Erler gewinnt ITF-Turnier

Alexander Erler

Alexander Erler feiert seinen größten Erfolg bislang.

Erler hat das mit 25.000 US-Dollar dotierte ITF-Turnier in Meerbusch für sich entschieden.

Der 23-Jährige gewann das Finale gegen den Franzosen Arthur Cazaux mit 6:2, 4:6 und 7:5 und holte sich seinen dritten Einzeltitel auf der ITF-Tour – und seinen größten bislang. Seine zwei bisherigen Siege auf der ITF World Tennis Tour hatte er 2019 in der M15-Kategorie geholt. 2018 hatte er zudem drei Turniere auf der ehemaligen Future-Tour gewonnen.

Er ist zurzeit auf Platz 427 im ATP-Ranking notiert, seine bisherig höchste Platzierung war Rang 398. Mit seinen nunmehr gewonnenen 20 Punkten sollte Erler ein neues Career-High einnehmen.

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Erler feiert Doppel-Triumph

Alexander Erler

Zum Doppelspezialisten mutiert: Alexander Erler fuhr in Biel Titel Nummer 18 ein.

Zum dritten Mal in der noch jungen Tennis-Saison feierte Alexander Erler einen Doppel-Triumph auf der ITF-Tour.

Alexander Erler entwickelt sich zum Doppelspezialisten. Mit Partner Maximilian Neuchrist (WAC) gewann er beim mit 25.000 Dollar dotierten ITF-Tennisturnier in Biel (SUI) nach einem 6:3, 4:6, 10:2-Finalerfolg gegen Paul/Steinegger (SUI) die Doppelkonkurrenz, eroberte damit den dritten Titel in diesem Jahr und den insgesamt 18. Doppel­erfolg auf der Tour.

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Anna-Lena Ebster feiert mit dem TC Schwaz den Meistertitel in der Tiroler Liga

Nichts mehr anbrennen ließen die Damen des TC Schwaz am sechsten und letzten Spieltag der Tiroler Tennis-Liga. Im Heimspiel gegen den TSV Hall holte das Team rund um die im Einzel ungeschlagenen Tirolerinnen Franziska Anna Hotter (6:0 Siege) und Anna-Lena Ebster (5:0) einen 6:1-Erfolg. Damit gab es mit sechs Siegen in ebenso vielen Partien Platz eins vor dem spielfreien TC Telfs. Der IEV II kam nach dem 6:1 gegen den TC Ried/Kaltenbach auf Rang drei.

Am Sonntag (10 Uhr) folgt das direkte Duell um den Herren-Titel zwischen dem gastgebenden SV Silz und dem TC Kolsass. (rost)

 

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Mayr-Achleitner wurde in Linz verabschiedet

Sie war die Nummer 70 der Welt und stand dem Fed-Cup-Team immer zur Verfügung. Patricia Mayr-Achleitner hat nun aber drei Wochen vor ihrem 29. Geburtstag endgültig den Schlussstrich unter ihre WTA-Karriere gezogen. Am Sonntag wurde sie beim Generali Ladies in Linz mit einem Blumenstrauß, einer Torte und einer Jubiläums-Silbermedaille von Turnierdirektorin Sandra Reichel, Ex-Weltklassespielerin Barbara Schett und ÖTV-Präsident Robert Groß verabschiedet. Ihren sportlichen Abschied hatte Mayr-Achleitner am vergangenen Samstag mit einem Erstrunden-Aus in der Qualifikation gegeben. „Das Schönste war für mich immer der Fed Cup und die Turniere in Österreich“, blickte Mayr-Achleitner, die angab, keinen einzigen Fed Cup für Österreich ausgelassen zu haben, zurück.

Die Tirolerin möchte dem Tennis erhalten bleiben. „Sicher. Hoffentlich viel in der Jugend-Arbeit, das würde mir sehr Spaß machen.“ Sie träumt u.a. von einer eigenen Akademie und hat da auch schon ihre Fühler ausgestreckt. Die Situation im österreichischen Damen-Tennis sieht Mayr-Achleitner zuversichtlich. „Wir haben für die Größe unseres Landes gute zehn, 15 Jahre gehabt. Jetzt sieht es vielleicht nicht so gut aus, aber es kommen wieder bessere Zeiten, Potenzial haben wir.“

Wir vom Olympiazentrum dürfen dir für viele tolle Momente danken und dir für deinen weiteren Werdegang das Allerbeste wünschen.

Bild: GEPA pictures
Text: Salzburger Nachrichten

Mayr-Achleitner kündigt Karriereende an

Kurz nach ihrem Erstrunden-Aus bei den Nürnberger Gastein Ladies kündigte Patricia Mayr-Achleitner am Mittwoch in Bad Gastein ihr Karriereende an. Als Grund gab die 28-jährige stechende Rücken-Schmerzen an, die sie bereits seit dem September des Vorjahres verfolgen. Das war auch am Mittwoch zu sehen. Gegen die als Nummer sieben gesetzte Slowakin, die noch am Sonntag das Turnier in Bukarest gewonnen hatte, begann die Tirolerin stark und gewann den ersten Satz mit zwei Breaks mit 6:3. „Das war ein super erster Satz, ich ging mit viel Selbstvertrauen in den zweiten. Und plötzlich waren die alten Rückenprobleme wieder da“, sagte Mayr-Achleitner. Da halfen auch zwei „Medical Time-outs“ nicht. Sie verlor die Sätze zwei und drei klar und gestand sich ein: „Auch wenn ich gewonnen hätte, die Probleme wären ja dann morgen wieder aufgetreten.“ Doch Mayr-Achleitner ist sich sicher, dass sie mit ihrem Körper von vor zwei Jahren diese Partie locker gewonnen hätte: „Ich habe mich gut vorbereitet und gehofft, dass es hier geht.“ Immerhin feierte sie 2011 mit dem Einzug ins Finale von Bad Gastein ihren Karrierehöhepunkt. Das Finale vor vier Jahren verlor sie gegen die Spanierin Jose Martinez Sanchez mit 0:6 und 5:7.

Insgesamt beendete Mayr-Achleitner in ihrer Karriere vier Saisonen in den Top 100. Das höchste Ranking erreichte die aktuell 205. der Weltrangliste am 4. September 2009 mit Platz 70. Ihre Abschiedstournee hat Mayr-Achleitner auch schon im Kopf. Am Freitag fliegt sie zum Turnier nach Baku, dann will sie noch die US Open bestreiten. „Dort bin ich fix in der Qualifikation“, sagte die Tirolerin. „Und als Karriereende habe ich mir das Turnier in Linz vorgenommen, wenn es Frau Reichel zulässt.“

Mit den Worten „Das war’s dann“ beendete Mayr-Achleitner unter Tränen ihre Karriere. Auf diesem Weg wollen wir – allen voran ihr verantwortlicher Trainer im Olympiazentrum Roland Luchner – Patricia eine wunderschöne Abschiedstour und alles erdenklich gute für ihre Zukunft wünschen. Danke für die vielen tollen Momente die du uns geschenkt hast.

Text: orf.at & laola1.at
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