Skip to content

ÖRV-Asse prolongieren ihren Erfolgslauf

SteuKoller
December 14, 2020

Tatyana Ivanova gewann beim Rodel-Weltcup in Altenberg die Konkurrenz der Damen, die Russin verwies Natalie Geisenberger (GER) auf Platz zwei und verbuchte damit ihren 15. Sieg im Weltcup. Auf Rang drei folgte die Doppel-Weltmeisterin von Sotschi, Ekatarina Katnikova (RUS). Madeleine Egle, zur Halbzeit auf Position drei, verpasste um 91 Tausendstel ihr erstes Weltcup-Podest. Mit Rang vier rodelte die 22-jährige Team-Europameisterin, die nach ihrer Schulterverletzung in der Vorbereitung am Start nach wie vor leicht gehandicapt ist, ihr drittes Top-6-Ergebnis in Folge ein. Lisa Schulte verpasste als Elfte ein weiteres Top-10-Ergebnis um lediglich 18 Tausendstel, auch Hannah Prock, die Altenberg aufgrund eines Steißbeinbruchs in schmerzvoller Erinnerung hat, gelang auf der ungeliebten Bahn mit Rang 15 eine versöhnliche Vorstellung.
 
Bereits am Vormittag entschieden Thomas Steu und Lorenz Koller das überaus enge Rennen der Doppelsitzer mit acht Tausendstel Vorsprung auf die Thüringer Toni Eggert/Sascha Benecken für sich und feierten damit den dritten Altenberg-Sieg in Folge. Abermals stark präsentierten sich auch Yannick Müller und Armin Frauscher, die nach Platz zwei und ihrer Podestpremiere am vergangenen Wochenende, mit Rang sechs im ENSO-Eiskanal neuerlich in die absolute Weltspitze platzten. Die Junioren Juri Gatt und Riccardo Schöpf, die erstmals die komplette Weltcupsaison bei den Arrivierten durchlaufen, beendeten das Rennen auf Rang 20.
 
Der Weltcup im sächsischen Osterzgebirge wird am Sonntag (6.12.) mit der Entscheidung der Herren fortgesetzt und einer weiteren Team-Staffel abgerundet.
 
Thomas Steu:

„Es fühlt sich super an! Die Läufe waren nicht perfekt, wir haben uns viele kleine Fehler erlaubt. Toni (Anm.: Eggert) hat im Training die Kurve 9 viel besser erwischt, wir haben gewusst, dass es ein sehr knappes Rennen wird, aber es hat gereicht. Wir freuen uns auf die kommenden Aufgaben.“

Armin Frauscher:

„Unsere Entwicklung passt, es geht von Woche zu Woche was weiter, wir sind top motiviert und überglücklich. Die Läufe waren nicht fehlerfrei, aber wir haben unser persönliches Ziel erreicht, das Ergebnis stimmt uns absolut positiv!“

Madeleine Egle:

„Der Speed passt sehr gut, es sind noch ein paar Kleinigkeiten dabei, die Zeit kosten, aber alles in allen bin ich auf einem guten Weg und mit der Entwicklung sehr zufrieden. Jetzt gilt es den Schwung für morgen mitzunehmen.“

Rene Friedl (ÖRV-Cheftrainer & Sportdirektor):

„Den Doppelsitzern kann man nur gratulieren, sie haben an die Leistungen von Innsbruck angeschlossen, das ist absolut beeindruckend. bei den Damen passt die Richtung ebenfalls. Wir sind in Schlagdistanz zu den Medaillen. Für morgen sind wir ebenfalls zuversichtlich, vom Speed sind wir sicher gut dabei. Es wird sicherlich ein heißes Rennen, hoffentlich halten die Bedingungen. Für die Team-Staffel sind Thomas, Lorenz und Madeleine gesetzt, wer von den Herren startet, zeigt sich morgen.“

© rodel-austria.at

 

 

 

 

 

Letzte Beiträge