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OLYMPIA: Silber für die Teamstaffel

Rodler:innen
February 15, 2022

Österreichs Teamstaffel rast bei den Olympischen Spielen auf Rang zwei.

Österreichs Rodler jubelten im Yanqing National Sliding Center über eine weitere Medaille.

Madeleine Egle, Wolfgang Kindl und die Doppelsitzer Thomas Steu/Lorenz Koller rodelten im abschließenden Staffel-Bewerb hinter Deutschland auf Rang zwei. Nach Silber durch Wolfgang Kindl im Einsitzer und der Bronzenen von Thomas Steu und Lorenz Koller im Doppelsitzer-Bewerb, kehren die ÖRV-Asse damit wie bereits 2018 mit drei Olympia-Medaillen nach Österreich zurück.

Das heimische Quartett, das als vorletztes Team in den Bewerb gestartet war, attackierte vom Start weg die führenden Letten. Madeleine Egle, die bereits vor vier Jahren mit der ÖRV-Staffel Olympia-Bronze gewonnen hatte, übergab nach einer blitzsauberen Fahrt und Zwischenbestzeit an Wolfgang Kindl, der den Vorsprung mit einem ebenfalls bärenstarken Lauf und Bestzeit auf satte 63 hundertstel Sekunden ausbauen konnte. Thomas Steu und Lorenz Koller fixierten trotz eines kleinen Rutschers im unteren Bereich die überlegene Führung und damit zumindest die Silbermedaille. Die deutschen Einsitzer kamen nicht mit den Bestzeiten von Egle und Kindl mit, den Unterschied machten Tobias Wendl und Tobias Arlt aus. Die dreifachen Einzel-Olympiasieger sicherten Deutschland nach einer kollektiven Fahrzeit von über drei Minuten einen finalen Vorsprung von acht hundertstel Sekunden. Damit gewannen Deutschlands Rodler in sämtlichen Disziplinen die Goldmedaille.

Die heimischen Asse, die bei Olympischen Spielen seit 1992 immer zumindest eine Medaille gwannnen, kehren am Samstag (10.2) nach Österreich zurück.

„Es war ganz toll, wie sich Madeleine und Wolfgang heute in Szene gesetzt haben. Natürlich ist es schade, dass die Doppelsitzer unten etwas gepatzt haben, sonst hätten wir Gold holen können, aber wir sind hellauf zufrieden mit der Silbermedaille. Es war ein sehr spannendes Rennen, dass wir so stark mit den Deutschen mithalten können, hätte ich mir gar nicht gedacht, aber unsere „Mechaniker“ Tobias Schiegl und Peter Penz haben heute gemeinsam mit den Athleten wieder eine super Abstimmung gefunden, der Speed hat absolut gepasst. Es war für alle Beteiligten eine sehr schwere Saison, wir hatten generell sehr wenig Kontakt mit daheim, haben uns vor den Spielen bewusst abgeschottet. Wir haben uns dafür belohnt, sind insgesamt sehr gut über die Saison gekommen und smit unserer Bilanz hier in Peking absolut zufrieden.“

Rene Friedl (ÖRV-Cheftrainer & Sportdirektor)

© rodel-austria.at // Foto: GEPA

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