Venier Vierte in Garmisch

Venier Vierte in Garmisch

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Garmisch-Partenkirchen – Auch die zweite Abfahrt der Ski-Damen in Garmisch-Partenkirchen ist zur Beute von Lindsey Vonn geworden. Die US-Amerikanerin feierte am Sonntag mit einer vor allem im Schlussteil vorzüglichen Fahrt ihren 81. Weltcup-Sieg. Die Italienerin Sofia Goggia, schon am Vortag Zweite, musste sich diesmal um 0,11 Sekunden geschlagen geben. Die Tirolerin Stephanie Venier wurde hinter Tina Weirather Vierte.

Venier kommt immer besser in Fahrt

Venier freute sich rechtzeitig vor den Olympia-Rennen über ihre beste Saisonplatzierung. „Gestern habe ich einfach zu viel gedacht. Ich habe heute meinen Kopf ausgeschaltet“, berichtete sie. „Ich hab mir gedacht, dass ich mich auf das konzentrieren muss, was ich am besten kann, und das ist einfach locker fahren.“ Für die Spiele ist sie positiv gestimmt: „Ich glaube, ich bin am richtigen Weg.“

Nicole Schmidhofer wurde als Siebente zweitbeste Österreicherin. Die Steirerin hatte am Samstagabend die Startnummernauslosung wegen einer Erkältung auslassen müssen. „Es geht mir heute wesentlich besser als gestern, aber ich bin froh, wenn ich nach Hause und in mein Bett komme“, sagte die aktuelle Super-G-Weltmeisterin. Vor allem in den technisch anspruchsvollen Kurven sei sie gut unterwegs gewesen, befand Schmidhofer. „Aber es fehlt noch viel für ganz vorne.“

Anna Veith zeigte sich nach Platz 15 etwas ratlos. „Mir fehlt leider einfach von oben bis unten der Speed. Von der Technik her, so wie ich gefahren bin, habe ich ein gutes Gefühl gehabt, aber es ist einfach generell langsam gewesen“, erklärte die Fünfte vom Samstag, die schon am Dienstag und damit drei Tage vor ihren Speed-Kolleginnen nach Südkorea aufbricht. Die Gründe für die mangelnde Geschwindigkeit seien „ein bisschen schwer einzuschätzen“.

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