Klotz springt neuen U20-Rekord

Am 26. Mai sprang der Tiroler Riccardo Klotz in Linz beim Stabhochsprung neuen österreichischen U-20 Rekord.

Am vergangenen Samstag fand in Linz die Oberösterreichische Meisterschaft im Stabhochsprung statt. Riccardo Klotz vom Tiroler Verein ATSVI durfte außer Wertung mitspringen. Dabei erreichte er eine Sprunghöhe von 5,21 Meter. Diese unglaubliche Leistung ist ein doppelter Erfolg für den jungen Tiroler: Einerseits konnte er den Tiroler Rekord der U-20 im Stabhochsprung einstellen und ist nun neuer Rekordhalter. Andererseits ist diese Leistung sein Ticket für die U-20 Weltmeisterschaft in Tampere (Finnland) vom 10. bis 15. Juli 2018. „Es ist schon beruhigend das Limit früh in der Saison in der Tasche zu haben“. Aber den ersehnten Rekord damit auch zu schaffen macht mich wahnsinnig happy“, so Riccardo Klotz.

Bereits in Wasserburg beim Wasserburger Altstadtspringen Mitte Mai 2018 konnte Riccardo Klotz zeigen, was in ihm steckt: Hier gelang ihm zum ersten Mal ein Sprung über 5 Meter. Am 2. Juni 2018 fand in Innsbruck die 14. Internationale Golden Roof Challenge statt. Auch hier war Riccardo mitten in der Innsbrucker Alstadt beim Stabhochsprung zu sehen und sprang mit einer Höhe von 5,00 Metern auf den 5. Platz

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© meinbezirk.at / Bild: GEPA pictures Hans Osterauer

Susanne Mair bei Vertical Up Zweite

Susanne Mair aus Assling bewältigte die Streif als zweitschnellste Dame, der Matreier Ingemar Wibmer erkämpfte sich bei den Herren den achten Rang. Pünktlich um 18.30 Uhr fiel am Samstag, 25. Februar, im Zielgelände des weltberühmten Hahnenkamm-Rennens der Startschuss für das Streif Vertical Up. Knapp tausend Sportlerinnen und Sportler stellten sich der Herausforderung, die 3,3 km lange Streif mit teilweise 85% Steigung und 860 Meter Höhenunterschied zu bewältigen.

Bei schwierigen Bedingungen setzte sich bei den Herren der italienische Straßenrennradfahrer Patrick Facchini mit einer Zeit von 31:16,4 durch. Der Matreier Ingemar Wibmer bewältigte den Kurs in einer Zeit von 34:27,3 und wurde Achter. Bei den Damen siegte Verena Krenslehner-Schmid aus Vils mit einer Zeit von 38:15,9. Die Asslingerin Susanne Mair holte sich den zweiten Platz. Sie brauchte für die Strecke 38:28,7 Minuten und war damit nur knapp 13 Sekunden langsamer als die Siegerin.

Susanne Mair führt gemeinsam mit Dominik Salcher weiterhin die Vertical Up Tourwertung 2017 an. Das nächste Rennen – gleichzeitig das Finale – geht am 25. März auf der Lauberhorn-Abfahrt in Wengen über die Bühne.

Text: Raimund Mühlburger, Foto: Michael Werlberger

Im „Vertical Up“ ist Susanne Mair nicht zu schlagen

Sie war in Hinterstoder die Schnellste, in Pinzolo und auf der Streif in Kitzbühel. Jetzt hat Susanne Mair auch die vierte Siegermedaille der Vertical-Up-Tour dieses Winters in der Tasche und damit natürlich auch den Gesamtsieg. Denn auch auf dem Lauberhorn war keine weibliche Athletin schneller vom Zielraum beim Starthäuschen. Knapp 300 Starter stellten sich der 4.480 Meter langen, zum Teil 41 Grad steilen Lauberhorn-Abfahrt.

Susanne Mair bewältigte die 1.028 Meter Höhenunterschied in einer Zeit von 44:36,6 Minuten und ist damit endgültig die Königin des Vertical Up!

Wie herausragend die Osttirolerin – die eine schwere Beinverletzung wegzustecken hatte – unterwegs ist, beweist ihre Gesamtzeit von 2:28:18,5 für alle vier Rennen. Die Zweitplatzierte Alexandra Hauser benötigte mit 2:49:35,6 mehr als zwanzig Minuten länger und noch weit größer ist der Anstand zur Drittplatzieren Anita Waiß mit einer Gesamtzeit von 3:14:27,3.

© dolomitenstadt.at / Marco Pircher

Zwei Rekorde beim Vertical Up in Kitzbühel

Die berühmt-berüchtigte Streif in Kitzbühel kann man nicht nur von oben nach unten, sondern auch in die umgekehrte Richtung bezwingen. 427 Teilnehmer erklommen beim 6. Vertical Up den Hahnenkamm. Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren setzten sich dabei die Favoriten durch: Christian Hoffmann, Langlauf-Olympiasieger von 2002, brach bei seiner Bestzeit von 30:29,1 Minuten seinen eigenen Rekord. Bei den Damen stellte Susanne Mair (37:20,1) eine neue Bestmarke auf. 

Susanne Mair kann somit das Triple komplettieren und steht vor dem Tourfinale in Wengen mit ihren Siegen auf der Streif, in Hinterstoder und in Madonna di Campiglio als klare Favoritin für den Gesamtsieg fest.

© TT / Michael Werlberger

Mair gewinnt in Madonna di Campiglio

Nach Hinterstoder sicherte sich Susanne Mair auch den Sieg beim 2. Tourstop der Vertical Up Serie in Madonna die Campiglio-Pinzolo in Italien. Knapp 1.000 Starter stellten sich der 2.000 Meter langen, zum Teil fast 70° steilen Strecke mit ihren 900 Metern Höhenunterschied. Die Bedingungen waren extrem schwer, denn aufgrund der warmen Temperaturen war die Piste weich und jeder Schritt benötigte viel Kraft und Energie. Das Gefühl, als 1. Dame in das Starthaus der Tulot Audi quattro Abfahrtsstrecke einzulaufen, lässt sich für Susanne kaum in Worte fassen. „Irgendwie kann ich es immer noch nicht ganz fassen. Der Sieg gestern beim Vertical – up in Italien ist für mich mit Sicherheit einer der schönsten Erfolge. Dieses Wochenende war einfach nur genial!“
Auf Platz 2 folgte die italienische Olympiasiegerin Antonella Confortale und 3. wurde Raffaella Rossi (italienische Skibergsteigerin und Skyrunnerin).

anbei das Siegerinterview:
https://www.youtube.com/watch?v=hA-4lGkbUAI

Ergebnisliste: http://my4.raceresult.com/44996/results?lang=de#0_7BACA1

© Michael Werlberger

Mair gewinnt VUP Hinterstoder

Pünktlich um 18:30 Uhr fiel am Samstag, 09. Jänner im Zielgelände der Hannes-Trinkl-Weltcupstrecke in Hinterstoder der Startschuss für das erste Hinterstoder Vertical Up. 150 Starter stellten sich der 2.800 Meter langen, zum Teil fast 60° steilen Weltcupstrecke mit ihren 750 Metern Höhenunterschied.

Susanne Mair vom Team Dynafit Austria/Union Raika Lienz – Assling gewann mit einer Zeit von 31:58,9 vor Egelzeder Margot und Hauser Alexandra. Susanne freute sich riesig und schrieb auf ihrer Facebook-Seite: „Es war einfach ein unglaublich tolles, aber hartes Rennen, da die Piste einem alles abverlangte. Der Sieg bedeutet mir extrem viel, denn es ist das erste Mal, dass ich wieder auf dem Podium stehen durfte. Dieses Gefühl werde ich wohl nicht so schnell wieder vergessen!“

Weitere Ergebnisse findest du HIER!

Bild: © Michael Werlberger

Erster Staatsmeistertitel für Lechleitner

Am Sonntag, 23. August 2015 fiel um 8.50 Uhr der Startschuss zum 14. Kleine Zeitung Wörthersee Halbmarathon, in dessen Rahmen zugleich die österreichischen Staatsmeisterschaften im Halbmarathon ausgetragen wurden. Simon Lechleitner absolvierte dieses Rennen aus dem Marathon-Training für den Berlin Marathon heraus und ging somit mit nicht allzu hohen Erwartungen an die Startlinie. Zu Beginn bildete sich eine kleine Gruppe, in der er bis ca Kilometer 10 mit dabei war. Danach versuchte Simon das Tempo zu verschärfen und es bildete sich schließlich ein Zweiergespann aus Seid Endris und Simon Lechleitner. Zwischen Kilometer 14 und 15 wollte dieser dann eine vorzeitige Entscheidung herbeiführen. Lechleitner lief etwa 50m Vorsprung auf Seid Endris heraus und konnte diese gut halten.

„Sicher, dass es heute für meinen ersten Staatsmeistertitel reichen würde, war ich mir erst ca 2 km vor dem Ziel. So lief ich nach 1:08:27.6 Stunden und überglücklich als gesamt 14. und neuer österreichischer Halbmarathon-Staatsmeister über die Ziellinie.“ so Simon Lechleitner nach seinem Erfolg. Der Berlin-Marathon kann kommen.

Den Staatsmeistertitel bei den Damen sicherte sich Karin Freitag.

© Foto Johannes Brunner

Susanne Mair nach Unfall schwer verletzt

Susanne Mair (Union Raika Lienz) wurde gestern Vormittag bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Die Asslingerin, die sich zu Ende ihres Trainings auf der Pustertaler Höhenstraße auf dem Nachhauseweg befand, wurde vom Mähwerk eines Unimogs des Baubezirksamts Lienz erfasst und an beiden Beinen schwerstens verletzt.

Mair wurde im BKH Lienz mehrere Stunden lang operiert und liegt derzeit auf der Intensivstation des Krankenhauses.

Die Einundzwanzigjährige gilt als eine der größten Hoffnungen in der österreichischen Berglauf- und Langstreckenszene. Zuletzt errang die im Olympiazentrum Innsbruck trainierende Athletin bei der Berglauf-EM in Madeira mit der österreichischen Nationalmannschaft eine Silbermedaille. Neben ihren Lauferfolgen zeichnete sich Mair in den letzten Wintern auch durch Erfolge im Skibergsteigen aus.

Für die morgen in Kärnten stattfindenden Halbmarathon-Staatsmeisterschaften galt Mair, die im Vorjahr den österreicheischen U23 Rekord verbesserte, als eine der großen Favoritinnen.

Grünberg nach Unfall querschnittsgelähmt

Das Olympiazentrum steht unter Schock. Nach dem Trainingsunfall der Stabhochspringerin Kira Grünberg in Innsbruck wurde eine Querschnittslähmung diagnostiziert. Das teilte der ÖLV am Freitag in einer Aussendung mit.

Die 21-jährige Tirolerin, die seit der EM 2014 in Zürich mit 4,45 Metern ÖLV-Rekordhalterin ist, liegt derzeit auf der traumatologischen Intensivstation. Ihr Zustand ist ernst, aber stabil. Über den weiteren Verlauf würden die Untersuchungen der nächsten Wochen Aufschluss geben, hieß es.

Grünberg, die zuletzt bei den European Games in Baku mit dem ÖLV-Team die Silbermedaille gewonnen und als Zukunftshoffnung der österreichischen Leichtathletik gegolten hatte, hatte am Donnerstagvormittag mit ihrem Training gerade erst begonnen, als sie bei einem Sprung über eine eher geringe Höhe kopfüber in den Einstichkasten stürzte. Ihr Vater Frithjof Grünberg, der auch ihr Trainer ist, und ihre Mutter waren anwesend.

Wie Grünbergs Manager Thomas Herzog auf APA-Anfrage mitteilte, sei „primäres Ziel der Operation der Erhalt der Lebensfunktionen“ gewesen. Was die Diagnose der Querschnittslähmung betreffe, sei „von keinem positiveren Verlauf“ auszugehen. Das impliziere das Karriereende. „Der Weg, der auf Kira wartet, ist ein anderer, langer, schwieriger.“ Auf Wunsch der schwer schockierten Familie Grünberg wollte Herzog keine Details zu den Verletzungen bekanntgeben. Die Familie bittet, von einer Kontaktaufnahme abzusehen.

„Die Auswirkung für unsere Leichtathletik ist vollkommen sekundär. Jetzt geht es nur um Kira. Wir hoffen, dass sich ihr Zustand entgegen der Prognose noch bessern wird“, sagte ÖLV-Sportdirektor Hannes Gruber.

 

Text: sport.orf.at Foto: GEPA pictures

Tolle Leistungen beim Vienna City Marathon

Bei perfektem Laufwetter konnten unsere Leichtathleten Susanne Mair und Simon Lechleitner beim Vienna City Marathon aufzeigen. Simon sicherte sich mit einer Laufzeit von 2:25,35 den starken 12. Platz und konnte damit den Marathon als bester Österreicher beenden.

Noch besser lief es für Susanne Mair. Die junge Lienzerin sicherte sich mit einer Zeit von 1:18,25 den Tagessieg im Halbmarathon.

(© GEPA pictures)