Venier feiert ersten Weltcupsieg

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Die Tirolerin Stephanie Venier gewinnt die Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen (GER) und holt damit den ersten Weltcupsieg ihrer Karriere. Zweite wird wie schon gestern die Italienerin Sofia Goggia (+0,25 sec.), auf Rang drei landet die deutsche Kira Weidle (+0,54 sec.).

Bei perfekten Pistenbedingungen konnten die Damen heute das Rennen in Garmisch-Partenkirchen absolvieren. Stephanie Venier erwischte von allen die besten Linie und holt sich beim letzten Rennen vor der WM den Sieg. „Ich war heute am Start ziemlich locker und wusste, dass ich nichts zu verlieren habe. Wenn ich mir am wenigsten erwarte, fahre ich meistens gut. Der Sieg ist einfach nur unbeschreiblich und ich habe es sehr genossen das erste Mal am Leaderstuhl zu sitzen,“ freut sich die 25-Jährige.

Mannschaftlich unterstreichen die österreichischen Damen erneut ihre starke Form mit insgesamt fünf ÖSV-Läuferinnen in den Top 15. Zweitbeste Österreicherin wird als Siebente Nicole Schmidhofer. „Ich bin heute nicht so gut über den Ski gekommen wie gestern und habe mich bissl schwer getan mit der Sicht. Noch dazu der Fehler kurz vorm Ziel, das darf mir eigentlich nicht passieren. Es wäre sicher mehr drinnen gewesen, aber Top 10 geht absolut in Ordnung,“ so die Steirerin. Ricarda Haaser schafft mit Platz neun ihr bestes Abfahrt-Ergebnis, Ramona Siebenhofer wird Zehnte und Mirjam Puchner belegt Rang 13. Christina Ager (19.), Nina Ortlieb (22), Ariane Rädler (30.). Ausgeschieden ist Tamara Tippler, Nadine Fest kam unverletzt zu Sturz.

Freud und Leid liegen nah beisammen

Cornelia Hütter ist ebenfalls schwer gestürzt und musste sich daraufhin bei Dr. Christian Fink untersuchen lassen. Die Diagnose ergab einen Innenbandeinriss im rechten Knie und einen Muskelfaserriss in der linken Wade, das eine voraussichtliche Pause von 4-6 Wochen bedeutet.

„Im Moment ist es natürlich sehr bitter, aber in ein paar Wochen sieht es wieder anders aus. Es ist eine weitere Hürde die nicht geplant war, aber ich werde auch diese überwinden. Jetzt heißt es wieder aufstehen und weitermachen,“ so die 25-Jährige.

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