Moser sprintet in Top 10

Benjamin Moser sprintet beim Auftakt der Langlauf-Weltcupsaison in Ruka als Zehnter in die Top10.

Der 28-Jährige kämpft im Semifinale bis zum letzten Meter und verpasst als Fünfter seines Heats den Finaleinzug.

„Mein großes Ziel sind zwar die Top Sechs, aber mit einem Top-Ten-Ergebnis in die neue Saison zu starten, ist richtig cool und absolut nicht selbstverständlich“, so Moser. Der Sieg ging wieder einmal an den Norweger Johannes Hösflot Kläbo, der einen norwegischen Dreifachsieg anführte. 

Michael Föttinger und Erik Engel landeten auf den Rängen 20 und 24. Lukas Mrkonjic, Tobias Ganner und Magdalena Scherz verpassten hingegen die Qualifikation für die Finalläufe.

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Schweinberger sprintet auf Platz zwei

Kathrin Schweinberger sprintet bei der Tour of Estonia auf Platz zwei.

Sie gewinnt den Sprint der Hauptgruppe, allerdings geht der Sieg des 104 Kilometer langen Eintagesrennens an Olga Shekel als Solistin.

„Unsere Mannschaftsleistung war top. Leider ist uns aber eine davongekommen, was schade war“, erzählte die Tirolerin, die mit ihrem Podiumsplatz aber wichtige Punkte für die Olympiaqualifikation einfahren konnte.

Österreichs Team präsentierte sich stark, besetzte mit Leila Gschwentner die erste Gruppe des Tages, in der auch die spätere Siegerin Shekel zu finden war. Als Carina Schrempf und Schweinberger versuchten zu dieser nach vorne zu springen, löste sich die Ukrainerin, die am Ende 46 Sekunden ins Ziel rettete.

„Am Ende haben Elisa Winter und Carina einen super Leadout für mich gemacht, da musste ich ja dann abliefern“, grinste Schweinberger und ihre Teamkollegin Schrempf erklärte abschließend: „Der Einsatz war bei allen Fahrerinnen 100 Prozent und das war eine richtig kämpferische Leistung von uns. Für dass, das wir im Sprint noch nie so gefahren sind, war es ein guter Leadout und darauf können wir sehr stolz sein.“

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