Saison für unsere Skicrosser ist zu Ende

Mit dem Rennen in Arosa (CHE) am vergangenen Samstag ist auch die Saison für unsere Skicrosser zu Ende gegangen. Mit den Plätzen 10 (Andy Matt), 11 (Christoph Wahrstötter) und 14 (Tom Zangerl) konnten gleich 3 unserer 4 Athleten in die Top 15 fahren.

Insgesamt kann man zufrieden auf die Saison zurück blicken. Mit Thomas Zangerl (Platz 7) haben wir einen Läufer in den Top 10 des Gesamtweltcups. Auch der 15. Platz von Andy Matt lässt einen leichten Aufwärtstrend erkennen. Christoph Wahrstötter konnte in seiner Comeback-Saison auch schon aufzeigen und sicherte sich am Ende den guten 21. Rang im Gesamtweltcup. Bei Thomas Harasser, der in der Vorbereitung ebenfalls mit einigen Verletzungen zu kämpfen hatte, war bestimmt der 2. Platze in Val Thornes (FRA) das Highlight der Saison.

In diesem Sinne verabschieden wir unsere 4 Jungs in den Urlaub, ehe es mit voller Energie in die Vorbereitung auf die kommende Saison geht.

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Zangerl stürmt auf Platz zwei

Thomas Zangerl ist beim zweiten Weltcuprennen im schwedischen Idre Fjäll den nächsten Podestplatz für die heimischen Skicrosser herausgefahren. Der Tiroler wurde am Sonntag hinter Lokalmatador Victor Oehling Norberg starker Zweiter, nachdem bereits gestern Zangerls Landsmann Christoph Wahrstötter auf Rang drei gelandet war. Damit halten die Schützlinge von ÖSV-Headcoach Gerold Posch nach zehn Saisonrennen bereits bei neun Stockerlplätzen. Dritter wurde heute der Schweizer Jonas Lenherr vor dem Kanadier Louis-Pierre Helie.

Johannes Rohrweck (9.), Andreas Matt (10.), Adam Kappacher (11.), Christoph Wahrstötter (14.) und Robert Winkler (16.) erreichten allesamt das Viertelfinale. Mit sechs Fahrern unter den Top 16 sorgten die ÖSV-Herren für das mannschaftlich beste Saisonergebnis. Daniel Traxler (35.) und Thomas Harasser (49.) schafften diesmal nicht den Sprung aus den „Pre-Heats“ in das Achtelfinale.

„Ich habe in dieser Saison lange um einen Podestplatz gekämpft und bin sehr glücklich, dass es jetzt endlich mit dem Podium geklappt hat. Nach dem bitteren gestrigen Tag, als ich im Viertelfinale auf den letzten Metern den Einzug in das Semifinale aus der Hand gegeben habe, tut dieser zweite Platz richtig gut. Im großen Finale bin ich als Dritter auf die lange Zielgerade gekommen und habe im Windschatten viel Speed aufbauen können. Deshalb bin ich beim großen Sprung auch über den K-Punkt gesegelt. Ich habe viel Risiko genommen und es hat sich ausgezahlt.“ so Zangerl.

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Wahrstötter nach packendem Fotofinish Dritter

In einem dramatischen Fotofinish hat Christoph Wahrstötter Rang drei beim ersten von zwei Weltcuprennen in Idre Fjäll erobert! Der 26-jährige Tiroler setzte sich im „Zielsprint“ hauchdünn gegen den Franzosen Bastien Midol durch und holte hinter dem Slowenen Filip Flisar und dem Kanadier Christopher Delbosco sein zweites Weltcup-Podium nach einem zweiten Platz in La Plagne (FRA) im März 2014.

Die vergangene WM-Saison hatte Wahrstötter, der sowohl im Achtel- als auch im Semifinale auf der langen und extrem anspruchsvollen Zielgeraden mit spektakulären Manövern jeweils vom vierten auf den ersten Platz nach vorne schoss, wegen eines im Oktober 2014 erlittenen Kreuzbandrisses komplett verpasst.

„Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr ich mich über diesen dritten Platz freue. Es ist hart, eine ganze Saison lang verletzt zu sein und den Jungs nur im Fernsehen zuschauen zu können. Ich bin im großen Finale als Zweiter hinter Filip Flisar auf die Zielgerade gekommen und habe versucht, ihn rechts zu überholen. Aber er hat seine Position sehr gut verteidigt, daher hatte ich keine Chance vorbeizukommen. Am Ende musste ich noch hart um das Podest kämpfen, zum Glück hatte ich meine Fingerspitzen vorne.“ so Wahrstötter.

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Harasser fährt erstmals aufs Weltcup-Podest

Das ÖSV-Skicross-Team lieferte beim zweiten Weltcup-Rennen im französischen Val Thorens eine mannschaftlich starke Vorstellung ab. Bei den Herren eroberte Thomas Harasser als Zweiter hinter Olympiasieger Jean Frederic Chapuis (FRA) seinen ersten Podestplatz im Weltcup. Bisher war für den Tiroler ein elfter Rang im Dezember des Vorjahres in Nakiska (CAN) als bestes Resultat zu Buche gestanden. Ein weiterer Athlet des Olympiazentrum – Thomas Zangerl – gewann das kleine Finale und landete auf Rang 5.

Bei den Damen fuhr Weltmeisterin Andrea Limbacher als Dritte hinter der schwedischen Siegerin Anna Holmlund und der Französin Alizee Baron erstmals in dieser Weltcup-Saison auf das Stockerl.

„Es ist kaum zu glauben, was in dieser Woche alles passiert ist. Am Donnerstag ist mir die Bindung gebrochen, deshalb musste ich ohne Trainingslauf in die Qualifikation für das erste Rennen, die ich dann auch noch knapp verpasst habe. Die zweite Quali hat zum Glück gepasst und heute ist mir alles aufgegangen. Obwohl ich am Start so meine kleinen Probleme hatte, bin ich taktisch klug und zum Glück auch fehlerfrei gefahren. Dazu war mein Material heute perfekt.“ so Thomas Harasser!

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Matt vor Zangerl österreichischer Meister

Am Pitztaler Gletscher sichert sich Andreas Matt vor Thomas Zangerl den österreichischen Meistertitel im Skicross. Auf Grund der schlechten Witterungsbedingungen konnten keine Finalläufe ausgetragen werden, so wurde das Ergebnis der Qualifikation gewertet.

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Intensive Höhentrainingseinheit im Kühtai

Einen der letzten Spätsommertage nützten die Weltcup Ski Crosser Thomas Zangerl, Thomas Harasser und Christoph Wahrstötter um mit ihren Trainern Christoph Ebenbichler und Roland Luchner einen Abstecher ins Höhenleistungszentrum Kühtai zu machen. „Am Fuße einer beindruckenden Bergkulisse, diesem Kaiserwetter und einer perfekten Anlage sind die Schmerzen der Trainingseinheit erträglicher“ meinte Thomas Zangerl zum „Betriebsausflug“.

Auf dem Programm standen neben allgemeinen Mobilisations- und Beweglichkeitsübungen vor allem skicrossspezifische Kraftausdauerbelastungen in Form von Zug- und Schubwiderstandsläufen, Kettlebellswings und Schattenläufen im Sand. Speziell die Belastungen in mittleren Höhen stellen für Skifahrer jeder Art eine nicht wegzudenkende Komponente während der Vorbereitungsphase dar. Aus diesem Grund sind wir froh, einen Partner wie das Höhenleistungszentrum Kühtai gefunden zu haben, um unseren Athleten eine bestmögliche Vorbereitung zu ermöglichen.

Für mehr Bildmaterial und einen kurzen Clip checkt in den kommenden Tagen unsere Facebookseite!

WM-Traum in Halbfinale geplatzt

Die Skicrosser haben zum WM-Abschluss vor voller Arena auf dem Kreischberg eine spektakuläre Show mit allerdings auch mehreren Stürzen geboten. Am schlimmsten erwischte es im Halbfinale den Österreicher Thomas Zangerl und den Schweizer Armin Niederer, deren Ski sich ineinander verhakt hatten. Bei den Damen holte Andrea Limbacher überraschend Gold.

Beide blieben im Schnee liegen und mussten im Akia ins Ziel transportiert werden. Zangerl war nach Auskunft von Sabine Wittner, der sportlichen Leiterin für Skicross im ÖSV, ansprechbar, klagte aber über Schmerzen in der Brust und im Rücken. Der 31-jährige Tiroler und Niederer wurden zu genaueren Untersuchungen in die Krankenhäuser Klagenfurt bzw. Judenburg geflogen.

Bei Zangerl wurde im Spital eine Fraktur eines Querfortsatzes im Lendenwirbelbereich festgestellt. Außerdem erlitt der Tiroler Prellungen und Schürfwunden im Gesicht. Der 31-Jährige befindet sich laut Österreichischem Skiverband (ÖSV) auf dem Weg in die Privatklinik Hochrum zu Christian Fink, er wird sich einer Schmerztherapie unterziehen und benötigt Ruhe. Ein Eingriff ist nicht nötig.Zangerl wurde als Achter klassiert, Andreas Matt schied im Viertelfinale aus und wurde Neunter, Johannes Rohrweck blieb im Achtelfinale auf der Strecke und belegte Rang 17 und für Thomas Harasser kam das AUS bereits in der Qualifikation!

Text: sport.orf.at, Foto: GEPA

Zangerl und Harasser überzeugen bei Ski Cross ÖM

Mit Thomas Zangerl und Thomas Harasser landen zwei Olympiazentrum-Atheten bei den österreichischen Ski Cross Meisterschaften am vergangenen Wochenende im Pitztal auf den Plätzen eins und zwei. Thomas Zangerl setzte sich im stark besetzen internationalen Starterfeld vor dem deutschen Thomas Fischer und dem US Amerikaner Brant Crossan durch und sicherte sich neben dem österreichischen Meistertitel auch den Tagessieg. „Es ist super, die Saison gleich mit einem Erfolg zu beginnen. Der Tag mit Training, Qualifikation und Rennen war extrem anstrengend. Zudem ist der Kurs hier auf über 3000 Meter Höhe sehr lang, deshalb war ich im großen Finale schon am Limit. Aber ich habe diesen Heat von der Spitze aus kontrolliert und alle Attacken der Gegner abwehren können“, freut sich Thomas Zangerl. Auch Thomas Harasser kann mit seiner gezeigten Leistung mehr als zufrieden sein. Schaffte der Kössener doch nach einem im vergangenen Dezember erlittenen Achillessehnenriss ein großartiges Comeback. Mit seiner starken Vorstellung sicherte sich Harasser auch ein Ticket für den Weltcupstart am 6. Dezember 2014 im kanadischen Nakiska. „Ich kann noch gar nicht glauben, was mir da heute gelungen ist. Ich habe zwar gewusst, dass ich skitechnisch gut drauf bin, aber mit diesem Ergebnis habe ich mich selbst fast ein wenig überrascht. Für meine Motivation hätte mir nichts Besseres passieren können“, jubelt Thomas Harasser.

(© Text ÖSV)
(© Bild Thomas Zangerl)