EC-Erfolg für Falch und Astner

Natalie Falch und Nina Astner fahren beim Slalom-Triple in Schweden mit Platz zwei und drei aufs Stockerl.

Das ÖSV-Duo muss sich nur Lokalmatadorin Moa Mussener Bostroem aus Schweden geschlagen geben. Leonie Raich (+1,24 Sek.) landet als drittbeste ÖSV-Läuferin auf Rang 17.

Es ist der Abschluss eines Slalom-Triples in Sundsvall/Nolby. Am Freitag und Samstag gewann jeweils Weltcup-Routinierin Anna Swenn-Larsson. Im ersten Slalom landete Falch als beste ÖSV-Athletin auf Platz vier, am Samstag belegte Astner als beste ÖSV-Läuferin Rang acht.

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Moser sprintet aufs Podest

Benjamin Moser sprintet in Falun als Dritter auf das Podest.

Der Tiroler sprintet erstmals im Weltcup in das Finale der Top-Sechs und darf sich am Ende als Dritter sogar über den zweiten Podestplatz seiner Karriere freuen.

Der 28-Jährige musst sich nur dem norwegischen Superstar Johannes Hoesflot Klaebo sowie dessen Landsmann Lars Heggen geschlagen geben.

Der Tiroler qualifizierte sich als 17. zunächst souverän für das Finale der Top-30 und lieferte im anschließenden Viertelfinale eine extrem starke Vorstellung ab. Der Österreicher setzte sich bereits auf den ersten Metern an die Spitze des Feldes und stieg am Ende als Erster seines Heats ungefährdet in das Halbfinale auf. Dort bekam es Moser dann unter anderem mit den beiden Norwegern Oskar Opstad Vike und Even Northug sowie dem Schweden George Ersson und dem Schweizer Janik Riebli zu tun. In einem unfassbar packenden Rennen zeigte der 28-Jährige erneut eine absolute Top-Performance und qualifizierte sich am Ende als Zweiter erstmals in seiner Karriere für das Finale der Top-6.

Dort warteten auf den Österreicher dann namhafte Konkurrenten wie die drei Norweger Johannes Hoesflot Klaebo, Lars Heggen und Mathias Holbaek sowie der Franzose Lucas Chanavat und der Schweizer Janik Riebli. Das Feld blieb zunächst lange eng zusammen, ehe Benjamin Moser sich kurz vor der Zielgeraden auf Platz drei setzte und diese Position bis ins Ziel verteidigte. Am Ende durfte der Tiroler als sensationeller Dritter seinen ersten Podestplatz in dieser Disziplin bejubeln.

Benjamin Moser: „Im Moment bin ich ehrlicherweise ein wenig sprachlos und das war heute einfach ein unfassbar cooler Tag. Schon allein, dass ich mich für das Finale qualifizieren konnte, ist unglaublich und war ein wirklich langersehntes, großes Karriereziel von mir. Dass sich dann auch noch ein Podestplatz ausgeht, damit habe ich ehrlicherweise wirklich nicht gerechnet. Wir hatten unfassbar gutes Material und ich muss mich beim gesamten Service-Team bedanken. Es ist einfach nur schön, dass das heute so aufgegangen ist. Jetzt zum zweiten Mal in diesem Winter auf dem Podest zu stehen, ist wirklich unglaublich.“

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Großer Empfang in Innsbruck

Die Medaillengewinner*innen des Olympic Team Austria werden bei der LOTTERIEN Medaillenfeier in Innsbruck geehrt und gefeiert.

Auch unser Team war vor Ort, um Sabine Payer, Jakob Dusek, Janine Flock und Fabio Gstrein gebührend zu empfangen.

Die XXV. Olympischen Winterspiele Mailand Cortina 2026 sind beendet. Mit 18 Medaillen stellte das Olympic Team Austria die Medaillenausbeute von Peking 2022 ein. Damit wurde die Zielvorgabe von ÖOC-Präsident Horst Nussbaumer erreicht. Bemerkenswert ist dabei die große sportliche Bandbreite der Erfolge, da Medaillen und Spitzenplätze in zahlreichen Disziplinen erbracht wurden.

Mehr Edelmetall gab es für Österreich bei Winterspielen bisher nur zweimal. In Turin 2006 holte Österreich 23 Medaillen, 1992 in Albertville insgesamt 21. Mailand Cortina 2026 reiht sich damit bereits jetzt unter den erfolgreichsten Winterspielen aus rot-weiß-roter Sicht ein.

Mit der offiziellen LOTTERIEN Medaillenfeier des Olympic Team Austria in Innsbruck wurde die Tiroler Landeshauptstadt zur Bühne des österreichischen Spitzensports und bot den Medaillengewinner*innen einen gebührenden Empfang – 50 Jahre nachdem Innsbruck selbst Schauplatz der Winterspiele war.

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Gesamtweltcupsieg für Ruetz

Heimsieg und historischer Gesamtweltcupsieg für Riccarda Ruetz.

Sie gewinnt in Umhausen (AUT) den Eliminator und holt damit nach 27 Jahren den Sieg im Gesamtweltcup nach Österreich.

Die 955 Meter lange Naturrodelbahn „Grantau“ hat am Sonntag ein Rennen für die Geschichtsbücher geschrieben. Im Eliminator-Finale standen sich Nadine Staffler (ITA), Europameisterin Nina Castiglioni (ITA), Lisa Walch (GER) und Riccarda Ruetz (AUT) gegenüber. Ruetz zeigte einen wahren Traumlauf und sicherte sich in 1.14,21 Minuten ihren vierten Saisonsieg, vor Castiglioni (1.15,34 Minuten) und Walch (1.15,67), Staffler (1.17,00) wurde Vierte.

„Ich war voll fokussiert, ich wollte zeigen, was ich kann, und das ist mir gelungen“, erklärte Ruetz, die sich im Ziel zunächst nicht sicher war, ob sie ein Rennen vor Schluss bereits den Sieg im Gesamtweltcup in der Tasche hatte. Mit dem Sieg im Eliminator ist 21-Jährige nicht mehr von der Spitze der Weltcupwertung zu verdrängen, erstmals ist Ruetz Gesamtweltcupsiegerin. „Das freut mich riesig, das war mein großes Ziel“, so Ruetz. Nach 27 Jahren kehrt die große Kristallkugel bei den Damen wieder nach Österreich zurück, die letzte Gesamtsiegerin war die Ötztalerin Elvira Holzknecht in der Saison 1998-1999.

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EC-Sieg für Astner

Nina Astner gewinnt den Europacup-Riesentorlauf in Sestriere.

Die 25-jährige Tirolerin siegt beim ersten von zwei Riesentorläufen in Sestriere mit Respektabstand und steht zum vierten Mal in ihrer Karriere bei einem Europacup ganz oben am Podest.

ie Schweizerin Dania Allenbach auf Platz zwei lag 0,54 Sek. zurück und war die Einzige, deren Rückstand unter einer Sekunde lag. Astner hatte vor Kurzem am Semmering mit Platz zwölf ihr bestes Weltcup-Resultat erreicht.

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Moser jubelt bei Tour de Ski

Benjamin Moser landet in der Endabrechnung der Tour de Ski auf dem hervorragenden zehnten Rang.

Der Tiroler, der bei der bisherigen Tour bereits mehrere Top-Ergebnisse und seinen ersten Karriere-Podestplatz bejubeln durfte, schließt nahtlos an seine bisher bemerkenswerten Leistungen an.

Mit dem legendären Schlussanstieg auf die Alpe Cermis endete für die Herren die diesjährige Tour de Ski. Benjamin Moser, der erstmals in seiner Karriere die berüchtigte Schlussetappe in Angriff nahm, kämpfte sich engagiert durch das fordernde Rennen und überquerte am Ende völlig entkräftet mit einem Rückstand von 1:29,8 Minuten den guten 20. Platz. Der Sieg ging an den Norweger Mattis Stenshagen. Auf den Plätzen zwei und drei landeten der Franzose Jules Lapierre (+6,6 Sekunden) und der Norweger Emil Iversen (+20,4 Sekunden).

In der Tour-Gesamtwertung setzte der Tiroler mit seiner heutigen Leistung ein weiteres Ausrufezeichen und bescherte dem österreichischen Team eine Top-10-Platzierung. Der 28-Jährige landete in der Endabrechnung des diesjährigen Etappenrennens nämlich auf dem hervorragenden zehnten Platz. (+2:44,9 Minuten).

Der Tour-Sieg ging wenig überraschend an den großen Favoriten Johannes Hoesflot Klaebo. Der Skandinavier führte in der Gesamtwertung vor seinen beiden Landsmännern Mattis Stenshagen (+30,1 Sekunden) und Harald Oestberg Amundsen (+1:08,2 Minuten) einen norwegischen Dreifachsieg an.

„Das ist für mich ein Wahnsinns-Ergebnis und in der Gesamtwertung in den Top-10 zu sein, ist einfach nur richtig cool. Ich bin wirklich stolz auf mich, dass ich das heute geschafft habe und habe ehrlicherweise nicht damit gerechnet. Ich konnte mich für heute sehr gut erholen, obwohl ich gestern körperlich keinen guten Tag hatte. Ich war wirklich skeptisch, ob ich überhaupt antreten soll, aber Gott sei Dank habe ich es versucht und es ist wirklich super gelaufen. Wenn mir das jemand letzte Woche gesagt hätte, hätte ich gesagt: ‚Du hast einen Vogel‘. Ich bin im Moment einfach nur überglücklich“, bilanzierte Moser.

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Natalie Falch auf der Überholspur

Natalie Falch feiert ihr bestes Karriereresultat beim Nacht-Slalom von Semmering.

Die 21-Jährige fährt mit Nummer 56 auf den sensationellen 11. Rang.

US-Star Mikaela Shiffrin holte sich auch im fünften Slalom der Saison den Sieg, sie triumphierte vor der Schweizerin Camille Rast (+0,09) und der für Albanien startenden Lara Colturi (+0,57).

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Brennsteiner erneut am Podium

Stefan Brennsteiner stellt mit Platz drei erneut seine Konstanz im Riesentorlauf unter Beweis.

Beim Weltcup-Riesentorlauf in Alta Badia landet er hinter Teamkollege Marco Schwarz und Lucas Pinheiro Braathen am dritten Platz.

Schwarz hatte bereits nach dem ersten Durchgang die Führung übernommen und zeigte auch im Finale eine kontrollierte und zugleich entschlossene Fahrt. Am Ende lag er vor Lucas Pinheiro Braathen (BRA), der sich mit Rang zwei ebenfalls stark präsentierte. Für zusätzlichen rot-weiß-roten Jubel sorgte Stefan Brennsteiner, der mit Platz drei erneut seine Konstanz im Riesentorlauf unter Beweis stellte.

Stefan Brennsteiner: „Ein Podestplatz in Alta Badia ist etwas ganz Spezielles. Die Gran Risa verlangt einem alles ab, umso zufriedener bin ich mit meiner Leistung. Die Konstanz ist aktuell da, und darauf lässt sich gut aufbauen.“

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Payer auf Siegesstraße

Sabine Payer gewinnt den Parallel-Riesentorlauf der Damen in Carezza und feiert damit den zweiten Saisonsieg.

Sie hatte erst vor wenigen Tagen in Cortina ebenfalls voll angeschrieben.

Payer machte damit im Weltcup das Dutzend voll und holte in der Olympiasaison ihren zwölften Karriereerfolg. Payer behauptete somit ihre Weltcup-Führung und gilt mittlerweile als Toptipp für eine Medaille bei den Winterspielen in Milano-Cortina im Februar. Im Halbfinale hatte die 33-Jährige die Tschechin Zuzana Maderova eliminiert, im Achtelfinale ihre ÖSV-Kollegin Claudia Riegler. Die Altmeisterin belegte den 14. Platz.

Die Siegerin Payer war selbst von ihrem Erfolg überrascht: „Es war heute sehr anstrengend, der Hang hat es echt in sich. Es war recht warm, aber die Bedingungen waren besser als erwartet. Im Achtelfinale mit Claudia (Riegler, Anm.) war es sehr knapp. Ich war mir sicher, dass ich die Weltcup-Führung hier abgebe, denn ich hätte nicht gedacht, dass ich in die Top Drei komme.“

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