Gelungener Saisonauftakt für Stephanie Venier und Nina Ortlieb

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Was war nun das Omen für den Saisonauftakt der Speed-Damen in Lake Louise? Der Blick zurück aufs vergangene Jahr, als Nicole Schmidhofer beide Abfahrten für sich entscheiden konnte? Oder aber doch der böse Sturz der 24-jährigen Vorarlbergerin Ariane Rädler, die sich im Training am Donnerstag zum bereits vierten Mal in ihrer Karriere ein vorderes Kreuzband im Knie gerissen hat?

Die Antwort folgte mit einer Stunde Verzögerung: Neuschnee und trübe Sicht hatten für Verspätung gesorgt, dazu wurde vom Reservestart begonnen, was rund 20 Sekunden weniger Fahrzeit als im Training bedeutete.

Die beiden Tirolerinnen Stephanie Venier und Nina Ortlieb überzeugten mit starken Leistungen, mussten sich allerdings hinter der Tschechin Ester Ledecka und der Schweizerin Corinne Suter geschlagen geben. Snowboard-Koryphäe Ester Ledecka, die sich seit einem Monat im kanadischen Nakiska vorbereitet hat („zur Hälfte auf dem Snowboard“), zeigte den Spezialistinnen die Skienden und siegte in 1:31,87 Minuten mit dem Respektabstand von 0,35 Sekunden vor der Schweizer Vizeweltmeisterin Corinne Suter und der Tirolerin Stephanie Venier (+0,40). Nina Ortlieb überraschte als Vierte (+0,66) mit einer Karrierebestleistung.

Die 25-jährige Tirolerin Venier gab sich selbstkritisch aber dennoch zufrieden:

„Im Starten bin ich nicht grad die Beste, ich habe aber im unteren Streckenteil viel Zeit herausgeholt“

Beim Super-G unterstrich die Tirolerin Venier ihre gute Leistung und landete auf Platz vier (0,53).

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