Dritter Saisonsieg für Flock

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Geschenke für die Konkurrenz verteilte Janine Flock nach Platz 3 in der Vorwoche wahrlich keine! Im zweiten Heim-Weltcuprennen am Freitag in Innsbruck-Igls holte die 31-jährige Heeressportlerin den Sieg mit Streckenrekord und zweimal Laufbestzeit.

Rang 2 ging mit 0,21 Sekunden Respektabstand an die Niederländerin Kimberley Bos, dahinter folgten im Hundertstelsekunden-Rhythmus die ehemalige Streckenrekordhalterin und Weltcuptitelverteidigerin Jacqueline Lölling (GER/+0,22), Weltmeisterin Tina Hermann (GER/+0,24) und die Kanadierin Elisabeth Maier (+0,27).

„Ich bin überglücklich, besonders über den Bahnrekord. Heimsiege sind besonders schwer und daher besonders fein. Und Bahnrekord auf der Heimbahn, ist dann noch einmal eins drüber“,

jubelte die dreifache Saisonsiegerin, die mit 875 Punkten die Gesamtweltcupführung vor Bos (830) und Hermann (760) ausbaute. Insgesamt war es der neunte Weltcupsieg in Janine Flocks Skeleton-Karriere, der zweite daheim.

Streckenrekord pulverisiert

Mit einer Laufzeit von 53,47 Sekunden hatte die Tirolerin in Heat 1 den alten Rekord von 53,62 um 15 Hundertstelsekunden verbessert – eine enorme Leistung auf der altehrwürdigen Olympiabahn.

„Die Bahnarbeiter haben einen super Job gemacht, danke an alle! Und auch danke an mein Team, das mir den Schlitten so hergestellt hat. Das Material funktioniert einfach super und hat mir diesen Rekord erst ermöglicht“,

streute Flock verbal Rosen in alle Richtungen.

Und fit wie ein Turnschuh, ist die Parade-Athletin obendrein: In Lauf 2 hatte Janine Flock mit 5,44 Sekunden eine ihrer schnellsten Startzeit in Igls hingelegt. Am Ende blieb sie auch da nur 7 Hundertstelsekunden unter dem eigenen Bahnrekord.  

Flock:

„Dass wir jetzt das Gelbe Trikot unter dem Weihnachtsbaum liegen haben, ist ein Traum. Ich bin wirklich sehr dankbar, dass wir unter diesen Umständen überhaupt fahren dürfen!“

Saisonfinale 2021 daheim

Apropos Umstände. Das Weltcupfinale im Bob- und Skeleton kommt 2021 nach Innsbruck! Der neue Termin wurde mit 24. – 31. Jänner 2021 fixiert. Das Weltcupfinale war ursprünglich auf der neuen Olympiabahn für Peking 2022 Anfang März geplant gewesen, aber wegen der weltweiten Corona-Pandemie abgesagt worden.

„Das ist bestimmt eine gute Lösung und erspart vielen von uns große Reisestrapazen“,

kommentierte die Olympia-Vierte von Pyeongchang.

©  olympia.at // Foto: GEPA Pictures – Simona Donko