Steinlechner im Titelrennen

Maximilian Steinlechner zeigt eine starke Leistung in Kolkata.

Er belegt bei der Kolkata Challenge im Royal Calcutta Golf Club den 5. Platz.

Nach einer soliden ersten Runde von 69 Schlägen (-3) legte er am zweiten Tag eine fehlerfreie 68er-Runde (-4) nach, was ihn in eine vielversprechende Verfolgerposition brachte.

Foto: GEPA pictures/ Hans Oberlaender

Gstrein verpasst Podest

Fabio Gstrein belegt in Hafjell (NOR) den sechsten Platz.

Nach dem ersten Durchgang als Dritter noch auf Podiumskurs, fällt der Tiroler in der Entscheidung leider zurück.

Der Sieg im letzten Slalom vor dem Weltcupfinale ging wie schon im Riesenslalom an den Schweizer Loic Meillard vor Atle Lie McGrath (NOR) und Lucas Pinheiro-Braathen (BRA). Zweitbester Österreicher wurde Johannes Strolz als 20. Joshua Sturm, Adrian Pertl und Michael Matt landeten auf den Rängen 24, 25 und 26 im hinteren Viertel des Klassements.

„Oben habe ich mir brutal schwer getan, im Mittelteil ist wieder etwas weitergegangen. Manchmal geht es dahin, dann fehlt wieder der Trieb, und das ist bei so einem Lauf tödlich. Es hängt viel zusammen, wenn die Zeit fehlt“, sagte Gstrein.

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Weiteres Top-Ergebnis für Brennsteiner

Stefan Brennsteiner wird sechster beim Riesentorlauf in Hafjell.

Dem Halbzeitvierten fehlt etwas mehr als eine halbe Sekunde auf das Podest.

Die Schweiz feierte durch Loic Meillard, Marco Odermatt (+0,14 Sek.) und Thomas Tumler (+0,23 Sek.) einen Dreifachsieg. Odermatt sicherte sich als Zweiter auch die kleine Kristallkugel. Brennsteiner fiel bei Halbzeit vom vierten Platz zurück, schaffte aber mit 0,82 Sekunden Rückstand auf den Sieger noch den Sprung unter die Top Sechs.

„Man will es natürlich grün leuchten sehen, ich habe auch versucht, mit dem Herzen auf der Piste zu bleiben. Ich kann mir nicht viel vorwerfen, aber ich war nicht ganz da, war zu langsam und bin zu sehr auf Position gefahren“, meinte Brennsteiner.

Neben Brennsteiner sammelten auch Patrick Feurstein, der sich von Rang 22 auf 12 verbesserte (+1,83 Sek.), Marco Schwarz als 14. (+1,93 Sek.), Noel Zwischenbrugger als 22. (+2,40 Sek.) und Manuel Feller als 26. (+3,40 Sek.) Weltcuppunkte.

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Zehnter Sieg für Payer

Sabine Payer gewinnt den Parallelslalom in Winterberg.

Die Kärntnerin fährt damit ihren zehnten Weltcup-Erfolg im Einzel ein.

Die 32-Jährige zeigte zum Saison-Kehraus eine souveräne Leistung und stand zum dritten Mal heuer ganz oben. Im Finale besiegte sie die deutsche Lokalmatadorin Ramona Hofmeister, die zuvor Claudia Riegler im Viertelfinale und Carmen Kainz im Achtelfinale eliminiert hatte. Für Payer war es der sechste PSL-Sieg im Weltcup, damit wurde sie Zweite in der Disziplinenwertung. Im Gesamtweltcup sprang Rang drei heraus. „Die Weltcup-Saison mit einem Sieg zu beenden ist mega“, sagte Payer.

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Starke Ergebnisse von Walch

Fabio Walch gewinnt zwei FIS Slaloms.

Der Tiroler dominiert zwei FIS Slalomrennen in seinem Heimatskigebiet am Glungezer und freut sich über gute Punkte für weitere Rennen.

Mit einer guten Leistung in seinen beiden Heimrennen sichert sich Walch erneut den Mindestpunktezuschlag, bestätigt sein Können und startet mit Selbstvertrauen ins letzte Saisonviertel

Foto: Fabio Walch privat

Pachner rast aufs Podium

Lukas Pachner schafft beim Snowboardcross-Weltcup in Gudauri als Zweiter den Sprung aufs Stockerl.

Das erneut gute ÖSV-Teamergebnis runden Vortagessieger Jakob Dusek als Fünfter und Pia Zerkhold als Vierte bei den Damen ab.

Nach zwei völlig verkorksten Saisonen stand die Karriere von Lukas Pachner schon auf der Kippe, doch der Wiener nahm noch einen allerletzten Anlauf und hat diese Chance beim Schopf gepackt. Nach vier Top-8-Resultaten in dieser Saison griff der Wiener in Gudauri sogar nach seinem ersten Weltcupsieg – erst auf den letzten Metern des großen Finales wurde Pachner noch vom Franzosen Julien Tomas abgefangen und holte damit als Zweiter sein erstes Weltcuppodium in einem Einzelrennen seit Bakuriani (GEO) 2021. Dritter wurde der Franzose Loan Bozzolo.

„Es war so knapp! Es hat nicht viel zum Sieg gefehlt, aber ich bin auch über den zweiten Platz megahappy. Ich habe im Moment ganz einfach meine sieben Sachen beisammen, und dann rennt es einfach. Ich habe gewusst, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis ich wieder auf das Stockerl fahren werde. Ich bin geduldig geblieben und heute dafür belohnt worden. Es ist so krass, wie ich mich zurückgekämpft habe und jetzt konstant gute Leistungen zeige“, jubelte Lukas Pachner über seinen insgesamt dritten Einzel-Podestplatz im Weltcup.

Bei den Damen kämpfte Pia Zerkhold im großen Finale verbissen um einen Stockerlplatz, am Ende wurde es für die Niederösterreicherin hinter der Britin Charlotte Bankes und den Französinnen Julia Pereira de Sousa und Lea Casta Rang vier. Damit endete das Georgien-Wochenende für Zerkhold doch noch versöhnlich, nachdem ihr am Samstag in ihrem Viertelfinal-Heat durch eine nicht richtig funktionierende Startklappe alle Chancen auf ein gutes Resultat genommen wurden.

„Dass ich gestern keinen Re-Run bekommen habe, war nicht okay. Deshalb bin ich auch mit etwas Wut im Bauch gefahren. Nach der Zieldurchfahrt im großen Finale war ich zwar kurz enttäuscht, dass es sich nicht für das Podium ausgegangen ist, aber mit ein wenig Abstand überwiegt jetzt, dass ich heute risikofreudige Läufe und einige gute Manöver gezeigt habe“, meinte Pia Zerkhold.

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Raich und Falch erobern Edelmetall

Leonie Raich und Natalie Falch erobern bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Tarvis Silber und Bronze im Slalom.

Im vorletzten Bewerb holen sie damit die Medaillen Nummer sechs und sieben für Österreich.

Mit den Plätzen zwei und drei im ersten Durchgang nutzten die beiden Tirolerinnen ihre gute Ausgangsposition für den zweiten Lauf und holten mit einer beherzten Fahrt Silber und Bronze. Für Falch ist es nach Gold in der Team-Kombination der zweite Erfolg, für Raich die erste JWM-Medaille überhaupt. Gold ging an die Favoritin Schwedin Cornelia Öhlund, die bereits im Weltcup mit einem fünften Platz im Slalom auf sich aufmerksam gemacht hatte.

Leonie Raich: „Es war ein sehr cooles Rennen und ich habe versucht, das gute Gefühl vom ersten Lauf mitzunehmen. Es ist einfach befreiend, wenn man ins Ziel kommt, es grün aufleuchtet und man weiß, dass es für eine Medaille gereicht hat – ein unbeschreibliches Gefühl“, freute sich die 20-Jährige.

Natalie Falch: „Es war für mich die letzte JWM und ich wollte unbedingt noch eine Medaille im Slalom holen. Ich habe mich selbst unter Druck gesetzt und bin sehr erleichtert, dass es so aufgegangen. Ich war schon lange nicht mehr so nervös wie heute, ich bin lieber die Jägerin als die Gejagte. Ich freue mich sehr über meine zweite Medaille“, so die 21-Jährige.

© skiaustria.at // Foto: Ski Austria

Kuen holt Team-Bronze

Johannes Kuen gewinnt die Bronzemedaille bei der ESC EM in Osijek.

Das österreichische Trio Entner, Waibel und Kuen sichert sich in der Teamwertung ein weiteres Edelmetall.

1870,1 Ringe bedeuteten Bronze hinter Italien, das gemeinschaftlich 1877,3 Ringe auf die Scheibe brachte, und hinter dem Team Ukraine.

© ÖSB // Foto: Franz Roth, ÖSB

Top-Ten für Födermayr

Gelungenes WC-Comeback für Christina Födermayr.

Sie holt nach 1-jähriger Weltcup-Pause bei den Bewerben in Gudauri (GEO) zwei Top-Ten-Resultate.

Nach Platz sechs im ersten Rennen holte Christina Födermayr beim zweiten Weltcup-Bewerb in Gudauri als Zehnte erneut ein Top-Ten-Resultat.

Die Oberösterreicherin lag in ihrem Viertelfinal-Heat nach einem guten Start zunächst in Führung, erwischte im Mittelteil dann aber ein Element nicht optimal und rutschte deshalb hinter Marielle Berger Sabbatel (FRA) und Talina Gantenbein (SUI) an die dritte Stelle zurück. Damit wurde es in der Endabrechnung der zehnte Rang.

„Der Start war sehr gut, das habe ich nicht verlernt. Aber dann habe ich einmal bei der Linienwahl eine falsche Entscheidung getroffen, und das wird im Weltcup eben sofort bestraft. Für mich ist es im Moment sehr wichtig, viele Heats zu fahren, um wieder in einen Rennrhythmus zu kommen. Von da her bin ich sehr zufrieden, dass ich mit den Plätzen sechs und zehn nach Hause fliege“, sagte Christina Födermayr, die in Georgien ihre ersten Weltcuprennen in dieser Saison nach einer Hüftoperation im vergangenen Frühjahr und einer langwierigen Knieblessur bestritt. In einem hart umkämpften großen Finale setzte sich die Italienerin Jole Galli vor der Schweizerin Fanny Smith sowie der Kanadierin Courtney Hoffos durch und feierte damit ihren zweiten Weltcupsieg.

© skiaustria.at // Foto: GEPA pictures/ Greg M. Cooper

Weltrekord für Mos­h­ko­vich

Svet­lana Mos­h­ko­vich stellt den neuen Hand­bike-Wel­tre­kord auf.

Die Weltmeisterin und Paralympics-Medaillengewinnerin hat als erste Frau den Stunden-Weltrekord mit dem Handbike durch das Erreichen einer Distanz von 36,132 Kilometer in 60 Minuten aufgestellt.

Bis Samstag, 14 Uhr MEZ existierte der Rekord im Stunden-Bahnfahren mit dem Handbike nur für Männer und liegt mit 47,289 km aktuell bei einem Niederländer. Svetlana Moshkovich hat sich das Ziel gesetzt, den Rekord auch für Frauen ins Leben zu rufen und die Mindestanforderung von 32 Kilometer (Vorgabe Guinness World Records) zu überbieten. Svetlana M. vor dem Start: „Ich kann es kaum glauben, dass der Tag endlich da ist. Wenn ich daran denke, bekomme ich Gänsehaut und freue mich darauf, eine Stunde volle Power geben zu können.“

Svetlana Moshkovich war nicht immer begeisterte Radsportlerin. Ein Autounfall führte dazu, dass die heute 41-jährige im Rollstuhl sitzt. Eine Weggabelung, die sie die Liebe zum Handbikesport entdecken ließ. 20 Jahre später ist sie 2-fache Weltmeisterin, hat mehrfach bei den Paralympics teilgenommen, eine Paralympics-Medaille (London 2012, Bronze) gewonnen und dreimal den Gesamt-Weltcupsieg eingefahren. Jetzt möchte sie auch andere Personen inspirieren und aufzeigen, was möglich ist. „Ich möchte damit ein Zeichen für den Frauensport setzen und so viele Menschen wie möglich erreichen und ermutigen, ebenfalls ihre Komfortzone zu verlassen. Der Handbikesport weckt bei mir ein Glücksgefühl, das ich sonst durch nichts erfahre, das möchte ich gerne mit anderen teilen,“ gibt die Athletin Einblick.

Das TISSOT Velodrome in Grenchen gilt als die schnellste Rennbahn der Welt und stimmte die Athletin anfangs positiv. „In diesem Velodrome wurden bereits viele andere Rekorde aufgestellt, wie etwa der Handbike-Rekord von Heinz Frei oder der 24h-Rekord von Christoph Strasser. Da ich normalerweise Straßenrennen fahre und Handbike keine offizielle Bahndisziplin ist, habe ich den Einfluss der 46° geneigten Steilwandkurve unterschätzt,“ gibt S. Moshkovich Auskunft über die anfänglichen Schwierigkeiten. „Durch die ständige Linkskurve der Strecke, befindet sich der Körper permanent in Schräglage und die linke Körperhälfte ist stärkeren Belastungen ausgesetzt als die rechte.“ Neben körperlicher Vorbereitung spielte auch die mentale Komponente eine wichtige Rolle. Svetlana M. bereitete sich auf 60 Minuten vollste Konzentration vor, um die notwendigen 128 Runden ohne Ablenkung und Zweifel abspulen zu können. Die Athletin: „Zwischendrin haben mich schon unschöne Gedanken eingeholt, aber die habe ich schnell wieder fortgeschickt und mich nicht irritieren lassen.“

„Diese Euphorie ist so ein schönes Gefühl. Diesen Druck hinter mir lassen zu können und für alle Frauen diese Leistung, diese Marke, gesetzt zu haben, das ist wirklich toll – zu wissen, ich habe meinen Traum erfüllt und ihr könnt das auch, traut euch einfach hin,“ erzählt Svetlana Moshkovich über das erstmalige Aufstellen des Weltrekords. Mit dem Erreichen von 36,132 Kilometern nach 60 Minuten auf der 250m langen Holzbahn ist Svetlana Moshkovich erste Weltrekordhalterin des Ein-Stunden-Weltrekords mit dem Handbike, die es ab sofort zu schlagen gilt. „Mein Ziel war es, alles zu geben. Ich habe die Stunde durchgehalten und sitze immer noch da,“ erzählt Svetlana M. über das Erreichen ihres Ziels. Freunde und Familie haben den Weltrekordversuch begleitet und an der Seite angefeuert. „Ein bisschen bin ich froh, dass das Projekt abgeschlossen ist und ich in näherer Zukunft wieder draußen ein paar Genussfahrten machen kann. Ich hatte mir das alles zunächst viel einfacher vorgestellt, da ist schon Einiges organisatorisch zusammengekommen. Jetzt seid ihr dran, Ladies,“ gesteht die Paraathletin und freut über alle weiteren Damen, die den Rekord überbieten wollen.

Ausruhen steht nur kurz am Programm, denn im April starten bereits die ersten Bewerbe. Die Weltcup-Saison geht im Mai in eine neue Runde, bei der Svetlana erneut um den Gesamttitel kämpfen wird. Außerdem heißt es für die Athletin: nach dem Weltrekord ist vor der Filmpremiere. Svetlana Moshkovich wird seit Frühling 2024 von einem Filmteam begleitet, dass ihren Weg vom Training, zu den Paralympics in Paris bis hin zum Weltrekord festhält. Ziel ist es, einen Dokumentarfilm zu erschaffen, der Svetlana als den Menschen zeigt, der sie hinter den Medaillen ist. Eine Geschichte über den menschlichen Willen, Hindernisse zu überwinden und die Welt zu verändern. Geplante Fertigstellung ist im Winter 2025/2026.

© uibk.ac.at // Foto: GEPA pictures/ Matic Klansek