Zweimal Gold für Gastl

Daniel Gastl holt bei der Polizei-Europameisterschaft in Zagreb zwei Goldmedaillen.

Daniel gewinnt sowohl im griechisch-römischen Stil, als auch im Freistil in seiner Klasse.

Im Anschluss an das Bundesligafinale reisten die drei Polizeisportler Michael Wagner, Benjamin Greil und Daniel Gastl vom RSC Inzing zur Polizei-Europameisterschaft in die kroatische Hauptstadt Zagreb.

Daniel Gastl beherrschte in der Klasse bis 130 kg seine Konkurrenz aus ESP, CZE und CRO und holte Gold für das österreichische Polizeiteam.

Auch im Freistil brachte er all seine Routine auf die Matte, besiegte sämtliche Gegner mit 10:0 und krönte sich ein weiteres Mal zum Europameister.

Die drei Polizeisportler des RSCI holten insgesamt 3× Gold und 1× Silber für Österreich bei dieser Europameisterschaft.

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Erster Saisonsieg für Zegg

Leonie Zegg gewinnt FIS-Abfahrtsrennen in Gröden.

Zweites Saisonrennen, erster Sieg! Für die Lecherin verlief der Auftakt in Gröden am Ende doch noch zufriedenstellend.

Dabei war die 21-Jährige mit ihrem sechsten Rang nach der ersten Abfahrt noch ziemlich ratlos gewesen. Zumal die Lecherin im einzigen Training 0,54 Sekunden vor ihrer steirischen ÖSV-Teamkollegin Anna Schilcher klare Bestzeit erzielt hatte. „Ich weiß gar nicht genau, was ich falsch gemacht habe“, sagte die 21-Jährige. „Ich habe zwar einen kleinen Fehler gehabt und bin dann kurz einmal sehr spät geworden, aber…“ 1,83 Sekunden Rückstand auf ihre siegreiche Head-Markenkollegin Schilcher waren damit nur schwer zu erklären.

Einen Ansatz fand die regierende Junioren-Vizeweltmeisterin im Super-G dann aber doch. Anders als im Training, wo sie einen 2,18 Meter langen Ski gefahren war, hatte sie es im Rennen mit einem 2,15er probiert. „Ich musste es einfach austesten und das mache ich lieber bei einem FIS-Rennen als im Training für den Europacup“, erklärte die Justizwache-Sportlerin. „Jetzt ist klar, dass ich bei flachen Strecken immer den langen Ski nehme.“

Das tat Zegg dann auch bei der zweiten Abfahrt. Mit Erfolg! In einer Zeit von 1:34,14 Minuten feierte sie ihren ersten Saisonsieg, 0,15 Sekunden vor Schilcher. Die Sibratsgfällerin Vanessa Nußbaumer fuhr auf Rang sieben (+1,06), Emma Amann wurde 42. (+3,34).

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Premierensieg für Brennsteiner

Stefan Brennsteiner schafft die Sensation und holt seinen ersten Weltcupsieg im Riesenslalom.

Der Salzburger bewahrt nach der Halbzeitführung einen kühlen Kopf und darf sich in Copper Mountain über seinen ersten Weltcupsieg freuen.

Brennsteiner verwies den Norweger Henrik Kristoffersen auf Rang zwei. Dritter wurde der Kroate Filip Zubcic.

„Gerade geht nicht so viel in mir vor, aber es fühlt sich richtig gut an! Ich hatte schon öfter eine gute Ausgangsposition und wollte nicht wieder leer ausgehen. Deswegen ist es so cool, dass ich draufgeblieben und so gut runtergefahren bin.  Ich habe schon sehr schwierige Momente in meinem Leben gehabt, aber auch sehr schöne außerhalb des Sports. Sport muss man immer ein bisschen relativieren. Das ist mir in den letzten Jahren gelungen. Deshalb funktioniert es jetzt auch besser, denke ich. Der Druck ist nicht mehr ganz so groß. Und mit dem Druck, der entsteht, kann ich besser umgehen“, analysiert Stefan Brennsteiner.

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Moser in starker Form

Benjamin Moser gewinnt den Klassik-Sprint in Olos/Muonio.

In einem knappen Rennen sichert sich der Tiroler den Sieg im 1,2 km Sprint Finale.

Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Finnen Juuso Haarala und Eero Rantala, die damit das Podium komplettierten. Sein Teamkollege Michael Föttinger landet auf dem starken siebten Rang.

Im darauf folgenden 10 km Skate Rennen belegt Moser außerdem den 12. Rang und bestätigt somit seine starke Form zu Saisonbeginn.

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