Bronze für Gastl beim Weltcup in Dänemark

Auftakt mach Maß für den Österreichischen Ringsportverband beim Gr. -Röm. Weltcup in Nykoping/Dänemark.

Daniel Gastl holt den dritten Platz beim Weltcup Auftakt in Dänemark. Neben dem Erfolg von Daniel Gastl (RSC Inzing) bis 97 kg gab es noch eine weitere Bronzemedaillen durch Sagis Gevoryzian (AC Hörbranz) bis 55 kg, sowie zwei 5. Plätze durch Aker Al Obaidi (RSC Inzing) bis 67 kg, Markus Ragginger (A.C. Wals) bis 97 kg, einen 7. Platz durch Christoph Burger (A.C. Wals)  bis 72 kg und den 10. Platz von Michael Wagner (RSC Inzing) bis 82 kg zu bejubeln. Die Nationalmannschaft unter der Leitung von Bundestrainer Jeno Bodi ist somit hervorragend in die Olympiasaison gestartet.

„Die gesamte Leistungen war sehr gut“,

freute sich Sportdirektor Jörg Helmdach.
Anschließend bleibt das Team noch im Trainingslager in Dänemark, um sich auf die Europameisterschaft in Rom in 2 Wochen vorzubereiten.

© ringkampf.at  Foto: danielgastl.at

 

Martina Kuenz ist Vize-Europameisterin!

Der Erfolgslauf von Martina Kuenz geht weiter: Nach EM- und WM-Bronze im Vorjahr kürte sich die Tiroler Ausnahmeringerin am Donnerstag zur Vize-Europameisterin. Kurz durfte sie sogar von Gold träumen.

Bukarest – Wie eine Gladiatorin betrat sie die Matte. Fokussiert starrte sie ihre Gegnerin an. Martina Kuenz wollte am Donnerstagabend im Finalkampf bei der Ringer-Europameisterschaft in Bukarest (ROM) am liebsten alles zerreißen und die Goldmedaille holen. In einem taktischen Kampf gegen die Vizeweltmeisterin Yasemin Adar (TUR) musste sich die 24-jährige Tirolerin letztlich mit 1:6 geschlagen geben. Die routinierte Kämpferin vom Bosporus holte ihren bereits vierten Europameistertitel. Kuenz durfte sich mit EM-Silber und dem größten Erfolg ihrer noch jungen Karrier­e trösten. „Im Moment bin ich noch enttäuscht, aber die Silbermedaille hat für mich einen hohen Stellenwert“, sagt­e die ehrgeizige Tirolerin, die im Vorjahr bereits EM- und WM-Bronze geholt hatt­e. Mitgezittert hat nicht nur Bundestrainer Benedikt Ernst in Bukarest. Auch beim Public Viewing im Vereinslokal in Inzing knisterte die Luft. „Sie hat super angefangen, so hätt­e sie weitermachen sollen“, erzählte Klaus Draxl, der Obmann des RSC Inzing.

„Wir haben gewusst, dass Martina ein Wettkampf-Typ ist. Sie hat im ersten Moment auch überrascht“, erklärte Trainer Ernst. Nach wenigen Kampfsekunden hatte die Zirlerin ihre Gegnerin aus dem Ring geschoben und führte mit 1:0. Letztlich wendete sich das Blatt zugunsten der Türkin. Gold brauche man jedoch nicht nachzutrauen, denn Silber schmecke zuckersüß: „Es war eine gelungene Generalprobe für Tokio“, erklärte Trainer Ernst mit Blick auf die anstehende Olympia-Qualifikation. Zuerst will sich die Zirlerin bei den Europaspielen in Minsk (BLR) beweisen und zählt erneut zu den Medaillenfavoritinnen. Für die EM trainierte sich Kuen­z noch mehr Muskelmasse an und stieg in der Klasse bis 76 kg auf die Matte. „Sie hat innerhalb von einem Jahr drei Medaillen geholt und sich erneut gesteigert!“, lobte Inzing-Obmann Draxl seine erfolgreichste Athletin. Tirols Ringer-Präsident Franz Pitschmann blies ins selbe Horn: „Sensationell! Martina hat für Österreich wieder einmal die Kohlen aus dem Feuer geholt!“

© TT, Kiechl

Kuenz holt mit Bronze ihre erste WM-Medaille

Nach 18-jähriger Durststrecke gab es bei den Titelkämpfen in Budapest wieder eine WM-Edelmetall für den ÖRSV.

Martina Kuenz hat Österreichs Ringersport die erste WM-Medaille nach 18 Jahren Pause beschert. Die Freistil-Ringerin aus Tirol holte in Budapest Bronze in der Klasse bis 72 kg. Kuenz besiegte die Ägypterin Samar Hamza mit 2:1 nach Punkten. Bereits bei den diesjährigen Europameisterschaften hatte sich die Athletin vom RSC Inzing Bronze gesichert.

Nach Gold für Nikola Hartmann 2000 in Sofia durfte mit Kuenz wieder eine Österreicherin vom WM-Podest strahlen. Schon in Vorjahr zeigte sie bei der WM mit Platz fünf auf. In Paris musste sie sich im Kampf um Platz drei geschlagen geben, ein Jahr später durfte sich die 24-Jährige ebendort über einen Sieg freuen.

Nach einem Freilos in der ersten Runde und einem Sieg gegen die Inderin Rajni traf Kuenz im Achtelfinale auf Justina di Stasio. Die spätere Goldmedaillengewinnerin aus Kanada siegte mit 6:3, Kuenz musste in die Hoffnungsrunde. Dort erarbeitete sich die Polizeisportlerin mit einem Erfolg über Alexandra Anghel aus Rumänien die Chance auf Edelmetall.

Gegen Hamza verbuchte Kuenz schon nach knapp 40 Sekunden den ersten Punkt und legte später nach. Nachdem die Ägypterin verkürzte, wehrte das ÖRSV-Aushängeschild die Attacken der Gegnerin im Finish erfolgreich ab. Kuenz ballte die Fäuste und feierte mit den mitgereisten Anhängern mit der „Welle“.

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© kurier.at

2x Grand Prix Gold für Ringer

Ein kaum mehr zu toppendes Ergebnis gab es beim  diesjährigen Grand Prix von Spanien. Am Samstag war es Daniel Gastl der einen „Traumtag“ erwischte und in Höchstform die Goldmedaille fixieren konnte. Daniel holte im Auftaktkampf einen 8:1 Sieg gegen seinen Gegner aus Honduras. In Runde 2 konnte Daniel den ersten russischen Gegner mit 8:0 bezwingen. ehe er im Halbfinale mit 3:2 gegen seine Gegner Tschechien gewinnen konnte. Im Finale wartete ein weiterer Russe, welchen er abermals mit 8:0 eiskalt abservieren konnte! Mit diesen vier Siegen fixierte Daniel Gastl heuer seinen 2. Weltcupsieg!

Nachdem Michael Wagner durch eine Niederlage gegen RUS aus dem Turnier schied kämpfte der junge Benjamin Greil im Freistil sehr wacker und fixierte souverän die Bronzemedaille!

Am Sonntag legte unsere Dame noch eins drauf und konnte ihre Klasse unter Beweis stellen und gewann all ihre Vorrundenkämpfe überlegen und souverän ohne einen Punkteverlust. Im Finale hatte sie die starke Polin Wieszczek zur Gegnerin. Martina Kuenz bot all ihr Können auf und besiegte die zweifache Olympionikin und Olympiadritte von Peking mit 3:1 nach Punkten!

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© rsci.at / Foto: Schaad

EM-Bronze für Kuenz

Innsbruck – „Sekt soll man trinken, so lange er noch prickelt“, weiß Inzings Ringer-Obmann Klaus Draxl. So lud er kurzfristig zu einer „Flower Ceremony“, wie er es nannte, ins Trainingslokal. Zu dem Zeitpunkt war der Stargast noch auf dem Rückweg von der EM in Russland.

Mit einer Bronzemedaille kehrte Martina Kuenz gestern also heim. Müde, weil aufgrund der Reise kaum geschlafen, aber mit einem Erfolg, der nicht nur den Verein stolz macht, weil es der größte der Klubgeschichte ist. „Die Medaille entschädigt für so vieles“, freute sich die 23-Jährige. Für schmerzhafte Niederlagen etwa, oder auch für den Aufwand, den sie mit dreiwöchigen Reisen nach Japan und Kuba betrieben hatte, um an Trainingspartnerinnen zu kommen. Zweifache Vize-U23-Europameisterin war Kuenz längst, aber das Jetzt zähle mehr: „Nachwuchs hin oder her. Wichtig ist, in der allgemeinen Klasse zu bestehen.“

Das war ihr bereits im Oktober als WM-Fünfter gelungen. Edelmetall zu gewinnen, fühle sich aber eindeutig besser an, „noch dazu, weil diese Medaille einfach megaschön ist. Sie glänzt roséfarben“, schwärmte die Zirlerin und versprach, sie in nächster Zeit „jedem, der will“ zu zeigen.

Mit Selbstkritik spart die Polizeisportlerin dennoch nicht. Im Halbfinale gegen die spätere Europameisterin Anastasia Bratchikova (RUS) wäre mehr drin gewesen. Dabei hatte sie ein Knacken im allersten EM-Kampf fast schon in die Knie gezwungen: „Aber ich will nicht dem Knie die Schuld geben, dass ich es am Ende versemmelt habe.“

Kuen biss die Zähne zusammen, als Ringerin müsse man auch ein bisschen verrückt sein, sagt sie. Morgen wolle sie zum Arzt. Oder vielleicht erst dann am Montag, weil „so wie ich mich kenne, laufe ich morgen wie vorher ausgemacht sicher beim Wings-for-Life-Run in Wien mit“.

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© ringkampf.at / Foto: GEPA

3 Weltcup-Medaillen in Bukarest

Die Medaillenflut des österreichischen Ringsportverbandes geht weiter. Nach den Erfolgen in Madrid, Frankfurt/Oder und Guelph holten unsere Asse beim stark besetzten Weltcup in Bukarest (RUM) 3 Medaillen.

Martina Kuenz vom RSC Inzing krönte sich in der Klasse bis 69 im Freistil zur Weltcupsiegerin. Martina besiegte im Finale Vize-Europameisterin Busun aus der Türkei mit 12:5 nach Punkten.

Sportsoldat Daniel Gastl, ebenfalls vom RSC Inzing, konnte sich für die letzten beiden Niederlagen bei der Europameisterschaft und beim Weltcup selber belohnen. Daniel holte sich mit drei Siegen souverän die Silbermedaille in der Klasse bis 96 kg Gr-röm.

Vereinskollege und Polizeisportler Michael Wagner konnte nach seinem Erfolg letzte Woche in Madrid wieder bis ins Finale vorstoßen und holte sich in der Klasse bis 80 kg Gr-röm die Silbermedaille.

Die Bundestrainer Jenö Bodi, Benedikt Ernst und Lubos Cikel können mit stolzer Brust zur Weltmeisterschaft Ende August nach Paris (FRA) reisen. „Unsere Mannschaft ist in Top-Form und wird bei der Weltmeisterschaft in Paris für die eine oder andere Überrschung sorgen“, ist sich ÖRSV-Sportdirektor Jörg Helmdach sicher.

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© ringkampf.at

Wagner gewinnt Weltcup in Madrid

Eine Menge an Glückwünschen konnte ÖRSV Präsident Mag. Thomas Reichenauer dieses Wochenende quer durch Europa schicken. Michael Wagner, Polizeisportler des RSC Inzing, krönte sich zum ersten Mal zum Weltcupsieger. Michael gewann in Madrid (ESP) mit drei Siegen die Klasse bis 80 kg im griechisch-römischen Stil.

Erfreulich war auch das Auftreten von Florian Marchl vom A.C. Wals in der Klasse bis 75 kg Gr-röm. Florian konnte nach sechsmonatiger Verletzungspause mit 2 Siegen den sehr guten 5. Platz belegen. „Fast wäre auch bei Florian das Finale möglich gewesen, aber der Auftritt der beiden Athleten des ÖRSV war eine große Freude“, sagte Bundestrainer Jenö Bodi.

Zum Abschluss belegte in der stark besetzten Klasse bis 74 kg im Freistil Amirkhan Visalimov vom A.C. Wals den guten 7. Platz. Auch hier war der Bundestrainer, Lubos Cikel, mit dem Abschneiden seines Athleten sehr zufrieden.

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Silber für Gastl beim Weltcup in Belgrad

Mit einer Silbermedaille von Daniel Gastl (RSC Inzing) in der Klasse bis 98 kg und der Bronzemedaille von Amer Hrustanovic in der Klasse bis 85 kg kehrten die beiden Sportsoldaten vom Heeressportzentrum in Rif/Salzburg vom Weltcup aus Belgrad (SRB) zurück.

ÖRSV-Bundestrainer Jenö Bodi ist vom Leistungszustand der beien Paradeathleten begeistert. Die Vorbereitungen Richtung Weltmeisterschaft Ende August in Paris (FRA) hat nicht besser beginnen können.

Beim Weltcup in Madrid (ESP) in 10 Tagen wird auch die restliche ÖRSV-WM Mannschaft (Benedikt Puffer, Florian Marchl und Michael Wagner) antreten.

Der österreichische Ringsportverband gratuliert Daniel und Amer zum erfolgreichen Wochenabschluss recht herzlich.

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Martina Kuenz ist U-23-Vize-Europameisterin

Die 23-jährige Martina Kuenz vom RSC Inzing konnte in der Klasse bis 69 kg den U-23-Vize-Europameistertitel erringen. Nach einem Freilos in Runde eins und zwei souveränen Siegen gegen Marie Store (NOR) 6:1 und einem Schultersieg nach nur einer Minute gegen Alexandra Anghel (ROU), musste Martina im Finale gegen Junioren-Weltmeisterin Larroque (FRA) antreten und verlor den Kampf mit 1:6 nach Punkten. Martina holte sich mit der Silbermedaille ihre bereits vierte Medaille bei Großveranstaltungen und für den ÖRSV ist sie die bereits 16 Medaille seit 2010.

ÖRSV-Präsident Mag. Thomas Reichenauer freute sich für die Tirolerin und fügte hinzu, jetzt wird die Medaillenflut schön langsam unheimlich. ÖRSV Sportdirektor Jörg Helmdach sagte, dass die Medaillen kein Zufall sind, denn hinter jeder Medaille steckt viel Arbeit, Training und Fleiss. Bundestrainer Benedikt Ernst war sehr zufrieden wie Martina die Europameisterschaft gerungen hat und ist überzeugt, dass weitere Medaillen folgen werden.

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Bronze für Gastl beim Weltcup in Dormagen

Mit einer Weltklasseleistung holte sich Daniel Gastl vom RSC Inzing beim Weltcup in Dormagen (GER) in der Klasse bis 98 kg im griechisch römischen Stil die Bronzemedaille.

Der HSZ-Soldat in Rif gewann gegen zwei Georgier nach Punkten, ehe er sich im Halbfinale gegen Olympiastarter Schön aus Schweden mit 4:4 knapp nach Punkten geschlagen geben. Im Kampf um Bronze fegte er den WM 3. und Olympiateilnehmer Ilden Denk aus der Türkei mit 10:2 von der Matte. „Es ist dies der größte Erfolg von Daniel in seiner Karriere“, freute sich Bundestrainer Bodi Jenö.

Leider kam der Erfolg um zwei Monate zu spät, sonst wäre Daniel sicher in Rio bei der Olympiade vertreten gewesen. Der österreichische Ringsportverband gratuliert zur großartigen Leistung.

© ÖRSV