FIS-Sieg für Sturm

Sturm Asaja gewinnt FIS Riesenslalom am Hochficht.

Am zweiten von zwei Renntagen setzt er sich mit fast einer Sekunde Vorsprung souverän durch.

Bei herrlichem Wetter und optimalen Pistenbedingungen fährt er in beiden Durchgängen zur Laufbestzeit und triumphiert vor Noah Geihseder und Stefan Schaidteiter, der auf Platz drei landet.

Foto: GEPA pictures/ Harald Steiner

Erstes WC-Podest für Gstrein

Manuel Feller und Fabio Gstrein landen beim Nightrace in Schladming auf Platz zwei und drei.

Für Gstrein ist dies der erste Weltcup-Podestplatz in seiner Karriere.

Gänsehaut-Feeling auf der Planai 22.500 Fans (ausverkauft) verwandelten das Planai Zielstadion beim Slalom-Spektakel in Schladming in einen echten „Hexenkessel“. Der Sieg in einem an Spannung kaum zu überbietenden Rennen ging an Timon Haugan.

Der Norweger verwies bei seinem vierten Weltcupsieg Manuel Feller (+0,20 sec.) auf Rang zwei. Nachdem der Halbzeitführende Linus Strasser als Vierter im Ziel abschwang, durfte sich Fabio Gstrein (+0,67 sec.) über Rang drei und damit den ersten Podestplatz seiner Karriere freuen.

Sein Tiroler Landsmann Fabio Gstrein, der trotz großer Schwierigkeiten im unteren Teil als Halbzeit-Siebenter noch auf Rang drei fuhr, konnte sein Glück kaum fassen. „Cool – ich hätte mir nach den beiden Fehlern nicht gedacht, dass es sich ausgeht. Der Lauf war nicht fehlerlos, aber der Angriff hat sicher gepasst – ich habe von oben bis unten voll draufgedrückt. Ich bin sehr froh, dass ich jetzt endlich einmal auf dem Stockerl stehen darf“, so Gstrein nach seiner Podest-Premiere.

„Es ist Zeit geworden. Ich habe immer gesagt, dass man es nicht erzwingen kann. Wir waren über die Saison hinweg immer wieder in gewissen Passagen sehr schnell, aber nie konstant über zwei Durchgänge. Die Kurssetzung war heute im Finale richtig zach, umso mehr freut es mich, dass es mit einem Podestplatz geklappt hat“, so Manuel Feller, der das Ergebnis als „Genugtuung“ bezeichnete, und in Richtung Heim-WM gleich hinzufügte: „Jetzt müssen wir hart weiterarbeiten.“

© skiaustria.at // Foto: GEPA pictures/ Wolfgang Grebien

Sieg für Steinlechner

Maximilian Steinlechner präsentiert sich bei den Mediclinic Invitational gleich bei seinem ersten Saisoneinsatz in beneidenswerter Form.

Er krallt sich in einem wahren Finalthriller im Heron Banks Resort mit Birdie am Schlussloch nervenstark den Sieg.

Sozusagen als Ouvertüre für die in den Startlöchern stehende Challenge Tour Saison schwingt sich Max Steinlechner bei den Mediclinic Invitational im Rahmen der Sunshine Tour ein und präsentiert sich dabei an den ersten beiden Spieltagen bereits in beneidenswerter Frühform. Schon zum Auftakt hatte der Tiroler absolut alles im Griff und musste nach einer knallroten 64 (-7) lediglich Jonathan Broomhead (RSA) knapp den Vortritt lassen. Am Freitag packte er dann eine 65 (-6) oben drauf und stürmte damit endgültig bis an die Spitze. Bei gesamt 13 unter Par startet Max so als der große Gejagte in Sasolburg ins Wochenende.

Mit der doch noch etwas ungewohnten Rolle kann der 25-jährige sichtlich bestens umgehen, denn gleich am anfänglichen Par 5 holt er sich das erste Birdie ab und legt auf der 4 rasch ein weiteres nach, womit er seine Frontrunner-Rolle mehr als bestätigt. Zwar muss er auf der 6 dann auch ein Bogey einstecken, mit noch zwei weiteren Birdies spielt er sich aber bereits auf 16 unter Par und vergrößert die Lücke zu den ersten Verfolgern so sogar ein wenig.

Das Momentum voll auf seiner Seite bleibt er mit dem Fuß auch zu Beginn der hinteren neun Löcher voll am Gas und stopft gleich noch zu drei weiteren Birdies, womit er der Konkurrenz regelrecht enteilt. Nur kurz gönnt er sich dann eine kleine Verschnaufpause, ehe auch das letzte Par 5 wieder etwas springen lässt. Zwar sorgt ein darauffolgendes Bogey noch für einen kleinen Schönheitsfehler, nach der nächsten 65 (-6) startet der ehemalige NC State Student aber bei 19 unter Par mit einem Schlage Vorsprung auf Daniel Van Tonder (RSA) in den finalen Sonntag.

Wie auch schon an den Tagen zuvor, wirft auch am Sonntag wieder das anfängliche Par 5 der 1 sofort das erste Birdie ab, womit Max einmal mehr hervorragend ins Geschehen findet. Auch danach zeigt er sich ganz sicher, hält Fehler in der Anfangsphase gekonnt fern und verteidigt damit weiterhin die Führung. Auf der 6 kann er sich dann sogar mit dem nächsten Erfolgserlebnis ein wenig mehr absetzen, allerdings brummt ihm die 8 schließlich auch das erste Bogey auf. Da sowohl Max als auch Van Tonder auf der 9 noch ein Birdie mitnehmen, biegt das Duo sozusagen im Zweikampf um den Sieg auf die letzten neun Löcher ab.

Auch weiterhin hat er sein Visier messerscharf eingestellt, holt sich auf der 11 und der 12 die nächsten Birdies ab und bleibt so auch vor den alles entscheidenden letzten Löchern der Frontrunner. Vom möglichen Sieg lässt er sich nicht beeindrucken, hält die Konzentration weiter gekonnt hoch und weiß am Par 3 der 14 die nächste Chance zu verwerten. Während rundherum die Konkurrenz immer weiter abreißt, bleibt einzig und allein Daniel Van Tonder dank eines Par 5 Birdies auf der 15 weiter hartnäckig am jungen Österreicher dran.

Auf der 16 wird es dann aus österreichischer Sicht unangenehmer, denn Max kann sich nicht mehr zum Par retten, womit er Van Tonder bei gesamt 23 unter Par zwei Löcher vor Schluss aufschließen lässt. Auf der 18 zeigt Max dann aber, dass er Nerven aus Stahl hat, denn während Van Tonder souverän das Par notiert, will es der Tiroler gar nicht erst auf ein Stechen ankommen lassen, stopft noch sehenswert den fälligen Birdieputt und krallt sich so mit der 66 (-5) vor zahlreichen Fans bei gesamt 24 unter Par gleich bei seinem ersten Saisonstart im neuen Jahr einen unnachahmlichen Sieg auf der Sunshine Tour.

© golf-live.at // Foto: GEPA pictures/ Hans Oberlaender

EC Podest für Zegg

ÖSV-Vierfachsieg bei der Europacup-Abfahrt in Zauchensee.

Die Kärntnerin Nadine Fest setzt sich um neun Hundertstelsekunden vor ihrer Landsfrau Carmen Spielberger durch, Leonie Zegg und Victoria Olivier landen unmittelbar dahinter.

Es ist dies der erste Podestplatz im Europacup für die Vorarlbergerin Leonie Zegg.

© sport.orf.at // Foto: GEPA pictures/ Matic Klansek

Prommegger/Payer Mixed-Sieger in Gastein

Heimsieg für Andreas Prommegger und Sabine Payer beim 25-jährigen Snowboard-Weltcup-Jubiläum von Bad Gastein im Mixed-Parallelslalom

Sie bezwingen im Finale die Deutschen Stefan Baumeister/Ramona Hofmeister und wiederholen damit ihren Vorjahressieg.

Im Viertelfinale hatte das Team Österreich 1 das ÖSV-Duell gegen Payers Ehemann Alexander und Claudia Riegler, die Rang fünf belegten, gewonnen. Im Halbfinale schalteten Prommegger/Payer dann die Schweizer Gian Casanova/Flurina Bätschi aus.

„Andi hat immer mit ein bisschen Vorsprung übergeben, das war cool heimzufahren. Der letzte Lauf war heute mein bester, da habe ich den Hang wieder gut bezwungen“, jubelte Sabine Payer, die im Halbfinale erstmals gegen ihren Ehemann gefahren war.

„Das war eine Premiere. Alex und Andi waren ziemlich gleichauf, am Ende habe ich mich dann für mich doch mehr gefreut. Es hat alles sehr gut gepasst. Wenn man den Tag so beenden darf, dann hat man alles richtig gemacht“, sagte die Kärntnerin, die im Finale Vortagessiegerin Hofmeister als Schlussathletin deutlich distanzierte.

Prommegger durfte bereits seinen vierten Mixed-Sieg in Bad Gastein bejubeln. „Im Team fühle ich mich sehr wohl, da habe ich schon viel gewonnen. Bad Gastein ist einer der schwierigsten Hänge, da kann immer sehr viel passieren. Da muss man gut draufstehen. Bei mir passt heuer einfach viel zusammen. Ich fühle mich extrem wohl, dann fällt es einfach leicht“, erklärte der Salzburger im ORF-Interview.

© sport.orf.at Rudolf Srb (Text) // Foto: Miha Matavz/FIS

Gstrein fährt bestes Saison-Ergebnis ein

Fabio Gstrein feiert am Chuenisbärgli seine beste Platzierung in dieser Weltcupsaison.

Er schafft in der Entscheidung noch einen Satz nach vorne und fährt von Rang neun auf den fünften Platz.

Manuel Feller in der Entscheidung seine Halbzeitführung nicht ins Ziel. So sichert sich der Halbzeitdritte Clement Noel in einem Hundertstel-Krimi in der Entscheidung knapp vor Lucas Braathen und Henrik Kristoffersen seinen dritten Saisonsieg.

Generell war der zweite Lauf aus rot-weiß-roter Sicht sehr durchwachsen. Insgesamt gab es drei Ausfälle, alle drei betrafen Österreicher. So scheiterten neben Feller auch der Halbzeit-Siebte Dominik Raschner und Adrian Pertl an der schlechten Sicht und der schweren Piste.

Der Lichtblick im Team des ÖSV war in Adelboden Fabio Gstrein. Der 27-Jähige zeigte bereits im ersten Lauf mit Rang neun eine gute Fahrt, in der Entscheidung konnte er diese Leistung nochmal unterbieten und holte sich mit Rang fünf sein mit Abstand bestes Resultat im Weltcup.

„Angefühlt hat es sich richtig gut. Die Sicht war nicht super, aber zum Fahren ist es recht gut gegangen. Ich glaub die Richtung passt. Es geht immer weiter nach vorne. Jetzt geht es darum auch im nächsten Rennen zwei solide Läufe zu zeigen“, so Gstrein.

© ski1.at // Foto: GEPA pictures/ Mathias Mandl

Astner zeigt im EC auf

Nina Astner holt sich gleich zwei Podestplätze bei den Europacuprennen in Puy St. Vincent (FRA).

Nachdem sie den ersten von zwei Riesenslaloms für sich entscheiden kann, gelingt ihr mit Rang zwei am Tag darauf ein weiteres starkes Resultat.

Sie wurde im zweiten Rennen knapp hinter der Schweizerin Vanessa Kasper Zweite. Auf Rang drei landete die Deutsche Fabiana Dorigo. In der Gesamtwertung konnte sich Astner um einige Plätze verbessern und liegt nun auf Rang zwei, dicht gefolgt von Vitoria Olivier, die nach dem ersten Durchgang noch auf Rang drei lag und nach einem fehlerhaften Lauf nur 29. wurde.

„Der gestrige Sieg hat mich auf jeden Fall beflügelt und ich bin wirklich froh, dass ich noch einen nachlegen konnte. Mit dem ersten Lauf konnte ich schon eine gute Basis legen und habe einfach versucht, mein Können abzurufen. Dass mir das gelungen ist, freut mich natürlich sehr. Diese konstante Leistung gibt natürlich Selbstvertrauen, das möchte ich in die nächsten Rennen mitnehmen“, zeigt sich Nina Astner zuversichtlich.

© skiaustria.at // Foto: GEPA pictures/ Matic Klansek

Venier starke Zweite

Stephanie Venier fährt beim Super-G in St. Anton ihren ersten Podestplatz im WM-Winter heraus.

Die Tirolerin muss sich nur der 22-jährigen US-Amerikanerin Lauren Macuga geschlagen geben, die mit 0,68 Sekunden Vorsprung überraschend ihren ersten Weltcup-Sieg feiert.

Venier, die vor exakt zwölf Jahren bei der Abfahrt in St. Anton ihr Weltcup-Debüt gegeben hatte, war mit ihrer Fahrt nicht ganz zufrieden. „Bis zum Eisfall war es eine gute Fahrt, dann war ich ein bisserl Passagier. Aber anscheinend habe ich meine Ski laufen lassen. Meine Körpersprache hat gezeigt, dass ich schnell runterwill“, sagte die 31-Jährige im ORF-Interview. Sie war bereits in der Abfahrt als Fünfte beste Österreicherin gewesen.

Beim von wechselhaften Sichtverhältnissen wesentlich beeinflussten Rennen wurde Ricarda Haaser als zweitbeste Österreicherin Neunte, Ariane Rädler landete auf Platz 14. Cornelia Hütter, im Dezember Super-G-Siegerin in St. Moritz, kam gesundheitlich angeschlagen nicht über Rang 23 hinaus. Nadine Fest holte als 29. noch Weltcup-Punkte, Nina Ortlieb als lediglich 38. nicht. Mirjam Puchner brach ihre Fahrt nach einem Verschneider in der steilsten Passage ab.

Die italienische Beaver-Creek-Siegerin Sofia Goggia schied wie schon am Vortag in der Abfahrt aus. Die Schweizerin Lara Gut-Behrami wurde Fünfte und führt nunmehr im Super-G-Weltcup nach drei Rennen mit 205 Zählern vor Goggia (160), Hütter und Macuga (je 158). Im Gesamtweltcup löste Brignone (479) die Kroatin Zrinka Ljutic (456) als Spitzenreiterin ab.

© orf.sport.at Rudolf Srb (Text) // Foto: GEPA pictures/ Patrick Steiner

Gelungenes WC-Comeback für Rudigier

Bei den beiden Big-Air-Weltcups in Klagenfurt und am Kreischberg landet Hannes Rudigier zwei Mal in den Top-20.

Nach seiner Verletzung im November 2022 und einer Comeback-Saison mit Fokus auf den Europacup vergangenen Winter zeigt er mit zwei eindrucksvollen Weltcup-Ergebnissen auf.

Beim legendären Event in Klagenfurt wurde der Tiroler zweitbester Österreicher hinter seinem Teamkollegen Matej Svancer, der aufs Podest sprang. Er verpasste zwar die Finalentscheidung der Top-Ten, mit Platz 15 fuhr er aber sein bestes Weltcupergebnis seit Oktober 2022 heraus, als er beim Big Air in Chur Fünfter wurde.

Auch eine Woche später beim Big-Air-Weltcup am Kreischberg liefert er eine starke Vorstellung ab. Zwar verpasste er erneut den Einzug ins Finale, doch mit dem 20. Platz fuhr er ein respektables Ergebnis ein und unterstrich damit seine konstante Leistung.

© oesv.at // Foto: GEPA pictures/ Matthias Trinkl

Silber und Bronze für Kuen

Johannes Kuen holt zwei Medaillen beim ISSF Grand Prix Ruse.

In der Klasse der Luftgewehr-Junior*innen holt der Tiroler neben der Silbermedaille im Mixed-Teambewerb auch Bronze im Einzelbewerb.

Der ÖSB entsandte in Vorbereitung auf die bevorstehende Europameisterschaft einige Luftgewehr-Junior*innen, die sich am ersten Tag im Luftgewehr Mixed Team erfolgreich präsentierten. Als Team AUT 1 war Johannes Kuen mit Zoe Zass, die in Ruse ihren ersten internationalen Auftritt hatte, an den Start gegangen. Die Tiroler*innen kamen auf gemeinsam 623,2 Ringe, wobei Kuen 313,8 und Zass 309,4 Ringe auf die Scheibe brachte. Dieses Resultat bedeutete den zweiten Rang im Grunddurchgang und damit die Qualifikation für das Match um Gold, in dem sie sich ein sehr spannendes und enges Match mit dem kroatischen Team lieferten, das nach Gleichstand erst mit dem letzten Schuss entschieden wurde. Mit einem knappen 14:16 belegten Zass und Kuen Rang zwei.

Auch in den Luftgewehr-Einzelbewerben der Junior*innen konnten die österreichischen Nachwuchsschütz*innen wieder tolle Ergebnisse erzielen. Im Luftgewehrbewerb der Junioren gelang Patrick Entner (629,2) als Grunddurchgangsführendem und Johannes Kuen (628,0) als Grunddurchgangsdrittem die Finalqualifikation. Im Finale lief Kuen zur Hochform auf und erreichte Bronze, wobei er die Silberne ganz knapp im Shoot-off versäumte. Entner belegte den vierten Platz.

Johannes Kuen nach dem Einzelbewerb: „Heute war es wesentlich besser als gestern. Ich hatte in der Qualifikation zwar Up- und Down-Phasen, habe es dann aber gut ins Finale geschafft. Im Finale war ich nicht allzu nervös. Obwohl die Probe nicht zu gut gelaufen ist, habe ich direkt mit einer 10,8 gestartet. Die Stimmung war sehr cool und ich bin happy über mein Ergebnis.“

© ÖSB // Foto: Franz Roth, ÖSB