Erster Saisonsieg für Zegg

Leonie Zegg gewinnt FIS-Abfahrtsrennen in Gröden.

Zweites Saisonrennen, erster Sieg! Für die Lecherin verlief der Auftakt in Gröden am Ende doch noch zufriedenstellend.

Dabei war die 21-Jährige mit ihrem sechsten Rang nach der ersten Abfahrt noch ziemlich ratlos gewesen. Zumal die Lecherin im einzigen Training 0,54 Sekunden vor ihrer steirischen ÖSV-Teamkollegin Anna Schilcher klare Bestzeit erzielt hatte. „Ich weiß gar nicht genau, was ich falsch gemacht habe“, sagte die 21-Jährige. „Ich habe zwar einen kleinen Fehler gehabt und bin dann kurz einmal sehr spät geworden, aber…“ 1,83 Sekunden Rückstand auf ihre siegreiche Head-Markenkollegin Schilcher waren damit nur schwer zu erklären.

Einen Ansatz fand die regierende Junioren-Vizeweltmeisterin im Super-G dann aber doch. Anders als im Training, wo sie einen 2,18 Meter langen Ski gefahren war, hatte sie es im Rennen mit einem 2,15er probiert. „Ich musste es einfach austesten und das mache ich lieber bei einem FIS-Rennen als im Training für den Europacup“, erklärte die Justizwache-Sportlerin. „Jetzt ist klar, dass ich bei flachen Strecken immer den langen Ski nehme.“

Das tat Zegg dann auch bei der zweiten Abfahrt. Mit Erfolg! In einer Zeit von 1:34,14 Minuten feierte sie ihren ersten Saisonsieg, 0,15 Sekunden vor Schilcher. Die Sibratsgfällerin Vanessa Nußbaumer fuhr auf Rang sieben (+1,06), Emma Amann wurde 42. (+3,34).

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Starke Ergebnisse von Walch

Fabio Walch gewinnt zwei FIS Slaloms.

Der Tiroler dominiert zwei FIS Slalomrennen in seinem Heimatskigebiet am Glungezer und freut sich über gute Punkte für weitere Rennen.

Mit einer guten Leistung in seinen beiden Heimrennen sichert sich Walch erneut den Mindestpunktezuschlag, bestätigt sein Können und startet mit Selbstvertrauen ins letzte Saisonviertel

Foto: Fabio Walch privat

Doppelsieg für Gstrein

Nicolas Gstrein gewinnt zwei FIS-Slaloms in Mellau.

Der Tiroler verteidigt an beiden Tagen mit einer zweitbesten Zeit im Finaldurchgang seine Halbzeitführung und triumphiert am Ende.

„Wenn wir etwas machen, dann machen wir es richtig“, erklärte SV Mellau-Obmann Thomas Übelherr die Tatsache, dass für die beiden FIS-Slaloms auf der Rossstelle-Piste über 50 freiwillige Helfer im Einsatz sind. Dementsprechend perfekt aber auch durchaus selektiv präsentierte sich die Strecke am ersten Renntag.

Die nicht ganz so einfach Präparierung hatte aber auch Folgen: Gerade einmal 20 der insgesamt angetretenen 42 Starter schafften es schlussendlich bis ins Ziel.

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FIS-Sieg für Sturm

Sturm Asaja gewinnt FIS Riesenslalom am Hochficht.

Am zweiten von zwei Renntagen setzt er sich mit fast einer Sekunde Vorsprung souverän durch.

Bei herrlichem Wetter und optimalen Pistenbedingungen fährt er in beiden Durchgängen zur Laufbestzeit und triumphiert vor Noah Geihseder und Stefan Schaidteiter, der auf Platz drei landet.

Foto: GEPA pictures/ Harald Steiner