„It is time to be active for Fairness, Ethics and Respect in Sport“

„It is time to be active for Fairness, Ethics and Respect in Sport“

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„Sports & more – it´s time to be active for Fairness, Ethics and Respect in Sport“ war die Thematik des Jubilars „Panathlon Club Innsbruck“ (PC Innsbruck), der am 9. Juni 2017 im Studio 3 des ORF (Österreichischer Rundfunk) Tirol sein 50-Jähriges Bestehen feierte. Eine Feier mit wichtigen Partnern, Signalen und Botschaften. Auch der sportliche Leiter des CAMPUS SPORT TIROL INNSBRUCK – OLYMPIAZENTRUM a.o. Univ. – Prof. Dr. Christian Raschner nahm an der Feier teil.

Doch zuerst: Was ist Panathlon? Panathlon beschreibt die Gesamtheit aller Sportdisziplinen, ist ein internationaler Sporverband und stellt sich in den Dienst am Sport und den Sportlern. Ehtische und kulturelle Ziele stehen in dieser Vereinigung im Vordergrund, Werte des Sports sollen vertieft und verbreitet werden um Solidarität zwischen den Völkern zu schaffen. Panathlon International gehört beispielsweise UNESCO und dem ICO an.

Zur Jubiläumsfeier in Innsbruck durfte der Präsident des PC Innsbruck, Andreas Wanker, zusammen mit dem internationalen PC Präsidenten Pierre Zappelli als höchsten Vertreter von Panathlon zur Jubiläumsfeier auch Abordnungen vom PC Brixen und PC Graz, Josef Geisler (Landeshauptmannstellvertreter für Tirol und Sportlandesrat), Christoph Kaufmann (Vizebürgermeister der Stadt Innsbruck und Sportstadtrat), Peter Mennel (Generalsekretär des österreichischen Olympischen Komitees) und Peter Lechner (Präsident der Tiroler Fachsportverbände) begrüßen. Sie alle gestalteten in Form einer Diskussionsrunde den ersten Teil des Festaktes, dem in der Folge die Auszeichnung besonderer Aktivitäten der Tiroler Verbände und zum Abschluss die Unterzeichnung der Panathlonerklärung zu Ethik im Jugendsport folgten.

Präsident Pierre Zappelli eröffnete die Diskussionsrunde mit dem Statement: „Fair Play ist die Grundlage jeglichen Sporttreibens!“. Den Zuhörern der Diskussion konnte durch die Kernaussagen der unverzichtbaren Stellenwert von Fair Play vermittelt werden. Fair Play soll

• allen in unserer Gesellschaft die Möglichkeit für Sportaktivitäten bieten;

• die individuelle persönliche Entwicklung vorrangig als Ziel haben

• neben dem Sozialkontakt und Gesundheitheitsaspekt auch die sportliche Leistung als Orientierung der sportlichen Aktivität und als wichtiges Lernfeld agieren

• auch im Spitzensport nicht nur auf die sportliche, sondern besonders auch auf die persönliche Qualifikation Einfluss nehmen;

• dem Sport nicht durch negative Nachrichten (Medien) einen Imageverlust verabreichen, sondern seine Werte und die positiven Beispiele in der Welt des Sports verbreiten;

• den Wert und die Leistung des Ehrenamts anerkennen und sichtbar zu machen – das Ehrenamt ist eine der wichtigsten Säulen des Sports.

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Im zweiten Hauptteil des Abends wurden ausgewählte Projekte der Tiroler Verbände durch die Präsidenten von Panathlon International und dem PC Innsbruck ausgezeichnet:

Zum Abschluss der Veranstaltung wurde von allen Ehrengästen, dem Großteil der Besucher und auch von a.o. Univ. – Prof. Dr. Christian Raschner das Angebot angenommen, die Panathlonerklärung zur Ethik im Jugendsport zu unterzeichnen und damit ein Zeichen dafür zu setzen, sich für die Werte im Sport aktiv einzubringen und auch vorzuleben.

Panathon-Erklärung zur Ethik im Jugendsport:

  1. Wir werden die positiven Werte im Jugendsport noch entschlossener, systematischer und tatkräftiger als bisher propagieren.
  2. Wir werden unsere Bemühungen darum fortsetzen, alle Formen der Diskriminierung im Jugendsport zu beseitigen.
  3. Wir erkennen an, dass Sport auch negative Auswirkungen haben kann und dass Vorsorge und Heilmaßnahmen zum Schutz von Kindern notwendig sind.
  4. Wir begrüßen die Unterstützung von Sponsoren der Medien, doch sind wir der Meinung, dass diese Unterstützung im Einklang mit den Hauptzielen des Jugendsports stehen muss.
  5. Wir unterstützen daher förmlich die ‚Panathlon-Charta der Rechte des Kindes im Sport‘.

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© Panathon International / Günther Mitterbauer