Universiade-Silbermedaille für Höck an den Ringen

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Vinzenz Höck gelang im Finale der Universiade in Neapel seine bislang deutlich beste Kür an den Ringen: Mit 14.800 Punkten gewann der 23-jährige Grazer ex aequo mit dem Türken Ibrahim Colak die Silbermedaille: „Ich habe alles riskiert und es ist voll aufgegangen. Das hätte ich selbst so kaum für möglich gehalten.“ Es gewann Armeniens Artur Avetisyan mit einem Zehntelpunkt Vorsprung.

Diese Silbermedaille ist überhaupt die erste österreichische bei einem internationalen Elite-Titelkampf an den Ringen. Wäre nicht der kleine Nachhüpfer beim Abgang gewesen, wäre sogar der Sieg für Höck möglich gewesen. Doch mit seiner sehr hohen Wertung ist Österreichs Ausnahmekönner nun in die allerhöchste Kategorie der Weltklasse dieses Sport vorgestoßen. Höcks Trainingskollege Alexander Benda hat mitgefiebert: „Das war eine sensationelle Übung von Vinzi.“

Vinzenz Höck hat aktuell zwei Ringe-Wettkampfübungen im Repertoire. Eine mit 5.9 Punkten Schwierigkeits-Ausgangswert, die er in Neapel in der Qualifikation gezeigt, damit sicher auf Rang 3 das Finale erreicht hatte. In der Entscheidung stockte Höck als einziger Finalist auf: um drei Zehntel auf 6.2. Er verbesserte allerdings auch seine Ausführungsnote, was schließlich die Anhebung seiner persönlichen Bestmarke um – auf diesem Topniveau – beachtliche dreieinhalb Zehntel ergab.

 

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