht-Club Attersee (UYCAs) bilden den Saisonhöhepunkt für Benjamin Bildstein und David Hussl.

„Wir wollen auf jeden Fall vorne mitmischen. Um Europameister zu werden, müsste wirklich alles perfekt zusammenlaufen. Wir müssen abwarten wie die Bedingungen sind. Bei Leichtwind wäre für viele Teams alles möglich. Heimvorteil kann man am Attersee keinen erwarten. Wir wollen jedenfalls unser bestes Segeln zeigen.“

 

© news.profs.at  Bild: Tobias Störkle 

Sensationeller zweiter Platz für Christine Wolf auf der Ladies European Tour

Christine Wolf spielt am dritten und letzten Tag der Czech Ladies Open im Golf Club Beroun nahe der tschechischen Hauptstadt Prag trotz regnerischen Verhältnissen eine überragende bogeyfreie Schlussrunde. Mit fünf Birdies und einer 67er Runde verbessert sich die Tirolerin vom geteilten 4. Platz auf den sensationellen 2. Platz (gesamt -13). Einzig die Dänin Emily Pedersen kann ihren Vorsprung aus den ersten beiden Runden auf Wolf verteidigen und sichert sich mit gesamt -17 den Sieg. 

Nach ihrem ersten Ladies European Tour Sieg bei den Hero Women’s Indian Open im vergangenen Jahr, ist dieser 2. Platz Christine Wolfs zweitgrößter Karriere-Erfolg auf höchster Ebene. Wie beeindruckend die Leistung von Christine Wolf an diesem Wochenende wirklich ist, zeigt ein Blick auf die Scorekarten aller drei Runden: Nach drei Runden musste Wolf lediglich ein einziges Bogey auf ihrer Scorekarte notieren. Das gelang an diesem Wochenende keiner anderen Spielerin. BRAVO CHRISTINE!

Die zweite heimische Vertreterin, Sarah Schober, beendet das Turnier mit einer 74er Runde (2 über Par) auf dem geteilten 47. Platz.

 

© golf.at  Bild: GEPA Pictures – Christian Walgram

Platz 3 für Schubert beim ersten Kletter-Weltcup der Saison

Erster Kletter-Weltcup der Saison, erster Podestplatz für den KVÖ: Jakob Schubert (ÖAV Innsbruck, TIR) belegt beim Vorstieg-Bewerb in Briancon (FRA) Platz drei. Mathias Posch (ÖAV Hohe Munde) holt das beste Weltcup-Ergebnis seiner Karriere, Jessica Pilz (ÖAV Haag, NÖ) hat ebenfalls Grund zur Freude.

Jakob Schubert, nach dem Semifinale auf Platz zwei, musste sich nur Adam Ondra (CZE) und Domen Skofic (SLO) geschlagen geben. Mit 38+ landete er an der dritten Stelle.

„Ein Podium ist immer lässig – und ich habe gesehen, dass ich voll dabei bin. Adam und Domen haben ganz oben die besseren Entscheidungen getroffen, aber es fehlt nicht viel und vielleicht kriege ich ja heuer noch die Chance zur Revanche“,

so der dreifache Weltmeister aus Innsbruck.

Mathias Posch, erstmals in einem Weltcupfinale am Start, erreichte Platz sechs.

„Es war unbeschreiblich, ich bin noch nie vor so vielen Zuschauern geklettert. Mit der Leistung bin ich zufrieden, ich bin sauber und solide geklettert, hätte mir den 6. Platz nie erwartet. Diesen Weltcup werde ich nie vergessen“,

jubelt der 21-jährige Tiroler über das beste Ergebnis seiner jungen Karriere.

Bei den Damen verpasste Jessica Pilz nur hauchdünn das Podium. Mit 41+ fehlte ihr nur ein Griff auf die vor ihr platzierte Französin Fanny Gibert. Der Sieg ging an die Italienerin Laura Rogora, die sich vor Janja Garnbret (SLO) durchsetzen konnte.

„Ich bin zufrieden mit der Leistung, ich konnte auf den drei Routen alles rausholen, was aktuell möglich ist. Dass ich noch nicht in absoluter Top-Form bin, wusste ich bereits. Am wichtigsten war aber, wieder vor einem größeren Publikum zu klettern und die Wettkampfatmosphäre zu erleben“,

resümierte Pilz. Die 23-Jährige nimmt das Positive aus Frankreich:

Leider war die Zeit nach den Boulderbewerben zu kurz, um richtig in Form zu kommen. Außerdem hab ich lange nicht daran geglaubt, dass der Weltcup tatsächlich stattfindet und mich daher aufs Bouldern konzentriert. Mit einer längeren Vorbereitungszeit und vollem Fokus auf eine Disziplin, kann ich im Lead einiges aufholen.

KVÖ-Coach Katharina Saurwein zieht zufrieden Bilanz:

„Drei Athleten im Finale ist ein gutes Ergebnis, Julia Fiser war ja auch ganz knapp dran. Es haben international schon noch einige starke Athletinnen und Athleten gefehlt, aber es war eine gute Standortbestimmung. Wir haben gut gearbeitet und können mithalten, haben aber auch gesehen, wo wir noch Verbesserungspotenzial haben.“

Mit der Leistung des Final-Trios ist Saurwein glücklich:

„Die Leistung von Mathias ist megacool, im ersten Finale gleich so zu überzeugen und Platz sechs zu holen ist großartig. Er hatte leichte Knieprobleme, die Finalroute ist ihm deshalb nicht entgegengekommen. Als er rausgekommen ist und das Publikum gesehen hat, war er noch einmal angespannter. Auf der Route hat er Vollgas gegeben und wurde belohnt.“

 

„Bei Jessy hätte ich nicht gerechnet, dass es schon so gut läuft. Ihr fehlt im Moment noch das Training, sie ist aber super geklettert und hat einmal mehr ihre Erfahrung ausgespielt. Im Finale so weit nach oben zu kommen ist stark und sollte ihr Selbstvertrauen geben. Jakob ist wieder brutal geklettert und hat alles rausgeholt. Ganz oben hat es nicht mehr gereicht, aber man hat gesehen, dass er bei den Allerbesten dabei ist.“

Ein Teil des KVÖ-Teams bleibt noch drei Tage in Frankreich, um gemeinsam am Fels zu trainieren. Danach geht es zurück nach Innsbruck, wo sich die Athletinnen und Athleten auf die Österreichischen Staatsmeisterschaften (23. bis 26. September) vorbereiten.

 

ERGEBNIS IFSC LEAD- WELTCUP BRIANCON

Finale, Herren:

1. Adam Ondra (CZE) Top

2. Domen Skofic (SLO) 41

3. Jakob Schubert (AUT) 38+

4. Luka Potocar (SLO) 30

5. Alexander Megos (GER) 27

6. Mathias Posch (AUT) 26

7. Mejdi Schalck (FRA) 25+
8. Nao Monchois (FRA) 25+

 

Finale, Damen:

1. Laura Rogora (ITA) Top
2. Janja Garnbrent (SLO) Top
3. Fanny Gibert (FRA) 42

4. Jessica Pilz (AUT) 41+

5. Vita Lukan (SLO) 39+

6. Tjasa Kalan (SLO) 39+

7. Nina Arthaud (FRA) 34+

8. Giorgia Tesio (ITA) 30+

 

© austriaclimbing 

Kathrin Schweinberger sprintet mit der Hilfe ihrer Schwester zum österreichischen Meistertitel

Kathrin Schweinberger wird mit der Hilfe ihrer Schwester Christina österreichische Straßenmeisterin.

Zum ersten Mal in ihrer noch jungen Karriere eroberte Kathrin Schweinberger (Doltcini – Van Eyck) den Österreichischen Meistertitel auf der Straße. Die 23-jährige Zillertalerin setzte sich im Sprint einer kleineren Gruppe nach 93 Kilometern rund um Mattersburg durch.

Bei starkem Wind war das Feld der Frauen lange gemeinsam unterwegs. Aufgrund der harten Bedingungen entschieden die Rennkommissäre die Meisterschaften von vier auf drei Runden zu verkürzen. Gleich nach der Entscheidung folgte die erste Attacke von Agnes Kittel (Nora Racing Team). Die Marathonspezialistin hatte bei der ersten Zieldurchfahrt nach 31 Kilometern einen knappen Vorsprung von wenigen Sekunden auf das Feld. Beim ersten kleinen Anstieg der Runde wurde sie aber wieder gestellt. Für die Vizemeisterin von 2019, die Niederösterreicherin Angelika Tazreiter (Cookina Graz) war schon nach der ersten Runde Schluss. Die EM-Teilnehmerin musste das Rennen vorzeitig mit körperlichen Problemen beenden.

Zur Rennhälfte formierte sich dann die erste größere Fluchtgruppe und diese war äußerst prominent mit allen Favoritinnen besetzt. Veronika Windisch (Cookina Graz), Sarah Rijkes (Ceratizit WNT Pro Team), Kathrin und Christina Schweinberger (Doltcini – Van Eyck), Hannah Streicher (d.velop Ladies), Verena Eberhardt (RC Südburgenland), Sylvia Gehnböck (Format RC), Katharina Machner (La Musette Radunion), Sophie Schober (RC SK ARBÖ VOEST) und Kittel, die sich erneut sehr aktiv zeigte.

Die erste Sprintwertung holte sich dann Bahnspezialistin Eberhardt und der Vorsprung der zehn Fahrerinnen auf die Verfolgerinnen wuchs auf 40 Sekunden an. Das Tempo wurde eingangs der Schlussrunde erhöht und es begann ein Ausscheidungsfahren. Angeführt von Christina Schweinberger gingen die zehn Fahrerinnen mit einem Vorsprung von 55 Sekunden in die finale Schleife.

Auf den letzten 500 Metern attackierte dann Rijkes aus der Gruppe heraus und lange sah es so aus, als könnte die Meisterin von 2018 ihren Coup von der Wiener Höhenstraße auch im Burgenland wiederholen. Doch mit einem starken Sprint zog Kathrin Schweinberger noch an der Niederösterreicherin vorbei und holte sich die Goldmedaille. Dritte wurde die frühere Olympiateilnehmerin im Short Track Eisschnelllauf Windisch.

„Als die Gruppe stand, war es ein hartes Rennen. Alle haben mitgearbeitet, vielleicht nicht jede mit 100 Prozent, aber so ist der Radsport. Der Wind war stark, aber keine belgischen Verhältnisse, wie wir es gewohnt sind. Der Kurs war extrem lässig, es ist ziemlich Auf und Ab gegangen was zu Attacken eingeladen hat. Eine große Hilfe war meine Schwester Christina. Sie brauche ich mental und physisch in solchen Rennen“,

berichtete die für ein belgisches Profiteam fahrende Schweinberger.

„Es war mir klar, dass es unmöglich wird, gegen Kathrin oder auch die anderen im Sprint zu bestehen. Deshalb habe ich mehrmals attackiert und die Gruppe verkleinert. An den Anstiegen wollte ich Kathrin wehtun und habe immer angegriffen. Aber alleine konnte ich nicht wegkommen. Meine letzte Chance habe ich 500 Meter vor dem Ziel gesehen. Ich habe alles gegeben und nur mehr Kathrin ist noch an mir vorbeigekommen“,

freute sich die Rijkes über die Silbermedaille.

„Das Meistertrikot ist einfach was Spezielles und ich wollte es mir nochmals holen. Silber glänzt aber auch schön und ich habe gerade erfahren, dass meine Teamkollegin Lisa Brennauer für unser Team den Deutschen Titel geholt hat“,

fügte die Niederösterreicherin an.

In der Klasse U23 feierte Hannah Streicher (Team d.velop Ladies) den Meistertitel bei den Frauen. Zweite wurde Sandra Gieringer (La Musette Radunion), die sich im Sprint gegen Katharina Kreidl (Union Raiffeisen Radteam Tirol) durchsetzte. Die Tirolerin gewann gestern den Zeitfahrtitel in dieser Klasse.

 

Ergebnis:

1. Kathrin Schweinberger (Doltcini – Van Eyck) 2:40.30
2. Sarah Rijkes (Ceratizit WNT Pro Cycling) s.t.
3. Veronika Windisch (Cookina Graz) s.t.
4. Christina Schweinberger (Doltcini – Van Eyck) s.t.
5. Verena Eberhardt (RSC Südburgenland) s.t.

 

© radsportverband.at  Foto: Österreichischer Radsportverband – Maurer

Patrick Gamper holt sich den Vizestaatsmeistertitel im Zeitfahren

Einen wahren Krimi lieferten sich Österreichs Topzeitfahrer Matthias Brändle (Israel Start-Up Nation) und Patrick Gamper (Bora – hansgrohe) bei den österreichischen Staatsmeisterschaften im Zeitfahren. Bis zur zweiten und letzten Zwischenzeit lag der junge Tiroler noch vor dem ehemaligen Stundenweltrekordler. Aber dieser machte auf den letzten Kilometern den Rückstand gut und setzte sich hauchdünn um elf Sekunden vor seinem jungen Widersacher durch.

„So nervös war ich noch nie vor einer Meisterschaft. Ich wusste, dass Patrick ein superharter Gegner sein wird, der sich auch perfekt auf das Rennen vorbereitet hat“,

erklärte der Hohenemser.

Auf den ersten Kilometern sollte er mit dieser Annahme mehr als Recht behalten, denn über zehn Sekunden nahm ihm der Tiroler bis zur ersten Zwischenzeit schon ab.

„Ich konnte es bis zur zweiten Zwischenzeit auf sechs Sekunden verringern und im Finale hatte ich eine Topunterstützung aus dem Betreuerauto. Sie haben mich gepusht und am Hügel beim Gegenwind konnte ich das Blatt wenden“,

so Brändle, der im letzten Jahr viel gemeinsam mit Gamper auch trainierte.

„Ja, damit schaffe ich mir einen Gegner, aber mit Patrick ist es ein absolut würdiger. Er ist vom Typ her sehr ähnlich wie ich und irgendwann wird der Generationswechsel kommen. In diesem Jahr konnte ich ihn noch einmal abwehren“,

berichtete der Vorarlberger, der vor elf Jahren ebenfalls im Burgenland seinen ersten von bislang sechs Titel im Einzelzeitfahren errang.

„Es ist nicht selbstverständlich im ersten Profijahr gleich um den Meistertitel in der Eliteklasse zu fahren. Aber die Steigerung zum Vorjahr ist da und damit bin ich sehr zufrieden. Natürlich wollte ich aber gewinnen“,

fügte Gamper an, den mit Brändle nicht nur der Fahrertypus und die Konkurrenz, sondern auch eine enge Freundschaft verbindet:

„Er hat mir viel geholfen in den letzten Jahren.“

Mit einem Schnitt von fast 48 km/h fegten die beiden WorldTour-Profis über die Straßen rund um Lutzmannsburg.

„Ich bin mit der Hitze nicht ganz so gut zurechtgekommen und habe vielleicht ein wenig zu viel Gas gegeben zu Beginn“,

gestand sich Gamper ein, der im Vorjahr noch die Meisterschaften in der Klasse U23 gewonnen hatte. Dritter wurde der Wiener Felix Ritzinger (WSA KTM Graz), der ebenfalls auf den letzten Kilometern den Salzburger Johannes Hirschbichler (Union Raiffeisen Radteam Tirol) abfing.

„Eine Medaille war das Ziel meines Jahres. Viele wollten die Bronzemedaille und ich konnte mich durchsetzen“,

freute sich der für das steirische Kontinentalteam fahrende 23-Jährige. Die U23-Wertung sicherte sich der Oberösterreicher Tobias Bayer (Tirol KTM Cycling Team), der gleichzeitig auch die Führung in der Austrian Time Trial Series übernahm. Bei den Frauen gewann die Tirolerin Katharina Kreidl (Union Raiffeisen Radteam Tirol) die Meisterschaften der Klasse U23.

Bei den Frauen gibt geht das rot-weiß-rot gestreifte Meistertrikot im Kampf gegen die Uhr in Lutzmannsburg im Burgenland erneut an die Niederösterreicherin Anna Kiesenhofer (Cookina Graz), die sich nach dem Vorjahr zum zweiten Mal den Titel von Österreichs schnellster Fahrerin sichern konnte. Somit waren die Titelverteidiger im Einzelzeitfahren von 2019 waren auch in diesem Jahr nicht zu schlagen.

 

Ergebnisse:
Einzelzeitfahren Männer (ÖSTM):
1. Matthias Brändle (Israel Start-Up Nation)
2. Patrick Gamper (Bora – hansgrohe) + 0:11
3. Felix Ritzinger (WSA KTM Graz) + 0:27
4. Johannes Hirschbichler (Union Raiffeisen Radteam Tirol) + 0:51
5. Tobias Bayer (Tirol KTM Cycling Team) + 1:29

Einzelzeitfahren Frauen (ÖSTM):
1. Anna Kiesenhofer (Cookina Graz) 39:01.37
2. Astrid Lamprecht (SC Xterrians Jauntal) + 2:51
3. Christina Schweinberger (Doltcini-Van Eyck) + 3:26
4. Sarah Rijkes (Ceratizit WNT Pro Team) + 4:07
5. Sylvia Gehnböck (RC Format) + 4:18

 

© radsportverband.at  Foto: GEPA – Michael Meindl

Wildauer wird österreichischer Bergmeister

Markus Wildauer gewinnt das Bergzeitfahren am Hochkar und wird damit österreichisch Bergmeister.

8,9 Kilometer, von der Mautstation bis zum Parkplatz bei der Talstation der Hochkar-Skilifte, galt es beim dritten Lauf zur Austrian Time Trial Series für Österreichs Radprofis zu absolvieren. Die Sieger in der ersten Bergprüfung der Serie, die gleichzeitig die heimische Bergmeisterschaft bildete, kamen aus Niederösterreich mit Anna Kiesenhofer (Cookina Graz) und Tirol mit Markus Wildauer (Tirol KTM Cycling Team).

Bei den Männern war es ein wahrer Sekundenkrimi hinauf zur Talstation der Hochkar-Bergbahnen. Und vor allem die jungen Fahrer kletterten schnell die Mautstraße hoch. Denn in den Top sechs fanden sich gleich fünf Athleten der U23-Kategorie. Am schnellsten war der 22-jährige Wildauer, der mit einem Schnitt von 18,6 km/h und in 28:23 Minuten das Bergzeitfahren gewann.

„Die Beine waren gut und ich wollte von Start bis Ziel ein konstantes Tempo fahren. Allerdings musste ich die letzten drei Kilometer sehr auf die Zähne beißen. Der Weg hinauf zur Talstation ist doch sehr unrhythmisch“,

berichtete der Tagessieger, der gleichzeitig auch die Gesamtführung nach drei Rennen in der Austrian Time Trial Series übernahm.

Sieben Sekunden hinter dem jungen Tiroler landete der Deutsche Jonas Rapp (Hrinkow Advarics Cycleang) auf Platz zwei.

„Es lief nicht ganz optimal für mich. Das heiße Wetter hat es schwer gemacht, das war aber für alle gleich. In Summe kann ich mit dem zweiten Rang schon zufrieden sein“,

erklärte der 26-Jährige. Auf Rang drei landete mit Florian Lipowitz ein 19-jähriger Landsmann von Rapp und Teamkollege des Siegers Wildauer. Vierter wurde mit Tobias Bayer ein weiterer Fahrer der Tiroler U23-Equipe. Der fünfte Platz ging an Martin Messner von WSA KTM Graz, der gerade einmal 56 Sekunden Rückstand auf Wildauer aufwies und die sportliche Dichte der U23 in dieser Saison unterstrich.

Bei den Frauen gewann Anna Kiesenhofer.

„Ich habe meinen Fokus ein wenig in Richtung der Bergfestigkeit verlegt, weg vom Einzelzeitfahren. Meine Zielsetzung ist das WM-Straßenrennen in der Schweiz in diesem Jahr, von dem her war es heute ein erstes Ausrufezeichen“,

erklärte die 29-jährige Kiesenhofer, die aktuelle Staatsmeisterin auf der Straße als auch im Einzelzeitfahren ist und sich nun zusätzlich auch den Titel der Bergmeisterin sicherte. Mit einem Vorsprung von fast drei Minuten distanzierte sie die heimische Konkurrenz klar. Zweite wurde ihre Teamkollegin Angelika Tazreiter.

Die gebürtige Niederösterreicherin lag im Ziel 2:57 Minuten hinter Kiesenhofer.

„Es war echt schwer heute mit der Hitze und dem Anstieg. Anna ist kurz vor dem Ziel an mir vorbeigeflogen, sie hatte einen unglaublichen Zug am Pedal“,

analysierte Tazreiter, die Österreich bei den letzten beiden Weltmeisterschaften auf der Straße vertrat. Tagesdritte wurde die Niederländerin Teuntje Beekhuis vom belgischen Frauenprofirennstall Lotto Soudal. Neue Führende in der Gesamtwertung der Austrian Time Trial Series ist die Tirolerin Gabriele Erharter (La Musette Radunion), die sich als Tagesfünfte im Gesamtklassement an der Deutschen Manuela Hartl, die am Hochkar Platz 15 belegte, vorbeischob.

Ergebnisse:
Männer:
1. Markus Wildauer (AUT/Tirol KTM Cycling Team) 28:23.66
2. Jonas Rapp (GER/Hrinkow Advarics Cycleang) + 0:07
3. Florian Lipowitz (GER/Tirol KTM Cycling Team) + 0:11
4. Tobias Bayer (AUT/Tirol KTM Cycling Team) + 0:33
5. Martin Messner (AUT/WSA KTM Graz) + 0:56

Frauen:
1. Anna Kiesenhofer (AUT/Cookina Graz) 33:10.09
2. Angelika Tazreiter (AUT/Cookina Graz) + 2:57
3. Teuntje Beekhuis (NED/Lotto Soudal) + 3:27
4. Hannah Fandel (GER/Team Stuttgart) + 3:35
5. Gabriela Erharter (AUT/ La Musette Radunion) + 3:37

 

© radsportverband.at  Foto: GEPA – Harald Steiner

Pilz und Schubert feiern Favoritensiege

Favoritensiege beim ersten Lead-Bewerb der Austria Climbing Summer Series 2020 in Imst: Jessica Pilz und Jakob Schubert, die beiden Lead-Weltmeister der Heim-WM 2018 in Innsbruck, setzten sich am Montag beim ersten von zwei Entscheidungen in dieser Woche durch.

Knapp ging es bei den Damen zur Sache: Jessica Pilz (ÖAV Haag, NÖ) erreichte wie ihre Teamkollegin Christine Schranz im Finale 55+, dank der schnelleren Zeit holte sich die Favoritin Platz eins.

„Ich habe viele gute Erinnerungen an Imst, bin hier das erste Mal im Weltcup geklettert, habe hier mein erstes Semifinale und Finale geschafft und auch mein erstes Stockerl. Die Formkurve geht nach oben, der Sieg gibt Selbstvertrauen, aber es fehlt mir noch die eine oder andere Ausdauereinheit, um richtig in Top-Form zu kommen“,

so die 23-Jährige.

Schranz bewies einmal mehr, dass sie im Vorstieg eine der stärksten KVÖ-Athletinnen ist, und zeigte sich nach Rang zwei zufrieden:

„Die heurige Saison war bis hierhin eine Achterbahnfahrt, dazu kommt, dass ich nicht jünger werde und es von Jahr zu Jahr schwieriger wird. Umso mehr freut es mich, dass ich heute wieder zeigen konnte, was ich drauf habe. Hoffentlich kann ich es am Donnerstag noch einmal so spannend machen.“

Julia Fiser (ÖAV Innsbruck, TIR) komplettierte auf Platz drei das rot-weiß-rote Podest.

„Ich war mir nicht sicher, ob die Ausdauer für Imst reichen wird, weil es doch eine richtig lange Wand ist. Aber beim Abschlusstraining in der Halle habe ich gemerkt, dass die Form stimmt. Aber dass es sogar ein Podium wird, damit habe ich ehrlich gesagt nicht gerechnet“,

jubelte die 23-Jährige. Mit Emilia Warenski (ÖAV Innsbruck, TIR) überraschte eine erst 16-jährige Athletin auf Position 4. Mit Eva-Maria Hammelmüller (ÖAV Haag, NÖ/6.) und Mattea Pötzi (ÖAV Villach, KNT/8.) schafften es zwei weitere KVÖ-Athletinnen ins Finale der Top-8.

 

Schubert eine Klasse für sich

Bei den Herren war der Bewerb vom Start weg eine klare Sache für Jakob Schubert (ÖAV Innsbruck, TIR). Als einziger Kletterer im 22-köpfigen Starterfeld holte der 29-jährige Tiroler sämtliche Tops und feierte einen ungefährdeten Sieg.

„Natürlich habe ich im Vorstieg immer hohe Erwartungen, aber wenn man so souverän gewinnt, muss man zufrieden sein.“

Wie schnell es gehen kann sah man beim Schweizer Sascha Lehmann, der, obwohl Weltcup-Sieger, nach einem Fehler über Rang sechs nicht hinauskam.

„Schade, dass Sascha nicht zeigen konnte, was er draufhat. Ich hoffe, dass wir am Donnerstag beide alles rausholen und uns ein cooles Match liefern können“,

freut sich der 29-Jährige auf das Finale der Austria Climbing Summer Series.“

Hinter dem Deutschen Martin Tekles landete Georg Parma (NFÖ Eichgraben, NÖ) als Dritter erneut auf dem Podest. Den zweiten Boulder-Bewerb in Innsbruck hatte der 23-jährige Niederösterreicher sogar gewonnen:

„Der Sieg im Bouldern war eher überraschend, weil ich für Vorstieg mehr trainiert habe. Dass es jetzt so aufgeht, ist sehr erfreulich. Jakob gibt den Weg vor, da will man hin. Er ist aber eine Ausnahmeerscheinung, deswegen kann man nicht einfach versuchen, sein Level zu erreichen. Aber klar ist: Eines Tages will ich dort hinkommen wo er ist – oder zumindest in die Nähe.“

Stefan Scherz (NFÖ Neunkirchen, NÖ) als Vierter und Lokalmatador Mathias Posch (ÖAV Innsbruck, TIR) als Fünfter rundeten ein starkes KVÖ-Ergebnis ab.

„Es ist ein bisschen leichter vorherzusehen als beim Bouldern, aber man hat auch gesehen, dass der eine oder andere Favorit früh gescheitert ist. Jakob und Jessy haben das super gemacht – die Besten haben gewonnen. Alles in allem war es ein super Training für den Weltcup in Briancon, uns ging es auch und vor allem darum, das Spiel zwischen Sicherheit und Risiko beim Klettern nach der langen Pause wieder etwas einzuschleifen“,

resümiert KVÖ-Coach Kilian Fischhuber.

In der Gesamtwertung der Austria Climbing Summer Series führt Pilz bei den Damen nach fünf von sechs Bewerben klar vor Eva-Maria Hammelmüller und Petra Klingler (SUI). An den Gesamtsieg in der Austria Climbing Summer Series denkt sie aber nicht:

„Mein Fokus liegt auf jedem einzelnen Bewerb, auf meiner Leistung – abgerechnet wird am Schluss.“

Bei den Herren führt Schubert 86 Punkte vor Sascha Lehmann aus der Schweiz, Parma liegt auf Rang drei.

Am Donnerstag (6. August) folgt der zweite Lead-Bewerb in Imst. Dann starten die Herren um 12 Uhr mit der Qualifikation, die Damen folgen um 15 Uhr. Die Finals der Herren (ab 20:15 Uhr) und Damen (ab 21:30 Uhr) werden im TV auf ORF Sport+ sowie auf im Live-Stream auf den Youtube-Kanälen des KVÖ und Epic TV übertragen.

 

Lead I, Damen, Top-15:

1. Jessica Pilz

2. Christine Schranz

3. Julia Fiser

4. Emilia Warenski

5. Anne-Sophie Koller (SUI)

6. Eva-Maria Hammelmüller

7. Michelle Hulliger (SUI)

8. Mattea Pötzi

__________________________

9. Roxana Wienand (GER)

10. Martina Demmel (GER)

11. Sandra Lettner

12. Lea Kempf

13. Katharina Posch

14. Sarah Feichtenschlager

15. Celina Schoibl

 

Lead I, Herren, Top-15:

1. Jakob Schubert

2. Martin Tekles (GER)

3. Georg Parma

4. Stefan Scherz

5. Mathias Posch

6. Sascha Lehmann (SUI)

7. Christoph Hanke (GER)

8. Philipp Martin (GER)

________________________

9. Dimitri Vogl (SUI)

10. Johannes Hofherr

11. Thomas Podolan

12. Paul Zauner

13. Kim Marschner (GER)

14. Jan-Luca Posch
15. Maximilian Lenz

 

© austriaclimbing  Foto: GEPA /KVOE – Heiko Wilhelm