T5 Platz für Perthen bei SSC Championship

Pia Perthen gewinnt mit SLU-Florida die SSC Championship 2024

Sieg des Golfteams der St. Leo Universität mit Coach Lyndsey Bevill bei den Universitäts-Meisterschaften von Florida.

Die Universitäts-Meisterschaft von Florida — abgehalten von der Sunshine State Conference (SSC) — ist eines der wichtigsten Turniere in der Florida College-Saison. Das Women‘s Golfteam der St. Leo Universität mit der ehemaligen SportBORG-Schülerin Pia Perthen (GC Mieminger Plateau) konnte erstmals diesen prestigeträchtigen Sieg einfahren.

In der Sunshine State Conference spielen die stärksten Golfteams der USA (insgesamt gibt es 198 College-Mannschaften in der D 2 und davon befinden sich 7 Teams der Sunshine State Conference unter den Top 25 in der Gesamtwertung). In den letzten 25 Jahren haben 21-mal Teams aus dieser Conference den nationalen Championstitel erobert.

Der ehrwürdige Bayou Golfcourse in der Nähe vom berühmten Clearwater Beach/Tampa/Florida – auf dem die Meisterschaften ausgetragen wurden — besticht durch seine engen Fairways mit vielen Doglegs, großen Biotopen, in denen viele Vögel brüten und zusätzlich auf Grund des Alters des Privatclubs durch gut gesicherte kleine Grüns, die besondere Zielgenauigkeit erfordern.

In der ersten Runde wurden zwar die Golfschläge der Tirolerin Pia Perthen im Score nicht belohnt und der Wind tat das seine, aber an Tag zwei und drei bei schönem Florida-Wetter konnte die Innsbruckerin zusätzlich mit einem „heißen Putter“ punkten und notierte 10 Birdies (mit Scores von +1 und -1). Pia Perthen trug damit nicht nur maßgeblich zum Teamergebnis bei, sondern konnte sich über einen ausgezeichneten T5 Platz und ihre erste Einzel Championship Medaille freuen.

Ihr Team kämpfte sich an Tag zwei vom dritten Platz auf die Pole-Position vor und verteidigte am letzten Tag mit einem Team-Tages Ergebnis von +4 erfolgreich den ersten Platz, mit 7 Schlägen Vorsprung wohlgemerkt, und konnte somit erstmalig den Meisterschaftstitel holen.

Das Women’s Golfteam der St. Leo Universität ist damit automatisch für das nächste große überregionale Turnier, den South Regionals Championship in Cleveland/Tennessee anfangs Mai, qualifiziert!

Pia Perthen meldet über die sozialen Medien: „Ich bin überglücklich über die Erfolge in diesem Frühjahr und möchte mich bei allen für die langjährige Unterstützung bedanken.“ Pia Perthen’s Heimatclub, der GC Mieminger Plateau, die sportliche Leitung des Tiroler Golfverbandes und ihre ehemalige Ausbildungsstätte, das SportBORG Innsbruck, sind stolz auf ihren „Exportschlager“ und gratulieren Pia Perthen ganz herzlich zu ihren sportlichen Erfolgen!

© TGV // Foto: Hailey Ji Chai / Alexander Perthen

Erstes UCI-Podium für Zangerle

Platz zwei und vier für Emanuel Zangerle und Sebastian Putz beim 62. Kirschblütenrennen in Wels.

Die beiden Tiroler zeigen eine starke Leistung, für Zangerle ist es das erste UCI-Podium seiner Karriere.

Der Tiroler Emanuel Zangerle musste sich im Zielsprint dem Slovaken Lukas Kubis (ELKOV-Kapser) geschlagen geben. Mit seinem zweiten Paltz gewann er jedoch das Rennen der Road Cycling League Austria und holte das erste UCI-Podium seiner Karriere. „So einen Erfolg beim Heimrennen von Felt Felbermayr einzufahren macht mich stolz. Wir wollten zwar unbedingt den Sieg, dafür war Kubis aber einfach zu stark. Ich hatte mich schon während dem Rennen mit Jaka Primozic von Hrinkow Advarics abgesprochen. Gemeinsam hatten wir attackiert, wurden Kubis aber nicht los“, so der Tiroler vor der Siegerehrung.

Dritter wurde der Deutsche Giro-Etappensieger Roger Kluge (Rad-Net Oßwald). Der mehrfache Europa- und Weltmeister auf der Bahn lobte die Veranstaltung in höchsten Tönen. „Perfekte Organisation, schnelles Rennen und eine traumhafte Kulisse. Das hat wirklich Spaß gemacht heute und ich freue mich schon, wenn ich zur Int. OÖ-Rundfahrt wieder hier sein darf.“

Sebastian Putz (Tirol KTM Cycling) erreichte Rang vier und bleibt damit im ARBÖ U23-Führungstrikot. Jaka Primozic (Hrinkow Advarics) wird Sechster und reist als Gesamtführender der Road Cycling League Austria zum GP Vorarlberg. Neue Führende Mannschaft ist Hrinkow Advarics aus Steyr.

© ÖRV // Foto: Reinhard Eisenbauer/Cycling Austria

Höck Turn-EM-Vierter

Vinzenz Höck wird Vierter bei der Europameisterschaft in Rimini.

Der 28-jährige Steirer holt sein zweitbestes EM-Ergebnis an den Ringen.

Im extrem hochkarätigen Finale, in dem jeder der besten acht Ringe-Turner Europas souverän durch sein Programm kam, kostete Höck ein leichter Wackler beim letzten Handstand die Medaille, vielleicht sogar den Sieg. Höck: „Ich habe gewusst, dass es schwer wird, aber das war heute extrem.“

Das Finale gewann Eleftherios Petrouniais mit 15.000 Punkten. Der Grieche holte nach dem Olympiasieg 2016 und drei WM-Titeln nun bereits seine siebente EM-Goldmedaille. Zweiter wurde Nikita Simonov aus Aserbaidschan mit 14.900 vor dem punktgleichen 2022-Weltmeister Adem Asil aus der Türkei.

Dann folgte Vinzenz Höck mit 14.800 Punkten ex aequo mit Armeniens Artur Avetisyam. Nur zwei Zehntelpunkte fehlten Höck auf den Sieg, er meinte zum knappen Ausgang: „Es wäre möglich gewesen, mir ist eine hervorragende Übung gelungen, gleich nach dem Abgang habe ich gejubelt, es hat aber leider knapp nicht sein sollen.“

Sportdirektor Fabian Leimlehner: „In Teilbereichen war Vinzenz‘ Kür heute sogar besser, als bei der Qualifikation, als er 14.900 erhalten hatte. Leider haben die anderen nicht mitgespielt und waren ebenso herausragend in Form.“ Auch die Turner hinter Höck – Courtney Tulloch (GBR, 14.700), Ex-WM-Dritter Salvatore Maresca (ITA, 14.566) und Ex-Weltmeister Ibrahim Colak (TUR, 14.500) – boten Leistungen auf Weltspitzen-Niveau. Höck: „Ich habe noch nicht oft so eine hohe Wertung wie heute erhalten. Mit Ausnahme von zwei Chinesen kommen derzeit die weltbesten Ringe-Turner aber alle aus Europa.“

© turnsport-austria.at // Foto: GEPA pictures/ Oliver Lerch