ÖSB-Frauen gewinnen Team-Bronze im KK-Liegend

Nach dem Erfolg der Männer, legten auch die Frauen nach: Im KK-Liegendmatch der Frauen nahmen die Österreicherinnen Nadine Ungerank, Olivia Hofmann und Franziska Peer bei der Europameisterschaft in Baku den Kampf mit dem Wind auf und gewannen Bronze in der Mannschaftswertung.

Als beste Österreicherin belegte Nadine Ungerank im heutigen KK-Liegendmatch den sechsten Platz. Die junge Gewehrschützin unterstrich damit ihre aktuelle Form. 611,3 Ringe gelangen der 21-Jährigen bei den äußerst schwierigen Windbedingungen. Auch Olympiateilnehmerin Olivia Hofmann erzielte ein Top-Ten-Ergebnis: Mit 608,7 Ringen belegte sie den zehnten Platz. Franziska Peer wurde 29. mit 603,1 Ringen. Zur Europameisterin kürte sich Jennifer Mcintosh (GBR) mit bemerkenswerten 3,6 Ringen Vorsprung auf Dariya Sharipova (UKR).

Gemeinsam waren die drei Tirolerinnen in der Mannschaftswertung erfolgreich: Nur 1,8 Ringe hinter Rang zwei holten Ungerank, Hofmann und Peer EM-Bronze mit gesamt 1823,1 Ringen. Gold ging an die Ukraine und Silber an Deutschland.

Nadine Ungerank, die sich mit ihrer Weltcup-Silbermedaille in Gabala im Juni einen Namen im internationalen Schießsport gemacht hatte, ist die Freude am Erfolg anzumerken: „Es hat mir heute viel Spaß gemacht! Die Bedingungen waren extrem anspruchsvoll. Das war uns vorher bewusst und wir haben uns gut darauf eingestellt.“

i

© schützenbund.at / Foto: Margit Melmer

Zehntel-Pech für Hofmann bei EM

Um 0,9 Punkte am EM-Finale vorbei
i
Nur 0,9 Ringpunkte haben Olivia Hofmann bei der Europameisterschaft für Luftdruckwaffen im slowenischen Maribor zum Finaleinzug gefehlt. Die 24-Jährige schoss bei ihrem ersten EM-Einsatz 415,7 Zähler – Rang 9. Detail am Rande: Es waren genauso viele Ringpunkte wie bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro, wo sie um 0,2 Punkte das Finale der Top-8 verpasste.
i
„Das kennen wir ja schon, dass es sich knapp nicht ausgeht“, nahm es die Tirolerin sportlich, nachdem die erste Enttäuschung verflogen war. Das EM-Finale ließ sie in der ersten von vier Zehner-Serien liegen. „Der Start war holprig, da war ich zu passiv. Dadurch hat das Timinig nicht ganz gestimmt und zu Beginn die guten Zehner gefehlt.“
i
Ab der zweiten Serie lief es besser für Hofmann: 104,9 – 104,7 – 103,9 Ringpunkte. „Ich habe gekämpft, die Leistung war in Ordnung. Darauf kann ich in den nächsten Wettkämpfen sicher aufbauen.“
i
Rang 5 im Mixed-Teambewerb
i
Olivia Hofmann und ÖSB-Teamkollege Bernhard Pickl verpassen im Mixed-Teambewerb bei der Europameisterschaft für Luftdruckwaffen das Bronze-Match nur um 0,1 Punkte. „Langsam reicht es mir mit den Zehntelpunkten“, war der Tirolerin auch bei ihrem zweiten EM-Einsatz das Glück nicht hold. Bereits am Freitag hatte sie um 0,9 Ringpunkte den Einzug ins Einzel-Finale verpasst.
i
„Mit meiner Leistung bin ich aber zufrieden, was mir gestern nicht so gut gelungen ist, hat heute gepasst.“ In der Qualifikation schossen die Olympia-Fünfte von Rio 2016 und der Niederösterreicher 519,7 Punkte und qualifizierten sich als siebentes Team von insgesamt 26 Nationen souverän für das Semfinale der Top-8.
i
Dort trafen die beiden im zweiten Shootout auf Serbien, Bulgarien und Deutschland. Während das serbische Duo Andrea Arsovic/Milutin Stefanovic schnell davonzog und sich die Bulgaren Tanya Zviskova/Anton Rizov als erstes Team verabschiedeten, lieferten sich Hofmann/Pickl ein packendes Duell mit den Deutschen Selina Gschwandtner/Maximilian Dallinger.
i
Vor den letzten vier Schüssen lag das ÖSB-Duo noch auf Rang zwei, am Ende fehlten – trotz vier Treffern im Zehner-Bereich – 0,1 Punkte zum Einzug ins Duell um Platz 3 gegen Frankreich. Am Ende wurde es Rang 5 in einem starken Teilnehmerfeld.
i
„Die EM hat quer durch alle Bewerbe gezeigt, dass die Dichte wieder höher geworden ist. Die Zehner müssen reinfliegen, aber mit einer 10,3 gewinnt man nichts mehr.“ Trotzdem sie zwei Mal hauchdünn die Medaillenentscheidungen verpasst hat, überwiegt bei der 24-Jährigen das Positive. „Ich bin wieder um eine Erfahrung reicher, nehme viele Dinge mit von dieser EM und ich weiß, dass ich gut schieße – das gilt es weiter zu verinnerlichen.“
i
Positiv waren auch die Eindrücke vom Mixed-Teambewerb, der ins Olympia-Programm für Tokio 2020 aufgenommen werden soll. „Es steckt noch ein bisschen in den Kinderschuhen, die Regeln waren sehr vage, aber der Bewerb hat definitiv Potenzial“, so Hofmann. Die Entscheidung darüber, in welchen Bewerben in dreieinhalb Jahren in der japanischen Hauptstadt um die Olympia-Medaillen geschossen werden soll, wird die International Shooting Sport Federation in den nächsten Wochen präsentieren.
i
© ÖOC/GEPA Pictures

 

Erster Formtest für Hofmann in München

Olivia Hofmann meldet sich zurück: Rechtzeitig zum Start der Saison 2017 präsentiert sich die Tiroler Sportschützin wieder in Top-Form. Nach der erfolgreichen Qualifikation für die Europameisterschaften in Marburg (5. bis 11. März 2017) freut sich die Olympia-Fünfte auf den ersten großen internationalen Wettkampf in München, der zugleich der Startschuss für ihre „Road to Tokyo 2020“ ist.

Nach den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro, wo die 24-Jährige erst mit dem 10-m-Luftgewehr um 0,2 Punkte am Finale der Top-8 vorbeischrammte und dann im Kleinkaliber-Dreistellungsmatch bis zur letzten Final-Serie auf Medaillenkurs lag, nahm sich Olivia Hofmann eine Auszeit. „Im Herbst habe ich mein Pensum etwas reduziert, nur das gemacht, was mir Spaß macht. Das ist wichtig, um mental frisch zu bleiben.“

Dementsprechend präsentiert sich die Tirolerin zum Saisonbeginn voller Tatendrang. Nach der team-internen EM-Qualifikation war Hofmann am Montag und Dienstag beim Meyton Cup in Innsbruck im Einsatz, von Mittwoch bis Sonntag schießt die Olympia-Teilnehmerin beim Internationalen Wettkampf für Luftdruckwaffen auf der Olympia-Schießanlage in Garching-Hochbrück bei München.

„Es ist alles da, was Rang und Namen hat, von Qualität und Niveau her ist es sogar über einen Weltcup zu stellen“, freut sich Hofmann auf den ersten internationalen Vergleich in dieser Saison – und auf einen ihrer Lieblings-Wettkämpfe, noch dazu fast vor der Haustüre. „Ich reise mit guten Erinnerungen zum IWK. 2015 habe ich in München den Quotenplatz für Rio geholt, im Vorjahr war ich im Finale und habe Österreichischen Rekord geschossen.“

Seit damals ist einiges passiert. Vor allem die Olympischen Spiele waren für die Entwicklung enorm wichtig. „Ich habe viel gelernt in Rio, vor allem habe ich mich besser kennengelernt, wie ich in verschiedenen Situationen reagiere.“ Die Zusammenarbeit mit ÖSB-Trainer Wolfram Waibel wird intensiviert. „Er weiß, wovon er redet, hat das alles schon mitgemacht. Vor allem aber geht er mit einem Plan an die Sache heran und hat immer eine Lösung parat. Geht nicht gibt’s bei ihm nicht“, lacht Hofmann.

Ansonsten hat sie ihr System nach Rio de Janeiro kaum umgestellt. „Ich bin kein Fan von Experimenten, es geht mir eher darum Bewährtes weiterzuentwickeln.“ Und da liegt der Fokus weniger auf der Quantität als vielmehr auf der Qualität. „Erfolg kommt nicht zwingend von Schusszahlen. 150 oder 200 Schuss bringen nichts, wenn du nicht voll bei der Sache bist.“

Dann geht sie lieber Langlaufen, Skifahren oder in die Kraftkammer im Olympiazentrum Campus Sport Tirol in Innsbruck. Dort wird Olivia Hofmann von der Sportwissenschaft über die Regeneration bis zur Ernährungsberatung betreut. „Der Verband und das Olympiazentrum bieten mir perfekte Bedingungen, um mich in den nächsten dreieinhalb Jahren voll und ganz auf meinen Sport und meine Entwicklung bis zu den Olympischen Spielen 2020 in Tokio zu konzentrieren.“

© ÖOC/GEPA Pictures

ISSF World Cup Final Bologna: Hofmann im Luftgewehrfinale

Mit Rang acht beim ISSF World Cup Final beendete Olivia Hofmann in Bologna (ITA) eine großartige internationale Saison.

Lediglich die weltbesten zwölf Schützinnen in der Disziplin Luftgewehr waren zum Start beim Luftgewehrbewerb des World Cup Finals berechtigt – unter ihnen die Tirolerin Olivia Hofmann. Sie hatte sich mit ihrer Silbermedaille beim WC Bangkok im März diesen Jahres qualifiziert.

Im Grunddurchgang lag Hofmann nach einer unglaublichen ersten Serie mit 105,3 Ringen noch hinter Bei Du (CHN) auf Zwischenrang zwei. Es folgten 103,6, dann erneut starke 104,7 und zuletzt 102,9 Ringe. Mit gesamt 416,5 Ringen qualifizierte sich die 24-Jährige als siebte für dieses WC-Final-Finale. Das Finale beschloss Hofmann als Achte. Der Sieg ging an Andrea Arsovic (SRB) vor Siling Yi (CHN) und Olympiasiegerin Virginia Thrasher (USA).

Olivia Hofmann kann sich mit diesem würdigen Abschluss von einer herausragenden Saison verabschieden, in der ihr neben der Silbermedaille beim WC Bangkok (LG) und der Qualifikation für dieses WC Final die Qualifikation zu den Olympischen Spielen in Rio und dort ein fünfter Platz im KK-Dreistellungsmatch gelungen ist.

Ergebnisse Luftgewehr Frauen: issf-sports.com

Zeitplan: issf-sports.org

 

© ÖSB, Wolfram Waibel

Hofmann neuerlich Österreichische Meisterin

Am vergangenen Wochenende fanden im Bundesleistungszentrum Innsbruck/Arzl die österreichischen Meisterschaften im Kleinkaliber statt. Olivia Hofmann konnte dabei sowohl im Dreistellungsmatch als auch im 100m – Bewerb ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen.

Nach ihrer Performance im olympischen KK-Dreistellungsmatch ging die Tirolerin Olivia Hofmann natürlich als Favoritin ins Rennen des Staatsmeisterschaftsbewerbs in dieser Disziplin. Die Titelverteidigerin wurde ihrer Rolle gerecht und startete – nach dem zweiten Rang im Grunddurchgang hinter Franziska Peer (581 Ringe) – im Finale voll durch. Mit einem Finalergebnis von 452,8 Ringen holte sie den Titel vor Lisa Ungerank und Franziska Peer

Ihre zweite Einzelgoldmedaille an diesem Meisterschaftswochenende durfte Olivia Hofmann mit dem Kleinkalibergewehr auf 100m in Empfang nehmen. Die Tirolerin gewann mit 389 Ringen und verteidigte auch in dieser Disziplin ihren Titel.

Offizielle Presseaussendung Österreichischer Schützenbund – © ÖSB

Hofmann starke Fünfte im KK-Dreistellungsmatch

Einen großartigen Olympia-Auftritt hatte Olivia Hofmann im heutigen Kleinkalibergewehr-Dreistellungsmatch. Nach ihrem dritten Rang in der Qualifikation erzielte die Tirolerin nach langer Führung Rang fünf in diesem packenden Olympia-Finale.

Wie bereits im Grunddurchgang ließ Olivia Hofmann zu Beginn keine Zweifel aufkommen: 52,5 Ringe in der ersten Kniendserie brachten sie in Führung, die sie auch nach der zweiten halten konnte (51,6 Ringe). Mit 49,7 Ringen in Serie drei schloss sie die Kniendstellung als Zweite, mit hauchdünnem Rückstand von 0,1 Ringen auf die Schweizerin Christen, ab. Leichte Unsicherheiten in der ersten der drei Liegendserien brachten Hofmann nicht aus der Fassung. 51,3, dann 52,3 und 52,0 Ringe ließen die Tirolerin am Ende dieser Stellung erneut auf Zwischenrang zwei aufscheinen – diesmal hinter der Deutschen Engleder, die das Finalfeld mit 0,8 Ringen Vorsprung auf Hofmann anführte. In der letzten Stellung, dem Stehend, fiel die Innsbruckerin in Serie eins (48,6 Ringe) auf den dritten Zwischenrang zurück – immer noch auf Tuchfühlung mit der nun Führenden Finalweltrekordhalterin Zublasing (ITA). In der letzten Stehendserie sollte es aber wohl einfach nicht sein: Mit 47,5 Ringen fiel Hofmann auf den sechsten Zwischenrang zurück. Die 24-Jährige kämpfte weiter und konnte sich in ihren letzten Finalschüssen noch auf den fünften Platz bei diesem Olympiabewerb verbessern.

Eine unglaublich starke Leistung der Tirolerin, die sowohl im Grunddurchgang, als auch im Finale über lange Strecken in Führung lag. Nach Rang zehn mit dem Luftgewehr erzielte sie nun auch noch den sensationellen fünften Platz im Kleinkalibergewehr-Dreistellungsmatch und kann auf ihr Olympia-Debüt zurecht stolz sein.

Olivia Hofmann, die vor drei Tagen ihren 24. Geburtstag in Rio feiern durfte: „Den Grunddurchgang habe ich taktisch so angelegt, dass ich mit dem Kniend und Liegend vor dem vorhergesagten Wind fertig geschossen habe, was mir auch gelungen ist. Ich freue mich natürlich riesig, dass ich ins Finale gekommen bin. Der Start war gut, dann habe ich leider etwas nachgelassen, aber als Fünfte bei den Olympischen Spielen kann ich zufrieden sein. Ich freue mich schon auf Tokio 2020!“

ÖSB-Trainer Wolfram Waibel: „ Das definierte Ziel für diese Spiele war ein Finaleinzug. Diesen hat Olivia heute geschafft und das ist für uns natürlich Gold wert. Am Kniend sieht man, dass sich Olivia toll entwickelt hat – in ihrer eigentlich schwächsten Disziplin war sie heute die stärkste des gesamten Teilnehmerfeldes. Schön zu sehen ist auch, dass sie sich bei Titelkämpfen noch steigern kann. Deshalb kann ich sagen: Große Freude über den fünften Platz!“

Zur Olympiasiegerin kürte sich die Deutsche Barbara Engleder; die beiden Chinesinnen Binbin Zhang und Li Du gewannen Silber und Bronze. Die Weltranglistenführende Snjezana Pejcic (CRO), die den aktuellen Weltrekord in dieser Disziplin beim World Cup Rio im April diesen Jahres hier auf der 50m-Schießanlage des Olympic Shooting Centre Deodoro aufgestellt hatte, belegte in der Qualifikation mit 580 Ringen Rang zwölf.

Hofmann im ORF-Interview: tvthek.orf.at

Ergebnisse Finale: www.rio2016.com
Bild: © GEPA pictures

ISSF World Cup München: Hofmann Sechste mit dem Luftgewehr

Mit einem unglaublich starken Grunddurchgang von 420,5 Ringen setzte sich Olivia Hofmann beim ISSF World Cup München an die Spitze der Luftgewehrkonkurrenz und qualifizierte sich damit spielend für das Finale.

In den vergangenen Bewerben war es oft die erste Serie, in der Olivia Hofmann nicht gleich in den Bewerb gefunden hatte. Nicht so heute: 106,0 Ringe in Serie eins waren eine klare Ansage der 23-jährigen Tirolerin. Es folgten 103,9, dann 105,4 und zuletzt 105,2 Ringe. Mit gesamt 420,5 Ringen – einem neuen Österreichischen Rekord – ließ Hofmann die gesamte Weltelite des Luftgewehrschießens hinter sich und ging als Führende in das Finale.

Olivia Hofmann startete mit soliden 30,8 Ringen in der ersten Dreierserie des Finales. Zwei Neuner in der zweiten Dreierserie ließen die Tirolerin etwas zurückfallen, wonach sie sich wieder auf Zwischenrang vier vorarbeitete. Letztendlich wurde es der gute Rang sechs für die 23-Jährige. Den Sieg holte Andrea Arsovic (SRB) vor der jungen Mexikanerin Zumaya Flore, die mit 207,9 Ringen den Juniorenweltrekord einstellte.

Für Hofmann war der heutige Auftritt nach ihrer Silbermedaille beim WC Bangkok erneut eine Empfehlung für Olympia. Die Freude der Tirolerin war dementsprechend groß.

© Text & Bild: Österreichischer Schützenbund

Olivia Hofmann holt Staatsmeistertitel im Luftgewehr

Die Kufstein Arena stand am vergangenen Wochenende ganz im Zeichen der Staatsmeisterschaften im Luftgewehr und der Luftpistole. Mit Olivia Hofmann, Lisa Ungerank und Armin Gruber nahmen drei von uns betreute Athletinnen bzw. Athleten bei den Wettkämpfen teil.

Bei Armin Gruber reichte es mit 617,7 Ringen und Platz 12 nicht ganz für das Finale. Besser lief es bei den beiden Mädels. Sowohl Hofmann Olivia (415,8; Rang 2) als auch Lisa Ungerank (414,9; Rang 3) qualifizierten sich souverän für das Finale der besten acht. Dort setzte sich Olivia Hofmann mit 209,5 Ringen vor Katharina Auer und Lisa Ungerank an die Spitze und verteidigte somit ihren Staatsmeistertitel aus dem vergangenen Jahr.

Der Sieg bei den Herren ging an den Salzburger Bernhard Pickl.

© Bild: ÖSB

Kondilehrgang ÖSB in Salzburg

In der Woche vom 31.8. – 4.9. fand wieder der jährliche Konditionslehrgang des österreichischen Schützenbund statt. Unter der Leitung von Olympiazentrumtrainer Roland Luchner wurde ein Wander- und Moutainbikekurs im Salzburger Zell am See abgehalten. Im Fokus dabei stand das Schaffen einer soliden konditionellen Basis für die kommende Wettkampfsaison.

Am ersten Tag ging es zunächst mit dem Zug Richtung Krimmler Wasserfälle. Nach dem dort gemeinsam Mittag gegessen wurde fuhr die Gruppe die 90 km lange Strecke über den Tauern Radweg zurück zur Unterkunft nach Maishofen. Am Dienstag erfolgte unter der Führung eines renommierten Bergführers eine Wanderung durch das Gebiet des Wiegenwaldes. Zu Gast an diesem Tag war Team Rot Weiß Rot Betreuer Hans-Peter Platzer. Nachdem am Mittwoch ein Regenerationstag mit Tennis, Squash und Sauna eingelegt wurde ging es am Donnerstag auf die Schmittenhöhe. Von dort über den Pinzgauer Wanderweg Richtung Uttendorf und mit dem Zug wieder zurück nach Maishofen. Dabei wurden gut 1000 Höhenmeter und eine Strecke von 25 km zurück gelegt. Am Freitag wurde der Kurs mit einer Rad-Minigolf-Runde beendet.

Auf diesem Weg wünscht das CAMPUS SPORT TIROL INNSBRUCK – OLYMPIAZENTRUM allen Athletinnen und Athleten des österreichischen Schützenbund eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison 2015/16.

Foto: ÖSB

Schützin Hofmann holt Bronze

Die Schützin Olivia Hofmann hat am Freitag bei den Europaspielen in Baku die Bronzemedaille im Kleinkaliber-Dreistellungsmatch gewonnen und damit für das siebente Edelmetall für Österreich gesorgt. Die 22-jährige Innsbruckerin musste sich mit 443,2 Ringen nur der Italienerin Petra Zublasnig (464,7/Finalweltrekord) und der Französin Laurence Brize (454,6) geschlagen geben.

Hofmann, die beim Weltcup in München bereits einen Quotenplatz für Olympia mit dem Luftgewehr geholt hatte, stellte damit auch ihre gute Form mit dem Kleinkalibergewehr unter Beweis.

„Ich bedanke mich bei allen, die mir die Daumen gedrückt haben, und vor allem bei all jenen, die mich auf dem Weg hierher jahrelang unterstützt und an mich geglaubt haben“, sagte Hofmann, die als Qualisiebente ins Achterfinale gekommen war. Stephanie Obermoser wurde 32.

Hofmann sagte, sie sei nach ihrem 18. Platz mit dem Luftgewehr richtig enttäuscht gewesen. „Ein Stadtbummel und ein Besuch beim Beachvolleyball haben mir gutgetan. Heute hatte ich keinen Druck, konnte unbelastet schießen.“ Die Architekturstudentin bekannte, dass ihr Score nicht so berauschend sei, aber es habe für eine Medaille gereicht. „Das ist die Hauptsache.“

sport.orf.at

© ÖOC / GEPA