Penz und Fischler erneut am Podest

Penz und Fischler erneut am Podest

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Peter Penz und Georg Fischler setzen ihren Erfolgslauf im Weltcup fort.

Zum Abschluss der Nordamerika-Tour wurde am Freitag und Samstag auf der Kunsteisbahn am Mount Van Hoevenberg die insgesamt fünfte Weltcupentscheidung im Olympiawinter ausgetragen. Der Eiskanal von Lake Placid, Schauplatz der Olympischen Spiele von 1932 und 1980, weist eine Reihe an sehr schwierigen Passagen auf und zählt in Kombination mit der holprigen Eisbeschaffenheit zu den technisch anspruchsvollsten Bahnen im Kalender. Der Anfang gehört den Herren, die heute auf Punktejagd gingen.

Bei den Doppelsitzern holen Peter Penz und Georg Fischler den dritten zweiten Platz in Folge. Die Sprint-Vize-Weltmeister von 2017 müssen sich einmal mehr den Seriensiegern Eggert/Benecken (GER) beugen, die im fünften Saisonrennen den fünften Sieg einfahren.

Am Samstag wird zunächst die Entscheidung im Einsitzer der Damen gerodelt. Neben der gesetzten Miriam Kastlunger haben sich auch Birgit Platzer und Madeleine Egle qualifiziert. Abgerundet wird das die letzte Weltcuprennen vor der Weihnachtspause mit der zweiten Sprint-Konkurrenz der Saison.

Peter Penz: „Wir haben uns im Training brutal schwer getan und gebraucht um reinzukommen, die Bahn ist extrem anspruchsvoll, es macht sehr viel Spaß hier zu rodeln, vor allem, wenn das Ergebnis stimmt. Im ersten Lauf waren Kleinigkeiten dabei, der zweite war dann voll am Punkt und wohl der beste den wir hier in Lake Placid gerodelt sind. Wir haben wieder mehr Sicherheit und Konstanz in unseren Paket drinnen und gehen den morgigen Sprint-Weltcup mit viel Vorfreude und Selbstvertrauen an.“

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Penz/Fischler beim Sprint-Weltcup neuerlich auf Rang zwei.

Österreichs Olympia-Rodler haben sich die Weihnachtspause redlich verdient. Nach dem zweiten Platz von Peter Penz und Georg Fischler im Disziplinenrennen zeigen sich die Schützlinge von ÖRV-Cheftrainer Rene Friedl auch im Sprint-Weltcup von ihrer Schokoladenseite. Im Sprint der Doppelsitzer müssen sich Peter Penz und Georg Fischler auf der Olympiabahn von 1932 und 1980 einmal mehr nur den Deutschen Toni Eggert und Sascha Benecken geschlagen geben. Die Tiroler Sprint-Vizeweltmeister von 2017 fahren damit neuerlich 85 Weltcuppunkte ein und liegen im Gesamtweltcup auf Rang drei

Österreichs Rodler kehren am Montag nach Hause zurück. Vor Weihnachten steht in Königssee, wo der Weltcup am 6./7. Jänner 2018 fortgesetzt wird, noch ein Trainingstag auf dem Programm. Am 28. Dezember werden in Igls die nationalen Meisterschaften gerodelt.

Georg Fischler: „Lake Placid ist eine technisch ungemein schwierige Bahn, durch die holprige Eisbeschaffenheit wird das Rodeln zum wilden Ritt. Du brauchst auch ein wenig Glück, das haben wir uns gestern und heute erarbeitet. Inklusive Staffel und Sprint sind wir in den letzten sechs Rennen sechsmal am Podest gestanden, wir haben uns das Selbstvertrauen zurückgeholt und uns mit der aktuellen Form ein sehr feines Geschenk unter den Baum gelegt.“

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