Déjà-Vu für Ebster

Anna-Lena Ebster

Déjà-Vu-Erlebnis in Schwaz für Anna-Lena Ebster

Die alten und neuen Tiroler Tennismeister im Einzel heißen wie im Vorjahr Anna-Lena Ebster und Philipp Schroll.

Déjà-vu-Erlebnis in Schwaz. Die alten und neuen Tiroler Tennismeister im Einzel heißen wie im Vorjahr Anna-Lena Ebster und Philipp Schroll. Der Turnierleiter und Obmann Christian Walter hatte Grund zum Jubeln, denn beide kommen aus dem Lager des tC Raiffeisen Schwaz. Ebster besiegte im Endspiel bei herbstlichen Temperaturen und tiefem Terrain Lea Erenda (TSV Hall) 6:1, 6:3; Schroll den Kitzbühler Yannick Penkner 6:1, 6:1. Mit Partner Fabian Wöll trug sich Schroll außerdem als Doppelsieger ein. In einer Meisterschaft, die, so TTV-Präsident Walter Seidenbusch, „von ausgezeichnetem Niveau geprägt war“. Herauszustreichen sei aber die Leistung der elfjährigen Anna Pircher (SV Zams), die erst im Halbfinale von der späteren Siegerin Ebster nach dem Kampf gestoppt werden konnte.

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Erler/Miedler triumphieren in Kitzbühel

Alexander Erler

Erler/Miedler sorgen für Doppel-Triumph in Kitzbühel

Alexander Erler und Lucas Miedler haben beim ATP-Turnier in Kitzbühel einen Heimsieg gefeiert. Sie triumphierten im Doppel-Bewerb.

Das rot-weiß-rote Duo hatte sich im Finale gegen die an Nummer drei gesetzten Roman Jebavy aus Tschechien und Matwe Middelkoop aus den Niederlanden mit 7:5 und 7:6 (5) durchgesetzt. Für die beiden Österreicher war es jeweils der erste Doppel-Titel bei einem ATP-Turnier. 

Der 25-jährige Niederösterreicher Miedler und sein zwei Jahre jüngerer Tiroler Doppel-Partner bestritten in der Gamsstadt ihr erstes gemeinsames Doppel-Turnier, hatten auf dem Weg zum Titel unter anderem das top-gesetzte Doppel Tomislav Brkic aus Bosnien und Nikola Cacic aus Serbien ausgeschaltet. 

Thriller in Satz zwei

Im Finale hatten Erler/Miedler allerdings hart kämpfen müssen. Das zweite Break im ersten Durchgang bedeutete gleichzeitig den 7:5-Satzgewinn. Im zweiten Durchgang hatten die Österreicher ihre Gegner zum 5:3 gebreakt, Miedler gab aber postwendend sein Service ab. Bei 6:5 ließen Erler/Miedler ihre ersten Matchbälle liegen, mussten ins Tie-Break, wo sie dann den fünften Matchball verwerten konnten. 

Als Belohnung für den Erfolg gibt es jeweils ein Preisgeld in der Höhe von 7.680 Euro. 

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Erler bis ins Achtelfinale

Alexander Erler

Beim Generali Open in Kitzbühel ist Alexander Erler als letzter Österreicher im Einzel im Achtelfinale ausgeschieden.

Der Tiroler Lokalmatador verlor gegen den Schweden Ymer. Auch der an zwei gesetzte Bautista Agut und die Nummer vier Ramos-Vinolas aus Spanien sind out

Kitzbühel – Beim Tennis Generali Open in Kitzbühel ist am Mittwoch der letzte Österreicher im Einzel im Achtelfinale ausgeschieden. Lokalmatador Alexander Erler, der noch am Vortag mit seinem Sieg gegen Carlos Alcaraz aus Spanien überrascht hatte, zog im Duell mit dem Schweden Mikael Ymer mit 2:6,3:6 den Kürzeren. Ymer darf nun im Viertelfinale auf ein Match mit dem topgesetzten Norweger Casper Ruud hoffen. Die Segel streichen mussten auch Roberto Bautista Agut und Albert Ramos-Vinolas.

Serviceprobleme

Publikumsfavorit Erler startete mit einigen Problemen ins Match. Das erste Service ließ ihn häufig im Stich, wodurch der Kufsteiner in jedem Aufschlagspiel kämpfen musste. Bis zum Stand von 2:3 aus Erlers Sicht ging das gut, seinen fünften Breakball nützte Ymer aber zur 4:2-Führung. Dem Schweden gelang es gut, Erlers Vorhand zu entschärfen. Der Tiroler wiederum nutzte seine Breakchancen nicht und gab sein Service auch zum 2:5 ab, sodass Ymer nach 42 Minuten Satz eins mit 6:2 für sich entscheiden konnte.

Breakführung hergegeben

Im zweiten Durchgang erwischte Erler den besseren Start und schaffte mit viel Unterstützung Ymers – der Schwede verzeichnete beim Service gleich drei Doppelfehler – ein Break zum 1:0.

Die Qualität im Match baute aber ab, beide Spieler zeigten sich fehlerhaft. Ymer gelang bei einsetzendem Nieselregen das Rebreak zum 2:2, auch Erler unterliefen in diesem Game zwei entscheidende Doppelfehler. Das dürfte der Knackpunkt im Spiel des 337. der Weltrangliste gewesen sein. Erler gab sein Service schließlich noch zum 2:4 ab. Ymer ließ sich den Vorsprung nicht mehr nehmen und verwertete seinen ersten Matchball nach 1:20 Stunden zum 6:2,6:3-Erfolg.

Der Schwede zeigte sich nach seinem Erfolg zwar froh über den Aufstieg ins Viertelfinale, bekannte aber auch, dass es noch Potenzial für Verbesserungen gibt. Für Erler hatte Ymer lobende Worte parat:

„Er hat gestern einen sehr guten Spieler geschlagen. Heute war er wahrscheinlich etwas nervös. Aber Österreich hat da jemanden, auf dem man sich in Zukunft freuen kann.“

Mikael Ymer

Favoritensterben

Zuvor hatten sich die Nummer zwei und die Nummer vier des Turniers verabschiedet. Der an Nummer zwei gesetzte Spanier Roberto Bautista Agut verlor in einem drei Stunden dauernden Krimi etwas überraschend gegen seinen Landsmann Pedro Martinez mit 4:6,7:6(5),5:7. Für den 33-jährigen Agut, immerhin Weltranglisten-16., war damit in Kitzbühel bereits nach einem Match Endstation. Das gleiche Schicksal ereilte Albert Ramos-Vinolas, der an Nummer vier gereihte Spanier unterlag Dennis-Novak-Bezwinger Gianluca Mager aus Italien mit 6:7(3),6:1,5:7.

Filip Krajinovic, die Nummer drei in Kitzbühel, stieg hingegen ins Viertelfinale auf. Der Serbe besiegte den Spanier Carlos Taberner 6:3,2:6,6:4. Ebenfalls in der Runde der besten Acht stehen der Franzose Arthur Rinderknech nach einem Dreisatzsieg gegen den Dänen Holger Vitus Nodskov Rune. Der Slowake Jozef Kovalik schlug den Tschechen Jiri Vesely ebenfalls in drei Sätzen. Der Deutsche Daniel Altmaier kam durch einen Zweisatzerfolg gegen Marco Cecchinato aus Italien weiter. Der topgesetzte Casper Ruud sollte am Abend noch gegen den Spanier Mario Vilella Martinez spielen, eine Regenunterbrechung sorgte jedoch für eine Verzögerung.

(APA, red, 28.7.2021)

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Erler gewinnt ITF-Turnier

Alexander Erler

Alexander Erler feiert seinen größten Erfolg bislang.

Erler hat das mit 25.000 US-Dollar dotierte ITF-Turnier in Meerbusch für sich entschieden.

Der 23-Jährige gewann das Finale gegen den Franzosen Arthur Cazaux mit 6:2, 4:6 und 7:5 und holte sich seinen dritten Einzeltitel auf der ITF-Tour – und seinen größten bislang. Seine zwei bisherigen Siege auf der ITF World Tennis Tour hatte er 2019 in der M15-Kategorie geholt. 2018 hatte er zudem drei Turniere auf der ehemaligen Future-Tour gewonnen.

Er ist zurzeit auf Platz 427 im ATP-Ranking notiert, seine bisherig höchste Platzierung war Rang 398. Mit seinen nunmehr gewonnenen 20 Punkten sollte Erler ein neues Career-High einnehmen.

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Erler feiert Doppel-Triumph

Alexander Erler

Zum Doppelspezialisten mutiert: Alexander Erler fuhr in Biel Titel Nummer 18 ein.

Zum dritten Mal in der noch jungen Tennis-Saison feierte Alexander Erler einen Doppel-Triumph auf der ITF-Tour.

Alexander Erler entwickelt sich zum Doppelspezialisten. Mit Partner Maximilian Neuchrist (WAC) gewann er beim mit 25.000 Dollar dotierten ITF-Tennisturnier in Biel (SUI) nach einem 6:3, 4:6, 10:2-Finalerfolg gegen Paul/Steinegger (SUI) die Doppelkonkurrenz, eroberte damit den dritten Titel in diesem Jahr und den insgesamt 18. Doppel­erfolg auf der Tour.

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Anna-Lena Ebster feiert mit dem TC Schwaz den Meistertitel in der Tiroler Liga

Nichts mehr anbrennen ließen die Damen des TC Schwaz am sechsten und letzten Spieltag der Tiroler Tennis-Liga. Im Heimspiel gegen den TSV Hall holte das Team rund um die im Einzel ungeschlagenen Tirolerinnen Franziska Anna Hotter (6:0 Siege) und Anna-Lena Ebster (5:0) einen 6:1-Erfolg. Damit gab es mit sechs Siegen in ebenso vielen Partien Platz eins vor dem spielfreien TC Telfs. Der IEV II kam nach dem 6:1 gegen den TC Ried/Kaltenbach auf Rang drei.

Am Sonntag (10 Uhr) folgt das direkte Duell um den Herren-Titel zwischen dem gastgebenden SV Silz und dem TC Kolsass. (rost)

 

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Mayr-Achleitner wurde in Linz verabschiedet

Sie war die Nummer 70 der Welt und stand dem Fed-Cup-Team immer zur Verfügung. Patricia Mayr-Achleitner hat nun aber drei Wochen vor ihrem 29. Geburtstag endgültig den Schlussstrich unter ihre WTA-Karriere gezogen. Am Sonntag wurde sie beim Generali Ladies in Linz mit einem Blumenstrauß, einer Torte und einer Jubiläums-Silbermedaille von Turnierdirektorin Sandra Reichel, Ex-Weltklassespielerin Barbara Schett und ÖTV-Präsident Robert Groß verabschiedet. Ihren sportlichen Abschied hatte Mayr-Achleitner am vergangenen Samstag mit einem Erstrunden-Aus in der Qualifikation gegeben. „Das Schönste war für mich immer der Fed Cup und die Turniere in Österreich“, blickte Mayr-Achleitner, die angab, keinen einzigen Fed Cup für Österreich ausgelassen zu haben, zurück.

Die Tirolerin möchte dem Tennis erhalten bleiben. „Sicher. Hoffentlich viel in der Jugend-Arbeit, das würde mir sehr Spaß machen.“ Sie träumt u.a. von einer eigenen Akademie und hat da auch schon ihre Fühler ausgestreckt. Die Situation im österreichischen Damen-Tennis sieht Mayr-Achleitner zuversichtlich. „Wir haben für die Größe unseres Landes gute zehn, 15 Jahre gehabt. Jetzt sieht es vielleicht nicht so gut aus, aber es kommen wieder bessere Zeiten, Potenzial haben wir.“

Wir vom Olympiazentrum dürfen dir für viele tolle Momente danken und dir für deinen weiteren Werdegang das Allerbeste wünschen.

Bild: GEPA pictures
Text: Salzburger Nachrichten

Mayr-Achleitner kündigt Karriereende an

Kurz nach ihrem Erstrunden-Aus bei den Nürnberger Gastein Ladies kündigte Patricia Mayr-Achleitner am Mittwoch in Bad Gastein ihr Karriereende an. Als Grund gab die 28-jährige stechende Rücken-Schmerzen an, die sie bereits seit dem September des Vorjahres verfolgen. Das war auch am Mittwoch zu sehen. Gegen die als Nummer sieben gesetzte Slowakin, die noch am Sonntag das Turnier in Bukarest gewonnen hatte, begann die Tirolerin stark und gewann den ersten Satz mit zwei Breaks mit 6:3. „Das war ein super erster Satz, ich ging mit viel Selbstvertrauen in den zweiten. Und plötzlich waren die alten Rückenprobleme wieder da“, sagte Mayr-Achleitner. Da halfen auch zwei „Medical Time-outs“ nicht. Sie verlor die Sätze zwei und drei klar und gestand sich ein: „Auch wenn ich gewonnen hätte, die Probleme wären ja dann morgen wieder aufgetreten.“ Doch Mayr-Achleitner ist sich sicher, dass sie mit ihrem Körper von vor zwei Jahren diese Partie locker gewonnen hätte: „Ich habe mich gut vorbereitet und gehofft, dass es hier geht.“ Immerhin feierte sie 2011 mit dem Einzug ins Finale von Bad Gastein ihren Karrierehöhepunkt. Das Finale vor vier Jahren verlor sie gegen die Spanierin Jose Martinez Sanchez mit 0:6 und 5:7.

Insgesamt beendete Mayr-Achleitner in ihrer Karriere vier Saisonen in den Top 100. Das höchste Ranking erreichte die aktuell 205. der Weltrangliste am 4. September 2009 mit Platz 70. Ihre Abschiedstournee hat Mayr-Achleitner auch schon im Kopf. Am Freitag fliegt sie zum Turnier nach Baku, dann will sie noch die US Open bestreiten. „Dort bin ich fix in der Qualifikation“, sagte die Tirolerin. „Und als Karriereende habe ich mir das Turnier in Linz vorgenommen, wenn es Frau Reichel zulässt.“

Mit den Worten „Das war’s dann“ beendete Mayr-Achleitner unter Tränen ihre Karriere. Auf diesem Weg wollen wir – allen voran ihr verantwortlicher Trainer im Olympiazentrum Roland Luchner – Patricia eine wunderschöne Abschiedstour und alles erdenklich gute für ihre Zukunft wünschen. Danke für die vielen tollen Momente die du uns geschenkt hast.

Text: orf.at & laola1.at
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