ÖOC Meeting in Innsbruck
Olympiazentren Austria schärfen Strukturen und Standards.
Der zweitägige Intensiv-Workshop der Leiter der Olympiazentren Austria im Olympiazentrum Campus Sport Tirol in Innsbruck steht ganz im Zeichen der strategischen und operativen Weiterentwicklung der Arbeit der Olympiazentren Austria für den österreichischen Spitzensport.
Gemeinsam mit ÖOC-Generalsekretär Florian Gosch und der ÖOC-Beauftragten Gaby Madlener wurden zentrale Themen rund um Qualitätsmanagement, Datenstrukturen, sportwissenschaftliche Weiterentwicklung und die künftige Zusammenarbeit innerhalb des Netzwerks und mit Leistungssport Austria diskutiert.
Mit dabei waren Christian Raschner (Campus Sport Tirol Innsbruck), Hannes Seyer (Olympiazentrum Oberösterreich), Christian Schiefermüller (Olympiazentrum Salzburg-Rif), Stefan Schwaiger (Olympiazentrum Niederösterreich) und Walter Reichel (Olympiazentrum Kärnten). Sebastian Manhart, Geschäftsführer des Olympiazentrums Vorarlberg, war telefonisch zugeschaltet.
Im Mittelpunkt des Arbeitstreffens stand die Frage, wie die Olympiazentren Austria ihre hohen Qualitätsstandards weiterentwickeln und gleichzeitig Prozesse österreichweit vereinheitlichen können. Diverse strategische Themen wurden bewusst auf die Zeit nach den Olympischen Winterspielen Mailand Cortina 2026 verschoben, um alle Kräfte für das Olympic Team Austria zu bündeln und sich operativ ganz auf Olympia konzentrieren zu können.
Ein besonderer Fokus lag auf der Weiterentwicklung im sportwissenschaftlichen Bereich sowie auf der Zukunft des Datenmanagements. Diskutiert wurden unter anderem die Nutzung digitaler Systeme sowie mögliche KI-Anwendungen im Leistungssport.
„Die Olympiazentren Austria arbeiten bereits auf einem sehr hohen Niveau. Aber Spitzensport bedeutet permanente Weiterentwicklung. Genau deshalb investieren wir gemeinsam in Standards, Strukturen und moderne Prozesse, um unsere Athletinnen und Athleten künftig noch effizienter und qualitativ hochwertiger begleiten zu können“, erklärt ÖOC-Generalsekretär Florian Gosch.
Ein weiterer Schwerpunkt war die österreichweite Harmonisierung der Betreuungsvereinbarungen mit Athlet:innen sowie die Vereinheitlichung von Athlet:innenlisten und Kriterien. Ziel ist es, Prozesse zwischen den sechs Olympiazentren Austria noch effizienter und transparenter zu gestalten.
Parallel dazu wurde auch die weitere Vernetzung innerhalb des Systems vorangetrieben. Für den Rest des Jahres sind zusätzliche Fach- und Strategieworkshops geplant, darunter auch ein Netzwerk-Treffen aller Sportwissenschaftler:innen der Olympiazentren Austria voraussichtlich im November im Olympiazentrum Oberösterreich, zu dem rund 20 bis 30 Expert:innen erwartet werden.
Gaby Madlener betont die Bedeutung des laufenden Austauschs innerhalb des Netzwerks: „Unsere Qualitätsrichtlinien bilden eine starke Basis, aber Qualität ist kein statischer Zustand. Entscheidend ist, dass wir uns laufend austauschen, voneinander lernen und Entwicklungen gemeinsam gestalten. Genau diese Offenheit und der intensive Dialog machen die Stärke der Olympiazentren Austria aus.“
Die Stimmung beim Arbeitstreffen in Innsbruck wurde von allen Beteiligten als äußerst konstruktiv beschrieben. Offene Diskussionen, klar formulierte Erwartungen und das gemeinsame Ziel, den österreichischen Spitzensport nachhaltig zu stärken, prägten die beiden Workshop-Tage.
© olympia.at // Foto: Olympiazentrum Tirol




