Bittner jagt bei WM zu Junioren-Weltrekord

Vanessa Bittner hat sich bei der Einzelstrecken-WM der Eisschnellläufer in Heerenveen hervorragend geschlagen. Die 19-jährige Tirolerin wurde über 500 m nach Läufen in 38,44 und 38,41 Sekunden mit dem neuen Junioren-Weltrekord von 76,85 Punkten Zehnte und im Massenstartbewerb Fünfte. „Ich und Vanessa sind mit der WM sehr zufrieden. Was am Sonntag im Massenstart drin ist, entscheidet erst die Nennliste. In einem Schlusssprint kann einiges möglich sein, bei einem schnell gehaltenen Rennen wohl weniger“, lautete das Zwischenresümee von Österreichs Nationalteamtrainer Hannes Wolf zum Abschneiden von Bittner. Olympiasiegerin und Titelverteidigerin Lee Sang-Hwa aus Südkorea wurde nur Fünfte.

Text: krone.at, Foto: GEPA

Armin Hager Jagt WM-Ticket

Jung-Eisschnellläufer Hager jubelte in Hamar über sein bisher bestes Weltcup-Wochenende. Zuerst lief der Innsbrucker im 1500-Meter-Rennen in 1:49.79 Minuten seine schnellste Zeit auf einer europäischen Bahn, dann stürmte der 20-Jährige im Massenstart-Bewerb als Fünfter zu seinem besten Weltcup-Ergebnis.

„Ein ganz starkes Wochenende. Jetzt traue ich Armin auch zu, dass er sich beim Weltcup in Heerenveen für die Sprint-WM qualifizieren kann!“, lobte Teamchef Hannes Wolf seinen Schützling.

In Holland wird auch Vanessa Bittner um das Ticket kämpfen. Die Junioren-Weltmeisterin kehrt nach einer kurzen Pause in das heimische Weltcupteam zurück. Mit Linus Heidegger ist noch ein weiterer Youngster groß in Fahrt. Der 19-jährige lief in Haar im Massensport auf Rang acht. Er wurde damit auch in der Gesamtwertung Achter.

Text: krone, Foto: GEPA

Heidegger verpasst das Podium im Weltcup nur knapp

Beim zweiten Weltcup in Seoul (KOR) zeigten die Tiroler Eisschnellläufer Linus Heidegger, Armin Hager, Bram Smallenbroek und die Bronzemedaillengewinnerin der letzten Woche Vanessa Bittner wieder groß auf. Linus Heidegger überraschte dieses Wochenende beim Massenstartbewerb die Konkurrenz. Der Junior war quasi während des ganzen Rennens mit dem späteren Sieger aus Italien Andrea Giovannini in einem „break-away“ und konnte in drei von vier Zwischensprint punkten. Am Ende belegte er den hervorragenden 4. Endrang. Nach seinem 8. Platz letzte Woche beim Weltcup in Obihiro, liegt er derzeit auf dem 4. Platz in der Gesamtwertung des Massenstart. Auf den 1500m belegte er den 19. Rang. Armin Hager landete dieses Wochenende ebenso in den Punkterängen. Auf den 1000m wurde er in der B-Gruppe 6. Am Ende musste sich ua. der 12-fache Weltcupsieger aus Korea Kang-Seok Lee hinter ihm einreihen. Leider konnte er beim Massenstart aufgrund einer Magen-Darm Infektion nicht teilnehmen. Bram Smallenbroek, welcher letzte Woche auf den 1500m den Aufstieg in die A-Gruppe geschafft hat, belegte diese Woche in Seoul den 15. Platz in seiner Paradedisziplin. Im Massenstart konnte er den ersten Zwischensprint für sich entscheiden und wurde in der Endabrechnung hinter Linus guter 5. bei 26 hochkarätigen Startern. Weltcup Medaillengewinnerin Vanessa Bittner überzeugte auch diese Woche wieder. Auf den 500m landete sie in mit einem 9. Platz in den „Top-Ten“ und liegt damit nach vier 500m-Rennen auf ebenfalls auf dem 9. Rang im Gesamtweltcup. Im Massenstart wurde die Endschnelle Innsbruckerin, welche in zwei der vier Punktesprints aufzeigen konnte, 7. und die 1000m beendete sie auf dem 14. Endrang.

(Text: www.tev.at)
(© GEPA pictures)

Bittner sorgt für historischen Erfolg

Die Tirolerin Vanessa Bittner hat ihre starken Leistungen beim Weltcup-Auftakt in Obihiro in Japan am Sonntag mit Rang drei über 500 m gekrönt. Mit der Verbesserung ihres Rekords um zwei Hundertstelsekunden auf 38,33 Sekunden erreichte die 19-Jährige den ersten Weltcup-Podestplatz für den österreichischen Verband (ÖESV) abseits von Massenstartbewerben seit fast 15 Jahren. An den Vortagen hatte die Junioren-Weltmeisterin der vergangenen beiden Saisonen über 500 und 1.000 m mit klaren Gruppe-B-Siegen aufgezeigt, damit jeweils den Aufstieg in Gruppe A geschafft. Davon profitierte sie nun. Als sie im vorletzten Paar der Konkurrenz die Russin Olga Fatkulina um 16 Hundertstelsekunden distanzierte hatte, lag Bittner sogar in Front. Doch Lee Sang-hwa (KOR) in 37,92 und Nao Kodaira (JPN) in 38,06 waren noch schneller.

Ende einer langen Durststrecke

Später legte die Olympiateilnehmerin von Sotschi mit Rang neun im Massenstart einen weiteren Top-Ten-Rang nach, es gewann die Kanadierin Ivanie Blondin. Bittner erhielt für ihre beiden Leistungen 70 bzw. 32 Weltcup-Punkte und reiste von diesem Saisonauftakt mit insgesamt 152 Zählern ab. Schon von Freitag bis Sonntag geht es in Seoul weiter, mit erneut zwei 500ern und einem 1.000er. Den bisher letzten Weltcup-Podestrang für Österreichs Verband (OESV) hatte am 11. Dezember 1999 Emese Hunyady beim Weltcup in Innsbruck mit Rang zwei über 1.000 m geschafft. Die Olympiasiegerin hatte knapp drei Monate danach am 5. März 2000 mit Bronze über 1.500 m bei den Einzelstrecken-Weltmeisterschaften in Nagano auch für den bisher letzten OESV-Podestplatz auf Weltebene in einer Olympiadisziplin gesorgt.

„Beeindruckend und souverän“

„Das ist beeindruckend und souverän“, sagte die „Eisgräfin“ in Reaktion auf den Lauf Bittners zur besten Europäerin. Die 48-Jährige traut ihr in dieser Saison noch einiges zu, mahnte das Ausnahmetalent aber auch zur Vorsicht. „Wenn man im November in Form ist, heißt das nicht, dass man es auch im Jänner und Februar ist. Ich hoffe aber, dass Vanessa richtig trainiert.“ Hunyady hatte in den vergangenen Jahren schon sehnsüchtig auf eine sportliche Nachfolgerin gehofft, die Tirolerin Anna Rokita erfüllte diese Erwartungen aber nicht ganz und hat ihre Karriere heuer beendet. „Sie erwartet jetzt ein Baby“, erzählte Hunyady über die 28-jährige, dreifache Olympiastarterin. Bittner hingegen ist als aktuelle Fünfte im 500er-Weltcup bei der Elite dabei, über 1.000 m ist sie Elfte. Im Sog Bittners entsprach für seine Verhältnisse am Sonntag auch OESV-Läufer Bram Smallenbroek, er kam über 1.500 m in der B-Gruppe in 1:49,87 Minuten auf Platz fünf und zu acht Weltcup-Punkten.

(Text: sport.orf.at)
(© GEPA pictures)

2 mal Gold für Bittner bei Inline-EM

Die gebürtige Innsbruckerin Vanessa Bittner holte sich bei der Inline-EM im deutschen Geisingen gleich zwei Europameistertitel. Sowohl über die 300 m als auch über die 500 m Distanz lies sie der Konkurrenz keine Chance und holte sich überlegen den EM-Titel. Drüber hinaus holte sie noch dreimal Silber und eimal Bronze. Derzeit befindet sich Vanessa gemeinsam mit ihren Mannschaftskollegen Armin Hager und Linus Heidegger unter der Führung von Trainer Hannes Wolf im Trainingslager auf Sardinien um die Grundlagen für die Wintersaison zu legen.

Foto: GEPA