Pachner verpasst Weltcupsieg

Lukas Pachner rast auf das Podium und verpasst nur knapp seinen Weltcupsieg.

Lukas Pachner (gelbes Trikot) fehlten im Fotofinish gegen Eliot Grondin (grünes Trikot) nur Zentimeter zum ersten Weltcupsieg.

Snowboardcrosser Lukas Pachner ist in Bakuriani (GEO) nur um Zentimeter an seinem ersten Weltcupsieg vorbeigeschrammt!

Der 29-Jährige zündete beim ersten von zwei Rennen in dieser Woche im großen Finale auf der langen Zielgeraden von Position vier aus den Turbo und musste am Ende im Fotofinish nur dem Kanadier Eliot Grondin den Vortritt lassen. Damit egalisierte Pachner sein bestes Weltcupresultat – vor vier Jahren war der Wiener in La Molina (ESP) ebenfalls Zweiter geworden.

Alessandro Hämmerle, der das große Finale lange Zeit von der Spitze aus kontrolliert hatte, landete hinter dem Italiener Lorenzo Sommariva auf Platz vier. Damit ist der Polster von Spitzenreiter Hämmerle auf Grondin im SBX-Weltcup von 58 auf acht Zähler geschmolzen. Drittbester Österreicher wurde der Wahl-Vorarlberger Julian Lüftner, der das Viertelfinale erreichte und sich im Endklassement an der 14. Stelle einreihte. Für den Vorarlberger Luca Hämmerle (21.), den Steirer David Pickl (26.) und den Burgenländer Sebastian Jud (30.) kam im Achtelfinale das Aus.

„Ich bin superhappy, dass es endlich wieder für das Podium gereicht hat. Dafür habe ich sehr lange kämpfen müssen. Jetzt bin ich einfach nur froh, dass es wieder bergauf geht“, sagte Lukas Pachner, der im März 2018 bei einem schweren Sturz in Veysonnaz (SUI) eine Hüftluxation sowie einen Bruch der rechten Hüftpfanne erlitten hatte.

„Taktisch habe ich gewusst, dass die Heats im unteren Streckenabschnitt entschieden werden. Dort habe ich mir schon im Training eine schnelle Linie zurechtgelegt. Im Rennen habe ich mich bis zur Einfahrt auf die Zielgerade gut in Position gebracht und dann voll attackiert. Ich bin froh, dass mein Plan so perfekt aufgegangen ist“, ergänzte Pachner.

 

© ÖSV // Foto: ÖSV – Rezi Kenia

Dusek top bei WM

Top-Platzierung für Dusek Jakob bei Snoboardcross-WM in Idre.

Hämmerle holt mit Silber erste WM-Medaille, Dusek auf Platz 4

Snowboardcrosser Alessandro Hämmerle hat am Donnerstag seine erste WM-Medaille geholt. Der 27-jährige Vorarlberger und zweifache Gesamtweltcup-Gewinner musste sich in Idre in einem packenden Finallauf in einem Fotofinish nur dem Spanier Lucas Eguibar geschlagen geben. Auf Rang drei landete der Kanadier Eliot Grondin, der damit verhinderte, dass gleich zwei Österreicher auf dem Podest standen. Der Niederösterreicher Jakob Dusek musste sich somit mit Rang vier begnügen. Der Wiener Lukas Pachner belegte Platz 17 und der Steirer David Pickl Platz 30, beide waren im umfassenden Bewerb bereits im Achtelfinale ausgeschieden.

Dusek und Zerkhold belegen im Teambewerb Platz 7

Einen Tag nach Einzel-Silber für Alessandro Hämmerle hat es bei der Snowboard-WM der Crosser in Idre Fjäll keine Medaille für Österreich gegeben. Im Mixed-Teambewerb belegten die beiden Niederösterreicher Pia Zerkhold und Jakob Dusek nach einem Aus im Halbfinale Endrang sieben.

Der SBX-Teamevent war zum zweiten Mal ein WM-Bewerb, Österreich nahm erstmals teil.

Hämmerle hatte auf einen Start im Teambewerb verzichtet. Dusek und Zerkhold setzten sich zunächst als Zweite ihres Viertelfinales hauchdünn durch, nachdem Dusek Erster bei den Herren war und Zerkhold ihr Board um Millimeter vor der erfahrenen Französin Chloe Trespeuch über die Ziellinie gebracht hatte. Im Halbfinale legte Dusek als Zweiter erneut gut vor, Zerkhold kam aber als Vierte und Laufletzte ins Ziel, womit der Kampf um eine Medaille verpasst war. Im kleinen Finale gewann Dusek den Herren-Lauf erneut, Zerkhold wurde aber bei der Landung nach einem Sprung von der Italienerin Raffaella Brutto gerammt und zu Sturz gebracht.

Der Einzel-Vierte Dusek sagte: „Der Event war extrem lustig. Vor allem der erste Lauf, als Pia das Fotofinish gewonnen hat. Meine Plätze eins, zwei und eins waren eine ganz gute Leistung, so kann es weitergehen.“

© ORF.at // Foto: GEPA

Schöffmann dritte im Weltcup

Sabine Schöffmann fuhr ein starkes Rennen und durfte sich als Dritte über ihren ersten Podestplatz seit Februar 2019 freuen.

Sabine Schöffmann hat mit Rang drei beim Parallelriesentorlauf im russischen Bannoye ihren ersten Weltcup-Podestplatz seit fast zwei Jahren erobert! Zuletzt hatte die Kärntnerin Mitte Februar 2019 ebenfalls bei einem PGS in Pyeongchang (KOR) als Zweite den Sprung auf das Podium geschafft. Bei den Herren landete Alexander Payer als bester Österreicher auf Platz neun.

Sabine Schöffmann schaltete im 16er-Finale in den ersten beiden Runden die Russinnen Sofia Nadyrshina (+0,22 Sekunden) und Milena Bykova (+0,31 Sekunden) aus, ehe sie im Semifinale gegen die Deutsche Cheyenne Loch um 0,14 Sekunden knapp das Nachsehen hatte. Im kleinen Finale drehte die 28-Jährige aber noch einmal auf und bezwang die Qualifikationsschnellste Selina Jörg (GER) um 26 Hundertstel. Schöffmann hatte im vergangenen November bei einem Trainingssturz am Pass Thurn eine schwere Gehirnerschütterung erlitten und musste deshalb auch auf die Dezember-Rennen verzichten.

„Dieser dritte Platz ist etwas Besonderes, weil es in der vergangenen Saison zuerst nicht nach Wunsch für mich gelaufen ist und dann plötzlich nach zwei vierten Plätzen in Kanada wegen Corona Schluss war. Mit der Verletzung habe ich im November den nächsten Rückschlag hinnehmen müssen, daher ist dieser Stockerlplatz schon sehr speziell. Dabei waren heute die Bedingungen mit teilweise starkem Nebel und schlechter Bodensicht alles andere als einfach. Aber es ist mir sehr gut gelungen, das alles auszublenden und mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Ich bin mutig an die Sache herangegangen und habe durchwegs gute Läufe erwischt“, freute sich Sabine Schöffmann.

Mit Claudia Riegler und Julia Dujmovits erreichten zwei weitere ÖSV-Ladies die Finalentscheidung der Top 16. Riegler zog gegen die Japanerin Tsubaki Miki um acht Hundertstelsekunden denkbar knapp den Kürzeren und wurde als zweitbeste Österreicherin Elfte. Dujmovits unterlag Jörg in einem weiteren engen Duell um 0,10 Sekunden und belegte in der Endabrechnung Platz 16. Moskau-Siegerin Daniela Ulbing verpasste als Qualifikations-17. das Finale um vier Hundertstel. Ramona Hofmeister und Cheyenne Loch sorgten für einen deutschen Doppelerfolg.

Von den ÖSV-Herren zog einzig Alexander Payer als Zweiter der Qualifikation in das Achtelfinale ein, in dem sich der Kärntner dann allerdings dem Koreaner Sangkyum Kim um 0,21 Sekunden geschlagen geben musste. Arvid Auner (17.), Benjamin Karl (23.), Andreas Prommegger (24.), Aron Juritz (26.), Sebastian Kislinger (28.) und Fabian Obmann (36.) blieben an der Qualifikationshürde hängen. Die russischen Herren feierten durch Dmitry Loginov und Igor Sluev einen Doppelsieg. In einem italienischen Duell um Rang drei setzte sich Mirko Felicetti gegen Edwin Coratti durch.

© ÖSV // Foto: FIS Snowboard – Pavel Tabarchuk

Dusek erneut 5ter

Dusek Jakob wird erneut 5ter im Worldcup.

Er gewann wie schon tags zuvor das kleine Finale und wurde als zweitbester Österreicher Fünfter.

Alessandro Hämmerle hat in Valmalenco (ITA) seinen elften Weltcupsieg (zehn im Einzel, einer im Team) gefeiert. Der 27-jährige Vorarlberger, der sich am Samstag im ersten Bewerb in der Lombardei mit Rang 13 begnügen musste, setzte sich nach dramatischem Rennverlauf im großen Finale vor dem Franzosen Merlin Surget sowie den beiden US-Amerikanern Hagen Kearney und Jake Vedder durch.

„Ich fahre nach diesen beiden Rennen mit einem sehr guten Gefühl nach Hause. Im kleinen Finale ist mir noch einmal ein starkes Manöver gelungen, als ich von der dritten auf die erste Position gefahren bin. Diese Aktion habe ich an dieser Stelle das erste Mal probiert und auch mit Selbstvertrauen durchgezogen“, betonte Jakob Dusek.

Bei den Damen holte die Niederösterreicherin Pia Zerkhold als Neunte ebenfalls ein Top-Ten-Resultat.

Die weiteren Platzierungen der ÖSV-Herren: 17. Luca Hämmerle, 25. Lukas Pachner, 33. David Pickl, Julian Lüftner, Sebastian Jud, Andreas Kroh und Marco Dornhofer, 49. Beat Neyer-Hollenstein.

© ORF.at // Foto: FIS Snowboard – Roberto Mecca

Dusek 5ter im Worldcup

Dusek vor Pickel beim Weltcup-Auftakt.

Österreichs Snowboardcrosser sind mit drei Halbfinal-Teilnahmen beim späten Weltcup-Auftakt im italienischen Valmalenco gestartet.

Bester ÖSV-Boarder in der Lombardei war Jakob Dusek als Sieger des kleinen Finales als Fünfter unmittelbar vor seinem Teamkollegen David Pickl. Weltcup-Titelverteidiger Alessandro Hämmerle (13.) schied nach schlechtem Start im Viertelfinale aus. Der Tagessieg ging am Samstag überraschend an den Niederländer Glenn de Blois.

Bei den Frauen holte die Italienerin Michela Moioli den Favoriten-Sieg. Der 22-jährigen Niederösterreicherin Pia Zerkhold gelang als Vierte im kleinen Finale und gesamt Platz acht ihr bestes Weltcup-Ergebnis.

Der zweite Bewerb am Sonntag (14.00 Uhr) ist gleichzeitig bereits der letzte Wettkampf vor der WM Mitte Februar in Idre (SWE). Danach sind nur noch Weltcups in Bakuriani (GEO) und Veysonnaz (SUI) geplant.

© ORF.at // Foto: GEPA

Jakob Dusek schrammt knapp am Stockerl vorbei

Jakob Dusek eliminiert den bis dahin in der Boardercross-Weltcupgesamtwertung führenden Italiener und kommt ins 4er-Finale.

Der 24-jährige Jakob Dusek von Union Trendsport Weichberger holte im spanischen Sierra Nevada als starker Vierter sein nächstes Topresultat, nachdem er Ende Jänner in Big White (Kanada) als Zweiter seinen ersten Podestplatz im Weltcup herausgefahren hatte. Der Sportsoldat aus Herzogenburg liegt somit vor dem letzten Rennen in der Weltcup-Wertung mit 2.110 Punkten auf Rang vier und hat durchaus noch Chancen beim letzten Rennen am 15. März im Schweizer Veysonnaz den nur um 20 Zähler vor ihm auf Platz drei liegenden Italiener Omar Visintin (2.130) zu überholen.

„Es ist echt lässig, dass ich jetzt zweimal hintereinander ins große Finale gefahren bin. Der Speed passt im Moment ganz einfach bei mir. Das zeigt auch der zehnte Platz in der Quali, obwohl ich keinen optimalen Lauf hatte. Es ist ein beruhigendes Gefühl, wenn du weißt, dass du schnell bist und bei deinen Fahrten nichts Außergewöhnliches machen musst. Jetzt will ich natürlich auch beim Finale noch einmal vorn mitmischen“,

meinte Dusek, der zweimal in Folge die Europacupwertung gewinnen konnte (2018 und 2019).

Alessandro Hämmerle hat mit einem zweiten Platz beim vorletzten Weltcuprennen die Führung in der Disziplinenwertung wieder an sich gerissen. Der Vorarlberger musste sich im großen Finale nur dem spanischen Lokalmatador Lucas Eguibar geschlagen geben, verwies aber im Fotofinish den Deutschen Paul Berg auf Rang drei.

In der Gesamtwertung liegt Hämmerle nun zehn Punkte vor dem Italiener Lorenzo Sommariva (2.950). Dusek leistete bei kompakten Pistenverhältnissen in Andulasien Schützenhilfe, indem er sich im Halbfinale als Zweiter hinter Hämmerle vor Sommariva klassierte. Der Italiener gewann danach das kleine Finale. Duseks UTW-Teamkollege Marco Dornhofer belegte am Ende in Sierra Nevada Rang 51.

Im Medaillenspiegel liegt Österreich überlegen an erster Stelle. Nach vier Rennen hält der ÖSV bereits bei sieben Medaillen: 3 Gold, 3 Silber und 1 Bronze.

© noen.at  Foto: GEPA / Oliver Lerch

Schöffmann feiert Europacup-Heimsieg

Lokalmatadorin Sabine Schöffmann feierte beim zweiten Europacup-PGS auf der Simonhöhe einen umjubelten Heimsieg.

Die von OK-Chef Werner Schöffmann und dessen Team bestens organisierten Rennen konnten mit einer Top-Besetzung aufwarten. So waren neben zahlreichen heimischen Top-Fahrern auch die Weltcupteams aus Russland, Kanada und Polen sowie mit Rok Marguc auch der PSL-Weltmeister des Jahres 2013 am Start.

Für das herausragende Ergebnis aus rot-weiß-roter Sicht sorgte die Lokalmatadorin Sabine Schöffmann, die im zweiten Rennen vor der Russin Sofia Nadyrshina und der Schweizerin Jessica Keiser einen umjubelten Heimerfolg feierte. Im ersten Bewerb war die Salzburgerin Claudia Riegler als Zweite hinter der Russin Natalia Soboleva ebenfalls auf das Podest gefahren.

Bei den Herren waren die Kärntner Alexander Payer und Fabian Obmann als jeweils Fünfter die besten Österreicher. Die Steirer Sebastian Kislinger (Siebenter im 1. Rennen) und Arvid Auner (Achter im 2. Rennen) holten zwei weitere Top-Ten-Plätze für das ÖSV-Team. Die Siege gingen an den Kanadier Darren Gardner und den amtierenden russischen Doppelweltmeister Dmitry Loginov.

© oesv.at 

Dusek Zweiter bei SBX-Weltcup in Big White

Jakob Dusek hat am Sonntag beim Snowboardcross-Bewerb (SBX) in Big White in Kanada sein bisher bestes Weltcup-Resultat geschafft. Der 23-jährige Niederösterreicher, der erstmals im Finale stand, musste sich nur dem Italiener Lorenzo Sommariva geschlagen geben. Sein ÖSV-Kollege Julian Lüftner belegte Rang vier.

Sommariva übernahm mit dem Erfolg auch die Weltcup-Führung von Alessandro Hämmerle. Der Vorarlberger landete im kleinen Finale auf Rang zwei als Gesamtsechster unmittelbar vor Lukas Pachner. Bei den Damen schied Katharina Neussner im Achtelfinale aus, den Sieg holte sich die Australierin Belle Brockhoff. Lukas Pachner landete auf Rang 17, David Pickl auf Rang 26.

© sport.orf   Foto: ösv.at

Zwei Podestplätze für Schöffmann

Das ÖSV-Parallel-Team durfte sich über fünf Stockerlplätze beim Weltcup-PGS in Pyeongchang freuen. 

Bei den Damen wurde Sabine Schöffmann am ersten Wettkampftag nach einem Erfolg im kleinen Finale gegen die Deutsche Carolin Langenhorst Dritte und durfte sich damit bereits über ihren vierten Podestplatz in der laufenden Weltcup-Saison freuen. Nachdem die Kärntnerin im Viertelfinale in einem ÖSV-Duell gegen Claudia Riegler (7.) die Oberhand behalten hatte, musste sie sich in der Vorschlussrunde der überragenden Ester Ledecka geschlagen geben. Die Tschechin ließ im großen Finale auch der Deutschen Selina Jörg keine Chance und feierte einen ungefährdeten Sieg.

Lukas Mathies holte als Zweiter hinter dem Slowenen Zan Kosir seinen ersten Weltcup-Stockerlplatz seit mehr als fünf Jahren. Zuletzt war der Vorarlberger am 1. Februar 2014 in Sudelfeld (GER) ebenfalls als Zweiter auf dem Podium gestanden. Andreas Prommegger setzte sich im kleinen Finale gegen den Italiener Aaron March durch und schaffte als Dritter erstmals in der laufenden Saison den Sprung auf das Podest. Im Halbfinale war das Glück nicht gerade auf der Seite des routinierten Salzburgers, der zeitgleich mit Kosir ins Ziel kam. Da der Slowene als Zweiter in der Qualifikation jedoch schneller als Prommegger (11.) war, stieg Kosir in das große Finale auf.

Bei den Herren hatte der Kärntner Alexander Payer im Viertelfinale gegen Prommegger das Nachsehen und wurde Sechster. Bereits in der Auftaktrunde hatte sich in einem weiteren rot-weiß-roten Kräftevergleich Mathies gegen Benjamin Karl durchgesetzt. Der Niederösterreicher behauptete mit Rang zwölf jedoch seine Weltcup-Gesamtführung, die bei den Damen Sabine Schöffmann übernommen hat.

Sabine Schöffmann (3.): „Nach einer guten ersten Quali hatte ich im zweiten Lauf einen massiven Fehler und war froh, dass sich das Finale überhaupt noch ausgegangen ist. Als Quali-13. habe ich mir im Finale den Kurs nie aussuchen dürfen und bin bei jedem Lauf hin- und hergeschickt worden. Das habe ich aber gut gelöst, einzig gegen Ester Ledecka war ich ohne Chance, aber sie war heute wieder einmal ein Wahnsinn. Dass ich jetzt erstmals auch im Gesamtweltcup führe, ist eine zusätzliche Motivation für das morgige Rennen.“

Andreas Prommegger hat beim zweiten Parallelriesentorlauf des Wochenendes auf dem Olympia-Hang in Pyeongchang (KOR) seinen 17. Einzelsieg im Weltcup gefeiert! Bei den Damen fuhr Sabine Schöffmann als Zweite zum 5. Mal in dieser Saison auf das Podest.

Bei den Damen fuhr Sabine Schöffmann als Zweite beim siebenten Saisonrennen bereits zum fünften Mal auf das Podest und baute damit ihre Führung im Gesamtweltcup aus. Die Kärntnerin wies nach Siegen über Natalia Soboleva (RUS) und Julie Zogg (SUI) auch im Halbfinale die Tschechin Ester Ledecka in die Schranken. Nachdem Ledecka nicht optimal aus dem Startgate gekommen war, unterliefen der von Schöffmann unter Druck gesetzten Olympiasiegerin auch noch zwei Fahrfehler. Im großen Finale musste sich die Österreicherin, die in der Mitte des Kurses bei einem Frontside-Schwung einmal nicht optimal von der Kante kam, der Deutschen Ramona Hofmeister um 0,74 Sekunden geschlagen geben. Im Gesamtweltcup hat Schöffmann (3.880) bei vier noch zu fahrenden Rennen 480 Zähler Vorsprung auf die Tagesdritte Ledecka (3.400). Zweitbeste Österreicherin wurde heute Claudia Riegler als 13. Jemima Juritz (17.) und Daniela Ulbing (Disqualifikation im ersten Quali-Lauf) verpassten den Einzug ins Finale der Top 16.

Mit dem Triumph hat Andreas Prommegger sowohl die Führung im Parallel-Gesamtweltcup als auch in der PGS-Wertung übernommen. Nach Platz drei am Samstag holte der Salzburger im zweiten Rennen binnen 24 Stunden dank einer überragenden Leistung seinen zweiten Sieg im Bokwang Phoenix Park nach 2017. Der 38-jährige Routinier schaltete in den ersten beiden Runden die Russen Andrey Sobolev (+0,13 Sekunden) und den Doppelweltmeister von Park City, Dmitry Loginov (+0,79), aus und behielt danach auch in der Vorschlussrunde gegen den Italiener Maurizio Bormolini (+0,10) und im Showdown um den Sieg gegen den Franzosen Sylvain Dufour um 15 Hundertstelsekunden die Oberhand. Dritter wurde der südkoreanische Lokalmatador Sangho Lee.

Im PGS-Weltcup hat Prommegger bei noch zwei zu fahrenden Rennen 670 Punkte Vorsprung auf seinen ersten Verfolger Roland Fischnaller (ITA). Die Gesamtwertung führt der Pongauer mit 2.986 Zählern vor seinem ÖSV-Teamkollegen Benjamin Karl (2.700), Fischnaller (2.610) und dem Vorarlberger Lukas Mathies (2.320) an. Der gestrige Zweite Mathies hatte nach Bestzeit in der Qualifikation in der Auftaktrunde gegen Mirko Felicetti (ITA) das Nachsehen und wurde Neunter. Karl zog im Achtelfinale gegen Tim Mastnak (SLO) um drei Hundertstel denkbar knapp den Kürzeren und landete auf Rang 14. Für Sebastian Kislinger (28.) und Alexander Payer (33.) war bereits in der Qualifikation Endstation.

Sabine Schöffmann (2.): „Das war heute fast ein Spiegelbild des gestrigen Rennens. Die Quali war wieder mies (Rang 12, Anm.), deshalb habe ich mir auch nie den Kurs aussuchen können und bin wieder zwischen rot und blau hin- und hergeschickt worden. Der große Unterschied war der Sieg gegen Ester Ledecka, gegen die ich vom Start weg gut dagegengehalten habe, bis ihr ein Fehler passiert ist. Im großen Finale hat es einmal ordentlich gerattert, da bin ich nicht mehr von der Kante weggekommen. Die Konstanz, mit der ich in dieser Saison vorne mitfahre, gibt mir auch eine große Sicherheit. Und dass ich das Leadertrikot zur nächsten Weltcup-Station mitnehme, ist voll cool. Ich werde versuchen, es möglichst lange zu behalten.“

Der Weltcup der Raceboarder wird am kommenden Wochenende in Secret Garden (CHN) fortgesetzt, wo ein Parallelriesentorlauf und ein Parallelslalom ausgetragen werden.

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© oesv.at / Bild: ÖSV

Dritter Saison-Podestplatz für Schöffmann

Sabine Schöffmann hat beim Weltcup-Parallelslalom in Moskau einen Podestplatz für die ÖSV-Raceboarder geholt!

Die Kärntnerin, die in der Qualifikation Bestzeit erzielt hatte, musste sich im großen Finale der Schweizerin Julie Zogg um 16 Hundertstelsekunden geschlagen geben und schaffte als starke Zweite bereits zum dritten Mal in dieser Saison nach Cortina d’Ampezzo (PGS) und Bad Gastein (PSL), wo sie jeweils Dritte geworden war, den Sprung auf das Podium. Rang drei ging an Anastasia Kurochkina, die im kleinen Finale das russische Duell gegen Maria Valova für sich entschied.

Sabine Schöffmann: „Ich habe heute zwei persönliche Bestleistungen aufgestellt. Ich bin zum ersten Mal im Weltcup Schnellste in der Qualifikation gewesen und habe mit dem zweiten Rang auch erstmals drei Podestplätze in einer Saison geschafft. Es ist immer sehr speziell, in Moskau zu fahren. Die Bedingungen und die Atmosphäre waren echt cool. Mit jedem guten Ergebnis wird mein Selbstvertrauen größer. Dazu habe ich das Gefühl, dass ich derzeit richtig schnelle Schwünge fahren kann.“

Bei den Herren lieferte Arvid Auner eine sensationelle Talentprobe ab und durfte sich als Vierter über sein bestes Weltcup-Resultat freuen. Der 21-jährige Steirer hatte im Duell um Platz drei gegen den Russen Maksim Rogozin um den Hauch von zwei Hundertstelsekunden das Nachsehen. Der Sieg ging an Lokalmatador Andrey Sobolev, der im großen Finale gegen den Schweizer Dario Caviezel die Oberhand behielt.

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© oesv.at / Bild: GEPA