Finalplatzierung für Peer im KK-Dreistellungsmatch

Finalplatzierung für Peer im KK-Dreistellungsmatch

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Mit einem hervorragenden Ergebnis im Grunddurchgang beschloss Franziska Peer die Qualifikation des KK-Dreistellungsmatches der Frauen bei der ISSF-Weltmeisterschaft in Changwon (KOR) als Zweite und erzielte im Finale den achten Platz.

1176 Ringe sind neuer Österreichischer Rekord und waren heute das beste Ergebnis der Qualifikation der Frauen im KK-Dreistellungsmatch, das sowohl Isabella Straub (GER), als auch Franziska Peer auf die Scheibe brachten. Mit 391 im Kniend, 396 im Liegend, 389 im Stehend und gesamt 61 Innenringzehnern, musste sich Peer im Grunddurchgang lediglich der Deutschen, die um vier Innenringzehner mehr erzielte, geschlagen geben. Olympia-Fünfte Olivia Hofmann (T), die in der gestrigen Elimination mit 1172 Ringen aufhorchen ließ, konnte das Ergebnis des Vortages mit 1168 Ringen (388 Kniend, 397 Liegend, 383 Stehend) nicht wiederholen und belegte, nur zwei Ringe von einer Finalqualifikation entfernt, den 18. Rang.

In den Kniendserien des Finales fand Franziska Peer nicht ganz zu ihrer Form. Die Weltranglisten-Fünfte konnte auch im Liegend ihren Rückstand nicht verkleinern und beendete diese Weltmeisterschaftskonkurrenz als Achte. Den Sieg holte Yulia Karimova (RUS) vor Isabella Straub und Snjezana Pejcic (CRO). Neben diesen drei Damen erhielt auch noch die Viertplatzierte, Seonald McIntosh (GBR), einen Olympiaquotenplatz für die Spiele in Tokio 2020.

Die neuen Teamweltmeisterinnen sind die deutschen Frauen Isabella Straub, Jolyn Beer und Jaqueline Orth, die mit 3521 Ringen die erste Weltrekordsmarke im 3×40 setzten. Silber ging an Dänemark und Bronze an Russland. Mit gesamt 3491 erreichte Team Österreich mit Olivia Hofmann (1172), Franziska Peer (1171) und Nadine Ungerank (1148), die sich in der Elimination nicht für den Grunddurchgang qualifizieren konnte, den achten Platz.

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© schützenbund.at / Foto: Melmer