Benjamin Moser landet in der Endabrechnung der Tour de Ski auf dem hervorragenden zehnten Rang.
Der Tiroler, der bei der bisherigen Tour bereits mehrere Top-Ergebnisse und seinen ersten Karriere-Podestplatz bejubeln durfte, schließt nahtlos an seine bisher bemerkenswerten Leistungen an.
Mit dem legendären Schlussanstieg auf die Alpe Cermis endete für die Herren die diesjährige Tour de Ski. Benjamin Moser, der erstmals in seiner Karriere die berüchtigte Schlussetappe in Angriff nahm, kämpfte sich engagiert durch das fordernde Rennen und überquerte am Ende völlig entkräftet mit einem Rückstand von 1:29,8 Minuten den guten 20. Platz. Der Sieg ging an den Norweger Mattis Stenshagen. Auf den Plätzen zwei und drei landeten der Franzose Jules Lapierre (+6,6 Sekunden) und der Norweger Emil Iversen (+20,4 Sekunden).
In der Tour-Gesamtwertung setzte der Tiroler mit seiner heutigen Leistung ein weiteres Ausrufezeichen und bescherte dem österreichischen Team eine Top-10-Platzierung. Der 28-Jährige landete in der Endabrechnung des diesjährigen Etappenrennens nämlich auf dem hervorragenden zehnten Platz. (+2:44,9 Minuten).
Der Tour-Sieg ging wenig überraschend an den großen Favoriten Johannes Hoesflot Klaebo. Der Skandinavier führte in der Gesamtwertung vor seinen beiden Landsmännern Mattis Stenshagen (+30,1 Sekunden) und Harald Oestberg Amundsen (+1:08,2 Minuten) einen norwegischen Dreifachsieg an.
„Das ist für mich ein Wahnsinns-Ergebnis und in der Gesamtwertung in den Top-10 zu sein, ist einfach nur richtig cool. Ich bin wirklich stolz auf mich, dass ich das heute geschafft habe und habe ehrlicherweise nicht damit gerechnet. Ich konnte mich für heute sehr gut erholen, obwohl ich gestern körperlich keinen guten Tag hatte. Ich war wirklich skeptisch, ob ich überhaupt antreten soll, aber Gott sei Dank habe ich es versucht und es ist wirklich super gelaufen. Wenn mir das jemand letzte Woche gesagt hätte, hätte ich gesagt: ‚Du hast einen Vogel‘. Ich bin im Moment einfach nur überglücklich“, bilanzierte Moser.
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