Sensationeller zweiter Platz für Christine Wolf auf der Ladies European Tour

Christine Wolf spielt am dritten und letzten Tag der Czech Ladies Open im Golf Club Beroun nahe der tschechischen Hauptstadt Prag trotz regnerischen Verhältnissen eine überragende bogeyfreie Schlussrunde. Mit fünf Birdies und einer 67er Runde verbessert sich die Tirolerin vom geteilten 4. Platz auf den sensationellen 2. Platz (gesamt -13). Einzig die Dänin Emily Pedersen kann ihren Vorsprung aus den ersten beiden Runden auf Wolf verteidigen und sichert sich mit gesamt -17 den Sieg. 

Nach ihrem ersten Ladies European Tour Sieg bei den Hero Women’s Indian Open im vergangenen Jahr, ist dieser 2. Platz Christine Wolfs zweitgrößter Karriere-Erfolg auf höchster Ebene. Wie beeindruckend die Leistung von Christine Wolf an diesem Wochenende wirklich ist, zeigt ein Blick auf die Scorekarten aller drei Runden: Nach drei Runden musste Wolf lediglich ein einziges Bogey auf ihrer Scorekarte notieren. Das gelang an diesem Wochenende keiner anderen Spielerin. BRAVO CHRISTINE!

Die zweite heimische Vertreterin, Sarah Schober, beendet das Turnier mit einer 74er Runde (2 über Par) auf dem geteilten 47. Platz.

 

© golf.at  Bild: GEPA Pictures – Christian Walgram

Internationale Österreichische Golf Amateur Meisterschaften 2020

Das international stark besetzte Turnier der Herren blieb spannend bis zum Schluss. Maximilian Steinlechner konnte am Finaltag noch mit sieben unter Par zwei Plätze gut machen und landete gemeinsam mit Christoph Bleier auf Rang 3!

Christoph Bleier, der Führende nach dem Moving Day startet sensationell mit fünf Birdies auf den ersten sechs Löchern in das Turnier und baut so die Führung auf seine Verfolger aus. Doch das Glück scheint nicht auf seiner Seite zu sein. Es folgt ein Doublebogey auf Loch 8 und schließlich muss der Lokalmatador auch noch drei Bogeys (zwei davon auf 17 und 18) notieren, was ihn nicht nur das Stechen um den Sieg kostet, sondern auch auf Platz drei (16 unter Par) zurückwirft. Sieger der internationalen österreichischen Meisterschaft wird Mauro Gilardi (SUI) mit gesamt 18 unter Par (70, 72, 64, 64). Zweitplatzierter wird Julien-Alexandre Sale mit einem Schlag Rückstand. Um nur einen Schlag das Podest verpasst hat Nationalkaderkollege Niklas Regner (gesamt -14).

Emma Spitz kann sich bei den Damen mit unglaublichen fünf Schlägen Vorsprung mit 17 unter Par (66, 70, 68, 67) durchsetzen! Nachdem sich die 20 Jährige am Moving Day die Führung erkämpfte, war die Goldmedaille keine Minute in Gefahr. Auf den Eagle am ersten Loch folgen vier weitere Birdies und lediglich ein Bogey komplettieren die souveräne 5 unter Par Runde der frisch gebackenen Internationalen Österreichischen Meisterin.

 

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Steinlechner erspielt sich eindrucksvoll Tiroler Meistertitel

Nach dem eindrucksvoll erspielten Tiroler Meistertitel misst sich Maximilian Steinlechner nächste Woche bei den „Nationalen Offenen“ in Zell am See mit Wiesberger und Co. Seine Zukunft sieht er vorerst in den USA.

Maximilian Steinlechner spricht, wie er Golf spielt: ruhig, überlegt, konzentriert. Da verwundert es nicht, dass er seinen beeindruckenden Auftritt am Wochenende bei den Internationalen Tiroler Meisterschaften in Pertisau staubtrocken mit „ganz solide“ umschrieb. Dass der 20-Jährige vom GC Innsbruck-Igls die Konkurrenz dabei in Grund und Boden spielte, am Auftakttag einen viel beachteten Platzrekord (63) fixierte und nach 36 Runden rekordverdächtige 18 Schläge Vorsprung auf den zweitplatzierten Christoph Kogel (GC Lärchenhof) hatte, nahm er beinahe stoisch zur Kenntnis. Auf die Frage, wie es denn sein könne, dass er selbst Nationalteamkollegen zu Statisten degradiert hätte, konnte der Mann des Wochenendes einen Hang zum Pragmatismus nicht leugnen:

„Ich habe wohl einfach besser gespielt als die anderen.“.

Ob er bei diesem Satz geschmunzelt hat, ließ sich im Telefonat nur erahnen. Niki Zitny, der Sportchef des Österreichischen Golfverbandes (ÖGV), versichert aber:

„Der Maxi ist ein Schelm und er bringt alles mit für eine große Karriere.“.

Auch bei den Profis. Dort, wo die beiden heimischen Aushängeschilder Bernd Wiesberger und Matthias Schwab bereits beachtliche Spuren hinterlassen haben. Dort, wo auch Steinlechner einmal Fuß fassen möchte. Bereits nächste Woche bei den „Nationalen Offenen“ in Zell am See kommt es zum direkten Aufeinandertreffen von Österreichs bestem Amateur und den besten Profis des Landes.

„Dann werde ich sehen, ob und was ich in den USA dazugelernt habe.“,

meint Steinlechner. Denn seit August studiert Steinlechner an der renommierten North Carolina State University und ist Mitglied des neunköpfigen Golf-Teams. Als einziger Europäer.

In Igls nicht unweit des dortigen Golfplatzes aufgewachsen, fand sich Steinlechner vergangenen Sommer in North Carolina in „einer ganz anderen Welt“ wieder. Schließlich gleicht der Uni-Campus der 460.000-Einwohner-Stadt Raleigh selbst einer kleinen Stadt. Mit eigenem Polizei-Wachzimmer, eigener Molkerei, eigener Apotheke, eigenem TV-Produktionsstudio und Sportstätten, so weit das Auge reicht. Neben vier Fitnesscentern und mehreren Schwimmbädern ist das Footballstadion mit einer Kapazität von 60.000 Fans ein Paradebeispiel für die Größenordnungen im US-College-Sport.

Und ja, auch der Golfplatz der NC State University spielt alle Stückeln, wie überhaupt sich in North Carolina Golf nahezu flächendeckend ausbreitet. Jedenfalls kein Vergleich mit Tirol, auch wenn hierzulande eine durchaus respektable Golfplatzdichte herrscht. Kurz zusammengefasst meint er: 

„Ich finde in den USA genau das, was ich für die nächsten Karriereschritte benötige.“.

Diebezüglich hat Steinlechner das erste Viertel seiner Wegstrecke absolviert. Weil die Uni Corona-bedingt im März die Pforten schloss, beendete der BWL-Student (Business Administration, Anm.) das erste von vier Studienjahren auf dem Online-Weg. Und wenn das Einreiseverbot bis dahin aufgehoben werden sollte, kehrt der „Maxi“ am 10. August wieder in den Südosten der USA zurück. Und das mit jeder Menge Ziele und Träume im Gepäck.

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Tiroler Eiskunstläufer Zandron siegt in Sofia

Der Tiroler Eiskunstläufer Maurizio Zandron (Union Eislaufschule Innsbruck) hatte in Sofia gleich doppelten Grund zur Freude. Der Tiroler gewann in Bulgarien den Denkova Staviski Cup mit 212 Punkten und sorgte damit für einen neuen Punkterekord beim internationalen Bewerben aus heimsicher Sicht. Weiterhin hat Zandron damit den Grundstein für die Qualifikation für die Heim-EM 2020 in Graz gelegt.

© Tiroler Tageszeitung, Bild: oasport.it

 

Golf: Historischer Erfolg für Tirolerin Wolf

Die Tirolerin Christine Wolf hat am Sonntag in Indien ihren ersten Erfolg auf der Golf-Europa-Tour der Damen gefeiert.

Im Vorjahr hatte sie in Indien den möglichen Erfolg am Schlusstag aus der Hand gegeben, doch am Sonntag machte die Tiroler Golf-Proette Christine Wolf dort ihren bisher größten Erfolg perfekt. Die 30-Jährige entschied die Hero Indian Open in Gurgaon nach einer souveränen Vorstellung auf der vierten Runde mit drei Schlägen Vorsprung für sich. Es war ihr Premierensieg auf der Damen-Europa-Tour.

Schon vor Beginn des 500.000-Dollar-Turniers hatte Wolf erklärt:

„Ich liebe diesen herausfordernden Kurs“.

Anfang Oktober bestätigte sie dies dann mit zwei fehlerfreien Runden im DLF-Club (Par 72). Mit einer 67er-Runde (fünf Birdies) am Samstag übernahm die Olympia-Teilnehmerin von Rio 2016 die Führung, am Sonntag ebneten drei frühe Schlaggewinne den Weg zum Sieg, der ihr 68.392 Dollar (rund 62.000 Euro) einbrachte.

Mit dem Gesamtscore von 277 (11 unter Par) triumphierte sie in ihrem 91. Turnier auf der Tour und nach zwölf Top-Ten-Plätzen vor der Norwegerin Marianne Skarpnord (280) erstmals. Die Proette des Olympia Golf Igls, die ein College in Tennessee (USA) absolviert hat, nimmt in der von Skarpnord angeführten Saisonwertung nun den dritten Rang ein.

Christine Wolf sagte gegenüber der Website golf-live.at:

„Ich bin einfach unglaublich überwältigt. Ich habe meinen Plan wirklich von Anfang bis Ende durchgezogen, habe souverän die Pars gemacht und einige Birdiechancen verwertet. Marianne hat durchaus Druck aufgebaut, aber ich bin einfach meinem Plan treu geblieben und habe sie so nicht herankommen lassen.“

Für den bisher einzigen Erfolg einer Österreicherin auf der Ladies European Tour (LET) hatte vor zehn Jahren die Steirerin Nicole Gergely bei den Open de France gesorgt.

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Steinlechner holt Platz 3 bei Heim-EM

Maximilian Steinlechner sichert sich im Diamond Country Club den geteilten dritten Platz, Matthias Schmid ist neuer Europameister.

Die European Amateur Championship 2019 ist Geschichte. Aus österreichischer Sicht wurde die Heim-Europameisterschaft im Diamond Country Club nach eher verhaltenem Start noch eine echte Erfolgsgeschichte.

Bei der Einzel-Europameisterschaft der Herren, die vom 26. bis 29. Juni im Diamond Country Club ausgetragen wurde, holte der ÖGV Nationalteamspieler Maximilian Steinlechner den geteilten dritten Platz. Den Sieg ließ sich der Drittrundenführende Matthias Schmid nicht mehr aus der Hand nehmen und wird als zweiter Deutscher Europameister. Silber ging an Euan Walker aus Schottland.

Der erst 19-Jährige vom GC Innsbruck-Igls ging mit zwei Zählern Rückstand als Zweitplatzierter mit dem führenden Deutschen in die letzte Runde. Gleich am ersten Loch konnte Schmid seinen Vorsprung erhöhen, indem er am Par 4 der 1 seinen Putt zum Birdie verwandelte. Während Steinlechner seine Birdie-Chancen nicht nutzen konnte und ein Par nach dem anderen mitnahm, sollte bei dem Deutschen alles funktionieren und er baute seine Führung mit einem Eagle am 4. Loch und einem Birdie auf Bahn 7 auf insgesamt sechs Schläge aus. Indes musste Steinlechner auf Loch 7 ein Bogey hinnehmen und verlor damit weiter an Boden.

Selbst ein Doppelbogey auf Bahn neun konnte den Zug zum Titel des Deutschen nicht stoppen. Schmid behielt die Nerven und ließ sich nicht beirren, zumal die Konkurrenten nicht zwingend Druck auf ihn ausüben konnten. Mit einem Birdie auf Bahn 12 baute Schmid seinen Vorsprung auf sechs Zähler aus und hatte damit gegenüber dem Start in die Runde nochmals vier Schläge mehr zwischen sich und dem Zweitplatzierten gebracht. Steinlechner musste indes ein weiteres Bogey hinnehmen und brachte den Podiumsplatz in Gefahr. Nach einem bitteren Chip-Dreiputt am 16. Loch rutschte Steinlechner sogar auf den geteilten fünften Platz zurück, ehe er am Schlussloch einen spektakulären Schlag aus dem Hut zog und beinahe zum Hole in One einlochte. Mit einem abschließenden Birdie brachte er sich zurück auf insgesamt neun unter Par und sicherte sich den geteilten dritten Rang.

„Mit der heutigen Runde kann ich natürlich nicht zufrieden sein, mir sind vier Putts ausgelippt und ich konnte meine Chancen nicht nutzen“, erklärte Steinlechner. „Über den dritten Platz freue ich mich dennoch riesig. Dass ich keine Medaille mit nach Hause nehmen kann ist schade, aber die Platzierung ist dennoch dieselbe.“

Zwar durfte sich Steinlechner über den geteilten Dritte Rang freuen, aufgrund der Richtlinien der EGA fiel Steinlechner schlussendlich jedoch aus den Medaillenrängen. „Maxi hatte heute einen schwierigen Tag am Platz. Er hat solide gespielt, konnte seine Chancen allerdings nicht nutzen und machte ein paar kleine Fehler, die gleich in Bogeys endeten,“ kommentierte ÖGV Sportdirektor Niki Zitny. „Dass wir aufgrund der EGA Richtlinien keine Medaille bekommen haben ist natürlich sehr schade, dennoch freuen wir uns sehr mit ihm über das hervorragende Ergebnis.“

Daniel Hebenstreit unterschrieb am Samstag trotz zwei Doppelbogeys eine 73 und beendete die European Amateur Championship mit einem Gesamtscore von zwei Schlägen über Par an geteilter 40. Stelle.

„Natürlich hätte ich mir erhofft, dass mehr österreichische Spieler den Cut schaffen. Unser Ziel war es, dass zumindest vier von elf Österreichern die Finalrunde erreichen – das hätte prozentuell auch dem Feld entsprochen. Dass es nur zwei im Endeffekt geschafft kann daher nicht zufriedenstellend sein“, gab sich Nationalteamtrainer Ulf Wendling kritisch. „Umso erfreulicher ist der geteilte dritte Platz von Maxi Steinlechner. Bereits gestern auf der Range hat er die Bälle sensationell getroffen und eine echt tiefe Runde war schon absehbar. Dass heute einfach nichts fallen wollte war sehr schade. Ein dritter Platz bei so einem Turnier ist nichtsdestotrotz hervorragend.“

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Hero Women’s Indian Open

Doppelbogey kostet Wolf den Titel, sie muss sich bei der Hero Women’s Indian Open nach einem Doppelbogey am Schlussloch geschlagen geben.

Die 18. Spielbahn im DLF Golf and Country Club wurde der Tirolerin Christine Wolf diese Woche zum Verhängnis. Gleich dreimal konnte sie am knapp 500 Meter langen Par 5 den Platzstandard nicht halten und musste insgesamt acht Schlagverluste auf diesem Loch verzeichnen, was sie schlussendlich auch ihren ersten Titel auf der Ladies European Tour kostete.

Mit einem Schlag Rückstand auf das Führungstrio startete die 29-Jährige in die Finalrunde und machte mit zwei Birdies auf den Löchern 4 und 6 ihre Siegesintentionen schnell deutlich. Auf den Back Nine eroberte Wolf durch herausragende Annäherungen zwei weitere rote Einträge, die ihr sogar die geteilte Führung einbrachten. Zwar ließ sie am Par 5 der 15 einen Schlag liegen, diesen holte sie an der 17 jedoch postwendend wieder zurück und ging als Führende auf die Schlussbahn. Wie verhext konnte sie zum Abschluss jedoch erneut nicht ihr „A-Game“ abrufen und kassierte nach dem Quattrobogey vom Vortag ein bitteres Doppelbogey, das sie am Ende auch den Sieg kosten sollte.

„Ich habe heute solide gespielt, vom Start bis zum Schluss. Mein Spiel war echt solide, bis mich die 18 wieder erwischt hat. Es ist eine schöne Bahn, ich hätte meinen Gameplan allerdings adaptieren müssen“, so Wolf. „Die Vorrunden habe ich natürlich nicht ganz auf meinem Kopf bekommen, der fette Schlag war dann sehr ärgerlich.“

Den Titel sicherte sich Becky Morgen mit einem Gesamtscore von sieben unter Par – zwei Schläge vor Christine Wolf, die sich mit Caroline Hedwall, Felicity Johnson und Nicole Broch Larsen den zweiten Platz teilte.

Sarah Schober steigerte sich am Finaltag zur 70 (-2) und verbesserte sich damit auf den geteilten 30. Rang im Klassement.

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Erfolge für unsere Golfer Wolf und Steinlechner

Nationale Offene Meisterschaft

Die Sieger der Nationalen Offenen Meisterschaft 2018 stehen fest: Leonie Bettel holt bei den Damen zum zweiten Mal in ihrer Karriere den Titel, während Hamza Amin bei den Herren triumphiert. Den Staatsmeistertitel sichert sich zum zweiten Mal in Folge Maximilian Steinlechner. An allen vier Spieltagen der Nationalen Offenen Meisterschaft waren die Bedingungen auf der Par 72 Anlage des Golfclub Klagenfurt-Seltenheim perfekt. So konnten die Athleten auch am Finaltag starke Ergebnisse ins Clubhaus bringen.

Hamza Amin startete mit Runden von 68 und 69 Schlägen in die Nationale Offene Meisterschaft. Am Moving Day stellte der Tiroler mit einer fabelhaften Tagesbestleistung von 65 Schlägen die Konkurrenz in den Schatten und ging mit sieben Zählern Vorsprung auf das Verfolgerduo Steinlechner und Rath in die Finalrunde. Der vermeintlich komfortable Vorsprung sollte am Sonntag jedoch bald schmelzen. Die vierte Runde im GC Klagenfurt-Seltenheim begann für den Pro mit zwei Birdies auf den ersten fünf Spielbahnen zunächst noch optimal, ehe am Par 4 der 6 der erste Schlagverlust des Tages auf seiner Karte stand. Postwendend konnte er zwar mit einem roten Eintrag antworten, auf der darauffolgenden Spielbahn nahm ihm allerdings ein Doppelbogey den Wind aus den Segeln und er kam mit 36 Schlägen zum Turn.

Indes brillierte der Nationalteamspieler Maximilian Steinlechner mit vier Birdies bei einem Bogey auf den Front Nine und verringerte damit seinen Rückstand fast um die Hälfte. Auf den Back Nine handelte sich Amin prompt ein weiteres Doppelbogey ein, Steinlechner notierte währenddessen auf derselben Spielbahn ein Birdie und machte gleich drei weitere Schläge auf seinen ehemaligen Clubkollegen vom GC Innsbruck-Igls gut. Auf den Schlusslöchern lieferten sich die Tiroler ein Duell der Extraklasse. Amin nutzte das Par 5 der 14 aus, um mit einem Eagle gleich zwei Schläge wieder gut zu machen. Steinlechner notierte indes „nur“ ein Birdie und fiel zurück. Loch 16 passierten beide Spieler mit Birdie, ehe Steinlechner mit einem weiteren roten Eintrag auf der 17 den Rückstand auf einen Schlag verringerte. Am Schlussl notierten Steinlechner und Amin ein Par, sodass der Sieger mit einem Gesamtscore von 273 (-15) Schlägen feststand – Hamza Amin!

Den Staatsmeistertitel, der nur unter de Amateuren vergeben wird, ging nach 2017 auch heuer an Maximilian Steinlechner„Ich war die ganze Woche von Tee to Green ziemlich solide am Weg, habe aber immer wieder kleine unnötige Fehler eingebaut. Heut war alles ein wenig besser als in den ersten drei Runden und ich habe nur ein einziges Bogey gespielt. Ich bin zufrieden mit meinem Spiel und mit der Richtung in die ich mich entwickle“, freute sich Steinlechner.

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Ladies European Thailand Cham

Mit einem zufriedenstellenden Ergebnis kann Christine Wolf das Turnier in Thailand abschließen. Österreichs Nummer 1 auf der Ladies European Tour beendet das Turnier im Phoenix Gold Golf & Country Club auf dem 15. Platz. Mit einer Par-Runde zum Abschluss sicherte sich die Tirolerin erneut ein Topergebnis in dieser Saison. Drei Birdies auf den Front Nine, drei Bogeys auf den Back Nine – so verlief die heutige Runde für Wolf. So ergab sich ein Gesamtscore von 3 unter Par nach vier Tagen.

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Internationale Schüler und Jugend Meisterschaften Golf

Die internationalen Österreichischen Golf-Meisterschaften in den Altersklassen U10 bis U21 wurden vergangenes Wochenende im Colony Club Gutenhof auf 36 großzügig angelegten Spielbahnen auf einem 130 Hektar großen Areal ausgetragen. Der niederösterreichische Colony Club Gutenhof hat eine große sportliche Historie und bereits zahlreiche internationale Vergleichskämpfe, Jugendmeisterschaften und Ranglistenturniere ausgetragen.

Besonders eng ging es bei den Burschen der AK U18 zu. Denn um den Sieg wurde hier nicht nur über 54 Loch gespielt. Vielmehr gingen Maximilian Steinlechner und Niklas Regner ins Stechen um den Meistertitel. Am Ende des Tages konnte sich der Tiroler Maximilian Steinlechner gegen seinen Nationalteamkollegen mit Eagle gegen Birdie am zweiten Extraloch durchsetzen und seinen Meistertitel erfolgreich verteidigen. Der Sieg bei den Internationalen Österreichischen Jugendmeisterschaften war für Steinlechner die Krönung einer bereits unglaublich erfolgreichen Saison. Der Spieler vom GC Innsbruck-Igls gewann dieses Jahr bereits den Titel bei der Nationalen Offene Meisterschaften, sowie der Internationalen Österreichischen Meisterschaften der allgemeinen Klasse. Daniel Schlauer, der nach einer lupenreinen und bogeyfreien Auftaktrunde in Führung lag, fiel etwas zurück und beendete die Meisterschaft als Drittplatzierter in der nationalen Wertung!

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Nationale Offene Meisterschaft 2017

Christine Wolf und Georg Martin Schultes triumphieren im GC Föhrenwald. Maximilian Steinlechner und Janika Rüttimann sind neue Staatsmeister.

Die Sieger der Nationalen Offenen Meisterschaft 2017, die zum zweiten Mal in Folge im GC Föhrenwald in Wiener Neustadt ausgetragen wurden, heißen Christine Wolf und Georg Martin Schultes. Den Staatsmeistertitel, der lediglich unter den Amateuren vergeben wird, ging bei den Damen an die Vorarlbergerin Janika Rüttimann und bei den Herren an den Innsbrucker Maximilian Steinlechner.

Christine Wolf war mit satten 16 Schlägen Vorsprung in den Finaltag gegangen. Die Tirolerin erwischte mit einem frühen Bogey und sogar einem Doppelbogey auf den Bahnen 3 und 4 allerdings alles andere als einen Traumstart, schaltete dann aber um und notierte auf der darauffolgenden Spielbahn ein Birdie. Im Anschluss notierte die Innsbruckerin zehn Pars in Folge, ehe sie am Par 3 der 16 ein weiteres Bogey hinnehmen musste. Das Schlussloch brachte Chrissi Wolf mit einem Tripple-Bogey noch in die Bredouille, sodass sie in Summe mit 78 (+6) Schlägen beim Recording stand. Der Start-Ziel-Sieg der Proette kam dennoch nie in Gefahr und so triumphierte sie mit einem Gesamtergebnis von eins unter Par klar mit neun Schlägen Vorsprung. „Ich bin super happy mal wieder in Österreich gespielt zu haben und dann auch noch zu gewinnen!“, freute sich Wolf über den Heimerfolg.

Bei den Herren stand der Sieger erst nach 73 Löchern fest. Georg Martin Schultes, der mit vier Schlägen Vorsprung in die Finalrunde gestartet war, verzeichnete in Runde 4 mit 75 (+3) Schlägen seine bisher schwächste Leistung der Woche. Maximilian Steinlechner unterschrieb indes eine 71 (-1), sodass beide Kontrahenten am Ende des Tages mit einem Gesamtscore von 287 (-1) Schlägen die Ziellinie überquerten und somit in die Verlängerung gehen mussten. Zu spielen galt es erneut das Par 5 der 18.

Zuletzt behielt Georg Martin Schultes die Nase vorne und sicherte sich mit einem Eagle den Titel der Nationalen Offenen Meisterschaft. Steinlechner, der am ersten Extraloch ein Birdie verzeichnete, musste sich zwar im Stechen knapp geschlagen geben, durfte sich nach dem Sieg bei der Internationalen Österreichischen Meisterschaft mit dem Staatsmeistertitel in Föhrenwald, über einen weiteren großen Erfolg in diesem Jahr freuen. „Mein Spiel war solide und kontrolliert, ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung!“, so Steinlechner.

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