Linus Heidegger bei Allround-EM in Minsk auf Platz 15

Der Tiroler Linus Heidegger beendet die Allround-Europameisterschaften im Eisschnelllauf auf Platz 15. Der 20-Jährige aus Innsbruck verteidigt seine Halbzeitplatzierung in Minsk auch über die 1.500 Meter. Den abschließenden 10.000 Meter Lauf bestreiten nur mehr die besten acht Athleten der Vierkampfgesamtwertung. Nachdem er bereits am Vortag eine persönliche Bestzeit über 500 Meter erzielte, läuft Heidegger auch am zweiten Tag schnell. „Ich bin mit seinem Wettkampf sehr zufrieden. Linus ist in einer guten Form zurzeit und hat ein tolles Ergebnis erzielt“, berichtet Nationaltrainer Hannes Wolf über seinen Schützling, der die 1.500 Meter auf der Bahn in Weißrussland in 1:50.49 absolviert.

Auch Heidegger war mit seiner Leistung sichtlich zufrieden. „Es war ein erfolgreiches Wochenende. Jetzt heißt es noch zwei Wochen hart trainieren und vielleicht schaffe ich noch beim Weltcup in Stavanger die Qualifikation für die Allround-Weltmeisterschaften in Berlin in diesem Jahr“, erklärt der Heeressportler.

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Heidegger einziger ÖESV-Athlet bei Mehrkampf-EM

Der Tiroler Linus Heidegger ist Österreichs einziger Vertreter bei den Mehrkampf-Europameisterschaften im Eisschnelllauf am Wochenende in Minsk. Der 20-Jährige tankte zuletzt bei den nationalen Titelkämpfen in Innsbruck mit einem Vierkampf-Bahnrekord Selbstvertrauen. Sprint-Spezialistin Vanessa Bittner lässt die Titelkämpfe wie geplant aus. Sie bereitet sich auf die zweite Saisonphase vor.

Für Heidegger ist es das Debüt bei einer großen internationalen Titelentscheidung. „Der Mehrkampf ist schon etwas Besonderes“, sagte der Innsbrucker. „Du bist an beiden Tagen voll gefordert, darfst dir keinen Ausrutscher erlauben.“ Für die Herren geht es am Samstag über 500 und 5.000 m, am Sonntag über 1.500 m und für die Besten abschließend über 10.000 m. „Die Formkurve von Linus ist ansteigend“, sagte ÖESV-Coach Hannes Wolf.

Im Vorjahr in Tscheljabinsk holten die Niederländer Sven Kramer und Ireen Wüst die Titel. Diesmal nicht mit dabei ist Deutschlands Routinier Claudia Pechstein. Die schon 43-Jährige konzentriert sich auf die Einzelstrecken-WM vom 11. bis 14. Februar in Kolomna in Russland. Das ist auch eines der Ziele von Bittner, zwei Wochen danach werden für die 20-jährige Tirolerin auch die Sprint-Weltmeisterschaften in Seoul von erhöhter Bedeutung sein.

Text: sport.orf.at

Erfolgreiches Wochenende für unsere Eisschnellläufer

Mit einem vierten und einem siebten Platz beendet Vanessa Bittner den Weltcup der Eisschnellläufer im niederländischen Heerenveen. Die 20-jährige Tirolerin sichert sich den vierten Platz im Massenstart

„Genial. Ich bin mit dem Feld gut mitgekommen bis zum Schluss. Damit sollte ich für die WM in Russland gerüstet sein“, erklärt Bittner. Wenige Stunden zuvor platzierte sie sich über 500 Meter auf dem siebten Platz. „Nach dem Fehlstart von Hong Zhang habe ich einen sicheren Stand ausgewählt. Der Start und die Runde waren sehr gut. Zum ersten Mal in der Saison bin ich mit allen drei Läufen sehr zufrieden“, beschreibt die junge Tirolerin.

Im Massenstart der Herren belegt Armin Hager den 21. Platz und holt Weltcuppunkte. Diese verpasst sein Teamkollege Linus Heidegger über 1.500 nur ganz knapp. „Ich bin dennoch zufrieden. Die 1.500 Meter waren besser als der 5.000er gestern. Irgendwann komme ich jetzt dann auch einmal über die Einzelstrecken in die Punkte. Das weiß ich genau“, kommentiert Heidegger. Im Massenstart der Divison B erreicht er den sechsten Rang.

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Bittner in Inzell über 500 Meter Fünfte

Eisschnellläuferin Vanessa Bittner hat zum Auftakt des Weltcups in Inzell über 500 Meter den fünften Platz belegt. Auf Rang drei fehlten der noch zu Wochenbeginn erkrankten Tirolerin in 38,08 Sekunden lediglich neun Hundertstel. Den Sieg mit neuem Bahnrekord von 37,33 sicherte sich in Abwesenheit der Chinesin Zhang Hong die Südkoreanerin Sang-Hwa Lee. „So knapp am Podest vorbei, das ärgert einen im ersten Moment schon. Aber die Zeit ist echt in Ordnung. Schließlich war ich am Anfang der Woche doch noch recht krank“, sagte die 20-jährige Bittner, die ihren Lauf gegen 1.500-m-Weltrekordlerin Heather Richardson-Bergsma (USA/37,99) knapp verlor.

Der Wettkampf am Freitag wurde von einem schweren Unfall überschattet. Der Kanadier Stefan Waples stürzte beim Warmlaufen in der Kurve, riss seinen Landsmann Ted-Jan Bloemen um und fügte ihm mit der Kufe seines Schlittschuhs eine tiefe Wunde in der linken Wade zu. Die Eisbahn war sofort von einer langen Blutspur überzogen. 10.000-Meter-Weltrekordler Bloemen musste in ein Krankenhaus gebracht werden. „Er wird sehr lange Zeit nicht laufen können, vielleicht fällt er die gesamte Saison aus“, sagte der kanadische Coach Bart Schouten.
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Erneut österreichischer Rekord für Bittner

Vanessa Bittner hat eine Woche nach ihrer Bestmarke von Calgary mit einem weiteren österreichischen Eisschnelllaufrekord über 500 m aufhorchen lassen. Die 20-Jährige verbesserte am Freitag in Salt Lake City ihre Bestleistung um 0,06 auf 37,43 Sekunden und belegte damit bei diesem von der Chinesin Zhang Hong (36,56) gewonnenen Weltcup-Rennen den sechsten Platz.

In der Weltcup-Wertung rangiert Bittner auf der Sprint-Strecke mit 131 Punkten an sechster Stelle, Zhang führt mit 280.

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Österreichische Rekorde für Bittner

Vanessa Bittner hat am Sonntag beim Eisschnelllauf-Weltcup in Calgary mit einem weiteren österreichischen Rekord und noch einem Top-Ten-Platz aufgezeigt. Über 1.500 m unterbot die 20-Jährige in 1:56,30 Minuten ihre bisherige Bestmarke um 92/100 und den vom 20. Februar 2002 datierten bisherigen ÖESV-Rekord von Emese Hunyady um 21/100 Sekunden.

Damit war die mehrfache Junioren-Weltmeisterin um 15/100 langsamer als am Freitag bei ihrem ersten der drei nationalen Rekorde. Am Samstag schlug Bittner auch über 1.000 m zu, wurde auch hier Fünfte. Im Gegensatz zum ersten 500er war die fünffache Europameisterin im Inline-Skating diesmal “nur” zweitbeste Europäerin, denn die Niederländerin Jorien ter Mors wurde in 37,50 Sechste. Die Chinesin Zhang Hong siegte in 36,94.

Über 1.500 m gewann die US-Amerikanerin Brittany Bowe in 1:51,59 Minuten. Sie unterbot damit den ältesten Weltrekord auf Olympia-Distanzen um zwei Zehntel, die Kanadierin Cindy Klassen hatte die bisherige Bestmarke vor zehn Jahren fixiert. Bittner sammelte in ihren vier Rennen 151 Weltcup-Punkte, wobei ihr Massenstart-Antreten in der Nacht auf Montag (MEZ) folgte. Ihre Platzierung in der Weltcup-Gesamtwertung für die 500 m stand erst später nach der B-Gruppe über 500 m fest.

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Mit Turbo-Start zum 5. EM-Titel

Vanessa Bittner schreibt bei ihrer Heim-Europameisterschaft im Inline-Speed-Skating auch am fünften Renntag ein goldenes Kapitel. Die Tirolerin gewinnt in Innsbruck das Straßen-Rennen über 500 m und damit ihre fünfte Goldmedaille. „Es ist mir wirklich alles aufgegangen“, jubelt die 20-Jährige.

Nach ungefährdeten Siegen im Vorlauf und im Semifinale setzte Vanessa Bittner auf dem Asphaltkurs neben der Olympiaworld in Innsbruck im Finale alles auf eine Karte. „Ich habe gewusst, dass ich einen perfekten Start brauche, weil man auf der Strecke nicht überholen kann.“ Die taktische Vorgabe ihres Trainers Hannes Wolf konnte die schnellste Inline-Skaterin Europas optimal umsetzen. „Ich bin einfach voll losgesprintet, habe weder links noch rechts geschaut.“ Die beiden Italienerinnen Erika Zanetti und Giulia Bongiorno hatten einmal mehr das Nachsehen. Nach 50 Metern betrug der Vorsprung der 20-Jährigen bereits vier Meter, in der ersten Kurve leistete sich Bittner einen kleinen Rutscher („Auf Asphalt ist ein Sturz schnell passiert!“), danach ließ sie aber nichts mehr anbrennen und feierte einen souveränen Start-Ziel-Sieg.

Detail am Rande: die dreifache Junioren-Weltmeisterin im Eisschnelllauf hat jeden ihrer Läufe bei der Heim-EM in Wörgl und Innsbruck und also auf der Bahn und auf der Straße gewonnen.

EM-Auftakt glänzte für Vanessa Bittner in Gold

Perfekter Start für Österreich bei der Heim-EM: Die Tirolerin Vanessa Bittner kürte sich im Sprint über 300 m zur Speedskate-Europameisterin.

Die Augen versteckte sie hinter einer coolen Sonnenbrille, die Haare waren zum adretten Zopf geflochten. Der Rennanzug erstrahlte in Österreichs Landesfarben. Ein stolzes Bild gab Vanessa Bittner gestern ab, und ein blitzschnelles noch dazu. Kurz atmete sie durch, dann legte sie los: In 25,973 Sekunden über 300 m! Beim Auftaktbewerb der Speedskate-EM in Wörgl trieb es die Innsbruckerin auf die Spitze und sie holte die Goldmedaille. „Ich bin überglücklich, dass ich gleich am ersten Tag zuschlagen konnte“, sagte die erst 20-Jährige, die im Juniorenbereich bereits etliche Titel eingeheimst hatte. In der allgemeinen Klasse war es eine Premiere. „Dass es gleich im ersten Rennen gereicht hat, macht mich stolz und nimmt den Druck nicht nur von mir, sondern vom ganzen Team.“

Dass mit Bittner zu rechnen sein wird, hatte sich schon in der Qualifikation abgezeichnet. Sie dominierte. „Ich habe mich in der Früh topfit gefühlt“, erzählte sie rückblickend. Die Tirolerin blieb als einzige Läuferin unter 26 Sekunden, unterbot ihre persönliche Bestzeit: „Ich hätte nicht gedacht, dass ich so schnell laufen kann“, sagte sie mit einem Lächeln. Und es war gut so: Die Italienerin Erika Zanetti, Europameisterin aus dem Vorjahr, hatte ihr die Aufgabe nicht leicht gemacht.

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Speedskate Kriterium in Wörgl

Vanessa Bittner zeigt bei ihrem ersten Antreten in der Allgemeinen Klasse groß auf.

Beim Europacup in Wörgl zeigt die erst 19-jährige Vanessa Bittner, dass sie nicht nur beim siegreichen Rennen gegen ihren Autosponsor und auf dem Eis eine gute Figur macht, sondern auch das Aushängeschild im österreichischen Speedskating ist. Im ersten Bewerb in Wörgl über die 500m erreichte Vanessa Bittner gleich den dritten Platz, knapp geschlagen von Brittany Bowe aus den USA und Laethisia Schimek aus Deutschland. Am zweiten Tag der dreitägigen Veranstaltung konnte Vanessa Bittner ihre Leistungen behaupten, qualifizierte sich souverän für das 1000m Finale und belegte den guten 4. Platz. Siegerin erneut Brittany Bowe aus den USA.In den beiden längeren Bewerben über 5.000 und 11.250m leistete Vanessa Bittner für ihre Teamkolleginnen viel Arbeit und wurde letztendlich 10. sowie 7.

Gesamt reichte es für Vanessa Bittner für den 3. Platz in der Sprintwertung sowie den 6. Platz in der Gesamtwertung.

Vanessa Bittner: „Ich bin vor allem mit dem ersten Bewerb super zufrieden. Es ist mein erstes Antreten in der allgemeinen Klasse und das Ziel war das Finale. Dass es dann gleich für Platz 3 gereicht hat war richtig cool und hat mir Selbstvertrauen für die weiteren Tage gegeben. Die Sprint Rennen waren insgesamt gut und auch mit den langen Bewerben bin ich zufrieden. Es war ein guter Saisonstart, der jetzt schon die Vorfreude auf die EM in Tirol im Juli weckt.“

Vanessa Bittner wird in der nächsten Woche einen Besuch bei den Leichtathleten im LZ St. Pölten absolvieren und dabei ein spezielles Sprinttraining mit Phillip Unfried, dem ehemaligen Coach von Beate Schrott und jetzigem Nationaltrainer des ÖLV, abhalten.

 

Text: TSC
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Bittner sehr gute Achte bei der Sprint-WM

Vanessa Bittner hat die Sprint-WM im Eisschnelllauf in Astana auf Platz acht beendet. Die 19-jährige Tirolerin belegte am Sonntag über 500 m in 38,43 Sek. Platz acht und im abschließenden 1.000er in 76,40 Sek. sogar Rang sechs und verbesserte sich in der Gesamtwertung damit noch um zwei Plätze. Gold im Sprint-Vierkampf ging an die US-Amerikanerin Brittany Bowe und den Russen Pawel Kulischnikow.

Bittner kam auf insgesamt 153,730 Punkte, lag damit nur 1,10 Sekunden hinter den Medaillenrängen und verbesserte den 16 Jahre alten österreichischen Rekord von Emese Hunyady. Die Olympiasiegerin hatte bei der WM in Calgary am 22. Februar 1999 im Sprint-Vierkampf 155,850 Punkte erreicht.

Bittner bestätigte damit einmal mehr, dass sie in dieser Saison in der Weltklasse angekommen ist. „Wenn mir vor der Saison jemand gesagt hätte, dass ich mein erstes Weltcuppodium feiern würde, bei den Weltmeisterschaften mich immer unter die besten zehn platziere und drei Goldmedaillen bei den Juniorenweltmeisterschaften hole, hätte ich wohl nur gelacht“, kommentierte Vanessa Bittner ihren Saisonabschluss. Für die 19-jährige Schülerin steht nun das Projekt Matura auf dem Programm.

Hochzufrieden war auch Trainer Hannes Wolf. „Vanessas Tausender heute war echt sensationell. Man hat ihr die Anstrengungen der letzten Wochen nur außerhalb des Eises angemerkt. Auf dem Eis ist sie wirklich in ihrem Element“, freute sich der Coach.

Bowe beherrschte das Feld mit vier Streckensiegen und holte sich erstmals den Titel. Sie siegte vor ihrer Landsfrau Heather Richardson und der Tschechin Karolina Erbanova. Der frühere Doping-Sünder Kulischnikow entschied drei Strecken für sich und setzte sich bei seinem ersten Sprint-WM-Gold gesamt klar vor Hein Otterspeer (NED) und Alexej Jesin (RUS) durch.

(Text: APA, 01.03.2015)
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