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Stöckler bestätigt Top-Form

Laura Stöckler
July 5, 2021

Laura Stöckler auch beim zweiten Speed-Weltcup in Top-Form

Nach zwei sehr erfolgreichen Auftritten im Europa Cup zeigte Laura Stöckler (ÖAV Haag) auch im zweiten Speed-Weltcup der laufenden Saison ihr Können. Sie belegte nach der Speed-Qualifikation in Villars (SUI) Platz 14 (8,07 Sekunden) und zog somit ins Finale der besten 16 Athletinnen ein.

Am Freitag will die 21-jährige Niederösterreicherin im Finale in der Schweiz erneut zulegen.

„Die Qualifikation ist ganz gut verlaufen. Der erste Run war sehr sauber, auch wenn ich heuer schon schnellere Zeiten gelaufen bin. Ich merke schon ein wenig die Müdigkeit der letzten beiden intensiven Wettkämpfe von Innsbruck und Gaflenz – das war schon alles sehr kompakt und geht an die Substanz. Deswegen bin ich sehr zufrieden und freue mich extrem auf das Finale am Freitag. Ich hoffe, dass ich wieder alles herausholen und eine bessere Zeit laufen kann. Mein Ziel ist klar: Ich möchte mich im Finale erneut verbessern“,

zeigte sich Stöckler nach ihren beiden Qualifikationsläufen zufrieden.

Auch wenn das Finale für Laura Stöckler nicht perfekt verlaufen ist, kann die Niederösterreicherin mit ihrer Leistung mehr als zufrieden sein. Es ist ihr bis dato bestes Weltcup-Ergebnis und noch dazu ihr erster gelungener Einzug ins Weltcup-Finale.

„Das Finale und die Stimmung waren richtig cool. Natürlich hätte ich mir von der Zeit her etwas mehr erwartet, aber ich muss fairerweise sagen, dass ich durch die beiden Europacups etwas verwöhnt war – da konnte ich zweimal den nationalen Rekord unterbieten. Im Finale habe ich diesmal leider einen kleinen Fehler gemacht und den Aufstieg in die nächste Runde verpasst. Es wäre zwar mehr drinnen gewesen, aber ich bin über Platz 14 wirklich sehr froh. Ich bin froh, dass der Wettkampfmarathon der letzten eineinhalb Wochen abgeschlossen ist. Jetzt haben wir uns eine kleine Pause verdient, werden aber bald wieder mit dem Techniktraining starten.“

bilanzierte Stöckler.

Dieses Mal lief es nicht nach Plan für Elmer..

Ebenfalls in Top-Form ist ihre Teamkollegin Alexandra Elmer (ÖAV Tauernkraxxla), wie sie in den letzten Woche in einem spannenden Zweikampf mit Laura Stöckler um den österreichischen Rekord bewiesen hat. Doch der Wettkampfmarathon sowie die Rekrodjagd war für die Athletinnen ermüdend und hat Spuren hinterlassen. So lief es trotz der starker Form von Alexandra Elmer dieses Mal nicht ganz nach Plan, sie verpasste den Finaleinzug und belegte den Rang 22 (8,35 Sekunden) in der Schweiz. Eine Erholungspause ist nun notwendig und mehr als verdient.

Auch für Plangger und Knapp lief es nicht perfekt..

Für die KVÖ-Herren verlief die Speed-Qualifikation in Villars nicht optimal. Tobias Plangger (ÖAV Innsbruck) musste sich mit Rang 22 begnügen. Doch mit einer Zeit von 6,05 Sekunden kann er zufrieden sein. Lukas Knapp (NFÖ Salzburg) gelang eine Leistungsverbesserung im zweiten Lauf, womit er sich zufrieden stellen musste. Er belegte mit einer Zeit von 6,30 Sekunden den 32. Platz.

„Für Laura wäre der Aufstieg in die nächste Runde drinnen gewesen. Ihre Konkurrentin hatte auch einen kleinen Fehler und hat die Türe noch einmal aufgemacht. Leider ist es dieses Mal nicht gelungen. Wenn es eine Athletin aus dem eigenen Team in ein Finale schafft, motiviert das natürlich auch die anderen. Es ist in den letzten Wochen sehr viel Positives passiert. Von daher sind wir sehr zufrieden“,

zog KVÖ-Coach Kilian Fischhuber eine positive Speed-Bilanz.

© KVÖ // Foto: GEPA

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