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Stephanie Venier Vizeweltmeisterin

SANKT MORITZ,SWITZERLAND,12.FEB.17 - ALPINE SKIING - FIS Alpine World Ski Championships, downhill, ladies, award ceremony. Image shows the rejoicing of Stephanie Venier (AUT). Photo: GEPA pictures/ Mario Kneisl
February 13, 2017

Der Super-Sonntag wurde auch für die ÖSV Athleten zu einem Renntag der Sonderklasse. Im dritten Weltmeisterschaftsrennen holte Stephanie Venier die dritte Medaille für die ÖSV Damen. In der spektakulären Abfahrt der Herren fuhr Max Franz furios zur Bronzemedaille hinter Beat Feuz (SUI) und Erik Guay (CAN).

Das Lebensmotto von Stephanie Venier sagt eigentlich schon alles: „Nur wer sich traut, kann was erreichen!“ Das galt auch für die erste WM-Abfahrt ihrer Karriere. Am Funk gab ihr Nummer-Eins-Läuferin Nicole Schmidhofer die letzten Tipps: „Die Sicht ist gut, es geht alles voll, du musst richtig angasen. Du hast es drauf“ Gesagt, getan! Die 23-jährige Tirolerin, die bislang einen 7. Rang als bestes Abfahrtsergebnis zu Buche stehen hatte, riskierte viel. „Die Strecke war um eine gute Sekunde schneller als im Training, auch eisiger. Ich hab‘ kaum noch den Boden unter den Füßen gehabt, aber es lief gut.“ Und wie: Mit Startnummer 6 raste Stephanie Venier zur Bestzeit – vor Sofia Goggia, vor Tina Weirather. „Ein Super-Gefühl, die Zeit grün aufleuchten zu sehen. Ich hab‘ eigentlich fast alles so umgesetzt, wie ich mir das vorgenommen hatte.“ Damit begann das große Zittern…

„Die Steffi ist ein richtiges Rennpferd, wenn die im Training einmal Fünfte ist, dann sagt das was. Das geht sich für eine Medaille aus“, mutmaßte Super-G-Weltmeisterin Nicole Schmidhofer und sie sollte Recht behalten. Nur eine, die Abfahrts-Weltcup-Führende und große WM-Favoritin Ilka Stuhec, war an diesem Super-Sonntag in St. Moritz noch schneller als die Tirolerin. 4 Zehntelsekunden gaben letztlich den Ausschlag. Außenseiterin Stephanie Venier zeigte sich freilich mit Silber mehr als zufrieden: „Ein Super-Resultat. Das hätte ich mir nicht träumen lassen.“ Speed-Queen Lindsey Vonn musste sich Venier um 5 Hunderstelsekunden geschlagen geben, holte Bronze. „Bronze zählt nach meinen Verletzungen diesmal wie Gold. Mir fehlt noch das Selbstvertrauen, das ist noch nicht die beste Lindsey aller Zeiten!“

Endergebnis, WM-Abfahrt der Damen: 1. Ilka Stuhec/Slo 1:32,85 Min., 2. Stephanie Venier/Aut 1:33,25; 3. Lindsey Vonn/USA 1:33,30; 4. Sofia Goggia/Ita 1:33,37; 5. Laurenne Ross/USA 1:33,57; 6. Christine Scheyer/Aut 1:33,79, 9. Ramona Siebenhofer 1:33,97; 16. Nicole Schmidhofer/Aut 1:34,61.

© GEPA pictures, oeoc.at

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