Höck holt historischen Weltcup-Sieg

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Vinzenz Höck feierte als erster österreichischer Turner einen Weltcup-Sieg! Der Grazer gewann beim ungarischen Traditionsmeeting in Szombathely die Konkurrenz an den Ringen.

„Ich wusste, dass ich es schaffen kann – und ich wollte diesen Sieg unbedingt“,

erklärte der 24-Jährige nach seinem siegreichen Duell gegen den Ukrainer Igor Radiwilow im Finale.

Im Vorjahr hatte Radivilov in Szombathely noch gewonnen und Höck hatte mit Bronze Vorlieb nehmen müssen. Diesmal lachte Höck von der Spitze des Podiums:

„Dass es echt geklappt hat, ist für mich kaum zu fassen. Das letzte halbe Jahr war alles andere als einfach, ich musste ohne konkretes Ziel trainieren. Jetzt bin ich umso erleichterter, dass ich es geschafft habe, durchzubeißen. Es geht weiter aufwärts.“

ÖFT-Kunstturner-Sportdirektor Fabian Leimlehner (der Olympiateilnehmer 2012 hatte es selbst bis zu Weltcup-Silber am Reck gebracht):

„Das war eine sehr starke Leistung von Vinzi. Ich gratuliere ihm von ganzem Herzen. Wir sind unglaublich stolz auf ihn. Ich freue mich, dass die hervorragende Zusammenarbeit des ganzen Teams und unsere strategischen Maßnahmen so gut Früchte getragen haben. Wir haben hier ein super Statement in diesen schwierigen Zeiten abgegeben. Meine Gratulation gilt insbesondere auch Nationaltrainer Petr Koudela und seinem Co Kieran Behan.“

Das Weltcup-Jahr der Kunstturner ist wegen der Corona-Pandemie extrem ausgedünnt. Noch vor den Lockdown-Maßnahmen in fast allen Ländern waren drei Bewerbe abgesagt worden, die nachher angesetzten Meetings im Frühjahr folgten später. Insgesamt fielen 10 Weltcups auf 4 Kontinenten aus. Der Event in Ungarn findet unter massiven Sicherheitsauflagen statt.

 

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