Hero Women’s Indian Open

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Doppelbogey kostet Wolf den Titel, sie muss sich bei der Hero Women’s Indian Open nach einem Doppelbogey am Schlussloch geschlagen geben.

Die 18. Spielbahn im DLF Golf and Country Club wurde der Tirolerin Christine Wolf diese Woche zum Verhängnis. Gleich dreimal konnte sie am knapp 500 Meter langen Par 5 den Platzstandard nicht halten und musste insgesamt acht Schlagverluste auf diesem Loch verzeichnen, was sie schlussendlich auch ihren ersten Titel auf der Ladies European Tour kostete.

Mit einem Schlag Rückstand auf das Führungstrio startete die 29-Jährige in die Finalrunde und machte mit zwei Birdies auf den Löchern 4 und 6 ihre Siegesintentionen schnell deutlich. Auf den Back Nine eroberte Wolf durch herausragende Annäherungen zwei weitere rote Einträge, die ihr sogar die geteilte Führung einbrachten. Zwar ließ sie am Par 5 der 15 einen Schlag liegen, diesen holte sie an der 17 jedoch postwendend wieder zurück und ging als Führende auf die Schlussbahn. Wie verhext konnte sie zum Abschluss jedoch erneut nicht ihr „A-Game“ abrufen und kassierte nach dem Quattrobogey vom Vortag ein bitteres Doppelbogey, das sie am Ende auch den Sieg kosten sollte.

„Ich habe heute solide gespielt, vom Start bis zum Schluss. Mein Spiel war echt solide, bis mich die 18 wieder erwischt hat. Es ist eine schöne Bahn, ich hätte meinen Gameplan allerdings adaptieren müssen“, so Wolf. „Die Vorrunden habe ich natürlich nicht ganz auf meinem Kopf bekommen, der fette Schlag war dann sehr ärgerlich.“

Den Titel sicherte sich Becky Morgen mit einem Gesamtscore von sieben unter Par – zwei Schläge vor Christine Wolf, die sich mit Caroline Hedwall, Felicity Johnson und Nicole Broch Larsen den zweiten Platz teilte.

Sarah Schober steigerte sich am Finaltag zur 70 (-2) und verbesserte sich damit auf den geteilten 30. Rang im Klassement.

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