Platzrekord von Steinlechner

Maximilian Steinlechner

Neuer Platzrekord und Top-Platzierung von Maximilian Steinlechner.

Der Tiroler Maximilian Steinlechner sorgt erneut für Schlagzeilen in Amerika. Dieses Mal, weil er einen neuen Platzrekord beim Eagle Point Golf Club aufstellte. Ihm gelang eine fehlerfreie 63er-Runde. Zudem sicherte er sich den zweiten Platz beim Williams Cup, welcher von Stitch Golf organisiert wurde.

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Steinlechner bester Österreicher

Maximilian Steinlechner

Maximilian Steinlechner bester Österreicher im GC Adamstal

Der Tiroler Amateur Maximilian Steinlechner hat im Golfturnier der Europa-Challenge-Tour im GC Adamstal (NÖ) als 18. das beste Ergebnis eines ÖGV-Spielers erreicht.

Der Tiroler darf erneut einen Erfolg feiern. Dank zweier 66er-Runden am Wochenende schloss der 21-Jährige Tiroler den Bewerb mit dem Gesamtscore von zehn unter Par ab und erreicht somit das beste Ergebnis eines ÖGV-Spielers.

Einen Schlag mehr benötigte der Steirer Timon Baltl als 22. Den 30.400-Euro-Siegerscheck sicherte sich der 42-jährige Waliser Stuart Manley mit 18 unter Par einen Schlag vor dem Schotten Ewen Ferguson. Der kürzlich ins Profilager gewechselte Steirer Niklas Regner belegte am Sonntag nach zuletzt guten Ergebnissen den 52. Platz (vier unter Par), sein engerer Landsmann Lukas Nemecz wurde 39. (sieben unter Par).

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Wolf erneut bei Olympia

Christine Wolf

Tirolerin Christine Wolf sichert sich Olympiastartplatz

Eine Woche nach Matthias Schwab und Sepp Straka hat es auch Christine Wolf in das finale Qualifikationsranking für Olympia geschafft.

Die Tiroler Golferin hat einen von 60 Plätzen für das Tokio-Turnier ergattert, für Sarah Schober ging es sich hingegen nicht aus. Christine Wolf steht vor ihren zweiten Spielen nach jenen in Rio de Janeiro 2016, Schwab und Straka vor ihrer Olympiapremiere. Die offizielle Nominierung des österreichischen Teams durch das Österreichische Olympische Comite (ÖOC) erfolgte heute.

„Es wird in Tokio definitiv ein ganz anderes Gefühl sein als vor fünf Jahren. In Rio hat mich die Erfahrung, im Olympischen Dorf zu leben, richtig geflasht, aber das fällt in diesem Jahr aufgrund von Corona weg, daher erwarte ich mir, dass es sich in Tokio eher wie ein normales Turnier anfühlen wird“,

sagte Wolf.

Bei ihrer Olympiapremiere in Rio de Janeiro hatte Christine Wolf Rang 43 belegt. Diesmal peilt sie ein besseres Abschneiden an.

„Ich fahre nicht nach Tokio, um einfach nur dabei zu sein. Ich habe während der letzten Olympiade viel Erfahrung gesammelt und konnte auch meinen ersten großen Turniersieg feiern. Daher weiß ich, dass in der richtigen Woche alles möglich ist“,

sagte Wolf.

Dies trifft auch auf Schwab und Straka zu.

ÖGV-Sportdirektor Niki Zitny blickt dem Event in Tokio daher optimistisch entgegen.

„Nach dem Comeback in Rio 2016 erlebt der Golfsport die zweite Möglichkeit, bei Olympischen Spielen teilzunehmen. Österreich hat mit einer Dame und zwei Herren ein starkes Team und beinahe das Maximalkontingent von zwei Herren und zwei Damen ausgeschöpft. Wir freuen uns sehr, dass unsere Asse mit voller Motivation an den Start gehen werden. Möglicherweise gelingt ihnen eine Sensation. Zuzutrauen ist es ihnen in jedem Fall“,

so Zitny.

Die Athletinnen werden in einem Hotel direkt am Golfplatz wohnen und nicht im Olympischen Dorf.

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Topleistungen von Steinlechner

Steinlechner Maximilian

Tiroler Golf-Hoffnung Steinlechner: Alles eine Frage des Anspruchs.

Tirols bester Golfer Maximilian Steinlechner wurde diese Woche auf der US-College-Tour ausgezeichnet. Der 21-jährige Igler im Dienste der North Carolina State University entwickelt sich zusehends zum Leitwolf.

„Es läuft ziemlich solide“,

sagt Maximilian Steinlechner.

Das mag was heißen bei einem, der zumindest verbal den Leisetreter mimt. Auf den US-amerikanischen Golfplätzen sieht das freilich anders aus – wie ein Blick auf die Frühjahrsergebnisse der US-College-Tour unterstreicht. Nach verhaltenem Auftakt im Februar mit den Turnierplätzen 33 und 39 eilte Tirols Golfjuwel im Dress der North Carolina State University im März von einem Top-Ergebnis zum nächsten.

Die Plätze 2 (Wake Forest Invitational), 4 (General Hackler Championship), 2 (Schenkel Invitational), 5 (Hootie at Bulls Bay) und 3 (Stitch Intercollegiate) sind Belege für die bemerkenswerte Entwicklung des gebürtigen Iglers. Und als hätte es noch eines Beweises bedurft, erhielt der 21-Jährige diese Woche eine Auszeichnung der Atlantic Coast Conference (ACC) – als nur einer von landesweit zwölf Spielern.

Ein Dutzend zählt auch die Golf-Truppe der NC State University, deren Maskottchen ein Wolf ist. Und Steinlechner schickt sich zusehends an, die Rolle des Leitwolfs einzunehmen. Sehr zur Freude von Coach Press McPhaul, der dem einzigen Europäer unter elf Nordamerikanern großes Potenzial bescheinigt.

US-College-Golf in North Carolina heißt nicht nur Abschlagen bis zum Abwinken, sondern auch fleißig Kilometer fressen. Nahezu im Wochentakt macht sich das „Wolfspack“ im Kleinbus auf die Reise – alleine die Anfahrt nach Tallahassee in Florida dauerte schlanke elf Stunden.

„Zum Glück hat jeder von uns einen richtig komfortablen Sitz, der sich auch gut umklappen lässt“,

hat sich Steinlechner längst an die Monsterreisen im weißen Tourbus gewöhnt. 

Was ihm mehr auf den Magen schlägt, ist eine Corona-bedingte Schutzmaßnahme. So darf er aufgrund einer College-Verordnung mit seinen Golf-Kumpels nicht in Innenräumen gemeinsam essen. „Und wenn du bei sieben Grad, Regen und Wind in ein Sandwich beißt, macht das eben wenig Spaß.“ Wenngleich sich die Corona-Gesamtlage sichtlich entspanne. „Seit 7. April kann sich jeder impfen lassen.“ Bei ihm sei es vor gut einem Monat so weit gewesen. Auch sonst fühlt sich der „Maxi“ in der 460.000-Einwohner-Stadt Raleigh in North Carolina pudelwohl. „Ich finde genau das, was ich für die nächsten Karriereschritte benötige.“

Ende Juni kommt er heim nach Tirol – und wird auch hierzulande fleißig den Schläger schwingen, zumal er bei den Tiroler Mannschaftsmeisterschaften seine Kollegen des GC Innsbruck-Igls unterstützen will und auch bei der Team-Europameisterschaft in Schweden ins Nationalteamdress schlüpfen wird.

Abseits von Fairways und Greens absolvierte er diese Woche die letzte Semesterprüfung seines Wirtschafts-Studiums (Business Administration, Anm.) und hat somit das vierte von acht Semestern abgeschlossen. Und auch hier läuft so weit alles nach Plan. Ziemlich solide, wie es Steinlechner formulieren würde.

© TT – von Max Ischa // Foto: GEPA

Sensationeller zweiter Platz für Christine Wolf auf der Ladies European Tour

Christine Wolf spielt am dritten und letzten Tag der Czech Ladies Open im Golf Club Beroun nahe der tschechischen Hauptstadt Prag trotz regnerischen Verhältnissen eine überragende bogeyfreie Schlussrunde. Mit fünf Birdies und einer 67er Runde verbessert sich die Tirolerin vom geteilten 4. Platz auf den sensationellen 2. Platz (gesamt -13). Einzig die Dänin Emily Pedersen kann ihren Vorsprung aus den ersten beiden Runden auf Wolf verteidigen und sichert sich mit gesamt -17 den Sieg. 

Nach ihrem ersten Ladies European Tour Sieg bei den Hero Women’s Indian Open im vergangenen Jahr, ist dieser 2. Platz Christine Wolfs zweitgrößter Karriere-Erfolg auf höchster Ebene. Wie beeindruckend die Leistung von Christine Wolf an diesem Wochenende wirklich ist, zeigt ein Blick auf die Scorekarten aller drei Runden: Nach drei Runden musste Wolf lediglich ein einziges Bogey auf ihrer Scorekarte notieren. Das gelang an diesem Wochenende keiner anderen Spielerin. BRAVO CHRISTINE!

Die zweite heimische Vertreterin, Sarah Schober, beendet das Turnier mit einer 74er Runde (2 über Par) auf dem geteilten 47. Platz.

 

© golf.at  Bild: GEPA Pictures – Christian Walgram

Internationale Österreichische Golf Amateur Meisterschaften 2020

Das international stark besetzte Turnier der Herren blieb spannend bis zum Schluss. Maximilian Steinlechner konnte am Finaltag noch mit sieben unter Par zwei Plätze gut machen und landete gemeinsam mit Christoph Bleier auf Rang 3!

Christoph Bleier, der Führende nach dem Moving Day startet sensationell mit fünf Birdies auf den ersten sechs Löchern in das Turnier und baut so die Führung auf seine Verfolger aus. Doch das Glück scheint nicht auf seiner Seite zu sein. Es folgt ein Doublebogey auf Loch 8 und schließlich muss der Lokalmatador auch noch drei Bogeys (zwei davon auf 17 und 18) notieren, was ihn nicht nur das Stechen um den Sieg kostet, sondern auch auf Platz drei (16 unter Par) zurückwirft. Sieger der internationalen österreichischen Meisterschaft wird Mauro Gilardi (SUI) mit gesamt 18 unter Par (70, 72, 64, 64). Zweitplatzierter wird Julien-Alexandre Sale mit einem Schlag Rückstand. Um nur einen Schlag das Podest verpasst hat Nationalkaderkollege Niklas Regner (gesamt -14).

Emma Spitz kann sich bei den Damen mit unglaublichen fünf Schlägen Vorsprung mit 17 unter Par (66, 70, 68, 67) durchsetzen! Nachdem sich die 20 Jährige am Moving Day die Führung erkämpfte, war die Goldmedaille keine Minute in Gefahr. Auf den Eagle am ersten Loch folgen vier weitere Birdies und lediglich ein Bogey komplettieren die souveräne 5 unter Par Runde der frisch gebackenen Internationalen Österreichischen Meisterin.

 

© golf.at  Foto: GEPA – Manfred Binder

Steinlechner erspielt sich eindrucksvoll Tiroler Meistertitel

Nach dem eindrucksvoll erspielten Tiroler Meistertitel misst sich Maximilian Steinlechner nächste Woche bei den „Nationalen Offenen“ in Zell am See mit Wiesberger und Co. Seine Zukunft sieht er vorerst in den USA.

Maximilian Steinlechner spricht, wie er Golf spielt: ruhig, überlegt, konzentriert. Da verwundert es nicht, dass er seinen beeindruckenden Auftritt am Wochenende bei den Internationalen Tiroler Meisterschaften in Pertisau staubtrocken mit „ganz solide“ umschrieb. Dass der 20-Jährige vom GC Innsbruck-Igls die Konkurrenz dabei in Grund und Boden spielte, am Auftakttag einen viel beachteten Platzrekord (63) fixierte und nach 36 Runden rekordverdächtige 18 Schläge Vorsprung auf den zweitplatzierten Christoph Kogel (GC Lärchenhof) hatte, nahm er beinahe stoisch zur Kenntnis. Auf die Frage, wie es denn sein könne, dass er selbst Nationalteamkollegen zu Statisten degradiert hätte, konnte der Mann des Wochenendes einen Hang zum Pragmatismus nicht leugnen:

„Ich habe wohl einfach besser gespielt als die anderen.“.

Ob er bei diesem Satz geschmunzelt hat, ließ sich im Telefonat nur erahnen. Niki Zitny, der Sportchef des Österreichischen Golfverbandes (ÖGV), versichert aber:

„Der Maxi ist ein Schelm und er bringt alles mit für eine große Karriere.“.

Auch bei den Profis. Dort, wo die beiden heimischen Aushängeschilder Bernd Wiesberger und Matthias Schwab bereits beachtliche Spuren hinterlassen haben. Dort, wo auch Steinlechner einmal Fuß fassen möchte. Bereits nächste Woche bei den „Nationalen Offenen“ in Zell am See kommt es zum direkten Aufeinandertreffen von Österreichs bestem Amateur und den besten Profis des Landes.

„Dann werde ich sehen, ob und was ich in den USA dazugelernt habe.“,

meint Steinlechner. Denn seit August studiert Steinlechner an der renommierten North Carolina State University und ist Mitglied des neunköpfigen Golf-Teams. Als einziger Europäer.

In Igls nicht unweit des dortigen Golfplatzes aufgewachsen, fand sich Steinlechner vergangenen Sommer in North Carolina in „einer ganz anderen Welt“ wieder. Schließlich gleicht der Uni-Campus der 460.000-Einwohner-Stadt Raleigh selbst einer kleinen Stadt. Mit eigenem Polizei-Wachzimmer, eigener Molkerei, eigener Apotheke, eigenem TV-Produktionsstudio und Sportstätten, so weit das Auge reicht. Neben vier Fitnesscentern und mehreren Schwimmbädern ist das Footballstadion mit einer Kapazität von 60.000 Fans ein Paradebeispiel für die Größenordnungen im US-College-Sport.

Und ja, auch der Golfplatz der NC State University spielt alle Stückeln, wie überhaupt sich in North Carolina Golf nahezu flächendeckend ausbreitet. Jedenfalls kein Vergleich mit Tirol, auch wenn hierzulande eine durchaus respektable Golfplatzdichte herrscht. Kurz zusammengefasst meint er: 

„Ich finde in den USA genau das, was ich für die nächsten Karriereschritte benötige.“.

Diebezüglich hat Steinlechner das erste Viertel seiner Wegstrecke absolviert. Weil die Uni Corona-bedingt im März die Pforten schloss, beendete der BWL-Student (Business Administration, Anm.) das erste von vier Studienjahren auf dem Online-Weg. Und wenn das Einreiseverbot bis dahin aufgehoben werden sollte, kehrt der „Maxi“ am 10. August wieder in den Südosten der USA zurück. Und das mit jeder Menge Ziele und Träume im Gepäck.

© tirolertageszeitung.at  Foto: GEPA – Luger

Tiroler Eiskunstläufer Zandron siegt in Sofia

Der Tiroler Eiskunstläufer Maurizio Zandron (Union Eislaufschule Innsbruck) hatte in Sofia gleich doppelten Grund zur Freude. Der Tiroler gewann in Bulgarien den Denkova Staviski Cup mit 212 Punkten und sorgte damit für einen neuen Punkterekord beim internationalen Bewerben aus heimsicher Sicht. Weiterhin hat Zandron damit den Grundstein für die Qualifikation für die Heim-EM 2020 in Graz gelegt.

© Tiroler Tageszeitung, Bild: oasport.it

 

Golf: Historischer Erfolg für Tirolerin Wolf

Die Tirolerin Christine Wolf hat am Sonntag in Indien ihren ersten Erfolg auf der Golf-Europa-Tour der Damen gefeiert.

Im Vorjahr hatte sie in Indien den möglichen Erfolg am Schlusstag aus der Hand gegeben, doch am Sonntag machte die Tiroler Golf-Proette Christine Wolf dort ihren bisher größten Erfolg perfekt. Die 30-Jährige entschied die Hero Indian Open in Gurgaon nach einer souveränen Vorstellung auf der vierten Runde mit drei Schlägen Vorsprung für sich. Es war ihr Premierensieg auf der Damen-Europa-Tour.

Schon vor Beginn des 500.000-Dollar-Turniers hatte Wolf erklärt:

„Ich liebe diesen herausfordernden Kurs“.

Anfang Oktober bestätigte sie dies dann mit zwei fehlerfreien Runden im DLF-Club (Par 72). Mit einer 67er-Runde (fünf Birdies) am Samstag übernahm die Olympia-Teilnehmerin von Rio 2016 die Führung, am Sonntag ebneten drei frühe Schlaggewinne den Weg zum Sieg, der ihr 68.392 Dollar (rund 62.000 Euro) einbrachte.

Mit dem Gesamtscore von 277 (11 unter Par) triumphierte sie in ihrem 91. Turnier auf der Tour und nach zwölf Top-Ten-Plätzen vor der Norwegerin Marianne Skarpnord (280) erstmals. Die Proette des Olympia Golf Igls, die ein College in Tennessee (USA) absolviert hat, nimmt in der von Skarpnord angeführten Saisonwertung nun den dritten Rang ein.

Christine Wolf sagte gegenüber der Website golf-live.at:

„Ich bin einfach unglaublich überwältigt. Ich habe meinen Plan wirklich von Anfang bis Ende durchgezogen, habe souverän die Pars gemacht und einige Birdiechancen verwertet. Marianne hat durchaus Druck aufgebaut, aber ich bin einfach meinem Plan treu geblieben und habe sie so nicht herankommen lassen.“

Für den bisher einzigen Erfolg einer Österreicherin auf der Ladies European Tour (LET) hatte vor zehn Jahren die Steirerin Nicole Gergely bei den Open de France gesorgt.

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Steinlechner holt Platz 3 bei Heim-EM

Maximilian Steinlechner sichert sich im Diamond Country Club den geteilten dritten Platz, Matthias Schmid ist neuer Europameister.

Die European Amateur Championship 2019 ist Geschichte. Aus österreichischer Sicht wurde die Heim-Europameisterschaft im Diamond Country Club nach eher verhaltenem Start noch eine echte Erfolgsgeschichte.

Bei der Einzel-Europameisterschaft der Herren, die vom 26. bis 29. Juni im Diamond Country Club ausgetragen wurde, holte der ÖGV Nationalteamspieler Maximilian Steinlechner den geteilten dritten Platz. Den Sieg ließ sich der Drittrundenführende Matthias Schmid nicht mehr aus der Hand nehmen und wird als zweiter Deutscher Europameister. Silber ging an Euan Walker aus Schottland.

Der erst 19-Jährige vom GC Innsbruck-Igls ging mit zwei Zählern Rückstand als Zweitplatzierter mit dem führenden Deutschen in die letzte Runde. Gleich am ersten Loch konnte Schmid seinen Vorsprung erhöhen, indem er am Par 4 der 1 seinen Putt zum Birdie verwandelte. Während Steinlechner seine Birdie-Chancen nicht nutzen konnte und ein Par nach dem anderen mitnahm, sollte bei dem Deutschen alles funktionieren und er baute seine Führung mit einem Eagle am 4. Loch und einem Birdie auf Bahn 7 auf insgesamt sechs Schläge aus. Indes musste Steinlechner auf Loch 7 ein Bogey hinnehmen und verlor damit weiter an Boden.

Selbst ein Doppelbogey auf Bahn neun konnte den Zug zum Titel des Deutschen nicht stoppen. Schmid behielt die Nerven und ließ sich nicht beirren, zumal die Konkurrenten nicht zwingend Druck auf ihn ausüben konnten. Mit einem Birdie auf Bahn 12 baute Schmid seinen Vorsprung auf sechs Zähler aus und hatte damit gegenüber dem Start in die Runde nochmals vier Schläge mehr zwischen sich und dem Zweitplatzierten gebracht. Steinlechner musste indes ein weiteres Bogey hinnehmen und brachte den Podiumsplatz in Gefahr. Nach einem bitteren Chip-Dreiputt am 16. Loch rutschte Steinlechner sogar auf den geteilten fünften Platz zurück, ehe er am Schlussloch einen spektakulären Schlag aus dem Hut zog und beinahe zum Hole in One einlochte. Mit einem abschließenden Birdie brachte er sich zurück auf insgesamt neun unter Par und sicherte sich den geteilten dritten Rang.

„Mit der heutigen Runde kann ich natürlich nicht zufrieden sein, mir sind vier Putts ausgelippt und ich konnte meine Chancen nicht nutzen“, erklärte Steinlechner. „Über den dritten Platz freue ich mich dennoch riesig. Dass ich keine Medaille mit nach Hause nehmen kann ist schade, aber die Platzierung ist dennoch dieselbe.“

Zwar durfte sich Steinlechner über den geteilten Dritte Rang freuen, aufgrund der Richtlinien der EGA fiel Steinlechner schlussendlich jedoch aus den Medaillenrängen. „Maxi hatte heute einen schwierigen Tag am Platz. Er hat solide gespielt, konnte seine Chancen allerdings nicht nutzen und machte ein paar kleine Fehler, die gleich in Bogeys endeten,“ kommentierte ÖGV Sportdirektor Niki Zitny. „Dass wir aufgrund der EGA Richtlinien keine Medaille bekommen haben ist natürlich sehr schade, dennoch freuen wir uns sehr mit ihm über das hervorragende Ergebnis.“

Daniel Hebenstreit unterschrieb am Samstag trotz zwei Doppelbogeys eine 73 und beendete die European Amateur Championship mit einem Gesamtscore von zwei Schlägen über Par an geteilter 40. Stelle.

„Natürlich hätte ich mir erhofft, dass mehr österreichische Spieler den Cut schaffen. Unser Ziel war es, dass zumindest vier von elf Österreichern die Finalrunde erreichen – das hätte prozentuell auch dem Feld entsprochen. Dass es nur zwei im Endeffekt geschafft kann daher nicht zufriedenstellend sein“, gab sich Nationalteamtrainer Ulf Wendling kritisch. „Umso erfreulicher ist der geteilte dritte Platz von Maxi Steinlechner. Bereits gestern auf der Range hat er die Bälle sensationell getroffen und eine echt tiefe Runde war schon absehbar. Dass heute einfach nichts fallen wollte war sehr schade. Ein dritter Platz bei so einem Turnier ist nichtsdestotrotz hervorragend.“

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