WC-Startplatz für Astner

Nina Astner

Nina Astner sichert sich den 3. Platz im Gesamteuropacup.

Nina Astner konnte sich um einen Punkt gegen ihre Teamkollegin in der Disziplinenwertung durchsetzten und den dritten Platz mit nach Hause nehmen.

Insgesamt konnten die ÖSV-Läuferinnen zwei Siege und vier weitere Podestplätze im Riesentorlauf einfahren. Durch den hervorragenden 3. Platz im Gesamteuropacup konnte sich die Tirolerin einen Fixstartplatz in der kommenden Saison im Weltcup ergattern.

„Es war eine extrem knappe Kiste! Leider habe ich nicht ganz an die Leistung der vergangenen Rennen anschließen können im letzten Rennen, aber ich bin überglücklich, dass es sich trotzdem ausgegangen ist! Da habe ich richtig Glück gehabt, aber ich freue mich extrem über den Fixplatz in der kommenden Saison im Weltcup und werde bei den Rennen Vollgas geben, damit ich wieder den nächsten Schritt machen kann.“

Nina Astner

© oesv.at // Foto: GEPA

OZ-Athleten räumen bei ÖM ab

Julian Schütter

Schütter, Rueland und Brennsteiner holen den Staatsmeistertitel.

Bei den Österreichischen Meisterschaften im Montafon in Vorarlberg standen die Bewerbe in der Disziplin RTL, Super-G und Slalom auf dem Programm und dabei wurden volle Erfolge gefeiert. Stefan Brennsteiner sicherte sich den Titel im Riesentorlauf. Beim Super-G ging der Sieg an Julian Schütter aus der Steiermark und im Slalom kürte sich der 24-jährige Tiroler Simon Rueland zum Staatsmeister.

Für den 30-Jährigen Stefan Brennsteiner ist es der erste Titel bei österreichischen Staatsmeisterschaften. Im Vorjahr belegte Brennsteiner am Glungezer den zweiten Platz.

„Ein österreichischer Meistertitel war immer schon ein großes Ziel von mir. Zum Glück hat es heute geklappt. Jetzt freue ich mich auf ein paar freie Tage.“  

Stefan Brennsteiner

Auch Simon Rueland zeigte sich sehr zufrieden nach dem Rennen.

„Das taugt mir sehr. Der erste Lauf war sehr fehlerhaft, im zweiten Durchgang habe ich dann voll attackiert und da ist mir alles aufgegangen.“

Simon Rueland

Julian Schütter eroberte erstmals in seiner Karriere den Staatsmeistertitel im Super-G, knapp vor dem Kärntner Otmar Striedinger (+0,09 Sek.). Dritter wurde Daniel Hemetsberger (+0,10 Sek.) aus Oberösterreich.

„Österreichischer Meister hört sich cool an und es war immer schon ein Ziel von mir, diesen Titel zu holen. Die Fahrt heute war souverän, ich habe im Gegensatz zu den anderen eine rundere Linie gewählt, dafür konnte ich alles auf Zug fahren“

Julian Schütter

© oesv.at // Foto: ÖSV

Brennsteiner verpasst Podest

Stefan Brennsteiner

Stefan Brennsteiner verpasst beim letzten Riesentorlauf der Saison als Vierter das Podest knapp.

Beim letzten Riesentorlauf der Saison verpasste Stefan Brennsteiner als Vierter das Podest knapp. Dem Salzburger fehlten gerade einmal elf Hundertstel auf den Drittplatzierten Loic Meillard (SUI). Der Sieg ging an den Saisondominator Marco Odermatt aus der Schweiz, der den Norweger Lucas Braathen auf Rang zwei verwies.

„In dieser Saison habe ich ein paar Faktoren gefunden, warum es am Ende noch bergauf gegangen ist. Gut, dass ich die gefunden habe, sonst wären am Ende nicht diese Ergebnisse herausgekommen. Der heutige Lauf war durch die Bank ganz gut, oben weg bei der Kante habe ich zu wenig Risiko genommen. Dann war es ganz okay. Irgendwo finde ich die elf Hundertstel sicher, aber das tut wahrscheinlich jeder. Die Saison könnte noch ein bisschen dauern, aber bei dem Wetter denkt man eher schon an die Badehose.“

Stefan Brennsteiner

Zweitbester Österreicher wurde Patrick Feurstein, der nach dem ersten Lauf nur auf Rang zwanzig lang und sich mit der zweiten Laufzeit in der Entscheidung um ganze 13 Plätze nach vorne katapultierte. Am Ende belegte der Vorarlberger den guten siebenten Rang (+1,16 Sek.) und konnte sich über sein zweitbestes Karriereergebnis freuen.

Kein Spitzenplatz der Damen beim Slalom

Im Damenslalom gab es keine Spitzenplätze für die österreichischen Athletinnen. Katharina Truppe wurde als beste Österreicherin Zwölfte. Katharina Liensberger wurde 13. und Chiara Mair wird 19. Der Sieg ging an die Slowenin Andreja Slokar, vor Lena Dürr (GER) und Petra Vlhova (SVK).

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Brennsteiner Zweiter in Kransjska Gora

Stefan Brennsteiner

Hervorragendes Wochenende für Stefan Brennsteiner.

Stefan Brennsteiner konnte im zweiten Riesentorlauf im slowenischen Kranjska Gora sein bestes Karriereergebnis feiern. Der Salzburger wurde beim Sieg des Norwegers Henrik Kristoffersen ausgezeichneter Zweiter (+0,23 Sek.). Platz drei ging mit 0,27 Sekunden Rückstand an Marco Odermatt (SUI). Nach dem fünften Platz beim ersten Riesentorlauf kann Brennsteiner ein hervorragendes Wochenende abschließen.

Mit Startnummer 15 ging Stefan Brennsteiner ins Rennen und hatte gleich zu Beginn mit einem schweren Fehler zu kämpfen, welcher jedoch so etwas wie ein Weckruf für den Salzburger war. Der 30-Jährige zeigte in weiterer Folge einen bärenstarken Lauf und holte viel Zeit auf Leader Odermatt auf. Mit 0,47 Sekunden Rückstand belegte Brennsteiner den fünften Platz nach Lauf eins. In der Entscheidung konnte „Brendi“ an die Leistung des ersten Durchganges anschließen und fuhr die dritte Laufzeit. Damit schob sich der Niedernsiller auf Rang zwei und durfte sich über sein bestes Karriereergebnis freuen.

„Der Zweite war ein wilder Ritt. Relativ schnell dahingegangen. Es kann so oder so ausgehen, darum bin ich sehr zufrieden. Natürlich hätte ich heute gerne gewonnen. Wäre aber auch nach dem Fehler im ersten Durchgang noch möglich gewesen. Aber was wäre, wenn – daran denke ich nicht. Ich bin glücklich über Platz zwei. Die zwei Zehntel wären auch im Zweiten noch wo drinnen gewesen.“

Stefan Brennsteiner

© oesv.at // Foto: ÖSV

Silber bei Junioren-Ski-WM

Joshua Sturm

Joshua Sturm holt Silber mit der ÖSV-Mannschaft.

Die ÖSV-Mannschaft mit Victoria Olivier, Joshua Sturm, Magdalena Egger und Lukas Passrugger startete im Mixed-Teambewerb bei der Junioren-Ski-WM in Kanada mit dem Duell gegen die Niederlande in den Wettkampf, in dem man sich souverän mit 3:1 durchsetzen konnte. 

Im Viertelfinale bekam es das österreichische Quartett mit den starken Finnen zu tun. Nachdem einer 2:0-Führung musste man bis zum letzten Lauf zittern. Beim 2:2-Endstand setzte sich Österreich dank der besseren Laufzeiten durch und stand somit im Halbfinale. 

In der Entscheidung um den Einzug ins große Finale kam es zu zwei Derbys. Zum einen blieb Kanada in einem hochdramatischen Duell gegen die USA siegrich und in der zweiten Paarung traf Österreich auf die Schweiz. 

Die rot-weiß-roten Zukunftshoffnungen starteten perfekt und gingen durch Victoria Olivier mit 1:0 in Führung. Joshua Sturm, der in allen Läufen überzeugen konnte, legte mit dem 2:0 nach. Die dreifache Medaillengewinnerin Magdalena Egger besiegelte den Finaleinzug mit einem hauchdünnen Sieg gegen Delia Durrer. Lukas Passrugger schied in diesem Heat wie sein Schweizer Kontrahent aus.

Das große Finale um Gold hieß somit Kanada gegen Österreich. Die Hausherren, die bislang einen bärenstarken Wettkampf zeigen konnte, behielten auch in der Entscheidung die Nerven und setzten sich letztendlich verdient durch. Der Jubel bei den Gastgebern war riesengroß, das österreichische Team dennoch zufrieden.

© olympia.at // Foto: ÖSV – Schrammel

Venier auf Platz fünf

Platz fünf in der Abfahrt von Crans Montana

Stephanie Venier holt in der Abfahrt von Crans Montana (SUI) Platz fünf und meldet sich mit ihrer besten Saisonplatzierung zurück in der Weltspitze. Der Sieg ging an die Schweizerin Prisa Nufer, vor der Siegerin vom Vortag, Ester Ledecka aus Tschechien und Sofia Goggia (ITA). 

Nach schwierigen Jahren und einer Saison ohne Spitzenplatzierung kam für Venier der Top-5 Platz zur rechten Zeit. Sie nutzte die Zeit während der Olympischen Spiele für Trainingseinheiten. Das Ergebnis davon konnte Venier heute auf der Piste mit einer tollen Leistung zeigen.

„Es war eine Riesenerleichterung, als ich im Ziel war. Es ist die schönste Platzierung meiner Karriere, mir fehlen die Worte. Es ist echt cool heute. Ich hatte von zu Hause immer die Unterstützung, aber natürlich spielst du immer mit dem Gedanken, ob du wieder zurückkommst. Aber der Kampf hat sich gelohnt.“

Stephanie Venier

Das Rennen wurde überschattet vom schweren Sturz Hütters. Die Vortagesdritte kam auf dem Weg zu einem weiteren Spitzenplatz beim letzten Sprung zu Sturz. Die Steirerin verzog es bei über 100 km/h in der Luft, sie landete quer und schlug mit Körper und Kopf hart auf der eisigen Rennpiste auf. Soweit geht es der Steirerin gut – es besteht der Verdacht einer Gehirnerschütterung. Sie wird in Österreich noch genauer untersucht.

© oesv.at // Foto: GEPA

OLYMPIA: Gold im Teambewerb

Stefan Brennsteiner

Stefan Brennsteiner holt im Teambewerb die Goldmedaille.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Nach der Silbermedaille von Pyeongchang 2018 konnte das österreichische Team in Peking im Teambewerb am letzten Wettkampftag einen draufsetzen.

Das rot-weiß-rote Sextett (Katharina Liensberger, Katharina Truppe, Katharina Huber, Johannes Strolz, Stefan Brennsteiner und Michael Matt) setzte sich nach einem 2:2 im Finale aufgrund der besseren Zeit und einem Vorsprung von 19 Hundertstelsekunden vor Deutschland durch. Ein würdiger Abschluss der für Österreich so erfolgreichen Olympischen-Spiele.

© olympia.at // Foto: GEPA

OLYMPIA: Brennsteiner fällt aus

Stefan Brennsteiner

Stefan Brennsteiner scheidet am Weg zur Medaille aus

Keine Medaille für Österreich im Olympia-Riesentorlauf der Herren.

Stefan Brennsteiner liegt nach dem ersten Durchgang auf Rang zwei. Im Finale zeigt er eine starke Leistung und liegt auf Bronze-Kurs, ehe er zu Sturz kommt. Auch Manuel Feller, Siebter nach dem ersten Lauf, scheitert im zweiten Durchgang. Die Goldmedaille sichert sich Marco Odermatt (SUI), Silber geht an Zan Kranjec (SLO) und Bronze an Mathieu Faivre (FRA).

Bester Österreicher wird Raphael Haaser als Elfter, Marco Schwarz belegt Rang 14.

Bitterer hätte es nicht laufen können: Stefan Brennsteiner kam im Olympia-Riesentorlauf in Yanqing auf dem Weg zu einer Medaille zu Sturz. Vor vier Jahren in Pyeongchang zog er sich einen Kreuzbandriss zu, jetzt das. Unmittelbar nach dem Rennen zeigt er sich gefasst.

„Man muss es relativieren: Es ist Sport, es gibt viel schlimmere Sachen im Leben, aber es tut weh. So viele Menschen kämpfen dafür, da hätte ich heute einiges zurückgeben können. Ich muss sie leider vertrösten, aber was mich positiv stimmt: Das Skifahren hat gut gepasst“,

so Brennsteiner.

Ohne Fehler im letzten Teil hätte sich Brennsteiner wohl die Bronzemedaille umhängen dürfen.

„Was wäre wenn. Ich hasse diesen Satz, er ist bei mir schon viel zu oft gekommen“,

so der Salzburger.

Brennsteiner musste in seiner Karriere bereits einige Rückschläge einstecken. Auch diesmal richtet er den Blick nach vorne:

„Der Teambewerb steht ja noch auf dem Programm. Ich hoffe, dass ich da eine gute Rolle spielen und mit Olympia vielleicht ein versöhnliches Ende finden kann.“

Stefan Brennsteiner

Sein Fazit des Tages: „Das Gute ist, dass mein Skifahren wieder auf einem guten Level ist. Aber ich liege wieder daneben.“

© olympia.at // Foto: ÖOC

Schütter dritter im EC

Julian Schütter

Schütter fährt in Saalbach aufs Podest

Beim Heim-Europacup der Herren in Saalbach-Hinterglemm fuhr Julian Schütter erstmals in seiner Karriere auf ein EC-Podest. Der 23-Jährige verpasste den Sieg um 0,10 Sekunden und belegte den dritten Platz. Italien feierte durch Giovanni Franzoni und Nicolo Melteni einen Doppelsieg. 

Nach zwei Abfahrten, bei denen die ÖSV-Athleten nicht auf das Stockerl fahren konnten, stand am Donnerstag ein Super-G auf der 12er-Kogel Strecke in Hinterglemm am Programm. Das Team rund um EC-Gruppentrainer Wolfgang Erharter präsentierte sich bei perfekten Bedingungen bärenstark und platzierte sich gleich mit neun Athlten in den Punkterängen. 

Allen voran Julian Schütter, der mit der hohen Startnummer 42 beinahe noch für die ganz große Sensation sorgte. Der Steirer schwang mit gerade einmal 0,10 Sekunden Rückstand im Ziel ab und konnte sich über seinen ersten Podestplatz im Europacup freuen.

Neben Schütter gelang noch drei weiteren ÖSV-Läufern der Sprung in die Top-10: Christoph Krenn wurde Fünfter (+0,31 Sek.), Lukas Feurstein landete auf Platz sieben (+0,43 Sek.) und Andreas Ploier belegte direkt dahinter den achten Rang (+0,47 Sek.).

„Für uns war es ein sehr guter Abschluss hier in Saalbach-Hinterglemm. Wir hatten eine starke Mannschaft am Start und die Jungs sind sehr gut gefahren. Julian kommt erst von einer Verletzung zurück und wir wussten, dass er schnell ist. Heute hat er es super auf den Punkt gebracht. Es freut mich für sehr ihn.“

Wolfgang Erharter, EC-Gruppentrainer

© oesv.at // Foto: ÖSV – Erharter

Astner dritte im EC

Nina Astner

Nina Astner feiert beim zweiten Riesentorlauf in Orcieres-Merlette den dritten Platz.

Nina Astner wird beim zweiten Riesentorlauf in Orcieres-Merlette 1850 (FRA) Dritte. Nach dem ersten Durchgang liegt sie noch auf dem zweiten Zwischenrang und beendet das Rennen als Gesamtdritte. Rang fünf belegt Elisa Mörzinger. Der Sieg geht an die Schweizerin Simone Wild, vor Carolie Frasse Sombet aus Frankreich. 

Beim zweiten Riesentorlauf in Orcieres-Merlette 1850 (FRA) fährt Nina Astner auf das Europacup-Podest – es ist ihr erster Podestplatz im Europacup. Sie klassiert sich auf dem dritten Rang und kann auf zwei erfolgreiche Rennen in Frankreich zurückblicken. Gestern war es ein fünfter Rang und heute der Stockerlplatz. Ihre Teamkollegin Elisa Mörzinger stand gestern auf dem Siegespodest und wird heute Fünfte. Für die beiden Damen hat sich die Reise nach Frankreich ausgezahlt.

„Ich habe mich sehr gut gefühlt und ich habe das gewisse Vertrauen gehabt, weil es gestern schon halbwegs gut gelaufen ist für mich. Im oberen Teil habe ich einen leichten Fehler gehabt, habe mich im Mittelteil extrem gut gefühlt und da ist auch was weitergegangen. Vorm Ziel habe ich noch ein bisschen was liegen gelassen, aber ich bin extrem zufrieden und sehr happy mit meinem ersten Podium.“

Nina Astner

© oesv.at // Foto: ÖSV