Lukas Höllrigl wird uns im nächsten Blog-Beitrag in einem Rückblick über die Ergebnisse berichten – seid gespannt. Wir freuen uns auf ein tolles Event und drücken allen Athleten und Athletinnen die Daumen.
AutorInnen des heutigen Blogposts → Lisa Totschnig, Praktikantin, 22 Jahre aus Tirol, studiert in Wien im Bachelor Ernährungswissenschaften & Sportwissenschaft. Sarah Schallau, Praktikantin, 26 Jahre aus Hessen, studiert in München im Master “Diagnostics and Training“. Frederik Krassnitzer, Praktikant, 25 Jahre aus Vorarlberg, studiert in Wien im Bachelor Sportwissenschaft.
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Perspektivenwechsel – Der Sieg der beiden frisch gebackenen Weltmeister Jessica Pilz und Jakob Schubert aus der Sicht von Antonio Pérez del Río und Hans-Peter Platzer.
Hans-Peter Platzer (Team Rot-Weiß-Rot, Betreuer für den Kletterverband) – Athletin: Jessica Pilz
Antonio Pérez del Río (Training und Leistungsdiagnostik) – Athlet: Jakob Schubert
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Hans-Peter – Die Stimmung war unglaublich gut. Aufgrund der Akustik in der Halle war die Geräuschkulisse enorm. Aber auch weil das Kletterpublikum zum fairsten Sportpublikum überhaupt zählt und auch gegnerische AthletInnen lautstark angefeuert werden.
Antonio – It was an amazing night. After the semifinals I received a message from Jakob, in that moment I was convinced that he will give everything on the wall to make history in his hometown. I went alone to Olympiaworld, because I just wanted to enjoy the performance of one of my best athletes and I didn’t want to miss any details of that wonderful evening.
Hans-Peter – Sie war sehr angespannt. Durch ihren unbedingten Willen zum Sieg, legt sie sich selbst am meisten Druck auf.
Antonio – I trained with Jakob one week before and I saw him very eager for showing his best performance to all the people who have seen him climbing since he was a kid.
Hans-Peter – Die Chancen waren aufgrund der vorherigen Erfolge im Weltcup da, aber dass es 2x Gold wird, konnte man natürlich nur hoffen. Jessica wusste, dass der Sieg nur über Janja oder sie führen wird.
Antonio – After his performance at the most recent World Cup and how he was feeling before the competition, I always thought that he will be doing something great at the World Championship. He is in a very good shape, and everyone saw it in the final.
Antonio – I just had two sentences for him, the first one was “Congrats Jakob, you are the champion!”, and the second one was “World Championship is not yet over for you, keep on working hard!”.
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I come from a warm country, Spain! In my opinion, Innsbruck is a wonderful city in the heart of the alps and if you are a sport lover, you will find awesome sports to practice both in winter and summer.
After almost six years in Innsbruck, what I miss the most is my family. I go back home two or three times per year, but nevertheless: there is no place like home.
I was playing football since I was a kid until I was 23 years old. During my last two years I played semiprofessionally in the 3rd Spanish Division. Afterwards, I focused my career on strength and conditioning coaching mostly focused in individual sports.
You will either find me training the Wacker Innsbruck Women Team or lost in the mountains with my bike or snowboard.
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Ich bin österreichweit viel unterwegs für Sitzungen mit Verbänden, oder um bei Trainingskursen oder Wettkämpfen dabei zu sein. Aufgrund meiner Tätigkeit verbringe ich aber auch einige Zeit im Büro mit administrativen Aufgaben.
Team Rot-Weiß-Rot (TRWR) ist das Spitzensportförderprogramm des zuständigen Bundesministeriums. Im Rahmen von TRWR werden athletenspezifische Projekte mit Fokus auf die Optimierung der Leistungsfähigkeit der geförderten Athletinnen und Athleten sowie der Verbesserung des Trainingsumfelds unterstützt. Das TRWR wird mit 1.1.2019 in die „Bundes-Sport GmbH“ integriert.
Als Projektbegleiter unterstütze ich die Erstellung von Förderempfehlungen auf Basis von Erfolgs-/Entwicklungsbewertungen der AthletInnen. Werden Projekte genehmigt, begleite ich diese sportwissenschaftlich. Ein Ziel ist es, Erkenntnisse aus der Wissenschaft praxisrelevant aufzuarbeiten und den Verbänden zu vermitteln. Dies war auch der Auslöser für die nunmehr 8-jährige Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Kletterverband (KVÖ). Vor allem in den Bereichen optimale Wettkampfvorbereitung, Ernährung, Trainingsplanung und Verletzungsprävention gab es bisher eine enge Zusammenarbeit mit dem KVÖ. Im Moment arbeiten wir gerade an Strategien für die bestmögliche Akklimatisation/Wettkampfvorbereitung im Hinblick auf Tokio 2020.
Im Grunde kann jeder von der BSO anerkannte Bundes-Sportfachverband um eine Spitzensportförderung ansuchen. Entsprechen die AthletInnen den Kriterien, wird eine Förderung zugesprochen. Im Moment betreue ich 145 Projekte mit einem Fördervolumen von rund 2,6 Millionen Euro.
Der Sport ist in der Lage, unglaublich spannende, berührende und auch tragische Geschichten zu schreiben, wobei jene die man live miterleben darf, wohl am eindrucksvollsten sind. Seit meiner Zeit in TRWR gab es zahlreiche besondere Momente im Sport. Zwei dieser Momente waren der Weltmeistertitel von Anna Stöhr 2011 in Arco und der Sieg im Medal Race von Delle Karth/Resch 2012 bei den Olympischen Spielen in London.
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AutorInnen des heutigen Blogposts → Lisa Totschnig, Praktikantin, 22 Jahre aus Tirol, studiert in Wien im Bachelor Ernährungswissenschaften & Sportwissenschaft. Sarah Schallau, Praktikantin, 26 Jahre aus Hessen, studiert in München im Master “Diagnostics and Training“. Frederik Krassnitzer, Praktikant, 25 Jahre aus Vorarlberg, studiert in Wien im Bachelor Sportwissenschaft.
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Im Leistungssport gibt es ein gemeinsames Ziel von Athleten, Trainern und Sportverbänden: maximales Ausschöpfen des vorhandenen Leistungspotenzials, Siege, Medaillen – kurz: Erfolg! Die Realität des Spitzensports ist es jedoch, dass am Ende nur wenige Talente den großen Durchbruch schaffen. Nicht zuletzt deshalb ist eine Duale Karriere von enormer Bedeutung.
Aus diesem Grund veranstalten das Campus Sport Tirol Innsbruck – Olympiazentrum, die Universität Innsbruck und KADA am 21.06.2018 um 18:00 Uhr einen Infoabend am ISW Innsbruck für Athleten, Trainer und Sportverbände, zu dem wir Sie herzlich einladen dürfen. KADA ist mit seinem nationalen Förderprogramm „Sport mit Perspektive“ persönlicher Partner der Athleten, wenn es um konkrete Ausbildungsfragen neben dem Sport geht. Ein zweites Standbein ist dabei mehr als nur eine Sicherung der beruflichen Zukunft. Innere Balance, Stabilität in Verletzungen und Krisen, geistige Abwechslung zum Sportleralltag – eine individuell dosierte und sorgfältig geplante Duale Karriere hat auch das inzwischen nachgewiesene Potenzial, die sportliche Performance von Athleten zu verbessern.
In einem Impulsvortrag spricht KADAs Leiter der Laufbahnentwicklung, Wolfgang Stockinger, über die umfangreichen Möglichkeiten der Dualen Karriere im Anschluss an die Schule: von der „Berufsreifeprüfung im Leistungssport“ über dem österreichischen Studienförderprogramm für Athleten (SLS), bis hin zu Optionen für Athleten abseits des Studiums. Daraufhin informieren Christian Raschner, sportlicher Leiter des Campus Sport Tirol Innsbruck – Olympiazentrum, und die Tiroler Laufbahnberaterinnen Klaudia Wolf-Erharter und Simone Käferböck über das Spitzensportförderprogramm der Universität Innsbruck. Anschließend stehen die Mitarbeiter von KADA für Fragen und individuelle Laufbahnberatung vor Ort zur Verfügung.
Um Punkt 13.00 Uhr fiel in Innsbruck der Startschuss zum fünften Wings for Life World Run. Zeitgleich gingen weltweit 102.862 registrierte LäuferInnen ins Rennen gegen das Catcher Car. Dank der Wings for Life World Run App war die Teilnahme in diesem Jahr an jedem Platz der Welt möglich. Das stellte keiner so deutlich unter Beweis wie Österreichs Ultrarunner Christian Schiester, der auf den Kokosinseln mitten im Indischen Ozean startete. Auch Olympiasiegerin Anna Gasser und Romy Gewinnerin Nina Proll starteten erstmals mit der App auf ihren Lieblingsstrecken.
Skisprung-Ass Gregor Schlierenzauer lief mit seinem Kumpel Simon Wallner bei einem der zahlreichen organisierten App-Runs am Campus Sport Tirol Innsbruck – Olympiazentrum mit. Am Ende kamen Schlierenzauer und Wallner rund 20 km. Unter den TeilnehmerInnen in Innsbruck waren auch weitere Athleten des Olympiazentrums: Roman Rabl, Harald Hoermann, Bianca und Stephanie Venier, Clemens Nocker, Dominik Raschner, Stephanie Brunner, Simon Rueland, Christian Borgnaes, Claudia Lösch, Georg Fischler, Nathanael Mahler, Stefan Brennsteiner, Bernadette Lorenz, Rosina Schneeberger, Manuel Annewanter, Nadine Wallner und Alexandra Elmer. Aksel Lund Svindal als Fahrer des virtuellen Catcher Cars war einige Zeit unterwegs, bis er in Innsbruck die schnellste Frau (Susanne Mair) und den schnellsten Mann (Markus Kröll) einholen konnte.
„Vor so einer Kulisse mit einem grandios motivierten Teilnehmerfeld war der heurige Wings for Life Run was ganz besonderes und der App-Run wird nächstes Jahr hoffentlich noch größer.“ – Gregor Schlierenzauer
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Global Champs werden in Florida und München gekrönt
Im Rennen um den globalen Titel kam es zum Showdown zwischen der Portugiesin Vera Nunes in München und der Kroatin Nikolina Šustić in Zadar. Ein Kopf-an-Kopf Rennen, das die Brasilianerin Nunes mit einer Gesamtdistanz von 53,78 km letztlich um knapp 50 Meter für sich entschied. Global Champ bei den Herren wurde nach 2017 erneut der Schwede Aron Anderson. Im Vorjahr schaffte der Profi-Abenteurer unglaubliche 92,14 km und stellte somit einen bislang unerreichten Rekord auf. 2018 rollte er mit 89,85 km in Florida zu seinem zweiten Gesamtsieg.
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Wings for Life CEO Anita Gerhardter zieht fabelhaftes Fazit
„Das war wieder ein toller Lauftag. Wir haben 2018 unzählige frohe Gesichter gesehen, zwei wunderbare globale Sieger gekürt und über 3 Millionen Euro für den guten Zweck gesammelt. Die packen wir auf die 20,6 Millionen, die wir in den letzten fünf Jahren für die Rückenmarksforschung gesammelt haben, drauf.“ – Anita Gerhardter
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Wie schon die letzten 3 Jahre, wurde gestern der „We Test The Future – Award“ des CAMPUS SPORT TIROL INNSBRUCK – OLYMPIAZENTRUM in Kooperation mit dem NLST verliehen. Mit dieser Auszeichnung werden die besten TeilnehmerInnen des am Olympiazentrum durchgeführten sportmotorischen Aufnahmetests der Innsbrucker Sportschulen Sport BORG/HAS geehrt.
Dieses Jahr taten sich aus den Burschen und Mädchen Marco Schrettl (Mountainbike) und Nina Bachbauer (Voltigieren) hervor, die von allen NachwuchssportlerInnen die komplettesten Leistungen in den unterschiedlichsten Tests zeigten. Die beiden dürfen nun die Förderungen des Olympiazentrums in Anspruch nehmen, welche Modeltrainingseinheiten unter professioneller Aufsicht sowie sportwissenschaftliche Beratung beinhaltet.
Herzlichen Glückwunsch an Nina und Marco für ihre tollen Leistungen!
Lange arbeitet Carolin Haibel noch nicht im Olympiazentrum Tirol. Erst im September 2016 fand sie den Weg von Salzburg nach Innsbruck. Dafür hat sie sich in den ersten anderthalb Jahren schnell einen Namen im Team des Olympiazentrums gemacht. „Contrex-Caro“ wird sie von vielen liebevoll genannt, da sie bei den zahlreichen sportmotorischen Testungen, welche am OZ durchgeführt werden, hauptsächlich für die Contrex-Testmaschine verantwortlich ist. Mittlerweile hat sie ihr Spektrum weiter ausgebaut. Sie betreut sämtliche Testungen und ist für die gesamte Leistungsdiagnostik inklusive Vorbereitung, Durchführung und Auswertung am OZ zuständig.
In Salzburg hatte sie zuvor den Bachelorstudiengang Sport- und Bewegungswissenschaft und den darauf aufbauenden gleichnamigen Master absolviert. Parallel zum Berufseinstieg am Olympiazentrum schrieb sie ihre Masterarbeit im Rahmen einer groß angelegten Studie, welche verschiedene isokalorisch durchgeführte Ausdauertrainingsmethoden und deren Einfluss auf den EPOC (Sauerstoffmehraufnahme in der Nachbelastung) verglich. Die Bedeutung der Ausdauerleistungsfähigkeit wird in Caros Augen in vielen Sportarten unterschätzt. Daher ist es umso bedeutender, dass Caro ihre eigenen Erfahrungen aus dem Skilanglauf und ihr erworbenes Wissen im Ausdauerbereich in die Arbeit im Olympiazentrum mit einbringen kann. Sie selber sieht noch viel Potenzial in diesem Bereich und baut seither gemeinsam mit Trainer Lukas den Ausdauerbereich des OZ weiter aus.
Caros Liebe nicht nur zum Sport, sondern auch zum Schnee und zu den Bergen wurde der gebürtigen Allgäuerin quasi schon in die Wiege gelegt. Aufgewachsen ist sie in einem kleinen Dorf in der Nähe von Kempten in einer sehr sportaffinen Familie. Schon als kleiner Zwerg wurde sie im Garten auf die Ski gestellt und konnte früh bei kleinen Rennen zeigen, was alles in ihr steckt. Aber auch abgesehen vom Skilanglaufen hatte sie die Möglichkeit, bereits als Kind sämtliche Sportarten auszuprobieren und viele grundlegende Bewegungs- und Körpererfahrungen zu sammeln. Dabei ging es in ihrer Familie nie darum, gezielt zu trainieren, sondern einfach dem natürlichen Bewegungsdrang zu folgen und draußen gemeinsam etwas zu unternehmen.
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Wie sieht deine eigene sportliche Karriere aus? Oder woher kommt deine Begeisterung für den Sport?
Meine Begeisterung für Sport hatte ich schon von ganz klein auf. Ich bin einfach in einer sehr aktiven Familie aufgewachsen, in der Sport und Bewegung dazu gehörte, es aber nie sonderlich um Leistungen oder sportliche Karrieren ging. Ich erinnere mich an eine Situation, als ich klein war, und mit meiner Familie Langlaufen war. Meine Tante wollte mir etwas Gutes tun und mit mir auf der Hütte einkehren und etwas essen, aber ich wollte einfach weiter laufen, hab mich geweigert und geschimpft: „Ich will laufen bis es dunkel wird!“ In den Leistungssport bin ich später einfach so hinein gerutscht und plötzlich stand der kleine Zwerg auf internationaler Ebene für Deutschland am Start. Von Deutschen Meistertiteln ging es über Europacups zu Junioren- und U23-Weltmeisterschaften, wo ich mir durch regelmäßige Top-Platzierungen einen Platz im Nationalkader sicher konnte.
Du galtst früher selbst als eines der größten Talente in Deutschland, verfolgt dich manchmal der Gedanke, dass du deine sportliche Karriere nicht weiter ausbauen konntest?
Natürlich war es nicht ganz einfach und es gab da auch schon eine harte Phase in meinem Leben, aber es ging mir nie um eine Titeljagd. Deswegen trauere ich dem auch überhaupt nicht nach. Nur so von sportlicher Seite aus ist es schade, dass ich nicht die Möglichkeit bekommen habe, meine eigenen Grenzen gänzlich auszutesten. Wie weit hätte ich laufen können? Wie schnell hätte ich sein können? Wie viel Gewicht hätte ich durch den Kraftraum schieben können? Gerade wenn man hier im OZ die ganzen Möglichkeiten sieht, die den Athleten zur Verfügung gestellt werden, frage ich mich, wie weit ich mich hätte entwickeln können.
Du bist hauptsächlich in der Leistungsdiagnostik eingesetzt. Wie sieht dein Arbeitsalltag im OZ aus?
Das kommt sehr darauf an, zu welcher Phase man mich antrifft. Im Herbst und im Frühjahr sind unsere Haupttestungsphasen, da bin ich bei allen Testungen dabei und dementsprechend komplett eingespannt. In den Zwischenphasen ist es etwas anders. Da hat man etwas Zeit, die Testungen zu reflektieren und für die nächste Phase zu optimieren. Ansonsten unterstütze ich die Mitarbeiter bei verschiedenen wissenschaftlichen Projekten. Zum Beispiel helfe ich Christian und Lisa bei der Talentforschung, indem ich die verschiedenen Daten der Testungen aufarbeite und unsere Datenbank betreue.
Warum gefällt dir die Arbeit im Bereich der Leistungsdiagnostik?
Die Leistungsdiagnostik hat nicht nur die Verbesserung der Leistung von Athleten zum Ziel, sondern kann insbesondere auch Verletzungen oder Leistungsstagnationen verhindern, beziehungsweise auf Gefahren aufmerksam machen. Mit Hilfe der Leistungsdiagnostik der sinnvollen Umsetzung der Testergebnisse in das Training und der Zusammenarbeit mit den Trainern kann man AthletInnen kontrolliert an ihr Ziel bringen, ohne sie zu überlasten und ohne AthletInnen auf dem Weg an die Spitze zu verlieren.
Was schätzt du am meisten an der Arbeit im OZ?
Allgemein die Zusammenarbeit unter den Kollegen. Jede/r hier hat eine fundierte Ausbildung und bringt zusätzlich eigene Erfahrungen mit, jede/r ist in einem anderen Bereich stark. Dadurch kann man viel voneinander profitieren und lernen. Wir sind alle sehr viel im Kontakt miteinander, helfen uns gegenseitig und tauschen uns aus. Das ist schon recht cool und nicht selbstverständlich. Zudem pflegen wir einen sehr feinfühligen Umgang mit den AthletInnen, auch das kann ich als frühere Sportlerin sehr wertschätzen.
Welche Testung bereitet dir am meisten Freude?
Bei den Ausdauertests habe ich einfach einen persönlichen Zugang und mittlerweile extrem viel Erfahrung. Aber es ist auch sehr reizvoll, sich mit Tests aus dem Kraftbereich auseinanderzusetzen, sie durchzuführen und mich selbst damit weiterzuentwickeln. Ansonsten schwer zu sagen, die Aufnahmetests der Sportschwerpunktschulen machen immer Spaß, weil sie so abwechslungsreich sind und Kinder aus den unterschiedlichsten Sportarten, wie Voltigieren, Rodeln, Gewichtheben, Radfahren usw., dabei sind. Die ÖSV-Testungen sind ebenfalls sehr spannend, weil man die Entwicklung der AthletInnen über die Jahre beobachten kann und das Niveau sehr hoch ist.
Wo findet man dich, wenn nicht im OZ?
Draußen! Mit dem Rad, den Laufschuhen oder auch einfach mal nur in der Wiese.
Wo gehst du am allerliebsten Langlaufen?
Wenn man nur wenig Zeit hat, dann einfach auf der nahegelegensten Loipe. Ansonsten mag ich Strecken in toller Natur, mit Skandinavischem Flair oder viel Aussicht und Panorama. Da lebe ich zum Glück an einem schönen Fleckchen Erde. Aber ich entdecke auch gerne Neues. Laufe gerne da, wo ich noch nicht weiß, wo es genau hingeht. Solche Strecken zu finden ist aber mittlerweile schwierig, weil ich schon so viel unterwegs war.
Was war dein Traumberuf in der Kindheit?
Ich weiß es nicht mehr, aber es hatte definitiv nichts mit Sport zu tun. Tierärztin könnte es gewesen sein.
Mit welchem Sportler würdest du gerne einmal trainieren?
Peter Schlickenrieder (ehemaliger deutscher Skilangläufer), das ist immer witzig mit ihm.
Was ist Luxus für dich?
Gesund sein, Zeit haben, mit wichtigen Freunden und Familie einfach das machen, worauf man Lust hat. Draußen sein und etwas unternehmen.
Hättest du lieber einen Monat lang kein Handy oder kein Auto?
Definitiv kein Handy. Ich will in mein Auto einsteigen und da hinfahren, wohin ich will, zur nächsten Loipe, zum Berg, zum Eis essen, jemanden besuchen, ganz egal. Einfach nicht überlegen müssen und da hinfahren, wohin man will. Das kann man mir nicht nehmen.
Wenn du jetzt auf play bei deinem Handy drücken würdest, welches Lied würde kommen?
Im Büro in stressigen Phasen läuft manchmal Funky Fishlegs.
“There’s nothing like a trip in the wild, in the cold far away from everyone (…) And it all seems great until you realize that the sport you’re dreaming of has its flaws but I LOVE FISHLEGS.”
Autorin des heutigen Blogposts → Für die nächsten Woche werde ich (Adele Tietgen) das Team des Olympiaszentrum, im Rahmen meines Praktikums tatkräftig unterstützen. Als gebürtige Hamburgerin studiere ich im Moment in Gießen (DE) den B.Sc. Studiengang „Bewegung und Gesundheit“ im fünften Fachsemester. Neben den Grundlagen in der Sportmedizin, Trainings- und Bewegungswissenschaft und der Sportpsychologie werden uns zusätzlich wichtige Aspekte aus der Ernährungswissenschaft sowie aus den Bereichen der Prävention und Rehabilitation vermittelt. Hier am Olympiazentrum bekomme ich die Möglichkeit in all diese verschiedenen Bereiche hinein zu schauen. Natürlich schaue ich nicht nur den Topathleten gerne beim Training zu, sondern betätige ich mich auch selber gerne sportlich. Seit ich sechs Jahre alt bin mache ich Leichtathletik. Im Winter tausche ich aber gerne meine Laufschuhe gegen Snowboardboots ein ;).
Vom 9. – 18. März finden in Pyeongchang die 12. Paralympischen Winterspiele statt. Über 500 SportlerInnen kämpfen in sechs verschiedenen Sportarten um die Medaillen. Für Österreich gehen 13 AthletenInnen in drei Sportarten – Ski Alpin, Snowboard und Langlauf – an den Start. Insgesamt konnte Österreich bereits 325 Medaillen bei Paralympischen Winterspielen gewinnen, mehr als jedes andere Land: 104 Goldmedaillen, 113 Silbermedaillen, 108 Bronzemedaillen. 90 der Goldmedaillen gewann Österreich im alpinen Skirennlauf.
Folgende AthletInnen des Campus Sport Tirol Innsbruck – Olympiazentrum sind im Paralympic Team Austria (Ski Alpin) mit dabei:
Claudia Lösch
Roman Rabl
Simon Wallner
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8 weitere AthletInnen des ÖSV Behindertenkaders haben zudem in den letzten 12 Monaten die zweimal jährlich stattfindenden sportmotorischen Leistungstests am Olympiazentrum absolviert:
Ski Alpin: Heike Eder, Markus Gfatterhofer, Thomas Grochar, Georg Morgenfurt (mit Guide Christoph Gmeiner), Nico Pajantschitsch, Markus Salcher, Würz Martin
Snowboard: Reinhold Schett
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Wir sind stolz auf euch, freuen uns auf die Paralympischen Winterspiele und wünschen dem gesamten Paralympic Team Austria alles erdenklich Gute in Pyeongchang!
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Am 11. und 12. Mai 2018 findet das erste Sportsymposium Vorarlberg statt. Austragungsort ist Schruns im Montafon. Der Veranstalter des Sportsymposiums ist das Olympiazentrum Vorarlberg, mit-initiierender Partner Montafon Tourismus und Hauptförderer das Land Vorarlberg.
Das Sportsymposium 2018 wird unter dem Thema “Athleten der Zukunft: Langfristige Leistungsentwicklung im Nachwuchs” stehen.
Die Veranstaltung wird neben sechs Plenumsvorträgen von hochrangigen Referenten auch ein Highlight im Rahmen eines Impulsreferats inkl. Abendessen von und mit einem „Special Guest“ (dem ehemaligen Skispringer Martin Schmitt) bieten.
Für alle Teilnehmer gibt es die Möglichkeit die Dauer des Aufenthaltes im Montafon individuell zu buchen. Für ein speziell organisiertes Rahmenprogramm mit eigenem Sporterleben ist gesorgt.
Sebastian Manhart, Geschäftsführung Olympiazentrum Vorarlberg: „Es ist uns wichtig, einen Impuls für Vorarlberger Trainerinnen und Trainer zu setzen – einen inhaltlichen Impuls, der aktuelles Wissen von außerhalb nach Vorarlberg bringt und einen Impuls, der die Vernetzung im Land und eine strukturierte, geplante Arbeit fördert. Nachwuchsentwicklung ist DAS zentrale Thema für längerfristigen Erfolg.“
Nicola Tyre, Aus- & Fortbildung Olympiazentrum Vorarlberg: „Bei unserem 2018 erstmals stattfindenden Sportsymposium liegt der Schwerpunkt im Bereich des Nachwuchs – den Athleten der Zukunft. Die Erfahrungen, die Nachwuchsathleten im Verein und mit den Trainerinnen und Trainern machen, werden ihren weiteren sportlichen Weg und vor allem den sportlichen Erfolg stark beeinflussen. Ein großer Teil unserer Trainer arbeitet direkt mit diesen Athleten zusammen – und wir sind begeistert, dass wir ihnen die Möglichkeit bieten können, bei den Vorträgen international renommierter Wissenschafter, in Vorarlberg dabei zu sein.“
DAS FORMAT/FACTS
DIE REFERENTEN/ DER SPECIAL GUEST
Martin Schmitt konnte als Special Guest für die Abendveranstaltung verpflichtet werden. Schmitt gehörte insbesondere von 1998 bis 2001 zur absoluten Weltspitze im Skispringen (3 Medaillen bei olympischen Spielen, 10 Weltmeisterschaftsmedaillen, 2-facher Gesamtweltcup Sieger): „Erlebnisse im Nachwuchsbereich“
Prof. Dr. Andreas Hohmann – Universität Bayreuth, Deutschland: „Diversification Strategies in Talent Development: Early Specialization vs Diversification”
Dr. Antje Hoffmann – Institut für Angewandte Trainingswissenschaft, Deutschland: „Fundiert, aber unkompliziert – Anforderungen an eine erfolgreiche Talentauswahl”
Dr. Astrid Schubring – University of Gothenburg, Sweden: „Wachstum als Herausforderung für Athleten und Trainer”
Prof. Dr. Jörg Schorer – Universität Oldenburg, Deutschland: „Talentprognose im Sport – Zwischen Wissenschaft und Wahrsagerei”
Prof. Dr. Ansgar Thiel – Universität Tübingen, Deutschland: „Competing Hurt – Als Herausforderung für die medizinische Betreuung im Nachwuchsleistungssport”
Freitag 11. Mai 2018
14.00 – 14.30 Eröffnung
14.30 – 15.30 Thema 1: „Diversification Strategies in Talent Development: Early Specialization vs Diversification” – Prof. Dr. Andreas Hohmann – Universität Bayreuth, Deutschland
15.30 – 16.00 Pause
16.00 – 17.00 Thema 2: „Fundiert, aber unkompliziert – Anforderungen an eine erfolgreiche Talentauswahl” – Dr. Antje Hoffmann-Institut für Angewandte Trainingswissenschaft, Deutschland
17.00 – 18.00 Thema 3: Podiumsdiskussion „Sportsysteme & Strukturen in der Nachwuchsentwicklung“.
18.00 – 19.00 Pause
19.00 – 21.00 Abendessen: Hotel Zimba (optional)
19.30 – 20.00 Special Guest „Erlebnisse im Nachwuchsbereich“ Martin Schmitt
Samstag 12. Mai 2018
07.00 – 08.00 Aktives Sportprogramm (optional)
09.30 – 10.30 Thema 4: „Wachstum als Herausforderung für Athleten und Trainer” – Dr. Astrid Schubring – University of Gothenburg, Sweden
10.30 – 11.30 Thema 5: „Talentprognose im Sport – Zwischen Wissenschaft und Wahrsagerei” – Prof. Dr. Jörg Schorer – Universität Oldenburg, Deutschland
11.30 – 12.00 Pause
12.00 – 13.00 Thema 6: „Competing Hurt – Als Herausforderung für die Medizinische Betreuung im Nachwuchsleistungssport” – Prof. Dr. Ansgar Thiel – Universität Tübingen, Deutschland
13.00 – 13.15 Schlussworte
13.15 – 14.00 Mittagessen (optional)
14.00 – 17.00 Aktives Sportprogramm (optional)
Am Samstagvormittag und auch Nachmittags wird optional ein sehr vielfältiges aktives Sportprogramm für die Teilnehmer angeboten das von Guides und Profiathleten begleitet wird: